Cover-Bild Spellcaster
Band 1 der Reihe "Weatherstone College-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Goldmann
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Fantasy
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 25.03.2026
  • ISBN: 9783442206988
Jaymin Eve

Spellcaster

Roman - Die unwiderstehliche, magische Dark-Academia-Reihe von SPIEGEL-Bestsellerautorin Jaymin Eve - mit Farbschnitt in limitierter Erstauflage
Bianca Dyck (Übersetzer)

Liebe ist die gefährlichste Form der Magie ...

Willkommen am Weatherstone College. Meide die dunklen Gänge. Störe die alte Magie nicht. Und vertraue niemals, niemals einem Spellcaster.


Nie hätte ich gedacht, am Weatherstone College, der renommiertesten Zauberschule der Welt, angenommen zu werden. Es ist nicht so, dass ich keine Magie besäße. Sie ist nur ... unberechenbar. Ich muss lernen, sie zu kontrollieren, und zwar schnell. Denn gleich an meinem ersten Tag laufe ich Logan Kingston in den altehrwürdigen Hallen in die Arme. Er ist der mächtigste Spellcaster seiner Generation, und unsere Familien sind Todfeinde. Logan Kingston trachtet mir nach dem Leben – doch jedes Mal, wenn ich den Blick seiner tiefgrünen Augen auf mir spüre, empfinde ich etwas ganz anderes als Angst. Was mir Angst macht, ist die dunkle Energie, die mich am Weatherstone zu verfolgen scheint. Niemand anders bemerkt die tödliche, lauernde Gefahr. Niemand außer Logan …

Enthaltene Tropes: Dark Academia, Chosen One, Enemies to Lovers, Touch Her and Die
Spice-Level: 2 von 5

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.08.2026

Ich habe mir so viel erhofft.

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Ich habe mich wirklich total auf dieses Buch gefreut. Die Kombination aus Hexen, Magie, einem College für Zauberei und die verschiedenen Fähigkeiten hat sich einfach unglaublich spannend angehört und genau ...

Ich habe mich wirklich total auf dieses Buch gefreut. Die Kombination aus Hexen, Magie, einem College für Zauberei und die verschiedenen Fähigkeiten hat sich einfach unglaublich spannend angehört und genau meinen Geschmack getroffen.

Am Anfang konnte mich das Buch auch wirklich abholen. Die Spannung war da und auch die Magie hat sich noch richtig besonders angefühlt. Leider hat das im Laufe der Geschichte immer mehr nachgelassen. Die Magie war für mich irgendwann überhaupt nicht mehr greifbar und auch von der anfänglichen Spannung ist leider nicht mehr viel übrig geblieben. Ich hatte immer wieder gehofft, dass das Buch noch einmal die Kurve bekommt, aber stattdessen wurde die Geschichte für mich immer langatmiger und ich musste mich teilweise wirklich durch die Seiten quälen.

Auch die Liebesgeschichte konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen. Für mich war sie einfach nicht greifbar. Die Protagonistin war die ganze Zeit davon überzeugt, dass er sie töten möchte, obwohl er ihr ständig das Leben rettet. Dadurch konnte ich ihre Gedanken und Entscheidungen überhaupt nicht nachvollziehen. Ernsthafte Gefühle zwischen den beiden habe ich leider ebenfalls nicht gespürt, weshalb mich die Romance überhaupt nicht berühren konnte.

Generell waren die Charaktere für mich eher schwer greifbar und ich konnte zu keinem von ihnen wirklich eine Verbindung aufbauen. Das Einzige, was das Buch für mich ein wenig gerettet hat, war der Schreibstil. Dieser war sehr angenehm und leicht zu lesen, wodurch ich zumindest schnell durch die Seiten gekommen bin.

Im Großen und Ganzen hat mich das Buch leider ziemlich enttäuscht. Ich hatte mir deutlich mehr erhofft, vor allem mehr Magie, mehr Spannung und eine Liebesgeschichte, die mich wirklich mitreißt. Leider konnte mir Spellcaster das alles nicht bieten. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte hatte wirklich viel Potenzial.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

Ist mir zu amerikanisch

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Die Story ist einfach. Eine junge Frau, wohlbehütet mit 4 Geschwistern aufgewachsen kommt an eine für Hexen sehr bekannte Zauberschule, um ihre magische Kraft zu entdecken und sich somit auf ihr künftiges ...

