Cover-Bild Die Queen von Mayfair
(34)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Abenteuerroman: historisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 500
  • Ersterscheinung: 19.05.2026
  • ISBN: 9783458645801
Alex Hay

Die Queen von Mayfair

In den feinsten Kreisen zählt nur der Schein – und sie kennt das Spiel wie keine andere | Very British! | Mit exklusivem Farbschnitt in der ersten Auflage
Regina Rawlinson (Übersetzer)

London, 1898 : Eine geheimnisvolle junge Frau ist strahlender Mittelpunkt auf den Bällen der Saison. Die High Society erliegt ihrer Schönheit, ihrem Charme und Witz. Niemand ahnt, wer sich hinter dem makellosen Lächeln verbirgt. Quinn Le Blanc, ist Meisterin der Verkleidung und in der Halbwelt als »Queen von Mayfair« bekannt. Ihr Ziel: sich den begehrtesten Junggesellen Londons, den Duke of Kendal, angeln – samt seinem stattlichen Vermögen. Ihr Plan ist kühn, das Spiel riskant. Und sie hat nur fünf Tage Zeit. Quinn gleitet zwischen funkelnden Kronleuchtern, knisternder Seide und geflüsterten Intrigen durch die feine Gesellschaft. Doch immer mehr verstrickt sie sich in ein kompliziertes Netz aus Liebe, Lügen und Loyalität, denn sie ist nicht die Einzige, die mit falschen Karten spielt …

Ein charmanter Gesellschaftsroman voller Spannung, Eleganz und Witz – mit einer Heldin, die man nicht mehr vergessen wird. Für alle, die das Spiel lieben.

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.08.2026

Ein raffinierter Coup im viktorianischen London: Clever, atmosphärisch und voller Intrigen

0

Die „Queen von Mayfair“ handelt von Quinn Le Blanc, die „Queen of Five“. Sie ist eine außergewöhnliche und geschickte Betrügerin und verdient sich damit ihren Lebensunterhalt. Als die Schulden immer größer ...

Die „Queen von Mayfair“ handelt von Quinn Le Blanc, die „Queen of Five“. Sie ist eine außergewöhnliche und geschickte Betrügerin und verdient sich damit ihren Lebensunterhalt. Als die Schulden immer größer werden, plant sie den bisher größten Coup. Dafür muss sie innerhalb von fünf Tagen das Herz des Duke of Kendal gewinnen und an dessen Vermögen kommen.
Die Geschichte hat ein historisches Setting und spielt in London 1898. Auf der einen Seite haben wir den alten Adel mit der feinen Gesellschaft, prunkvollen Bällen und herrschaftlichen Anwesen, auf der anderen Seite die schlechteren Wohnviertel, die durch Armut und dubiosen Geschäften geprägt sind. Die Geschichte wird im Buch aus mehreren Perspektiven erzählt, sodass man viele verschiedene Sichtweisen und Blickwinkel erhält.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ließ sich sehr gut lesen. Auch die Beschreibung des Settings konnte mich überzeugen. Das viktorianische London wird atmosphärisch dargestellt, und besonders der Gegensatz zwischen der glitzernden Welt der High Society und dem Leben der Menschen außerhalb dieser Gesellschaft hat mir gefallen.
Auch die Hauptfigur Quinn hat mir sehr gut gefallen. Sie ist mutig, intelligent, selbstbewusst und weiß genau, wie sie andere Menschen beeinflussen kann. Dabei ist sie natürlich keine klassische Heldin, da sie Menschen betrügt und manipuliert und am Ende verfolgt sie natürlich ihre eigenen Ziele. Dennoch gibt es klare Regeln, nur Personen auszunehmen, die es verdient haben bzw. moralisch verwerfliche Dinge getan haben. Wir erleben Quinn in der Geschichte hauptsächlich in ihrer erfundenen Rolle, die sie sich für den Coup ausgedacht und inszeniert hat. Wie viel von ihrer „echten“ Persönlichkeit hinter den vielen Identitäten steckt, die sie spielt, kann man nur in einzelnen Momenten erahnen, man weiß es allerdings nicht. Max Kendal blieb für mich eine sehr neutrale Person, viel hat man von ihm nicht erfahren und emotionale Tiefe war somit nicht gegeben. Auch Tor blieb eher auf Distanz für mich, wirkte sogar aufgrund ihres Verhaltens unsympathisch. Trotzdem waren alle Figuren sehr unterschiedlich, was mir gut gefallen hat. Überhaupt ist das Thema der verschiedenen Rollen für mich einer der interessantesten Aspekte des Romans. In Quinns Welt muss jeder eine Maske tragen – und das gilt nicht nur für die Betrüger. Auch die Mitglieder der feinen Gesellschaft spielen ihre Rollen und versuchen, nach außen ein bestimmtes Bild von sich aufrechtzuerhalten. Dadurch verschwimmen die Grenzen zwischen den beiden Welten immer mehr.
Die Handlung war gut aufgebaut und folgte auch dem Plan des Coups. Die Spannung steigerte sich erst über den Roman hinweg, was ich keinesfalls als negativ empfand. Quinn hatte immer wieder mit neuen Herausforderungen zu kämpfen und nicht immer lief alles nach Plan. Es gab auch ein paar interessante Wendungen und einen Gegenspieler. Dadurch wurde die Handlung besonders interessant und wirkte schon teilweise wie ein Krimi. In dieser Kombination habe ich auch noch kein anderes Buch gelesen, für mich war es sehr unterhaltsam und ich hatte viel Freude beim Lesen. Einziges Manko war, dass es ab und an Gedankensprünge gab bzw. ich manche Handlungen nicht ganz logisch empfand, sodass ich teilweise nicht folgen konnte.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Für mich hat die Verbindung aus historischem Setting und einem Coup, bei dem eine Betrügerin einen Herzog um sein Vermögen bringen will und dabei ungeahnt auf einen Gegenspieler trifft, die Geschichte zu etwas Besonderem gemacht. Die Figuren hätten für mich allerdings besser ausgearbeitet werden können, sodass sie mehr Charakter und Tiefe erhalten hätten. Durch Gedankensprünge war es nicht immer ganz leicht zu verfolgen, aber es hat der Spannung dennoch keinen Abbruch getan.
Eine klare Empfehlung für Leser:innen, die Geschichten mit historischen Settings, ungewöhnlicher Gaunergeschichte und sich langsam steigernder Spannung mögen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2026

