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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

slow burn, pain & healing und dann dieses ENDE??

The Darkest Gold – Die Kämpferin
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Ich glaube, ich war selten so zwiegespalten bei einem Buch und gleichzeitig so invested.

Der Anfang?
Es passiert ewig nichts, fühlt sich super nach Übergangsband an ,viel Verarbeitung, viel Vergangenheit, ...

Ich glaube, ich war selten so zwiegespalten bei einem Buch und gleichzeitig so invested.

Der Anfang?
Es passiert ewig nichts, fühlt sich super nach Übergangsband an ,viel Verarbeitung, viel Vergangenheit, wenig „Plot geht voran“.

ABER.

Und das ist ein großes aber.

Ich liebe diese Reihe mittlerweile einfach zu sehr, um mich davon wirklich stören zu lassen.

Glow ist weniger Action und mehr Schmerz, Heilung und Charaktertiefe.
Vor allem Slades Vergangenheit? Hat mich komplett gebrochen.
Und Auren ihre Entwicklung? So ruhig, so verletzlich, aber gleichzeitig so stark.

Ich mochte total, dass sich hier Zeit genommen wurde.
Auch wenn es sich zwischendurch gezogen hat, hat es sich irgendwie richtig angefühlt.

Und dann kommt dieses Ende und reißt dich einfach komplett aus dem Leben.
Plötzlich ist alles wieder Chaos, Angst und „WAS ZUR HÖLLE PASSIERT JETZT??“

Fazit:
Ja, es ist ein langsamer Band.
Ja, es fühlt sich stellenweise wie ein Übergang an.
Aber die Emotionen, die Charakterentwicklung und dieses Ende haben mich trotzdem komplett abgeholt.

Und seien wir ehrlich:
Ich bin längst viel zu tief drin, um jetzt noch auszusteigen 😭🖤

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Starker Anfang, schwächer in der Mitte und der falsche Love Interest

The Wolf King (Wolf King 1)
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Ich hatte richtig Lust auf dieses Buch.
Werwölfe, düstere Stimmung, Krieg, Politik, verbotene Anziehung? Klang eigentlich nach etwas, das mich komplett abholt.

Und fairerweise: der Anfang war auch echt ...

Ich hatte richtig Lust auf dieses Buch.
Werwölfe, düstere Stimmung, Krieg, Politik, verbotene Anziehung? Klang eigentlich nach etwas, das mich komplett abholt.

Und fairerweise: der Anfang war auch echt stark.
Ich war sofort drin, der Einstieg ist spannend, atmosphärisch und teilweise ziemlich brutal. Die Seiten lesen sich super schnell weg und der Schreibstil hat definitiv diesen Sog, durch den man einfach weiterlesen will.Aber je weiter die Geschichte ging, desto mehr hat sie mich leider verloren.

Für mich war das Buch am Ende einfach zu gewöhnlich.
Es liest sich gut, ja. Es ist unterhaltsam, ja. Aber mir hat es an vielen Stellen an Tiefe gefehlt. Gerade beim Worldbuilding, bei der Politik und auch bei den Figuren hatte ich oft das Gefühl, dass da eigentlich viel mehr drin gewesen wäre. Vieles wird angerissen, aber nicht so ausgebaut, dass es mich wirklich packt.

Dazu kam, dass die Story für mich mit der Zeit ziemlich vorhersehbar wurde. Der Anfang und das Ende hatten nochmal mehr Zug, aber im Mittelteil hing es für mich spürbar durch. Ich war da irgendwann nicht mehr so richtig drin wie zu Beginn.

Mit Rory hatte ich ein etwas gemischtes Verhältnis. Manchmal konnte ich sie gut verstehen, manchmal war sie mir aber auch etwas zu naiv oder hat mich mit ihrem Verhalten eher genervt. Ich glaube, da ist noch Entwicklungspotenzial da, aber in diesem Band hat sie mich nicht komplett überzeugt.

Und jetzt zu meinem größten Punkt: die Love-Interest-Dynamik.

Ich weiß, dass viele Callum lieben, aber für mich war er leider genau der falsche Love Interest. Er ist lieb, beschützend und eindeutig die Green Flag der Geschichte, aber genau das hat ihn für mich auch ein bisschen zu glatt gemacht. Mir hat da einfach etwas gefehlt.