Die Story ist einfach. Eine junge Frau, wohlbehütet mit 4 Geschwistern aufgewachsen kommt an eine für Hexen sehr bekannte Zauberschule, um ihre magische Kraft zu entdecken und sich somit auf ihr künftiges Leben in in einem Hexenzirkel vorzubereiten. Kaum dort angekommen trifft Paisley auf Logen. Zwischen den Familien der beiden besteht eine Blutfehde, so dass sich beide erst einmal eher feindlich gegenüberstehen. Und während das Collegejahr seinen Gang nimmt, kommt es um Paisley herum zu bedrohlichen Ereignissen, die sich auch auf die Schule auswirken. Und auch wenn die junge Frau davon ausgeht, dass Logan dahintersteckt, hilft eben jener ihr doch immer wieder.
Und selbstverständlich, träumt Paisley regelmäßig von ihm und sehnt sich nach körperlicher Nähe seinerseits.

Ich denke so in etwas trifft es die Story.
Was mir gut gefallen hat ist die Beschreibung der Hexengesellschaft, die parallel innerhalb unserer Welt existiert und die Beschreibung der Zauberschule mit ihren akademischen Abläufen.
Und dann bin ich leider auch schon bei dem Punkt angelangt, bei dem das Buch bei mir nicht funktioniert. Für meinen Geschmack ist es einfach zu amerikanisch. Anders vermag ich es nicht auszudrücken.
Paisley ist 22 und erst in diesem Alter beginnt die Collegephase in ihrem Leben. Als Hintergrund dafür wird die Art und Weise, wie Hexen ihre Kinder aufziehen angeführt. Die Schule beginnt erst mit 10 Jahren, davor ist Erziehung im Familienkreis angesagt, der auch anscheinend normalerweise etwas größer ist. Immerhin hat Paisley vier Geschwister, die alle älter sind als sie selbst. Dieses Aufziehen in der Gemeinschaft dient der Vorbereitung auf ihr künftiges Leben innerhalb der Hexenzirkel, also immer innerhalb größerer Gemeinschaften. Hinzu kommt das Verhältnis zwischen (Ehe)Partnern. Hexer haben anscheinend einen all umfassenden Besitzanspruch an ihre Partner und dieser wird durch die Autorin so beschrieben, dass Hexer alles und jeden zerstören würden, der zwischen sie und ihre Partnerin treten würde. Das erinnert bildlich an weiße, ländliche, christliche Bevölkerungsgruppen mit einem sehr traditionellen Familienbild.
Dazu kommt, wie unreflektiert Paisley die Aussagen ihrer Familie annimmt und auf den Umgang mit anderen überträgt. Logan ist dafür das Paradebeispiel. Paisleys Vater gibt klar vor, dass Logan nur ein Feind sein kann, der Paisley etwas antun will. Auch die anderen Geschwister nehmen ihn gleich als Bedrohung für ihre jüngste Schwester wahr. Logan wird als Spellcaster als herausragender Hexer beschrieben, der jedes der Geschwister locker in die Tasche stecken würde. Doch das Bedrohungsszenario wird ausschließlich für die Protagonistin aufgebaut. Das ist mir etwas zu dürftig.
Auch Logan selbst als Charakter ist für mich nur sehr oberflächlich umrissen. Seine Rolle zumindest in diesem Band reduziert sich auf, ja was eigentlich? Am ehesten ist er etwas wie ein introvertierter Machoverschnitt, wenn es denn so etwas geben sollte. Er wird als arrogant beschrieben, was er nach meinem Bild nicht ist, eher introvertiert, da er eben keinen großen Freundeskreis benötigt und auch nicht sehr kontaktfreudig wirkt. Die Machonote zeigt sich im Umgang mit Paisley – in fast jedem Dialog mit der Protagonistin fällt das Word „Kleines“. Hätte er auch nur einmal gesagt „Schau mir in die Augen, ….“, wäre der 40er Jahre Bogart perfekt gewesen.
Zudem hat mir die fast inflationäre Umgang mit dem Wort „Arschloch“ nicht zugesagt.