Wird langsam besser

0

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider etwas schwer gefallen. Ich habe lange gebraucht, aber nach und nach wurde die Geschichte dann spannender!
Quinn als Protagonistin konnte ich ab und zu nicht ...

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leider etwas schwer gefallen. Ich habe lange gebraucht, aber nach und nach wurde die Geschichte dann spannender!
Quinn als Protagonistin konnte ich ab und zu nicht ganz greifen.

Ich habe bereits "Mayfair House" des Autoren gelesen und fand dieses Buch ein wenig spannender, da man sich hier mitten in dem "Spiel" befindet.

Ich hätte mir allerdings schon zu Beginn mehr und schneller Spannung gewünscht, da ich Anfangs wirklich lange gebraucht habe das Buch weiter zu lesen, da mich die ersten Seiten leider sehr gelangweilt haben. Ich brauche meist einen dynamischen und spannenden Einstieg, um gespannter an die Geschichte heranzugehen.

Das Buch ist etwas ganz besonderes, da es (meiner Ansicht nach) kein vergleichbares Buch in diesem Genre gibt. Es hat eine gute Mischung aus Spannung, starken Charakteren und historischer Geschichte...

Veröffentlicht am 30.06.2026

Historischer Roman oder Krimi?

0

Wir befinden uns im viktorianischen London, ein Setting, das wir bereits aus dem vorherigen Roman des Autors Alex Hay kennen. Dort treffen wir auf Quinn Le Blanc, eine geniale Trickbetrügerin, eher bekannt ...

Wir befinden uns im viktorianischen London, ein Setting, das wir bereits aus dem vorherigen Roman des Autors Alex Hay kennen. Dort treffen wir auf Quinn Le Blanc, eine geniale Trickbetrügerin, eher bekannt als die „Queen von Mayfair“, die hier den ganz großen Coup im Visier hat. Der dicke Fisch, den sie zu fangen gedenkt, ist der Duke of Kendal, vermögender Spross einer wohlhabenden Adelsfamilie. Unterstützt wird sie dabei von Silk, einem Gauner, mit dem sie schon lange zusammenarbeitet. Fünf Tage haben sie Zeit, um ihren wasserdichten Plan, der aus fünf Schritten besteht, durchzuziehen. Aber ganz so einfach, wie gedacht ist es dann doch nicht, haben sie doch den fatalen Fehler begangen und die Gegenseite unterschätzt.

Hay erzählt multiperspektivisch, lässt in alternierenden Kapiteln die Beteiligten zu Wort kommen. Aber leider macht er dennoch den gleichen Fehler, den ich bereits im Vorgänger moniert habe, er konzentriert sich zu sehr auf die Vorbereitungen plus entsprechender Twists, was leider zu Lasten der Charakterentwicklung der Hauptfiguren geht. Das mag ja in Ocean’s Eleven funktionieren, aber „Die Queen von Mayfair“ ist in erster Linie ein historischer Roman, kein Krimi. Aber in den Beschreibungen des viktorianischen London plus seiner adligen Gesellschaft brilliert der studierte Historiker. Diese sind außerordentlich gut gelungen und erzeugen in der Tat die entsprechenden Bilder im Kopf des Lesers.

