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Veröffentlicht am 10.04.2026

Eine interessante Geschichte mit wichtigen Themen

Schattenlicht
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte Tokio Regen von der Autorin wirklich gerne, das Buch hatte ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte Tokio Regen von der Autorin wirklich gerne, das Buch hatte eine besondere Stimmung und wirklich gelungene Atmosphäre und die Fähigkeit, eine besondere Geschichte zu schaffen, hat sie mit Schattenlicht einmal mehr bewiesen.
Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und mochte das Setting von Kanada mit den Wäldern und der leicht düsteren Stimmung durch die Geschichten vom verschwundenen Mädchen und merkwürdigen Vorkommnissen richtig gerne.
In der Geschichte begleitet man Billie, wie sie zu ihrem Freund nach Kanada zieht, da er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Sie ist zwar noch im letzten High- School-Jahr, aber bereits fest davon überzeugt, in Jamie ihre große Liebe gefunden zu haben, weshalb sie das Jahr bei ihrer Tante verbringt. Doch bald geschehen merkwürdige Ereignisse und Jamie ist nicht so, wie Billie ihn kannte. Zudem trifft sie auf Tristan, den alle nur „Zombie Boy“ nennen, doch mit dem sie über alles reden kann, was wiederum Probleme mit Jamie verursacht.
Billie ist jung und für mich lange leider etwas zu naiv. Ich kann verstehen, dass sie unbedingt an die große Liebe glauben will und mag auch sein, dass Jamie sich während ihrer Fernbeziehung gut verhalten hat, aber er hat sich einfach nur furchtbar verhalten, da konnte ich wirklich nicht verstehen, warum sie so lange an ihm festgehalten hat. Ich verstehe, dass Manipulation und Machtdemonstrationen wirkungsvoll und einschüchtern sein können, aber es hat sich mir einfach ein wenig zu lange gezogen, vor allem da Jamie, sobald er den Mund aufgemacht hat, eine Red Flag war. Und Billie? Sie glaubt ihm alles und selbst als sie zweifelt, glaubt sie dann doch wieder an ihn.
An sich kein Problem, sie ist jung und verliebt, aber da es sich über die Hälfte des Buches gezogen hat, bis sie eine Entwicklung zeigt, war mir das einfach ein bisschen zu lang.
Abgesehen von der Lovestory bauen sich in der Zeit jedoch auch weitere Handlungsstränge auf, die mir gut gefallen haben. Nach und nach erfährt man mehr über das geheimnisvoll vermisste Mädchen, über das Leben auf dem Hof von Billies Tante und natürlich Tristan…👀
Tristan, der geheimnisvolle und gefürchtete Zombie Boy, der doch eigentlich nur ein Junge mit Schicksalsschlag war. Ich mochte die Dynamik von ihm und Billie sehr, auch wenn sie so ihre Höhen und Tiefen hatten. Die Verbindung zwischen den beiden war greifbar und wie er immer für sie da war, selbst wenn es ihm selber nicht gut ging oder sie mal wieder ein wenig engstirnig war zeigt, was für ein liebenswerter Mensch er ist. Anhand seines Beispiels zeigt sich aber auch, dass Kinder/Jugendliche grausam sein können, denn das Verhalten der anderen High-School-Schüler ihm gegenüber war wirklich furchtbar. Dennoch er hat eine Stärke bewiesen, die ich bewundernswert fand.
Mit der Auflösung am Ende hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, da war ich voll auf der falschen Spur, aber ich fand die Wendung wirklich gelungen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich mochte die Spannungselemente, die Familiendynamiken und wie Billie und Tristan sich näher gekommen sind. Einzig der Punkt mit Jamie war mir leider zu viel (ich wollte ihn wirklich, wirklich dringend an eine Wand klatschen), deswegen bekommt das Buch 4/5❤️

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Eine süße und humorvolle Geschichte, gemischt mit einer Prise Magie

