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Veröffentlicht am 17.06.2018

Marys Leben

Die Farbe von Milch
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Mary ist die jüngste von vier Schwestern und wächst auf einem Bauernhof unter einfachsten Bedingungen auf. Als sie 15 wird schickt sie der Vater zum Pfarrer im nächsten Dorf, damit sie sich dort um die ...

Mary ist die jüngste von vier Schwestern und wächst auf einem Bauernhof unter einfachsten Bedingungen auf. Als sie 15 wird schickt sie der Vater zum Pfarrer im nächsten Dorf, damit sie sich dort um die Pfarrersfrau kümmern soll.

Als diese dann stirbt, soll Mary sich weiter um den Haushalt des Pfarrers kümmern.

Das Buch ist aus der Sicht Marys geschrieben, die beim Pfarrer auch lesen und schreiben lernt. Dementsprechend einfach ist die Sprache, allerdings ist es auch das Leben, das Mary führt. Als sie zum Pfarrer kommt, scheint sich einiges für sie zu bessern, was sich jedoch schnell relativiert, nachdem die Pfarrersfrau gestorben ist.

Mich hat das Buch sehr beeindruckt, hinterlässt es doch ein Gefühl des Bedauerns für Mary, die in ihrem Leben eigentlich keine Chancen hatte und trotzdem versucht das Beste daraus zu machen. Leider ist ihr Schicksal nur eines von vielen in dieser Zeit.

Von mir eine volle Leseempfehlung

Veröffentlicht am 17.06.2018

Schatzsuche

Tante Dimity und der verlorene Schatz
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Im mittlerweile 21. Band der Tante Dimity Reihe geht es nicht sehr spektakulär her. In Finch sind gerade neue Nachbarn eingezogen. Deren Mixer ist bei Umzug kaputt gegeangen und daher begibt sich Lori ...

Im mittlerweile 21. Band der Tante Dimity Reihe geht es nicht sehr spektakulär her. In Finch sind gerade neue Nachbarn eingezogen. Deren Mixer ist bei Umzug kaputt gegeangen und daher begibt sich Lori auf ihren Dachboden um einen ihrer überflüssigen Mixer für die neuen Nachbarn zu holen.

Dabei fällt ihr ein Armreif auf, der in eine Ritze gefallen war.

Als sie Tante Dimity von ihrem Fund berichtet, ist diese ganz durcheinander. es stellt sich heraus, dass die Armspange ihr von einem Freund kurz nach dem Krieg geschenkt wurde, den sie dann nie wieder gesehen hat. Ihr Wunsch ist es, dass Lori diesen Mann ausfindig macht und ihn erklärt, was damals schief gelaufen ist.

Leider kennt Dimity den Namen des Mannes nicht.

So macht sich Lori auf nach London, um herauszufinden ob er noch lebt und wer er denn war.

Wie immer ist auch dieser Band herzenserwärmend geschrieben. Die neuen Nachbarn sind sehr nett und er hat zudem ein interessantes Hobby, das Sondengehen. Bald ist ganz Finch auf den Beinen um auf dem Dorfanger nach verschwundenen Gegenständen zu suchen.

Da bleibt es natürlich nicht aus, dass so manche Missstimmung entsteht, die aber allesamt wieder ausgeräumt werden können.

Manch einer mag sagen, dass dieses Buch kein Krimi ist, da ja kein Verbrechen geschieht. Mich stört das nicht, ist doch durchaus ein Geheimnis zu lüften und zusammen mit Lori erkunden wir London und erfahren ein wenig aus der Nachkriegszeit. Vielleicht ist es kein Crime, aber sicher ein Mystery.

Ich habe mich wieder sehr wohl mit diesem Band aus der Reihe gefühlt und freue mich schon auf den nächsten Band.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Eine Liebe am Meer

Eine Liebe am Meer
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Emily ist Hebamme aus Leidenschaft, die allerdings unter den Arbeitsbedingungen und den Vorurteilen die ihr entgegengebracht werden zu leiden hat und daher beschließt erst einmal eine Auszeit zu brauchen.

Da ...

Emily ist Hebamme aus Leidenschaft, die allerdings unter den Arbeitsbedingungen und den Vorurteilen die ihr entgegengebracht werden zu leiden hat und daher beschließt erst einmal eine Auszeit zu brauchen.

Da kommt ihr das Angebot ihrer besten Freundin Rebecca aus Schottland auf deren Schiff als Köchin zu arbeiten, gerade recht.