3,5 von 4, wohlwollend aufgerundet, verbunden mit der Hoffnung, dass die Gewichtung bei seinem nächsten Roman besser klappt.

Veröffentlicht am 20.06.2026

Eine(r) wird gewinnen

0


„Ist denn die Ehe der einzige Weg, Frieden zu erlangen?“

Der Roman „Die Queen von Mayfair“ hat mich sehr gut unterhalten, die Lektüre hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht – das ist selten! ...


„Ist denn die Ehe der einzige Weg, Frieden zu erlangen?“

Der Roman „Die Queen von Mayfair“ hat mich sehr gut unterhalten, die Lektüre hat mir von Anfang an großen Spaß gemacht – das ist selten! Stil und Sprache passen meines Erachtens
gut zur beschriebenen Epoche; auch die deutsche Übersetzung ist sehr solide, wenn man bedenkt, dass Ausdrücke wie „vermaledeit“ verwendet werden.

Vor allem die Rahmenhandlung hat mir gut gefallen, das britisch-viktorianische setting an sich ist im Prinzip ein „Selbstläufer“. In der Unterhaltungsliteratur kommt es nicht selten zum Einsatz, Geschichten „von der Insel“ nehmen oft im neunzehnten Jahrhundert ihren Lauf, so auch hier.

- Worum geht’s?

London ist einerseits die Stadt der Schönen und Reichen, andererseits auch ein Magnet für Glücksritter und einfache Leute.

Der Adel regiert, neben der working class gibt es natürlich die Underdogs, die ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen wollen – mit allen Mitteln!
Auftritt Quinn le Blanc - nomen est omen kann man hier nicht behaupten.
Wenn die High Society nur wüsste, dass sie eigentlich ein Niemand ist (böse Zungen würden von einer Betrügerin sprechen.)!
Sie hat sich ein großes Ziel gesetzt – in nur fünf Tagen will sie den Duke of Kendal für sich gewinnen. Dieser ist mitnichten ein verarmter Aristokrat. Da der Mann dem Anschein nach über ein stattliches Vermögen verfügt, stürzt sich die Protagonistin in die Ballsaison.

Wird es ihr gelingen, den Duke zu erobern?

Die Erzählung beginnt temporeich, das pacing hat mir insgesamt gut gefallen; gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse, sodass ich als Leserin das Gefühl hatte, dass der Autor zum Ende kommen wollte, was ein bisschen schade ist.
Aber die Figurenzeichnung hat mir zugesagt. Quinn ist einerseits mit allen Wassern gewaschen, andererseits hat sie aber auch ihre Fehler. Der Duke ist auf den ersten Blick natürlich ein Snob wie er im Buche steht, er hat aber auch eine andere Seite. Die Gestaltung der Nebenfiguren fand ich ebenfalls interessant. „Die Queen von Mayfair“ ist keine kitschige Liebesgeschichte vor historischer Kulisse – der schöne Schein will in der Geschichte gewahrt werden, aber sind die Dinge und die Menschen wirklich so, wie sie präsentiert werden?

Insgesamt habe ich den Gesellschaftsroman aus der Feder von Alex Hay gerne gelesen.



  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.06.2026

Bälle, Reichtum, Lügen und Intrigen

0

Die Queen von Mayfair war für mich ein sehr unterhaltsames Buch mit viel Charme, Tricks und Geheimnissen.
Die Geschichte spielt in London im Jahr 1898. Im Mittelpunkt steht Quinn Le Blanc. Nach außen wirkt ...

Die Queen von Mayfair war für mich ein sehr unterhaltsames Buch mit viel Charme, Tricks und Geheimnissen.
Die Geschichte spielt in London im Jahr 1898. Im Mittelpunkt steht Quinn Le Blanc. Nach außen wirkt sie wie eine elegante junge Frau der High Society. In Wahrheit ist sie aber eine Hochstaplerin und Meisterin der Verkleidung.
Ihr Ziel ist klar: Sie will den Duke of Kendal für sich gewinnen und an sein Vermögen kommen. Dafür hat sie nur fünf Tage Zeit. Das macht die Geschichte direkt spannend, weil man die ganze Zeit wissen will, ob ihr Plan wirklich aufgeht.
Besonders gut gefallen hat mir Quinn. Sie ist clever, mutig und spielt ihre Rolle richtig gut. Gleichzeitig merkt man schnell, dass nicht nur sie Geheimnisse hat. Auch andere Figuren verfolgen eigene Ziele.
Die Atmosphäre im alten London fand ich sehr schön. Bälle, Reichtum, Lügen und Intrigen passen hier richtig gut zusammen.
Manchmal waren es für mich etwas viele Verwicklungen, aber insgesamt hat das Buch viel Spaß gemacht.
Insgesamt ein cleverer und unterhaltsamer Roman über Täuschung, Macht und eine Frau, die genau weiß, wie sie ein Spiel spielt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere