Cover-Bild Vega Varg – Das Schweigen der Insel
Band 1 der Reihe "Ein Fall für Vega Varg"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Weibliche Ermittler
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 13.05.2026
  • ISBN: 9783453443945
Åsa Hellberg

Vega Varg – Das Schweigen der Insel

Kriminalroman - »Die Vega-Varg-Reihe gehört zum Besten, was die skandinavische Spannung zu bieten hat.« Johanna Mo
Ricarda Essrich (Übersetzer), Franziska Hüther (Übersetzer)

Wo die Wellen brechen, findet dich der Tod – Auftakt für Kommissarin Vega Varg auf den malerischen Kosterinseln

Auf der Insel Südkoster an der schwedischen Westküste, unweit der Grenze zu Norwegen, erschüttert ein Mord die Idylle. Die erfahrene Ermittlerin Vega Varg ist als Erste vor Ort. Den toten jungen Mann kennt sie schon, seitdem er ein kleiner Junge war. Zusammen mit ihren beiden Söhnen, die ebenfalls bei der Polizei arbeiten, sucht Vega nach Hinweisen zum Täter. Dann nimmt der Fall eine unerwartete Wendung: Eine norwegische Zeugin verschwindet spurlos. Jetzt kann nur noch Vegas bester Freund und Kollege aus Oslo helfen. Leopold Posse leitet eine Spezialeinheit für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Gemeinsam können sie den Kreis der Verdächtigen eingrenzen. Doch vieles erinnert Vega an einen Mord aus dem Jahr 1998. Das Opfer damals: ihr eigener Ehemann.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2026

Mord auf der Insel

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Auf der Insel Südkoster an der schwedischen Küste unweit der Grenze Norwegens findet eine Gruppe Paddler während eines Teamevents eine Leiche. Die Inselpolizistin Vega Varg ist als schnellste vor Ort und ...

Auf der Insel Südkoster an der schwedischen Küste unweit der Grenze Norwegens findet eine Gruppe Paddler während eines Teamevents eine Leiche. Die Inselpolizistin Vega Varg ist als schnellste vor Ort und erschrickt. Der Tote ist ein inselbekannter junger Mann der als Kind bei Vega und ihren Söhnen ein und ausgegangen ist um vor seinem besoffenen Vater zu flüchten.

Ich war sehr angetan von der Person der Polizistin, einer 60 jährigen Frau deren Vater ebenfalls Polizist war und die Söhne ebenfalls. Nur die Tochter Moa die Tochter ist auf Abwegen. Zwischen familiären Schwierigkeiten ist es schwer für Vega den Fall zu lösen. Als dann noch die Frau eines norwegischen Politikers verschwindet, braucht sie Unterstützung die sie in Form ihres guten Bekannten Leopold. Immer mehr erinnern die Wendungen in dem Fall an den Tot von Vegas Mann.

Irgendwie bleibt die Spannung jedoch zwischen den Rückblicken in die Vergangenheit auf der Strecke und so zieht es sich bis zum Finale

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Atmosphärischer Serienauftakt mit Fokus auf den Charakteren

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Mit Das Schweigen der Insel startet Åsa Hellberg ihre neue Krimi-Reihe um die Ermittlerin Vega Varg, deren beide Söhne ebenfalls bei der Polizei arbeiten.
Ein Mord auf der Insel Südkoster wird für Vega ...

Mit Das Schweigen der Insel startet Åsa Hellberg ihre neue Krimi-Reihe um die Ermittlerin Vega Varg, deren beide Söhne ebenfalls bei der Polizei arbeiten.
Ein Mord auf der Insel Südkoster wird für Vega schnell persönlich, da sie das Opfer kennt. Die Ermittlungen tauchen tief in die Vergangenheit der Beteiligten ein, wobei manche Verbindungen für mich nicht ganz nachvollziehbar waren.
Statt klassischer Dauerspannung steht hier das Familiendrama im Vordergrund: Die Figuren sind komplex und menschlich gezeichnet. Vega selbst ist keine Sympathieträgerin und trifft einige sehr zweifelhafte Entscheidungen, was sie aber umso interessanter macht.
Kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und die hervorragend beschriebene Naturkulisse sorgen für ein tolles Setting. Es gibt überraschende Wendungen und viele Verdächtige – wer allerdings einen echten Nervenkitzel sucht, könnte die Spannung etwas vermissen.

