Cover-Bild Im Sommer der Wildbienen
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ullstein Taschenbuch Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 30.04.2026
  • ISBN: 9783548073200
Nina Mayen

Im Sommer der Wildbienen

Roman | Ein berührender Roman über das Glück, neben jemandem zu sitzen und Bienen zu beobachten

Das Sommerbuch für alle, die sich nach endlosen Tagen und mehr Natur sehnen

Nach einer Panikattacke in einem Kaufhaus trifft Flora eine überstürzte Entscheidung: Sie verlässt die Großstadt und zieht in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. In dessen verwunschenem Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen, in deren ruhiger Präsenz sie endlich wieder zur Ruhe kommt. Als sie schließlich noch Eden kennenlernt, die im Dorfcafé arbeitet und ihr vom ersten Moment an seltsam vertraut ist, wird der Sommer zum schönsten ihres Lebens.
Doch dann taucht Floras Familie auf, und plötzlich muss Flora eine Entscheidung treffen: Will sie in ihr altes Leben zurückkehren – auch wenn sie dafür Eden und die Wildbienen zurücklassen muss?

Ein Buch für alle, die endlich Sommer wollen und sich darauf freuen, am Strand oder im Freibad ein Buch zu lesen, das genau dieses Sommergefühl einfängt. 

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2026

Die Autistin

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Nach einer Panikattacke beschließt Flora in das Haus ihrer verstorbenen Oma in die Eifel zu ziehen. Dort im Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen Hier kommt sie endlich wieder zur Ruhe. Sie lernt ...

Nach einer Panikattacke beschließt Flora in das Haus ihrer verstorbenen Oma in die Eifel zu ziehen. Dort im Garten entdeckt sie einen Schwarm Wildbienen Hier kommt sie endlich wieder zur Ruhe. Sie lernt Edin kennen, die im Dorfcafé arbeitet und es wird der schönste Sommer ihres Lebens. Doch da taucht plötzlich Floras Familie auf und sie muss eine Entscheidung treffen. Familie oder Eden.


Meine Meinung
Das Buch ließ sich flüssig lesen, keine Unklarheiten im Text störten. Ich kam schnell in die Geschichte rein, und konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. Und das, obwohl ich von Autismus so gar keine Ahnung habe. Nur von Panikattacken dabei hatte ich schon gehört. Ich finde, Flora hat in der Sache das Richtige getan und sie hat sich dort ja auch gut eingelebt. Ihr Fehler war einfach, dass sie sich Eden gegenüber nicht als Autistin zu erkennen gegeben hat., aber ich kann das Benehmen einer Autistin ja nicht beurteilen. Es war ein interessantes Buch, das mir unter Anderem eben auch Einblicke in die Krankheit gewährt hat. Das Buch war auch spannend, eben weil ich von dieser Krankheit keine Ahnung hatte und nicht wusste, was sie alles auslösen kann. Auf jeden Fall hat es mir gut gefallen und mich auch gefesselt. Ich war sehr gespannt, wie Flora sich letztendlich entscheiden würde. Von mir eine Leseempfehlung sowie fünf Sterne.

Veröffentlicht am 13.07.2026

Sommerliches Wohlfühlbuch

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Im Sommer der Wildbienen ist der Debütroman von Nina Mayen und für mich ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich konnte mich mit der Protagonistin Flora so gut identifizieren. Wie sie die Welt wahrnimmt, welche ...

Im Sommer der Wildbienen ist der Debütroman von Nina Mayen und für mich ein absolutes Wohlfühlbuch. Ich konnte mich mit der Protagonistin Flora so gut identifizieren. Wie sie die Welt wahrnimmt, welche Sorgen und Ängste sie hat - ich habe mich einfach gesehen gefühlt.
Denn Flora ist Autistin und zieht spontan von der Großstadt in das Haus ihrer verstorbenen Großmutter aufs Land. Dort entwickelt sie eine Faszination für Wildbienen, die sich zunächst in ihren Garten verirrt hatten. Und fängt an, sich langsam wohlzufühlen und runterzukommen.
Flora ist nicht nur eine sympathische Protagonistin, sondern konnte mich auch inspirieren, wie sie beispielsweise mit sich und ihren Bedürfnissen umgeht.. Dabei ist sie nicht perfekt, lernt aber, sich immer offener mitzuteilen und mutig zu sein.
Besonders im Umgang mit Eden ist diese Entwicklung deutlich mitzuerleben. Die beiden haben zwar immer mal wieder (Kommunikations-) Probleme, ich finde ihren Umgang miteinander aber richtig schön und wertschätzend.

