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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ich rebelliere!

Die Känguru-Rebellion (Die Känguru-Werke 5)
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Das Känguru ist wieder da! Oder war es nie weg? Auf jeden Fall ist das neue Buch sehr aktuell und der Autor schafft es all die Gedanken, die mir bei den aktuellen Nachrichten so durch den Kopf springen ...

Das Känguru ist wieder da! Oder war es nie weg? Auf jeden Fall ist das neue Buch sehr aktuell und der Autor schafft es all die Gedanken, die mir bei den aktuellen Nachrichten so durch den Kopf springen in Worte zu fassen. Ob die Auswüchse der Politik, die weitere Spaltung der Gesellschaft oder einfach der tägliche Wahnsinn.

Ich folge Marc-Uwe Kling regelmäßig auf seinen Kanälen in den sozialen Medien. Dieses Buch ist am Ende eine Zusammenfassung dessen, was er dort macht, eingebettet in das Känguru Universum. So fand ich es durchaus passend, dass Herta einen Podcast hostet, in dem sich die Teilnehmenden eigentlich völlig einig sind und Krapottke ein wenig die Welt erklären. Das ist amüsant und manchmal wünscht man sich, dass man selbst so argumentieren kann, wenn einem mit „Ja, aber“ wieder erklärt wird, dass man ja völlig falsch liegen würde mit seiner Meinung.

Ich schätze den Autor sehr, und kann ihm in vielem folgen, daher war dieses Hörbuch für mich ein wahres Vergnügen. Wie immer von ihm selbst gelesen gibt er den Figuren seinen ganz eigenen Klang und besonders Herta ist mir einfach mit ihrer schnodderigen Berliner Schnauze ans Herz gewachsen. Insofern kann ich dieses Hörbuch auf jeden Fall empfehlen, für Fans von Marc-Uwe Kling und Menschen, die an politischer Satire interessiert sind.

Ich rebelliere!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Familie

Die Holunderschwestern
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Katharina hat die Leidenschaft für’s Kochen von ihrer Urgroßmutter Fanny geerbt. Eines Tages taucht ein Engländer bei ihr auf und bringt ihr Fannys Tagebücher. Darin enthüllen sich einige Dinge der Familiengeschichte, ...

Katharina hat die Leidenschaft für’s Kochen von ihrer Urgroßmutter Fanny geerbt. Eines Tages taucht ein Engländer bei ihr auf und bringt ihr Fannys Tagebücher. Darin enthüllen sich einige Dinge der Familiengeschichte, die bisher nicht bekannt waren. Gleichzeitig treibt ihre Geschäftspartnerin eine alte Ladeneinrichtung auf, die sie gemeinsam restaurieren wollen. Und plötzlich zeigen sich auch hier Verbindungen zur Familie.

Der Roman spielt auf wechselnden Zeitebenen. Einmal wird Katharinas Geschichte in der Gegenwart erzählt und dann noch Fannys Geschichte zwischen den beiden Weltkriegen. Mir haben beide Zeitebenen gut gefallen, auch wenn ich mit Fannys Zwillingsschwester einfach nicht warm geworden bin. Dafür fand ich Fanny um so bewundernswerter.

Man kann in beide Zeitebenen richtig schön eintauchen und sich die Gegebenheiten vorstellen. Mir hat die Mischung auch richtig gut gefallen, da die Zeitebene in der Gegenwart nicht nur einen eher belanglosen Rahmen bildet, sondern selbst auch eine wirklich interessante Geschichte ist.

Ich kann dieses Buch von Teresa Simon wieder vorbehaltlos empfehlen. Es zeigt ein München im Wandel der Zeiten und erzählt eine große Familiengeschichte.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Wir

Die Spur der Vertrauten
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Das „Wir“ ist das, was in der Welt von Claire und Goliath über allem steht. Alle dienen mit ihrem Instinkt der Gemeinschaft und Individualität existiert eigentlich nicht. Aber eben nur eigentlich. Doch ...

Das „Wir“ ist das, was in der Welt von Claire und Goliath über allem steht. Alle dienen mit ihrem Instinkt der Gemeinschaft und Individualität existiert eigentlich nicht. Aber eben nur eigentlich. Doch was passiert mit denen, bei denen ein eigener Wille erwacht?

Ich muss sagen, ich habe mich sehr gefreut, als ich entdeckt habe, dass es ein neues Buch von Christelle Dabos geben wird. Ich fand die Reihe um die Spiegelreisende ziemlich genial und habe mich so sehr auf neue Ideen der Autorin gefreut. Allerdings muss ich sagen, mochte ich ihr bei diesem Buch nicht so richtig folgen. Das Setting wurde mir recht schnell klar, die Welt, in der Celia und Goliath leben wird gut beschrieben. Allerdings konnte ich mich mit Goliath so gar nicht anfreunden, seine Fixierung auf die Lebensrettung um ein Tugendhafter zu werden war mir zu zwanghaft. Es wird zwar erklärt, wie es dazu kommt, aber irgendwie war mir das Ganze zu klischeehaft. Claire fand ich interessant, vor allem als klar wird, was ihr eigene Geheimnis ist. Dazu kommt noch Noah, den ich sehr unangenehm empfunden habe mit seiner unendlichen Liebe zum „Wir“ und seinem Schnuffelchen. Irgendwie hat diese Formulierung bei mir nur Widerwillen und Unbehagen ausgelöst.