Und nun zum Thema Romantasy. Ja, das Buch gehört zweifelsohne in dieses Genre. Doch die Entwicklung der beiden Hauptfiguren von Feinden zu Liebenden bleibt in diesem Buch zumindest sehr flach, bisweilen kaum wahrnehmbar. Eigentlich ist hier alles nur um den Spicy-Trope herum aufgebaut. Hauptsache Paisley bekommt irgendwann ihre Träume erfüllt und den ersehnten Sex mit Logan, auch wenn es für sie eigentlich keine erkennbaren Gründe gibt, warum sie sich zu ihm hin gezogen fühlt. Das wird alles immer nur sehr wage, kurz und eher oberflächlich behandelt.

Vielleicht kommt da ja im zweiten Band ja deutlich mehr. Ich werde diesen jedoch nicht lesen, da ich mir nicht vorstellen kann, dass der zweite Band mehr Gehalt bekommen wird.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Leichte Magiegeschichte mit spice

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Paisely ist 22 Jahre und hat es genau wie ihre Eltern und alle Geschwister ans Weatherstone College geschafft. Eine der renommiertesten Zauberschulen der Welt und das, obwohl sich ihre Gabe nicht genau ...

Paisely ist 22 Jahre und hat es genau wie ihre Eltern und alle Geschwister ans Weatherstone College geschafft. Eine der renommiertesten Zauberschulen der Welt und das, obwohl sich ihre Gabe nicht genau zeigt, ihre Affinität nicht bestimmt werden kann.
Alles könnte so schön sein, würde nicht ausgerechnet der Sohn des Todfeindes ihrer Familie nun auch ausgerechnet an das College wechseln. Er ist auch noch ein Spellcaster, einer der mächtigsten seit Generationen. Welche Gefahren lauern auf Paisley und kann sie ihre Macht finden?


Also die Grundidee fand ich unglaublich spannend, leider konnte mich die Umsetzung aber nicht überzeugen.
Die Charaktere sind mir zu flach und ich sehe auch keine Entwicklung.
Die magische Welt hat einen spannenden Ansatz, aber mir wird zu wenig geboten.

Alle auf dem College sind älter als 22 Jahre, aber mir kommt es fast so vor als würde man über jüngere lesen.
Sobald die Magie erwacht ist will hier jeder Sex haben, da sie ansonsten die Hitze in ihrem Blut verrückt macht. Aus diesem Grund wird hier viel nach Spaß gesucht. Für mich hätte es weder die ganzen Sexträume, noch auch den Sex selbst geben müssen.

Mit Paisley wurde ich nicht wirklich warm. Sie ist mir zu naiv angelegt, hinterfragt mir hier zu wenig.
Am ersten Schultag will ihr Dad sie vom College nehmen weil Logan nun dort ist, aber als sie dann angegriffen wird steht das nicht mehr zur Debatte. Anfangs fand ich die Reaktion total überzogen, dann konnte ich nicht verstehen, warum nichts mehr unternommen wurde.
Logan ist mir hier viel zu flach angelegt und kommt mir auch viel zu kurz in diesem Band vor.
Die Geschichte zwischen den beiden kann mich nicht überzeugen. Immer wird er als ihr Fein bezeichnet, als Enemies to lovers, aber das habe ich nie so empfunden. Logan ist konstant damit beschäftigt sie zu retten.

Es kommen Andeutungen vor, aber irgendwie hatte ich nicht den Eindruck, dass wirklich viel in dieser Geschichte passiert.
Ich hatte mir mehr und wohl was anderes von dem Buch erwartet und wurde leider enttäuscht. Mich konnte die Umsetzung leider nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Dieses Buch hatte alles, was ich liebe… und hat mich trotzdem nicht überzeugt

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Paisley wird mit 22 am Weatherstone College aufgenommen, einer der prestigeträchtigsten Magie-Academys. Das Problem: Ihre Magie ist komplett unberechenbar. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, ...

Paisley wird mit 22 am Weatherstone College aufgenommen, einer der prestigeträchtigsten Magie-Academys. Das Problem: Ihre Magie ist komplett unberechenbar. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, taucht Logan Kingston auf, Sohn der verfeindeten Familie, extrem mächtig, extrem geheimnisvoll und laut allen jemand, dem sie besser aus dem Weg gehen sollte.