Auch das Ende des Buches gibt eine positive Botschaft mit, die ich gerade gut gebrauchen konnte und die Geschichte einerseits abrundet, aber auch zum Weiterdenken anregt.
Die Wildbienen-Thematik fand ich richtig toll und wichtig, zum Ende hätte ich mir gerne noch mehr Information und Einwebung in die Geschichte gewünscht.
Für mich ist Im Sommer der Wildbienen ein Highlight und absolutes Wohlfühlbuch geworden, das ich wirklich jedem weiterempfehlen möchte.

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Einfach schön erzählt

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"Im Sommer der Wildbienen" von Nina Mayen, Hörbuch gesprochen von Vanessa Bolder, erschienen im Hörbuch Hamburg Verlag im April 2026

Nina Mayen hat mit "Im Sommer der Wildbienen"
einen Frühling gezaubert, ...

"Im Sommer der Wildbienen" von Nina Mayen, Hörbuch gesprochen von Vanessa Bolder, erschienen im Hörbuch Hamburg Verlag im April 2026

Nina Mayen hat mit "Im Sommer der Wildbienen"
einen Frühling gezaubert, der nach Aufbruch und frischer Erde riecht.
Es ist ein Roman über die leisen Töne des Lebens, die erst hörbar werden, wenn der Lärm der Stadt verstummt.

Erschöpft vom Tempo der Großstadt sucht Flora Zuflucht im alten Haus ihrer Oma. Zwischen staubigen Dachbodenfunden und einem Garten, der seine besten Zeiten hinter sich hat, will sie eigentlich nur zu sich selbst finden. Hilfe erhält sie dabei von August, einem alten Freund ihrer Großmutter, der ihr mit Engelsgeduld beibringt, wie man den bedrohten Wildbienen ein Zuhause schafft. August hat einen Kummer, der im Laufe der Geschichte noch zum Tragen kommt.

Die leisen Töne machen diese Geschichte zu etwas ganz besonderes.

Sprecherin Vanessa Bolder hat mir sehr gut gefallen. Sie hat das zarte Knistern zwischen den beiden Frauen gut erzählt.
Vanessa Bolder liest mit einer feinen Sinnlichkeit. Die Pausen, das zögerliche Lachen, die wachsende Vertrautheit – ich habe das Herzklopfen durch die Kopfhörer gespürt.

Die Liebesgeschichte zwischen Flora und Eden ist wunderschön unaufgeregt und tief in der Naturverbundenheit der Handlung verwurzelt.

Nina Mayen verbindet Fachwissen über Wildbienen geschickt mit der Handlung, dass die ökologische Botschaft ohne Aufdrängung daher kommt.

"Im Sommer der Wildbienen" ist hübscher ein Garten-Roman. Es ist eine Hymne an die Liebe in all ihren Farben und an den Mut, das Leben nach eigenen Regeln zu gestalten. Die Chemie zwischen Flora und Eden macht dieses Hörbuch zu einem angenehmen Erlebnis.

Es ist eine Atmosphäre über starke Frauencharaktere und eine Prise Naturschutz.

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Veröffentlicht am 26.07.2026

Sommer der Entscheidungen

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Flora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ...

Flora ist Autistin und kommt in der Großstadt nicht gut zurecht. Die Familie versucht sie zwar zu unterstützen, hat die Krankheit aber scheinbar auch nicht richtig verstanden. Vieles was Flora zu viel ist, wird bei ihnen als noch machbar empfunden. Flora hat sich über die Jahre aber auch angewöhnt, nie über ihren wahren Gefühlszustand zu reden.

