Hat mir gut gefallen
Smilla und ihr Mann Jonas haben gerade ihr neues Haus bezogen, nachdem Smilla ihre Krebserkrankung erfolgreich überstanden hat. Als sie morgens beim Joggen an einem nahe gelegenen See ein Kind ertrinken ...
Smilla und ihr Mann Jonas haben gerade ihr neues Haus bezogen, nachdem Smilla ihre Krebserkrankung erfolgreich überstanden hat. Als sie morgens beim Joggen an einem nahe gelegenen See ein Kind ertrinken sieht, zögert sie nicht und rettet es gerade rechtzeitig. Erschöpft schaut sie den kleinen Jungen an und weiß auf einmal in ihrem Inneren: das ist ihr Sohn! Smilla ist verwirrt, denn schwanger war sie nie. Die kurz darauf hinzukommende Mutter des Jungen verhält sich geradezu feindselig. Und es ist darüber hinaus ausgerechnet ihre Nachbarin, wie Smilla feststellen muss. Deren Mann Quentin bedankt sich überschwänglich und bietet Smilla einen Job in seinem Hotel an. Aber Smilla wird ihr ungutes Gefühl nicht los, das ihre Nachbarn etwas zu verbergen haben.
Die Handlung wird im Verlauf aus wechselnder Sicht der handelnden Charaktere beschrieben. Und dann sind da auch noch eingeschobene Kapitel mit einem weiteren kleinen Jungen. Worum geht es dabei? Der Schreibstil liest sich gut, die Kapitel sind kurz, die Handlung ist undurchschaubar und die Spannung hält bis zum Schluss. Ich habe das Buch verschlungen und in einem Rutsch durchgelesen. Ein gut gemachter Psychothriller, den ich wirklich empfehlen kann. Von der Autorin würde ich gern mehr lesen.