Während Paisley versucht herauszufinden, welche Magie eigentlich in ihr steckt, häufen sich Monsterangriffe am College und immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass mit Weatherstone und ihrer eigenen Vergangenheit etwas nicht stimmt.

Eigentlich hat dieses Buch alles, was ich liebe:
✨ Magic Academy
✨ Enemies to Lovers
✨ Monster & dunkle Magie
✨ Familiengeheimnisse
✨ geheimnisvolle Vergangenheit

Leider hat sich beim Lesen aber schnell ein anderes Gefühl eingestellt.

Paisley soll 22 sein, wirkt aber oft eher wie eine sehr junge YA-Protagonistin. Viele ihrer Entscheidungen und Gedankengänge haben für mich wenig Sinn ergeben und ich konnte emotional nie wirklich mit ihr mitgehen. Ohne Spice wäre es das perfekte YA-Buch.
Leider haben mich manche Dialoge mit ihrer sehr übertriebenen oder manchmal fast schon cringe wirkenden Wortwahl eher aus der Geschichte gerissen als hineingezogen.

Auch die Romance hat für mich kaum funktioniert. Logan taucht meist nur kurz auf, rettet Paisley, sagt etwas Kryptisches und verschwindet wieder. Wirkliche Gespräche oder Entwicklung zwischen den beiden gibt es kaum, weshalb sich das Enemies-to-Lovers eher behauptet als tatsächlich aufgebaut anfühlt.

Ein weiteres Problem war für mich die Struktur der Geschichte. Es passiert ständig irgendetwas. Monsterangriffe, neue Hinweise, Gespräche, Familienmomente ABER gleichzeitig hat sich die Handlung für mich kaum weiterentwickelt. Viele Szenen wirken wie Füllmaterial oder wiederholen Dinge, die man bereits weiß.

Ich hätte mir viel mehr über das Magiesystem, den Unterricht und die Welt gewünscht. Das Setting einer magischen Academy hat so viel Potenzial, aber hier blieb vieles sehr oberflächlich.

Und das Ende… leider genau das, was ich schon während des Lesens befürchtet hatte. Statt einer echten Auflösung wirkt das Finale eher wie ein Setup für Band zwei. Einige Dinge werden schnell abgehandelt, andere bleiben komplett offen.

Was mich am meisten frustriert hat: Die Geschichte hat wirklich gute Ideen. Academy-Setting, rivalisierende Familien, dunkle Magie, Monster, verlorene Erinnerungen… das hätte richtig spannend sein können.

Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass viel Potenzial einfach nicht genutzt wurde.

Fazit:
Nicht komplett schlecht, es liest sich schnell und hat ein paar interessante Ansätze aber für mich blieb es leider deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Zumindest ist es optisch hübsch

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Nachdem ich den Besuch auf der „Supernatural Academy“ hauptsächlich interessant und unterhaltsam fand, war ich sehr gespannt auf die neue außergewöhnliche Universität, die Jaymin Eve erschaffen hat. Leider ...

Nachdem ich den Besuch auf der „Supernatural Academy“ hauptsächlich interessant und unterhaltsam fand, war ich sehr gespannt auf die neue außergewöhnliche Universität, die Jaymin Eve erschaffen hat. Leider war mein Aufenthalt am „Weatherstone College“ pure Zeitverschwendung.

