Cover-Bild Winzerblut
Band 5 der Reihe "Kommissar Achill und Stadtführer Sartorius"
(10)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Detektive
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 08.02.2023
  • ISBN: 9783839204276
Uwe Ittensohn

Winzerblut

Kriminalroman
Vor dem Neustadter Saalbau stirbt auf bizarre Weise ein Student. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus - eine tödliche Mischung aus jugendlicher Ausgelassenheit, Leichtsinn und zu viel Alkohol. Hauptkommissar Achill will den Fall schnell schließen. Doch Privatschnüffler André Sartorius und Oberkommissarin Bertling ermitteln auf eigene Faust entlang einer mysteriösen Blutspur weiter. Sie dringen in die Geheimnisse des Weinbaus vor und stoßen auf ein weiteres ungewöhnliches Verbrechen.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2023

Mit Herzblut

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Da ich bereits die ganze Krimireihe von Uwe Ittensohn von Anfang gelesen habe, war ich natürlich sehr neugierig wie es weitergeht mit Andre, Irina, Achill und Bertling. Nachdem bereits im letzten Band ...

Da ich bereits die ganze Krimireihe von Uwe Ittensohn von Anfang gelesen habe, war ich natürlich sehr neugierig wie es weitergeht mit Andre, Irina, Achill und Bertling. Nachdem bereits im letzten Band Irina sehr im Mittelpunkt stand, ist es dieses Mal Verena Bertling zusammen mit André. Das hat mir sehr gut gefallen. So sind die Blickwinkel nochmal ganz andere und die ganze Geschichte bekommt eine neue Dynamik.

Der Titel ist Programm und so gibt es viel Wein, Blut und vor allem Herzblut in diesem Regionalkrimi, der dieses Mal ein bisschen wegführt von Speyer hin zur Weinstraße. Auch das hat mir sehr gut gefallen. Sehr interessant fand ich das Thema Wein, das hier sehr ausführlich behandelt wird. Man merkt deutlich, dass der Autor nicht nur ein Faible für die heimischen Weine hat, sondern – wie auch sein Protagonist André Sartorius – eine Ausbildung zum Kultur- und Weinbotschafter gemacht hat. Sein umfangreiches Wissen über den ganz besonderen Traubensaft bildet die Grundlage für diesen Krimi. Wer Wein mag und sich auch für Hintergründe interessiert, kommt hier voll auf seine Kosten. Ich mochte es, tief in die Materie einzutauchen und noch einiges über Wein, den Anbau und die Verarbeitung der Trauben zu erfahren, was ich nicht wusste.

Meiner Meinung nach wird die Krimihandlung durch diese geschickt integrierten Wissenspäckchen umso interessanter und spannender. Die Auflösung am Ende des Buchs war rund und gelungen, auch wenn ich gegen Ende hin dann schon einen Verdacht hatte. Gerade zum Schluss wird es richtig rasant, auch weil sich die verschiedenen Handlungsstränge immer weiter miteinander verbinden.

Ein sehr unterhaltsamer Krimi, der wieder ein gelungenes Treffen mit dem „Speyerer Kleeblatt“ bietet, und Lust auf weitere Geschichten aus der Feder bzw. Tastatur von Uwe Ittensohn macht.

Veröffentlicht am 03.04.2023

Toller Winzerkrimi

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Der neue Fall von Achill und André spielt im Bereich des Weinanbaus. Wie gewohnt ist der Krimi toll geschrieben und die Spannung ist gut aufgebaut – nicht zuletzt durch die kurzen Rückblicke. Darüber hinaus ...

Der neue Fall von Achill und André spielt im Bereich des Weinanbaus. Wie gewohnt ist der Krimi toll geschrieben und die Spannung ist gut aufgebaut – nicht zuletzt durch die kurzen Rückblicke. Darüber hinaus erhält man Einblick in die Welt der Winzer und man erfährt manches über den Weinbau. Auch das Cover gefällt mir sehr gut, da es nicht so viel von der Handlung vorwegnimmt.
Empfehlenswert !