Alles in allem muss ich sagen, dass mich das Buch nicht wirklich überzeugen konnte, da ich mich dauernd unwohl gefühlt habe. Und am Ende fand ich die Geschichte auch nicht interessant genug, um sie weiter zu verfolgen. Es ist sehr wohl ein interessantes Setting, aber mich konnte es leider nicht so richtig begeistern und einfangen.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Inges Leben, Swantjes Weg

Das Salz in der Luft
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Inge und Swantje sind in New York angekommen und Swantje lernt die Stadt kennen, in der ihre Uroma fast ihr ganzes Leben verbracht hat. Die beruflichen Perspektive, die sie sich mit ihrer Mode erhofft ...

Inge und Swantje sind in New York angekommen und Swantje lernt die Stadt kennen, in der ihre Uroma fast ihr ganzes Leben verbracht hat. Die beruflichen Perspektive, die sie sich mit ihrer Mode erhofft fallen am Ende ganz anders aus als gedacht und auch anderweitig bieten sich ihr viel neue Wege an.

Dazu erfahren wir, wie es Inge nach dem plötzlichen Tod ihrer besten Freundin Karolina ergeht. Wir begleiten sie und Giovanni auf ihren Roadtrip durch Europa, als sich den beiden eine gemeinsame Zukunft eröffnet. Doch unbeschwertes Glück ist Inge nicht vergönnt, die Spielsucht ihres Sohnes zwingt sie dazu lange Jahre getrennt von Giovanni beruflich weiterzumachen, um die Familie ihres Sohns zu unterstützen.

Das Buch ist wieder wunderschön geschrieben, sowohl Inges als auch Swantjes Geschichte hat mich sehr berührt. Ich mag diese über lange Zeit erzählten Familiengeschichten einfach sehr gerne. Und der Autor schafft es dabei kontinuierlich ein lebendiges Setting zu zeigen, in dem man sich wohlfühlt und Bilder im Kopf entstehen können. Auch wenn man das erste Buch schon vor einer Weile gelesen hat, fällt es leicht wieder in Inges Geschichte hineinzufinden, da alles wichtige Gegebenheiten eingeflochten sind und man den Faden leicht wieder aufnehmen kann.

Alles in allem kann ich das Buch auf jeden Fall empfehlen. Zusammen mit dem ersten ist das eine wirklich gelungene Familiengeschichte, die das Leben der Auswanderer von Föhr im letzten Jahrhundert schön beleuchtet.

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Veröffentlicht am 06.03.2026

wirklich witzig

Wie heiratet man einen Marquis?
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Elizabeth Hotchkiss hat ein Problem. Um ihre Geschwister zu ernähren und ihrem Bruder eine ordentliche Ausbildung in Eton zu ermöglichen, reicht das Geld nicht, das sie bei Lady Danbury als Gesellschafterin ...

Elizabeth Hotchkiss hat ein Problem. Um ihre Geschwister zu ernähren und ihrem Bruder eine ordentliche Ausbildung in Eton zu ermöglichen, reicht das Geld nicht, das sie bei Lady Danbury als Gesellschafterin verdient. Also muss sie wohl reich heiraten. Als ihr dann in der Bibliothek der Lady noch das Buch „Wie heiratet man einen Marquis“ in die Hände fällt scheint das wie ein Omen zu sein. Doch erst einmal muss sich ein geeigneter Mann finden. Um schon einmal zu üben, versucht sich Elizabeth im Flirt mit Mr. Siddons, Lady Dunbarys neuen Verwalter. Doch der ist nicht das was er zu sein scheint.

Julia Quinn nimmt uns wieder mit in die Welt des englischen Adels kurz nach den Napoleonischen Kriegen. Humorvoll erleben wir, wie Elizabeth und James Siddons sich aneinander annähern und sich wie nicht anders zu erwarten ineinander verlieben. Allerdings steht Elizabeth unter dem Druck reich heiraten zu müssen, was die Sache kompliziert macht. Den irgendwann wird es für James schwierig seine Fassade als einfacher Verwalter noch aufrecht zu erhalten.

Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen, es war schön zu lesen und besonders der Humor kommt nicht zu kurz. Es war einfach eine schöne leichte Lektüre für zwischendurch, die eine hervorragende Ablenkung vom Alltag war.

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