Love Me Tomorrow
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich lese mittlerweile recht wenig YA, doch die Geschichte klang so ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich lese mittlerweile recht wenig YA, doch die Geschichte klang so süß und ich mochte bereits Tokyo Ever After von der Autorin super gerne, deswegen wollte ich es gerne lesen.
Ich habe auch gut in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist angenehm und so findet man sich schnell im Alltag von Emma wieder. Emma glaubte an die große Liebe, bis zur Scheidung ihrer Eltern, nun möchte sie zwar daran glauben, tut es aber nicht mehr. Und als eines Tages ein Brief bei ihr angekommt, von dem der Verfasser behauptet, ihre wahre Liebe aus der Zukunft zu sein, kann sie es nicht glauben und doch weiß er Dinge über sie, die sonst keiner weiß…👀
Emma ist wirklich sympathisch und authentisch. Sie lebt mit ihrem Großvater (er ist so genial😅) und ihrer Mutter zusammen und weiß schon lange, was es bedeutet, für ihren Lebensunterhalt zu arbeiten. Ihr großer Traum ist es, Violinistin zu werden, doch ihr Verstand sagt ihr, sie sollte etwas Solides mit mehr Perspektiven studieren. Generell ist sie eher ruhig und möchte keine Probleme verursachen, umso schöner war es, ihre Entwicklung zu verfolgen.
Auch der Punkt Liebe kommt im Buch nicht zu kurz und für ihre mögliche große Liebe aus der Zukunft kommen sogar gleich drei Jungs in Frage. Da haben wir ihren Kindheitsfreund Theo, den Musiker Ezra und Colin, der mit seinem Bruder keinen wirklich guten ersten Eindruck bei Emma hinterlassen hat. Was mir dabei gut gefallen hat, ist dass es kein richtiges Lovetriangle ist. Es geht viel mehr darum, was Emma sich für ihr Leben vorstellt und wer auf welcher Ebene am besten zu ihr passt.
Insgesamt ist die Geschichte wirklich süß, humorvoll und ich habe Emma wahnsinnig gerne dabei begleitet, wie sie ihr Leben in die eigene Hand nimmt. Gleichzeitig wird das Buch nicht nur durch ihre Familie Ebene emotional, sondern auch durch die Briefe aus der Zukunft, die ihr zwar von ihrer angeblichen großen Liebe geschrieben werden, aber niemals verraten wer das sein wird. Das Ende lässt dann auch noch einige Fragen offen, was gut gemacht war und neugierig auf einen zweiten Teil zurücklässt.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Ein gelungener Auftakt mit authentischen Charakteren

When Shadows Darken the Sun
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und schnell war ich in der Welt der zwei verfeindeten Höfe und in den Kampf um die Vorherrschaft des Dritten Hofes gefangen.
Man begleitet die Geschehnisse aus der Sicht von Nox, dem Thronfolger des Nachhofes, der wie schon Generationen vor ihm in diesem Jahr für die Tag- und Nachtspiele antreten wird und aus der Sicht von Cass, der Zofe der Prinzessin des Lichthofes. Gleich bei ihrer ersten Begegnung merkt man das Knistern zwischen ihnen, was selbstverständlich nicht sein darf, da ihre Höfe verfeindet sind. Doch als sie dann gemeinsam auf eine Reise für ein Heilmittel gehen, um einen der Lichtkrieger zu retten, verändert sich etwas zwischen den beiden, was noch zu Problemen führen wird…
Ich mochte Cass wirklich gerne, sie ist aufmerksam, mutig und eine geborene Lichtkriegerin. Trotz des Hasses zwischen den Höfen, der langjährigen Fehde und der gegenseitige Vorurteile, kann sie doch das schöne in Nox Reich erkennen. Ich mochte ihre Aufgeschlossenheit, doch man merkt auch schnell, dass mehr in ihr steckt, als erwartet, denn warum hat sie so viel Magie und die Prinzessin nicht?👀
Nox ist einfach toll. Er gibt sich zwar äußerlich hart, damit er nicht angreifbar scheint, doch innerlich ist er ein wirklich guter Mensch, der einfach das Beste für sein Volk will und auf dem man sich immer verlassen kann. Er ist alles andere als Grausam und viel offener als sein Vater, was dem König so gar nicht gefällt.
Die Entwicklung von Cass und Nox ist einerseits Slow Burn, aber gleichzeitig auch nicht, denn die Anziehung zwischen ihnen ist schnell greifbar. Dennoch wissen beide, dass es für sie keine Zukunft geben kann und dann stehen auch noch einige wirklich große Geheimnisse zwischen ihnen.
Ich mochte, dass so ein großer Fokus auf der Beziehungsentwicklung der beiden lag, so konnte man die Entwicklung ihrer Gefühle gut nachvollziehen. Gerade auf ihrer gemeinsamen Reise legen sie Vorurteile ab und lernen sich besser kennen. Das Einzige, was man kritisieren könnte (obwohl es mich jetzt nicht so gestört hat) wäre, dass die Spiele bzw. das Turnier im Verhältnis zum Rest der Geschichte etwas zu kurz gekommen ist. Man muss sich beim Lesen denke ich, einfach darüber klar sein, dass ein größerer Fokus auf der Romance als auf dem Fantasy Aspekt liegt.
Insgesamt hat mir der Auftakt richtig gut gefallen, er ist zwar nicht die ganze Zeit übermäßig spannend, aber dafür lernt man die Charaktere auf eine authentische Weise kennen und fiebert schnell bei ihnen mit. Ich mochte auf jeden Fall die Dynamiken richtig gerne und bin besonders durch eine Wendung am Ende schon super gespannt auf den zweiten Teil.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Eine düstere und mal andere Liebesgeschichte