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Veröffentlicht am 30.03.2023

Spannender Krimi

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„...Das singende Geräusch der Klinge, ein Klirren, ein Schwertstreich, der knapp an Kellers Kopf vorbei in den Nachthimmel zischte...“

Angetrunken wie er war, köpft Felix von Leinhardt mit dem Schwert ...

„...Das singende Geräusch der Klinge, ein Klirren, ein Schwertstreich, der knapp an Kellers Kopf vorbei in den Nachthimmel zischte...“

Angetrunken wie er war, köpft Felix von Leinhardt mit dem Schwert eine Flasche Rotwein. Thorsten Keller warnt ihn. Das geht nur bei Sekt. Felix will nicht hören. Dann verblutet Thorsten zu seinen Füßen.
Der Autor hat erneut einen spannenden Krimi geschrieben. Gleichzeitig ist die Geschichte gespickt mit Sachinformationen über den Weinbau. Der Schriftstil lässt sich flott lesen.
Frank Achill und Verena Bertling nehmen den Fall auf. Alles deutet auf einen Unfall hin. Für Frank ist der Fall klar, auch wenn bei der Obduktion eine Spur fremdes Blut im Wein gefunden wurde. Andrè Sartorius erklärt Frank, wie ein Rosé entsteht.

„...Das bedeutet, man zieht ohne Pressung in der Regel zehn bis 20 Prozent des Safts ab. Da die roten Traubenhäute dabei weitgehend unverletzt bleiben, ist dieser Most auch nicht rot, sondern nur rosa...“

Verena ist nicht damit einverstanden, dass der Fall ad acta gelegt wird und ermittelt selbstständig weiter. Dabei geht sie gern auch unkonventionell vor.
Andrè interessiert, wie es zur Verunreinigung des Weins kam. Er lässt sich bei einem Winzer anstellen, der sich auf Bioweine spezialisiert hat. Dass gerade dessen Wein verunreinigt war, verwundert.
Ab und an gibt es Rückblenden in die Vergangenheit. Gerade die Familie Leonhardt ist ziemlich rücksichtslos vorgegangen, um ihre Anbaufläche vor 10 Jahren vergrößern zu können. Das hat sie nicht beliebt gemacht. Der Biowinzer allerdings hat sich quergestellt. In diesen Teilen des Romans sind sehr viele Emotionen im Spiel.
Sehr genau wird erläutert, wie man vorgeht und wie lange es dauert, eine neue Weinsorte zu entwickeln. Und dann weiß man lange noch nicht, ob die neuen Trauben wirklich eine Qualitätswein liefern. Der Winzer erklärt das Andrè, als er ihm eine besondere Flasche Wein anbietet. Doch die Arbeit von 20 Jahren war umsonst. Die Pflanzen existieren nicht mehr. Als Leser weiß ich durch weitere Rückblenden in das Geschehen vor einem Jahr, was passiert ist, aber nicht durch wen.
Am Ende bleibt keine Frage offen.
Der Krimi hat mich sehr gut unterhalten. Ich mag die Mischung aus hohem Spannungsbogen und Sachinformationen, die mir der Autor bietet.

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Veröffentlicht am 28.03.2023

Blutiger Abgang

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Klappentext:

Vor dem Neustadter Saalbau stirbt auf bizarre Weise ein Student. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus - eine tödliche Mischung aus jugendlicher Ausgelassenheit, Leichtsinn und zu viel ...

Klappentext:

Vor dem Neustadter Saalbau stirbt auf bizarre Weise ein Student. Zunächst sieht alles nach einem Unfall aus - eine tödliche Mischung aus jugendlicher Ausgelassenheit, Leichtsinn und zu viel Alkohol. Hauptkommissar Achill will den Fall schnell schließen. Doch Privatschnüffler André Sartorius und Oberkommissarin Bertling ermitteln auf eigene Faust entlang einer mysteriösen Blutspur weiter. Sie dringen in die Geheimnisse des Weinbaus vor und stoßen auf ein weiteres ungewöhnliches Verbrechen.



