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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2020

Sogar noch emotionaler und shöner als der erste Band

For that Moment
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte im ersten Band schon den Schreibstil von Nena Muck, aber ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte im ersten Band schon den Schreibstil von Nena Muck, aber ich finde das er im zweiten Teil definitiv nochmal verfeinert wurde. Dadurch konnte ich mich sogar noch besser in die Charaktere hineinversetzten, was mir sehr gut gefallen hat. Dazu hat auch beigetragen das diesmal die Kapitel sowohl aus Emmis, wie auch aus Vinces Perspektive geschrieben sind.
Und nicht nur im Schreibstil ist eine Entwicklung zu erkennen, auch Vince und Emmi machen Fortschritte, sowohl in ihrer Beziehung, aber auch jeder für sich selber.
Ich mochte es sehr das Emmi selbstbewusster geworden ist und noch mehr für sich selber einsteht. Sie ist generell einfach so eine sympathische Person und bei ihrem Schmerz habe ich oft mitgelitten.
Ich mochte auch Vince Entwicklung sehr. Er zeigt sich von seiner weicheren und emotionaleren Seite, obwohl er immer noch an seinen Wutausbrüchen arbeiten sollte. Dennoch finde ich das er sich auf jeden Fall dank Emmi zum positiven verändert hat.
Die Beziehung zwischen den beiden wird in diesem Band ein wenig ruhiger, auch wenn es noch viel Drama gibt. Sie wachsen einfach enger zusammen und bekämpfen sich gegenseitig nicht mehr so, was die ganze Atmosphäre nochmal verändert hat.
Was mir auch richtig gut gefallen hat waren die Zitate an jedem Anfang des Kapitels.
Insgesamt ist diese Reihe einfach unglaublich emotional und schön, zeigt aber auch das eine Beziehung nicht immer einfach ist und man umeinander Kämpfen muss. Tja und das Ende hat mich echt fertig gemacht, also brauche ich möglichst bald Band drei bitte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Ein Buch mit wichtiger Botschaft

Wenn das Meer leuchtet
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Autorin setzt sich in dem Buch mit dem Thema Mobbing auseinander ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Die Autorin setzt sich in dem Buch mit dem Thema Mobbing auseinander und ich finde, dass sie es sehr emotional und mit all seinen furchtbaren Facetten rüberbringt. Was es in einem Menschen anrichten, was für tiefe emotionale Wunden es hinterlasst und wie es die Person verfolgen kann. Und sei es jetzt „nur“ mal eben eine gemeine Bemerkung von Mitschülern etc. über die vielleicht nichtmal nachgedacht wurde, oder so exzessiv und grausam wie in Maries und Collins Fall, jeder sollte Achtsam mit seinen Worten umgehen.
Ich frage mich wirklich warum ich bisher kein Buch der Autorin gelesen habe, denn es war so emotional mitreissend, dass ich gar nicht aufhören wollte zu lesen.
Marie ist ein außergewöhnliche Protagonistin und besonders am Anfang voller Hoffnungslosigkeit und Enttäuschung. Dennoch ist sie trotz all der Dinge die ihr angetan wurden ein grundanständiger Mensch, mit einem starken moralischen Kompass. Sie spielt keine Spiele und geht nicht auf das Niveau ihrer Peiniger, was ich wirklich bewundert habe.
Jayden ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht auf Vorurteilen beharren, sondern sich ein eigenes Bild von Menschen machen sollte, denn sie können einen positiv überraschen. Ich finde es gut wie seine Entwicklung dargestellt wird, denn sie zeigt, dass sich jeder Mensch ändern kann wenn er das will.
Ich mochte es auch wie sich die Beziehung der beiden entwickelt. Es geschieht relativ langsam, da Marie eine lange Zeit skeptisch ist und kein gutes Selbstbild von sich hat, was sehr verständlich ist. Auch durch Jaydens anfänglichen Verhalten war Maries Vorsicht gut nachvollziehbar.
Ich finde es schön das Jayden und Marie uns zeigen, dass man hinter die Fassade eines Menschen schauen und ihn nicht zu früh abschreiben sollte, nur weil er einen „anders“ oder erscheint.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Ein mini Urlaub mit absoluter Wohlfühlatmosphäre

Wild like a River
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Wie schafft es Kira Mohn nur das sich ihre Geschichten alle wie eine kleine Pause vom Alltag, ja quasi schon wie ein kleiner Urlaub zwischendurch anfühlen? Ich habe diese absolute Wohlfühlathmosphäre schon ...