Enigma – Wahrheit, Begehren, Dunkelheit
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch der Autorin gefreut und mit ihrem besonderen und einnehmenden ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich habe mich sehr auf das Buch der Autorin gefreut und mit ihrem besonderen und einnehmenden Schreibstil hat sie mich auch schnell in die Geschichte gezogen.
Genauer gesagt wird man an die Mortimer Universität entführt, die nicht nur eine lange, teilweise blutige und mystisch angehauchte Geschichte hat, sondern auch jetzt noch einige Geheimnisse verbirgt.
Und Salem ist genau diesen aus der Spur, den nachdem ihre Schwester auf mysteriöse Weise verstorben ist, will sie nicht nur Antworten, sie will auch Rache. In der Uni trifft sie dann allerdings nicht nur auf Intrigen und Geheimnisse, sondern auch auf Caz, einen geheimnisvollen Künstler, der das genaue Gegenteil von ihr darstellt und doch merkwürdig anziehend ist.
Salem ist eine komplexe Charakterin, die zwar auf den ersten Blick eher zurückhaltend wirkt, doch sehr intelligent ist und meistens ein fünf Schritte voraus. Sie vertritt eine null-bullshit-Toleranz, was mir gut gefallen hat und man braucht zwar eine ganze Weile, bis sie sich öffnet aber dann kann man nicht anders als sie ins Herz zu schließen.
Caz ist so ziemlich das Gegenteil vom Salem, wo sie Eis ist, ist er Feuer. Wo sie ruhig ist, ist er präsent und manchmal sogar ein wenig zu intensiv. Doch ich glaube, man findet keine Person, die Salem so sieht, so schätzt und so liebt wie Caz.
Die Beziehungsentwicklung der beiden ist intensiv und ich habe ein bisschen gebraucht, um die beiden zu fühlen, doch ich glaube, das gerade, wie sie sich ergänzen und wie Caz Salem unterstützt, mich im Laufe der Geschichte immer mehr überzeugt hat. Beide haben zwar ihre eigenes Päckchen zu tragen, doch irgendwie zeigen sie auch, wie man trauer/ verlust gemeinsam übersteht.
Insgesamt ist das Buch nicht nur im Bereich Dark Academia für mich anzusiedeln, sondern auch im Bereich Dark Romance, nur ohne Dark Romance zu sein😅 Ich weiß nicht mal recht, wie ich es beschreiben soll, aber auch abseits der Universität, den Geheimnissen und Todesfällen, hatte die Liebesgeschichte von Salem und Caz etwas düsteres, einnehmendes und fesselndes. Aber lesst das am besten selber. Von mir gibt es 4,5/5❤️ aber auch nur, weil mir das Ende etwas zu abrupt und schnell ging.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Eine wundervolle Wohlfühlreihe, ich freue mich schon auf Band vier❤️

Magnolia Falls 3: Forbidden King
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Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich freue mich mit jedem Band wieder nach Magnolia Falls zurückzukehren und zu verfolgen, ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich freue mich mit jedem Band wieder nach Magnolia Falls zurückzukehren und zu verfolgen, wie die Freundegruppe (oder soll ich lieber Ride or Die Gang sagen😅) weiter wächst.
In diesem Teil geht es um Kingston alias King, der als Wominizer der Gruppe bekannt ist und Saylor, die wiederum als Schwester von Hayes bekannt ist, was nicht die beste Ausgangslage ist, denn Hayes ist zufällig der beste Freund von King…😅
Doch als Saylor zurück nach Magnolia Falls kehrt und eine kleine Buchhandlung eröffnet, bei der die Baufirma von King ihr hilft, ja, da kommen sich die beiden näher, als sie je waren.
Ich mochte Saylor mit ihrer warmherzigen Art wirklich sehr gerne. Sie hatte es nicht immer leicht, doch sie verfolgt ihre Träume und ich fand es schön, dass die Freundegruppe rund um Hayes immer ihre Stützen/ Bezugspersonen waren.
King mochte ich ebenfalls sehr, er hat zwar wie der typische Sunnyboy gewirkt, doch er ist sehr loyal seinen Freunden gegenüber und würde alles dafür tun, sie zu schützen.
Leider macht dies die Entwicklung mit Saylor nicht besser, denn als kleine Schwester seines besten Freundes sollte er diese Gefühle nicht haben, richtig?. Nicht nur das beide ihr Päckchen zu tragen haben, sie ist auch generell absolut tabu … also eigentlich, denn in Wahrheit kümmern sich Gefühle nicht um Verwandtschaftsverhältnisse. Dennoch ist ihre Beziehungsentwicklung recht langsam, dafür aber mit viel Anziehung und unterschwelligen Gefühle, was mir gut gefallen hat. Die beiden ergänzen sich einfach großartig, da bleibt Hayes ja eigentlich keine andere Möglichkeit, als sie zu akzeptieren, oder?👀
Insgesamt hat auch dieser Teil mir wieder super gut gefallen. Neben der typischen Small Town Wohlfühlatmosphäre hat mir auch Saylors Buchhandlung unglaublich gut gefallen. Zum einen macht es einfach Spaß, den Wachstum der Gruppe zu verfolgen und es freut mich immer, alle wiederzutreffen.

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