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Veröffentlicht am 27.07.2026

Spannender Nordic Noir Krimi

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In dem Kriminalroman geht es um Vera Varg eine Ermittlerin im fortgeschrittenen Alter, die in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Aktuell wird ihr „Ziehsohn“ tot aufgefunden und ...

In dem Kriminalroman geht es um Vera Varg eine Ermittlerin im fortgeschrittenen Alter, die in der Vergangenheit einige Schicksalsschläge hinnehmen musste. Aktuell wird ihr „Ziehsohn“ tot aufgefunden und die fieberhafte Suche nach dem Mörder beginnt. Parallel verschwindet eine Norwegerin, die zu einem Teamretreat auf der Insel ist. Als Leser wird man lange im Unklaren gelassen wie die ganzen Verbrechen zusammen hängen. Auch Rückblicke in Veras Leben und vor allem der Mord an Ihrem Ehemann wird im Verlauf immer wieder beleuchtet. Ich fand die Perspektivwechsel gelungen und überhaupt nicht verwirrend. Die Aufarbeitung der Familiengeschichte und die Persönlichkeit Vera Varg fand ich sehr ansprechend. Eine Ermittlerin, die nicht dem klassischem Klischee entspricht. An der ein oder anderen Stelle hatte der Roman kleine Schwächen. Ich fand, dass die Auflösung hinten raus einen zu kurzen Abschnitt eingenommen hat und dem Lesen sehr gehäuft vor die Füße gelegt wurde. Da hätte ich eine behutsamere Auflösung schöner gefunden. Es war innerhalb kürzester Zeit alles geballt. Was anfangs sehr behutsam alles für den Leser nachvollziehbar und in kleinen Häppchen dargelegt wird, wird hinten raus in geballter Form zusammengeschrieben. Das war für mich etwas schnell. Grundsätzlich fand ich den Krimi aber solide und würde auch einen weiteren Fall von Vera Varg lesen. 4 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 07.07.2026

Spannender Reihenauftakt

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Ermittlerin Vega Varg wird zu einem Mord auf der Insel Südkoster gerufen, unweit der Grenze zu Norwegen. Sie kennt den Toten, Fredde, war er doch gut befreundet mit einem ihrer Söhne und regelmäßig bei ...

Ermittlerin Vega Varg wird zu einem Mord auf der Insel Südkoster gerufen, unweit der Grenze zu Norwegen. Sie kennt den Toten, Fredde, war er doch gut befreundet mit einem ihrer Söhne und regelmäßig bei ihrer Familie in seiner Kindheit; später allerdings ist der Kontakt zu Fredde abgebrochen. Die Ermittlungen laufen, als eine norwegische Zeugin spurlos verschwindet. Vega bittet ihren Kollegen Leopold zu den Ermittlungen dazu, er ist ihr bester Freund und arbeitet seit einiger Zeit bei der Polizei in Oslo. Während der Ermittlungen tauchen Erinnerungen auf an die Zeit, als Fredde des öfteren bei ihnen zu Gast war, aber auch an die Zeit, als Vegas Mann ermordet wurde. Der damalige Täter wurde nie gefunden. Haben die Fälle etwas miteinander zu tun?