Wie ihre Eltern und ihre vier Geschwister hat es auch Paisley geschafft, einen Platz am renommiertesten College Amerikas zu ergattern, in der Hoffnung, hier schnell ihre bisher verborgene magische Affinität zu entdecken und das komplette Potenzial ihrer Fähigkeiten auszuschöpfen. Mithilfe ihrer Ausbildung sieht das Nesthäkchen der Hallistars einer vielversprechenden Zukunft in einem einflussreichen Zirkel entgegen. Doch schnell wird ihr erstes Schuljahr von Schwierigkeiten überschattet: Nicht nur hat sich Logan Kingston – der Sohn jenes Mannes, der ihre Familie seit einem verheerenden Ereignis abgrundtief hasst – an das Weatherstone versetzen lassen, er bekleidet auch einen Posten als Professor und gilt als einer der mächtigsten Spellcaster – selten und beängstigend – der Welt. Weitaus bedrohlicher schätzt Pais jedoch die Angriffe auf ihr Leben ein, die Monster, die nicht existieren dürften und sie im Fokus zu haben scheinen, und das beständige Gefühl, in Gefahr zu sein, welches an ihr haftet, seit sie am College ist.
Zwar sorgen diese Vorkommnisse allmählich dafür, dass die magische Gesellschaft in Aufruhr gerät und sich die Schulleitung gezwungen sieht, Schutzmaßnahmen zu ergreifen, aber wer oder was auch immer der Ursprung der Monsterattacken ist, lässt sich weder abhalten noch aussperren … Währenddessen ist es gerade Logan, der seiner ehemaligen besten Freundin auf verschiedene Arten hilft …

Wir erleben das dürftig ausgearbeitete Geschehen einzig durch Paisleys Augen, und bereits das kommt der Entfaltung der Story nicht zugute. Einmal bleibt Logan trotz seiner Relevanz ein Schemen, jemand, der nur da ist, wenn die 22-jährige Rettung braucht. Andererseits fehlt es der kompletten Geschichte durch ihre naive, eindimensionale und durchweg kindliche Sicht an Ernst, Fakten, etwas Greifbarem. Wer hier eine New-Adult-Romance erwartet, wird enttäuscht werden:
„Spellcaster“ liest sich wie klischeehafte Young-Adult, dies wird durch den Ausdruck und die Gesprächsinhalte von Pais und ihren Freundinnen, den familiären Aspekt, der nur so vor Kitsch und Überdramatisierung strotzt, und die impulsiven, unverhältnismäßigen und trotzigen Reaktionen der Protagonistin bestärkt. Das Worldbuilding mutet interessant an, gar vielversprechend, doch weder die magischen Gegebenheiten, die Vielfalt der Magie noch das – oder der Unterricht am – Weatherstone College erhalten tiefergehende Betrachtung, Details und Logik. Jaymin Eve hat tatsächlich jede charakterliche und zwischenmenschliche Entwicklung übersprungen, hingegen zwar jede Recherche zu den aktuellen Ungereimtheiten und aufgeworfene Theorien angesprochen, aber nur, um diese zu übergehen und direkt zu Paisleys Monologen zu driften. Und diese wiederholen sich, drehen sich hauptsächlich um ihre Selbstzweifel, ihre herzige (in Wahrheit bevormundende und echt aufdringliche) Familie und Logan, darum, wie heiß er aussieht und wie sehr sie ihn (aus Gründen, die Paisley übrigens selbst nicht weiß!) verabscheut. Ach, und sie braucht dringend Sex.

Es war frustrierend, es war nervig, es gab keinen strigenten Plot, nichts Echtes, nichts Nachvollziehbares. Kein System, keine Aufregung. Selbst die Monster-Momente brachten keinerlei Spannung und wer auch immer diese Dilogie als „Dark-Academia“ bezeichnet hat, hat diesen Trope nicht verstanden. Die einfachen, laschen Worte standen der Erzeugung einer Atmosphäre, von Neugier, Unbehagen im Weg, konnten weder düstere Bilder malen noch die Spicy-Szenen mit Leidenschaft füllen oder gar eine feurige Dynamik wecken. „Kleines“, „Bestie“ und der inflationäre Gebrauch von „Arschloch“ passten übrigens auch nicht so richtig in das Gesamte.
Soll heißen: Stilistisch war das Ganze schwach. Wie erwähnt gab es inhaltliche, neben diesen aber auch ständige Wiederholungen von Worten und ich bezweifle stark, dass der Goldmann-Verlag die Romantasy nach der Übersetzung überhaupt an eine/n LektorIn übergab.

Die Handlung tritt, obgleich Zeit vergeht, auf der Stelle, die Nebenfiguren inklusive Logan sind nicht der Rede wert, die Familienbande so … tooomuch … und am Ende – da gab's abrupte, teilweise überraschende, nicht ganz schlüssige Entwicklungen und eine Paisley, die alles mit viel wohlwollendem Verständnis hingenommen hat.
Also: ein Flop, der seinesgleichen sucht.

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