Eines Tages wird alles zu viel und Flora beschließt aufs Land ins leer stehende Haus der Großmutter zu ziehen. Die Familie hilft ihr, glaubt aber nicht daran, dass Flora dort zurecht kommen wird. Doch nach und nach kommt sie an und lernt Menschen kennen, mit denen sie zurecht kommt. Und mit Evie hält auch die Liebe Einzug in ihr Leben.

Ich mochte das Buch, auch wenn Flora mir teilweise echt fremd geblieben ist. Irgendwie ist es nicht gelungen mir zu vermitteln, warum Flora ihre Erkrankung vor allen geheim hält und immer wieder ihre Grenzen überschreitet, nur um anderen Menschen gegenüber gut dazustehen.

Die Sprache des Buches war aber durchaus bildhaft und ich konnte mir den Ort und Floras Häuschen gut vorstellen. Durchaus ein Ort, an dem man zur Ruhe kommen kann.

Alles in allem war es ein schönes Buch, das ich gerne empfehle.

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Veröffentlicht am 16.07.2026

Ein berührender Roman für den Sommer

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Im Sommer der Wildbienen: Das Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte, eine Ladung wilder Blumen in einer bunten Farbenpracht. Optisch definitiv ein Hingucker. Auch der Klappentext macht neugierig auf ...

Im Sommer der Wildbienen: Das Cover passt sehr gut zu dieser Geschichte, eine Ladung wilder Blumen in einer bunten Farbenpracht. Optisch definitiv ein Hingucker. Auch der Klappentext macht neugierig auf die Geschichte.
Die junge Flora ist Studentin und hat ihr Leben noch vor sich. Nach einer erneuten Panikattacke entscheidet sich Flora, die Großstadt zu verlassen. Sie möchte aufs Land ziehen, wird im Haus ihrer verstorbenen Großmutter wohnen. Dort angekommen, lebt sie sich langsam ein, kommt zur Ruhe und entdeckt im Garten einen Schwarm Wildbienen. Sie wecken ihre Neugier und lassen Flora beim Zuschauen entspannen und zur Ruhe kommen. Im Dorfcafe begegnet Flora Eden, zu ihm fühlt sie sich hingezogen. Es folgen Gespräche, gemeinsam verbrachte Nachmittage und Abende. Für Flora wirkt alles auf einmal sehr vertraut, sie fühlt sich wohl. Wird der Sommer zum schönsten ihres Lebens? Doch plötzlich taucht Floras Familie auf, sie muss von jetzt auf gleich eine Entscheidung treffen. Will sie in ihr altes Leben zurückkehren, auch wenn sie dafür Eden und die Wildbienen im Garten zurücklassen muss?
Es ist ein ruhiger Roman, der zwischendurch zum Nachdenken anregt und zum Innehalten bewegt. Das Umschriebene zwischen den Zeilen für sich selbst zu überdenken. Die Reaktionen der Charaktere freien Lauf geben und sich entwickeln lassen. Flora als Autistin, die in ihrer eigenen Welt lebt. Eden mit seinen Verpflichtungen und Aufgaben gegenüber seiner unheilbar kranken Mutter. Es werden viele Themen angesprochen, die nicht nur das Herz des Lesers berühren. Im Vordergrund die Familie, Freundschaft, Liebe und Verantwortung. Das Erwachsenwerden, Selbstständigkeit und die Unabhängigkeit der Hauptcharaktere. Der Umgang mit der eigenen Krankheit sowie Hilfeleistung bei kranken Leuten. Leben mit und in der Natur, was macht sie mit einem. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte, die sich langsam entwickelt und die Herzen der Leser berührt, mit allen seinen Facetten. Es entsteht eine warmherzige Leseatmosphäre, besonders für den Sommer geeignet. Der Schreibstil ist leicht, locker, und flüssig. Durch die nicht zu langen Kapitel liest sich die Geschichte gut. Die gut ausgearbeitete Charaktere, die im Laufe der Geschichte an Kraft und Transparenz sowie an Willenskraft
gewinnen, wirken auf den Leser lebensecht und authentisch.
Meiner Meinung nach ist es ein Buch, das sich perfekt für die lauen Sommerabende eignet, deshalb gibt es von mir vier Sterne und eine Weiterempfehlung.

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