Blake dagegen?
Ja, sorry, aber er war für mich der eigentlich spannende Charakter. Vielschichtiger, schwerer zu greifen, mehr Spannung in jeder Szene. Ich war emotional einfach viel mehr bei ihm als bei Callum und genau deshalb hat sich die romantische Richtung für mich irgendwann nicht mehr ganz richtig angefühlt.

Das Ende hat mich dann wegen Blake auch nochmal mehr abgeholt als der Rest des Buches und genau deshalb würde ich Band 2 wahrscheinlich trotzdem lesen.

Fazit:
Leicht zu lesen, spannender Einstieg, aber für mich auf Dauer zu vorhersehbar, zu wenig tief und insgesamt etwas zu gewöhnlich. Kein schlechtes Buch, aber eben auch kein Highlight.
Und leider ganz klar: falscher Love Interest für mich.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Dieses Buch hätte ein Highlight sein können

The Crane and the Nightjar
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Ich hatte bei The Crane and the Nightjar wirklich hohe Erwartungen und ich muss sagen: Der Einstieg hat mich komplett abgeholt.

Die Atmosphäre ist unglaublich stark. Dieses düstere, nebelverhangene Setting, ...

Ich hatte bei The Crane and the Nightjar wirklich hohe Erwartungen und ich muss sagen: Der Einstieg hat mich komplett abgeholt.

Die Atmosphäre ist unglaublich stark. Dieses düstere, nebelverhangene Setting, die gefährlichen Prüfungen, das Gefühl, dass niemand sicher ist, das war genau mein Vibe. Auch das Magiesystem fand ich super spannend, vor allem die Idee, dass Magie ihren Preis hat.
Am Anfang dachte ich wirklich: Das wird ein Highlight.

Aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr haben sich kleine Dinge eingeschlichen, die mich immer wieder rausgebracht haben. Vor allem die vielen Anschlussfehler sind mir extrem aufgefallen. Charaktere sind plötzlich wieder da, obwohl sie vorher gegangen sind, Details wie Kleidung ändern sich einfach und sowas reißt mich leider komplett aus der Geschichte.

Auch einige Entscheidungen der Charaktere konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was es für mich schwierig gemacht hat, wirklich mitzufiebern.

Die Lovestory zwischen Zara und Crane hatte eigentlich richtig viel Potenzial. Dieses Misstrauen, diese Spannung zwischen ihnen, das hätte perfekt für mich sein können. Aber emotional hat es mich einfach nicht so erreicht, wie ich gehofft hatte.

Was ich dafür wirklich positiv hervorheben muss:
Der Plot Twist am Ende war richtig gut. Damit habe ich nicht gerechnet und er hat das Buch für mich nochmal deutlich aufgewertet.

Fazit:
Ein Buch mit einer richtig starken Atmosphäre und einer spannenden Grundidee, das für mich aber an zu vielen kleinen Fehlern und einer nicht ganz überzeugenden Umsetzung gescheitert ist. Der Twist am Ende war stark. Insgesamt bleibt es für mich aber leider im guten Mittelfeld.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Dieses Buch hatte alles, was ich liebe… und hat mich trotzdem nicht überzeugt

Spellcaster
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Paisley wird mit 22 am Weatherstone College aufgenommen, einer der prestigeträchtigsten Magie-Academys. Das Problem: Ihre Magie ist komplett unberechenbar. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, ...

Paisley wird mit 22 am Weatherstone College aufgenommen, einer der prestigeträchtigsten Magie-Academys. Das Problem: Ihre Magie ist komplett unberechenbar. Und als wäre das nicht schon kompliziert genug, taucht Logan Kingston auf, Sohn der verfeindeten Familie, extrem mächtig, extrem geheimnisvoll und laut allen jemand, dem sie besser aus dem Weg gehen sollte.

Während Paisley versucht herauszufinden, welche Magie eigentlich in ihr steckt, häufen sich Monsterangriffe am College und immer mehr Hinweise deuten darauf hin, dass mit Weatherstone und ihrer eigenen Vergangenheit etwas nicht stimmt.

Eigentlich hat dieses Buch alles, was ich liebe:
✨ Magic Academy
✨ Enemies to Lovers
✨ Monster & dunkle Magie
✨ Familiengeheimnisse
✨ geheimnisvolle Vergangenheit

Leider hat sich beim Lesen aber schnell ein anderes Gefühl eingestellt.