So macht sich Emily auf nach Schottland und verbringt dort einen wunderbaren Sommer, der ihr Leben verändern wird.

Katie Fforde ist wieder ein wunderbares Wohlfühlbuch gelungen, das einen von Schottland träumen lässt. Es wird wie üblich viel Tee getrunken und diesmal auch einiges an Whisky.

Es gibt Reibereien, nicht alles klappt auf Anhieb, aber durch vernünftige Planung und ein Gespräch an der richtigen Stelle, lassen sich viele Dinge rasch zurecht rücken.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen, Emily und Rebecca und auch die anderen waren mir sehr sympathisch und die schottische Landschaft war so toll beschrieben, dass man sich fast wie vor Ort fühlte.

Definitiv ein Buch für gemütliche Lesestunden.

Von daher von mir eine volle Leseempfehlung!

Veröffentlicht am 16.06.2018

Christinas Welt

Die Farben des Himmels
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Christina Baker Kline bringt uns in diesem Buch die Hintergrundgeschichte zu dem Bild Christinas Welt von Andrew Wyeth nahe.
Christina lebt 1939 alleine mit ihrem Bruder Al auf einer abgelegenen Farm ...

Christina Baker Kline bringt uns in diesem Buch die Hintergrundgeschichte zu dem Bild Christinas Welt von Andrew Wyeth nahe.
Christina lebt 1939 alleine mit ihrem Bruder Al auf einer abgelegenen Farm in Maine, als sie über eine Freundin den Maler Andrew Wyeth kennenlernt. Der verliebt sich in das Haus und ist bald Dauergast und guter Freund.
In den folgenden Jahren wird Andy die Sommer bei den Olsons verbringen und dort malen. Im Sommer 1948 entsteht dann sein bekanntestes Werk Christinas Welt.
Parallel zur Entwicklung der Freundschaft erfahren wir von Christinas schmerzvollem Leben. Sie leidet unter einer Krankheit, die ihre Gliedmaßen verkrümmt und ihr teilweise starke Schmerzen bereitet. Doch Christina ist ehrgeizig und stur und erlaubt es der Krankheit nicht ihr Leben komplett zu bestimmen.

Mir hat das Buch vor allem wegen des Schreibstils sehr gut gefallen. Die Autorin erzählt in einer sehr ruhigen Art von der Härte des damaligen Lebens auf dem Land, den Freuden und Leiden Christinas und ihrer Familie. Denn auch wenn das Leid und die Einschränkungen Christinas Leben bestimmt haben, so hatte sie auch schöne Zeiten und später dann vor allem in Andrew Wyeth und seiner Frau Freunde, die sie so nahmen, wie sie war.

Fazit: Ein tolles Buch, schön zu lesen und ein beeindruckender Ausflug nicht nur in die amerikanische Geschichte, sondern auch in die Kunstgeschichte.

Veröffentlicht am 14.06.2018

Für mich leider nichts

Immerwelt - Der Anfang
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Tenley ist 17 Jahre alt und lebt in einem Knast. Anders kann man es nicht nennen. Sie ist eingesperrt und soll sich doch bitte für eine der beiden Sphären Myriad oder Troika entscheiden. Die eine steht ...

Tenley ist 17 Jahre alt und lebt in einem Knast. Anders kann man es nicht nennen. Sie ist eingesperrt und soll sich doch bitte für eine der beiden Sphären Myriad oder Troika entscheiden. Die eine steht für Dunkelheit, die andere für das Licht.
An sich fand ich die Idee dahinter ganz gut. Allerdings muss ich sagen, dass ich das Konzept auch nach über 30% des Buches nicht verstanden habe.
Es werden immer wieder häppchenweise Informationen zu den Sphären gegeben, aber um was es nun konkret geht, habe ich nicht rausgefunden.
Und ehrlich gesagt, hat es mich dann auch nicht mehr interessiert.
Leider ist es der Autorin nicht gelungen mich für das Schicksal von Tenley und den anderen Figuren zu interessieren. Zusätzlich war mir das Buch mit zuviel Gewalt angereichert, eigentlich ununterbrochen wird geprügelt, bedroht, vergiftet oder gemordet.
Für mich zuviel des Guten.
Vielleicht bin ich nicht die richtige Zielgruppe für dieses Buch, aber für mich war das definitiv nichts.

Von mir daher keine Leseempfehlung.