Wie schafft es Kira Mohn nur das sich ihre Geschichten alle wie eine kleine Pause vom Alltag, ja quasi schon wie ein kleiner Urlaub zwischendurch anfühlen? Ich habe diese absolute Wohlfühlathmosphäre schon in der Leuchtturm- Reihe geliebt und auch dieses Buch konnte mich sofort wieder in seinen Bann ziehen. Ich liebe die Details des Nationalparks, der Natur und Tiere und allgemein diese beruhigende Ausstrahlung, mit der alles beschrieben wurde.
Dadurch das die Kapitel abwechselnd aus Havens und Jacksons Sicht geschrieben sind, konnte man sie beide gut kennenlernen. Ich finde faszinierend wie verschieden die beiden auf den ersten Blick sind, aber letztlich auch wieder nicht und sich hervorragend ergänzen.
Havens Element ist eindeutig die Natur, es wirkt fast als wäre sie eins mit ihr, was wirklich faszinierend war. Dafür hat sie im zwischen menschlichen Bereich einiges aufzuholen, allerdings macht ihre Unwissenheit sie auch liebenswert und war sehr erfrischend. Ich finde es toll wie mutig sie sich ihrem Leben stellt und herauszufinden versucht wo ihr Weg sie hinführen soll. Auf jeden Fall kann man sich von ihrer Sicht auf die Welt eine Scheibe abschneiden.
Jackson dagegen hat wenig Ahnung von dem Nationalpark, aber es hat dafür richtig Spaß gemacht zu verfolgen wie er sich für die Natur und Tiere begeistern konnte. Er war an manchen Stellen vielleicht etwas sehr behütend, aber auch sehr liebenswert und vor allem musste auch er erst noch seinen Weg finden und entscheiden was in seinem Leben wirklich wichtig ist.
Obwohl Haven und Jackson erst nur wenige Tage gemeinsam verbringen, spürt man gleich die Vertrautheit zwischen den beiden. Sie ergänzen sich auf ganz wunderbare Art und Weise und es war toll ihre Entwicklung zu verfolgen.
Also vielen Dank Kira Mohn für diesen Mini Urlaub und dieses absolute Wohlfühlbuch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Witzig, emotional und tiefgründig- Ein absolutes Highlight

Beat it up
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Ich glaube Stalle Tack ist eine der besten Autorinnen wenn es darum geht eine Geschichte gleichzeitig super witzig, aber auch tiefgründig und emotional zu gestalten. Es gab einfach so viele Szenen in denen ...

Ich glaube Stalle Tack ist eine der besten Autorinnen wenn es darum geht eine Geschichte gleichzeitig super witzig, aber auch tiefgründig und emotional zu gestalten. Es gab einfach so viele Szenen in denen ich lachen musste. Summer mit ihrem Bruder Xander und der ganzen Truppe auf der Festival Tour war einfach zu amüsant, besonders wenn sie sich allesamt mal wieder wie fünf jährige benommen haben. Speziell die Rivalität zwischen Xander und Gabriel war auch sehr witzig zu verfolgen.
Summer wirkt auf den ersten Blick vielleicht ruhig und ein wenig kühl, allerdings ist sie in Wirklichkeit etwas tollpatschig, witzig und ziemlich mutig. Ich finde es ziemlich stark von ihr, dass sie sich trotz ihrer Ängste aus ihrer Komfortzone herausbewegt, denn aus seinem gewohnten Alltag auszubrechen erfordert manchmal den meisten Mut. Ich mochte auch ihre Verwandlung, wie sie temperamentvoller wird, abenteuerlustiger und einfach freier.
Zu dieser Freiheit tragen besonders ihr Bruder und Gabriel bei, jeder auf seine Art und Weise. Während Xander versucht sie vorsichtig aus ihrem Schneckenhaus zu locken und immer für sie da, bringt Gabriel sie völlig aus dem Konzept und dazu Dinge zu tun, die sie sich nie getraut hätte.
Gabriel ist impulsiv, wirkt manchmal fast etwas verrückt, aber er ist auch witzig und liebenswert. Selbst wenn er ab und zu seine guten Umgangsformen vergisst und ich mir gewünscht hätte, noch etwas mehr von ihm zu erfahren.
Ich mochte es wie sich ihre Beziehung entwickelt und vor allem wie die beiden miteinander umgehen. Sie geben sich gegenseitig halt, aber fordern sich auch heraus.
Insgesamt kann ich dieses Buch wirklich nur jedem empfehlen und ich freue mich schon total auf Xanders Geschichte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

Ein gutes Buch, allerdings hatte ich etwas anderes erwartet

Things We Never Said - Geheime Berührungen
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Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Zunächst war ich sehr irritiert das es sich um den dritten Band einer ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Zunächst war ich sehr irritiert das es sich um den dritten Band einer Reihe handelt, da dies nirgendwo beschrieben wurde und auch das Cover nicht zu den anderen Bänden passt. Dann hatte ich leider auch einige Probleme in die Geschichte reinzukommen, was unter anderem daran lag, das ich durch den Klappentext ganz andere Erwartungen hatte und mich der Aufbau der Geschichte irritiert hat. Nach dem ersten Kapitel findet ein Zeitsprung von 11 Jahren statt und die Liebesgeschichte zwischen Dahlia und Michael wird quasi durch Rückblenden erzählt, was für mich auch das Nachvollziehen der Entwicklung ihrer Gefühle erschwert hat. Es wird auch schnell klar, dass man die vorigen Bücher lieber kennen sollte um richtig mitzukommen. Witziger weise hatte ich sie vor einiger Zeit gelesen, so das ich mich gut zurechtgefunden habe und das wiedersehen mit den anderen Frauen hat mir fast am besten gefallen, weil die Freundinnen alle so unterschiedlich sind.
Dahlia mochte ich zu Beginn echt gerne, sie ist taff, lebenslustig und offen, aber leider konnte ich ihre Verhalten im Laufe der Geschichte nicht mehr richtig nachvollziehen.
Michael ist zu Beginn auch sehr sympathisch, er ist ehrlich und charmant und es knistert zwischen ihm und Dahlia gewaltig. Leider gibt es dann aber sehr viel hin und her zwischen den beiden, was mir irgendwann auf die Nerven ging und an einigen Stellen zieht sich die Geschichte auch ganz schön.
Versteht mich nicht falsch die Geschichte war nicht schlecht, ich liebe den flüssigen Schreibstil der Autorin und die Geschichte ist auf jeden Fall mal etwas anderes.
Insgesamt bin ich aber etwas anderes von der Autorin gewöhnt und ein bisschen enttäuscht, da ich mit den Protagonisten nicht richtig warm geworden bin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere