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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2026

very british

Dear Britain
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Annette Dittert ist ARD Korrespondentin in London. Sie lebt dort seit 2008 und liebt es dort. Sie hat den Vote für den Brexit erlebt und auch den Brexit selbst. Und due Folgen, die dieser Schritt für das ...

Annette Dittert ist ARD Korrespondentin in London. Sie lebt dort seit 2008 und liebt es dort. Sie hat den Vote für den Brexit erlebt und auch den Brexit selbst. Und due Folgen, die dieser Schritt für das Land hatte. In diesem Buch erzählt sie nun vom Wesen der Engländer, den Besonderheiten. Von normalen Leuten und dem Hochadel, von Walisern und Schotten, von Brexiteers und Menschen die zurück in die EU wollen. Auch die Unabhängigkeitsbestrebungen Schottland und der Waliser kommen zur Sprache.

Und sie geht dem Grundverständnis der Briten auf den Grund, Was macht einen Engländer aus, was einen Briten. Denn das ist ein Unterschied, das wird hier auch klar. Ich war selbst noch nie in England, finde aber das Land faszinierend. Die Geschichte und das Selbstverständnis sind doch schon sehr besonders.

Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen. Ich fand es interessant und informativ. Viele Dinge, die Frau Dittert erwähnt waren mir so nicht bewusst und schärfen mein Bild dieser Insel und ihrer Bewohner.

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Veröffentlicht am 11.07.2026

Sommerbuch und Lebensveränderungen

Kein Sommer ohne August
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Charlie hat sich ihr Leben in England perfekt eingerichtet. Sie hat alles unter Kontrolle, es gibt keine Überraschungen und niemand weiß von ihrer Vergangenheit. Doch genau die holt sie wieder ein, als ...

Charlie hat sich ihr Leben in England perfekt eingerichtet. Sie hat alles unter Kontrolle, es gibt keine Überraschungen und niemand weiß von ihrer Vergangenheit. Doch genau die holt sie wieder ein, als August Green sich meldet und ihr mitteilt, dass seine Großmutter ihr die Buchhandlung One Last Chapter in Liberty Beach vermacht hat. August und sie waren einmal beste Freunde, aber die unterschiedliche Herkunft der beiden war dann doch ein zu großes Hindernis für die beiden.

Charlie reist also in die USA nach Liberty Beach um das Erbe abzulehnen. Als sie allerdings dort auf August trifft, kommt alles wieder hoch, was in der Vergangenheit passiert ist und das Bild, das sich entwickelt ist dann doch ein anderes, als das, was Charlie in Erinnerung hat.

Wir begleiten Charlie nun dorthin und in Rückblicken bekommen wir die Geschichte von ihr, August und seiner Großmutter erzählt. Ich mochte die Charaktere und auch die Art des Erzählens sehr gerne. Charlie ist sehr von ihrer Herkunft geprägt und kann nicht glauben, dass jemand wie August sie wirklich als gleichwertig sieht. Das macht das miteinander der beiden bis in die Gegenwart schwierig. Es war schön zu lesen, wie sich nach und nach die Dinge, die Charlie immer als gesetzt gesehen hat, in Luft auflösen und sie erkennt, dass sie sich teilweise das Leben auch selbst schwer gemacht hat. Dazu waren auch die Örtlichkeiten toll beschrieben und ich hätte den Buchladen wirklich gerne selbst besucht.

Ich kann das Buch empfehlen. Ich hatte eine wirklich schöne Lesezeit mit Cosy Anteilen und einer gehaltvollen Geschichte.

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Veröffentlicht am 10.07.2026

wunderbare Leseauszeit

Der vergessene Wald
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Saskia verbindet die Schlossruine von Gair mit wunderbaren Erinnerungen an ihren Vater und den Beginn ihrer Liebe zur Architektur. Als sie endlich über das ihr zustehende Geld verfügen kann, kauft sie ...

Saskia verbindet die Schlossruine von Gair mit wunderbaren Erinnerungen an ihren Vater und den Beginn ihrer Liebe zur Architektur. Als sie endlich über das ihr zustehende Geld verfügen kann, kauft sie das Grundstück mit der Ruine und macht sich daran Gair ein neues Antlitz zu geben. Doch dabei trifft sie nicht nur auf Befürworter. Selbst ihr Bauleiter Owen ist nicht vollständig von ihren Plänen überzeugt. Wirkt sie auf ihn doch wie eine verwöhnte Großstädterin, während er gerade damit kämpft, dass seine Ehe zerbrochen ist. Doch die gemeinsame Liebe zur Natur und zu dem Grundstück bringt sie auch näher.

Ich habe mich sehr gefreut, dass es ein neues Buch von Sharon Gosling gibt. Ich mag den Flair und die Stimmung ihrer Bücher und auch die Geschichten die sie erzählt. Auch hier gelingt es ihr wieder, eine ganz besondere Stimmung zu erzeugen. Ich mochte Saskia, die wirklich viel durchgemacht hat, bis sie das Grundstück überhaupt erwerben konnte und die auch jetzt feststellen muss, dass im Leben doch einiges ganz anders ist, als es scheint. Und auch Owen hat mir gefallen, auch wenn er mir mit seinen nicht hinterfragten Vorurteilen manchmal auf die Nerven ging.