Paisley soll 22 sein, wirkt aber oft eher wie eine sehr junge YA-Protagonistin. Viele ihrer Entscheidungen und Gedankengänge haben für mich wenig Sinn ergeben und ich konnte emotional nie wirklich mit ihr mitgehen. Ohne Spice wäre es das perfekte YA-Buch.
Leider haben mich manche Dialoge mit ihrer sehr übertriebenen oder manchmal fast schon cringe wirkenden Wortwahl eher aus der Geschichte gerissen als hineingezogen.

Auch die Romance hat für mich kaum funktioniert. Logan taucht meist nur kurz auf, rettet Paisley, sagt etwas Kryptisches und verschwindet wieder. Wirkliche Gespräche oder Entwicklung zwischen den beiden gibt es kaum, weshalb sich das Enemies-to-Lovers eher behauptet als tatsächlich aufgebaut anfühlt.

Ein weiteres Problem war für mich die Struktur der Geschichte. Es passiert ständig irgendetwas. Monsterangriffe, neue Hinweise, Gespräche, Familienmomente ABER gleichzeitig hat sich die Handlung für mich kaum weiterentwickelt. Viele Szenen wirken wie Füllmaterial oder wiederholen Dinge, die man bereits weiß.

Ich hätte mir viel mehr über das Magiesystem, den Unterricht und die Welt gewünscht. Das Setting einer magischen Academy hat so viel Potenzial, aber hier blieb vieles sehr oberflächlich.

Und das Ende… leider genau das, was ich schon während des Lesens befürchtet hatte. Statt einer echten Auflösung wirkt das Finale eher wie ein Setup für Band zwei. Einige Dinge werden schnell abgehandelt, andere bleiben komplett offen.

Was mich am meisten frustriert hat: Die Geschichte hat wirklich gute Ideen. Academy-Setting, rivalisierende Familien, dunkle Magie, Monster, verlorene Erinnerungen… das hätte richtig spannend sein können.

Stattdessen hatte ich oft das Gefühl, dass viel Potenzial einfach nicht genutzt wurde.

Fazit:
Nicht komplett schlecht, es liest sich schnell und hat ein paar interessante Ansätze aber für mich blieb es leider deutlich hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Ich bin noch nicht bereit, Novel Haven loszulassen

Novel Haven - Sound of Dreams
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Mit Novel Haven – Sound of Dreams endet eine Reihe, die ich von Band zu Band mehr ins Herz geschlossen habe. Und ich muss ehrlich sagen: Ich bin richtig traurig, dass diese Welt jetzt vorbei ist.

Ich ...

Mit Novel Haven – Sound of Dreams endet eine Reihe, die ich von Band zu Band mehr ins Herz geschlossen habe. Und ich muss ehrlich sagen: Ich bin richtig traurig, dass diese Welt jetzt vorbei ist.

Ich habe alle drei Bücher gelesen und jedes einzelne war für mich ein Highlight. Aber dieser Band ist tatsächlich mein persönlicher Favorit.Vor allem wegen Aria.

Sie ist keine typische Romance-Protagonistin. Sie ist nicht laut, nicht übermäßig selbstbewusst und kein „Girlboss“-Klischee. Aria ist introvertiert, still, voller Selbstzweifel und oft viel zu hart zu sich selbst. Und genau deshalb habe ich mich so sehr in ihr wiedergefunden.

Ihre Entwicklung im Laufe der Geschichte hat mich wirklich berührt. Man merkt, wie sehr sie für ihre Träume kämpft, auch wenn sie sich selbst immer wieder im Weg steht.

Felix bringt zusätzlich eine ganz eigene Dynamik in die Geschichte. Seine Vergangenheit, sein Wunsch nach einem Neuanfang und seine Leidenschaft für seine Stimme machen ihn zu einem unglaublich interessanten Charakter. Die Dynamik zwischen ihm und Aria entwickelt sich ruhig, aber intensiv, genau die Art von Romance, die ich liebe.

Auch das Setting rund um das Spiel Novel Haven, Musikproduktion und Synchronarbeit fand ich super spannend. Es fühlt sich einfach anders an als viele klassische Romance-Stories.

Und was ich an dieser Reihe generell so liebe: die Freundschaft zwischen den drei Frauen. Diese Dynamik zieht sich durch alle Bücher und macht die Geschichte noch einmal emotionaler.

Fazit:
Für mich ein wunderschöner Abschluss einer großartigen Reihe. Aria ist eine unglaublich authentische Protagonistin, die Geschichte ist emotional, warm und voller Herz. Ich werde Novel Haven definitiv vermissen.

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