Leseeindruck:

Mit „Winzerblut“ von Autor Uwe Ittensohn liegt dem Leser bereits der 5. Band der Kriminaltreihe rund um Hauptkommissar Achill und Stadtführer Sartorius vor.

Auch in diesem Fall geht es wieder hochspannend zu. Wie man dem Klappentext ja bereits entnehmen kann, stirbt ein Student durch einen Glassplitter. Was zunächst wie ein Unfall dargelegt werden kann, scheint aber keiner zu sein. So machen sich die Kriminalhauptkommissare Frank Achill und dessen rechte Hand Verena Bertling gemeinsam mit Privatschnüffler André Sartorius auf die Suche der Wahrheitsfindung…

Ich kenne ja bereits alle vorangegangenen Band und war sofort wieder vertraut mit dem Schreibstil des Autors, sowie den Protagonisten. Zudem spielen sämtliche Regionalkrimis des Autors rund um meinen Wohnort, so dass ich immer sicher sein kann, dass mir die Gegenden vertraut vorkommen. Für alle Erstleser gibt es ein Namenregister vorneweg um sich mit den Figuren vertraut zu machen. Die 76 angenehm kurzen und kurzweiligen Kapitel verteilen sich auf 334 Seiten und ließen keine Sekunde Langeweile aufkommen.

Das Cover ist passend zum Weinbau gewählt und ein wahrer Blickfang.


@ esposa1969

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Veröffentlicht am 26.03.2023

Wein und Blut – das tut nicht gut

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Der 5. Band um den Pfälzer Hauptkommissar Achill und seinen Freund André Sartorius beginnt passend zum Titel ziemlich blutig. Doch während Achill den Fall als Unfall und jugendlichen Leichtsinn schnell ...

Der 5. Band um den Pfälzer Hauptkommissar Achill und seinen Freund André Sartorius beginnt passend zum Titel ziemlich blutig. Doch während Achill den Fall als Unfall und jugendlichen Leichtsinn schnell vom Tisch haben möchte, entwickelt seine Partnerin Verena Bertling endlich Eigeninitiative und tritt heraus aus dem Schatten ihres Mentors.

Während Verena, unterstützt von Weinkenner Sartorius, beginnt auf eigene Faust bei den Winzern herumzuschnüffeln, spielt dieses Mal meine Lieblingsprotagonistin Irina leider nur eine kleine Nebenrolle. Aber vermutlich muss sie sich nach „Klostertod“, dem Vorgängerband, erst einmal erholen 😉

Obwohl ich selbst keinen Wein trinke, fand ich die Geschehnisse um den Weinanbau, den Verdrängungswettbewerb und die teilweise fiesen Machenschaften in diesem Bereich unheimlich interessant und spannend.

Ich finde es großartig, wie sich Verena als bisheriges Anhängsel von Achill inzwischen weiterentwickelt hat und wenn auch mit eigenwilligen Methoden, aber dennoch durchdacht, in den Fall verbeißt und interessante Erkenntnisse gewinnt.

Einmal angefangen, konnte ich „Winzerblut“ nicht mehr aus der Hand legen und auch die pfälzischen Einsprengsel der örtlichen Bevölkerung konnten meinen Lesefluss nicht stören, das passt einfach perfekt zu einem Krimi, der in der Pfalz spielt.

Uwe Ittensohn schafft es mühelos, Wissen über Wein und Weinanbau zu vermitteln, ohne langweilig oder belehrend zu wirken. Ich hatte wieder ein paar spannende Stunden und empfehle Winzerblut wie auch die gesamte Reihe um Achill und Sartorius sehr gerne weiter.

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