Die Geschichte ist wunderschön erzählt. Man kann sich das Gelände gut vorstellen und auch mir hätte es gefallen dort in einem Tiny House zu leben. Die Charaktere sind schön ausgestaltet, auch die vermeintlichen Nebencharaktere. Ich habe mich extrem wohl gefühlt an diesem Ort so mitten im Nichts.

Ich kann das Buch daher auf jeden Fall empfehlen, es war eine ganz wunderbare Auszeit!

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Veröffentlicht am 05.07.2026

dritte Ebene

Carl's Doomsday Scenario
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Carl und Prinzessin Donut haben es geschafft, die dritte Ebene zu erreichen – und hier ist plötzlich vieles anders als zuvor. Das Labyrinth ist verschwunden, die Regeln haben sich verändert, und selbst ...

Carl und Prinzessin Donut haben es geschafft, die dritte Ebene zu erreichen – und hier ist plötzlich vieles anders als zuvor. Das Labyrinth ist verschwunden, die Regeln haben sich verändert, und selbst Mordecai muss dieses Mal deutlich mehr leisten, als ihm eigentlich lieb ist. Der Kampf gegen die untoten Killerclowns erweist sich dabei als kein bisschen einfacher, als man zunächst vermuten könnte.

Wie schon im ersten Band sind Carl und Donut auch hier wieder auf ihr Bauchgefühl angewiesen, denn längst nicht alle Regeln offenbaren sich sofort. Das führt immer wieder zu Situationen, in denen so manche Entscheidung mit etwas mehr Bedenkzeit vermutlich anders ausgefallen wäre.

Diesen Band mochte ich erneut richtig gerne. Carl und Donut wachsen als Team spürbar zusammen, und auch ihr „Haustier“ Mongo hat sich zu einem unverzichtbaren Teammitglied entwickelt. Mittlerweile entwickeln die beiden regelrechte Strategien und setzen sogar Mordecai gezielt als Werkzeug ein – nicht nur, um zu überleben, sondern auch, um bei den Zuschauern der Show ordentlich Punkte zu sammeln.

Zwar ist das Buch nicht ganz so rasant wie der erste Band, was ich aber überraschend angenehm fand – so fühlt man sich beim Lesen nicht gehetzt und hat nicht das Gefühl, etwas Wichtiges zu übersehen. Und wie schon im Vorgänger war es wieder herrlich witzig, besonders immer dann, wenn Donut mal wieder ihre Allüren auspacken durfte.

Auf Band 3 bin ich jedenfalls schon richtig gespannt – da bleibe ich definitiv dran!

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Veröffentlicht am 05.07.2026

Ein neuer Fall für Lili und Max

Raub in der Wiener Werkstätte
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Bei einem Einbruch wird diesmal nicht nur ein wertvolles Collier gestohlen sondern auch die Hausherrin ermordet. Was zuerst wie eine Eskalation einer Einbruchsserie aussieht, entwickelt sich bei den Ermittlungen ...

Bei einem Einbruch wird diesmal nicht nur ein wertvolles Collier gestohlen sondern auch die Hausherrin ermordet. Was zuerst wie eine Eskalation einer Einbruchsserie aussieht, entwickelt sich bei den Ermittlungen von Max von Krause immer mehr zum Familiendrama.

In diesem dritten Fall rund um Max von Krause und Lilli Feigl erleben wir wieder einmal, dass es hinter vornehmen Fassaden oft Abgründe gibt, und nicht alle glücklich sind, nur weil sie Geld haben. Die Wiener Werkstätte spielt dieses Mal nur eine Nebenrolle, da vermutet wird, dass dort das Diebesgut der Einbrüche in Einzelteile zerlegt wiederverwertet wird.

Wir erfahren wieder mehr aus Lilis privaten Umfeld, denn ihr Exverlobter Oskar wurde aus dem Gefängnis entlassen und versucht Lili und ihren Vater sofort notfalls auch gewaltsam wieder für seine kriminellen Machenschaften einzuspannen.

Ich mochte das Buch wieder gerne, auch wenn die Situation, dass Lili eigentlich aus kriminellen Verhältnissen kommt immer noch nicht so richtig aufgelöst wurde. Was mich diesmal etwas gestört hat war, dass es wiederholt Erläuterungen zu einzelnen Charakteren, wie z.B. Lilis Nachbarin Grete, gab. Da hätte mir ein einmaliges Erwähnen gereicht, ich denke auch Quereinsteiger brauchen solche Informationen nur einmal.

Ansonsten aber war es wieder ein interessanter Krimi, in dem man einiges über die Zeit im kaiserlichen Wien erfahren hat. Von daher eine Leseempfehlung.

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