Das Buch ist der erste Band der Ermittlerinnen Vega und Leopold, die zunächst bei derselben Dienststelle arbeiteten, bis Leopold nach Oslo versetzt wurde. Er ist zuständig für Kriminalfälle im Grenzgebiet von Schweden und Norwegen. Außerdem war er schon immer ihr bester Freund und seinerzeit bei den Ermittlungen zu dem Mord an Vegas Mann tätig. Vega ist eine äußerst kompetente und sympathische Ermittlerin, der man gerne sowohl die Emotionen zum Tod ihres Mannes wie auch ihren scharfen Verstand bei den Ermittlungen glaubt. Die Spannung steigt durch die Verwicklungen ihrer Familie mit dem vorliegenden Mordfall. Interessant ist das Setting auf der Insel, wo jeder jeden kennt und alles über den anderen weiß – und doch konnte der Mord an Vegas Mann jahrelang nicht aufgeklärt werden. Das erzeugt eine ganz besondere Atmosphäre, die neugierig macht auf die weiteren Fälle mit dieser Ermittlerin. Die Aufklärung baute sich langsam auf, hat allerdings auch mit einigen überraschenden Wendungen aufgewartet.

Ich bin schon ganz gespannt auf weitere Kriminalfälle mit Vega Varg. Sehr gerne empfehle ich das Buch weiter und vergebe starke 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.07.2026

Gut gemacht, Frau Hellberg!

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„Das Schweigen der Insel“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe, in der Vega Varg die zentrale Rolle spielt.

Schon das Cover unterscheidet sich deutlich von dem, was man üblicherweise bei skandinavischen ...

„Das Schweigen der Insel“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe, in der Vega Varg die zentrale Rolle spielt.

Schon das Cover unterscheidet sich deutlich von dem, was man üblicherweise bei skandinavischen Krimis gezeigt bekommt. Kein farbenfrohes Häuschen am strahlenden blauen Wasser, sondern eine abgerockte Bretterbude in the Middle of nowhere. Gelb-braun-schwarze Düsternis.

Und auch Vega Varg, die Polizeichefin von Koster (zwei dünnbesiedelte Inselchen zwischen Schweden und Norwegen), unterscheidet sich deutlich von den Ermittlern/Ermittlerinnen, mit denen man es üblicherweise in den skandinavischen Krimis zu tun hat. Keine durchtrainierte Superwoman, sondern eine 62jährige Frau mit scharfem Verstand, die wenig Wert auf Äußerlichkeiten legt und mich schon nach den ersten Seiten an Ann Cleeves „Vera“ erinnert hat, obwohl Vega wesentlich empathischer mit ihren Mitmenschen umgeht.

Eine Leiche wird gefunden. Es ist Fredde, ein Kindheitsfreund ihrer beiden Söhne (beide auch bei der Polizei), der als Kind regelmäßig bei ihnen am Tisch saß, wenn es in seinem Zuhause mal wieder dicke Luft gab. Und dann verschwindet auch noch eine Person aus der Gruppe derjenigen, die den Toten gefunden haben, was zur Folge hat, dass Unterstützung aus Oslo anrückt. Lepold Posse, nicht nur Kollege sondern auch bester Freund...

Ja, es dauert etwas, Åsa Hellberg lässt sich Zeit mit ihrer Geschichte, was aber bei einem Reihenauftakt nicht ungewöhnlich ist, muss der Leser/die Leserin doch sowohl die Personen als auch das Setting erstmal kennenlernen. Ihre Erzählweise ist völlig unaufgeregt, fast schon entspannt, und dass sie Routine hat, merkt man. Hat sie ja bereits erfolgreich bewiesen.

Gelungen sind die Perspektiven der verschiedenen Beteiligten, die zur besseren Unterscheidung mit dem jeweiligen Namen kenntlich gemacht sind, was Zuordnungschaos vermeidet. Aber auch die Familienkonstellation Vegas ist interessant, denn wann hat man das schonmal, dass eine ganze Familie bei der Polizei beschäftigt ist und sich der Verbrechensaufklärung widmet?

Ich lese seit Jahrzehnten Krimis und freue mich immer wieder, wenn mich ein/e Autor/in mit Wendungen überrascht, die ich nicht vorhersehen konnte. Und auch die Perspektiven der verschiedenen Beteiligten, die zur besseren Unterscheidung mit dem jeweiligen Namen kenntlich gemacht wurden, fand ich gelungen, weil damit das Zuordnungschaos vermieden wird.

Gut gemacht, Frau Hellberg, und ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Vega Varg!