Cover-Bild Agatha Christie
Band 21 der Reihe "Mutige Frauen zwischen Kunst und Liebe"
(72)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Themenbereich: Belletristik - Biografischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 383
  • Ersterscheinung: 18.06.2024
  • ISBN: 9783746640945
Susanne Lieder

Agatha Christie

In der Liebe sucht sie nach Hoffnung, mit ihren Krimis erobert sie die Welt

»Mein lieber Poirot, Sie waren in der Tat oft eine echte Plage. Aber dank Ihnen, werter Hercule, mag ich mich nun doch Schriftstellerin nennen.« 

Agatha wollte eigentlich Pianistin werden. Doch der große Erfolg bleibt aus. Mehr zum Zeitvertreib beginnt sie, Geschichten zu schreiben. Als sie bei ihrer Arbeit in der Apotheke mit Giften zu tun hat, drängt sich ihr die Idee zu einer Kriminalgeschichte mit einem Giftmord auf, die sie nicht mehr loslässt, bis sie sie aufs Papier gebannt hat. Der Detektiv Hercule Poirot ist fortan ihr ständiger Begleiter, auch die scharfsinnige Miss Marple gesellt sich zu ihr – und Agatha Christie wird als Krimiautorin weltberühmt. 

Nach dem Bestsellererfolg von »Astrid Lindgren« der neue Roman über die Queen of Cosy Crime

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.09.2024

interessante Biographie

0

Wer kennt sie nicht, Agatha Christie, die Erschafferin der großartigen Miss Marpel, die mich durch Bücher , wie auch durch Filme unterhalten hat. Da war es natürlich interessant, etwas über das Leben dieser ...

Wer kennt sie nicht, Agatha Christie, die Erschafferin der großartigen Miss Marpel, die mich durch Bücher , wie auch durch Filme unterhalten hat. Da war es natürlich interessant, etwas über das Leben dieser Autorin zu erfahren.
Dies habe ich nun durch das vorliegende Buch getan.

Das Buch umfasst die Jahre 1908-1928, also nur einen Teil des Lebens dieser Autorin und die Anfänge ihres Schreibens und ihrer Bekanntheit.

Aufgewachsen ist sie allein mit ihrer Mutter, da ihr Vater früh starb und so hatte sie ein sehr enges Verhältnis zu ihrer Mutter und ihr späterer Tod ging ihr sehr zu Herzen.
Die finanziellen Verhältnisse waren nicht üppig, aber die Familie als arm zu bezeichnen , wäre nicht richtig gewesen. Agatha Chreisti liebte die Musik und so unterstütze sie die Mutter bei ihrem Musikwunsch Pianistin zu werden. Agatha hatte zwar kein überragendes Talent, doch nicht das hat sie davon abgehalten diesen Beruf auszuüben, sondern ihr stark ausgeprägtes Lampenfieber.
Durch eine Erkrankung kam sie dann zum Schreiben, was ihr schon immer lag, was nicht heißen soll, dass sie gleich Erfolg hatte.

Die Beziehung zu ihrem Mann spielt in diesem Buch auch eine Rolle, obwohl diese etwas undurchsichtig war. Wie nicht anders zu erwarten, wenn man die Jahreszahlen sieht in der dieser Roman angesiedelt ist, ist der Krieg natürlich auch ein Thema.

Die Autorin hat einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, was das Lesen sehr leicht gemacht hat, es hat einfach Spaß gemacht Agathes Leben zu folgen Auch bei der Ausgestaltung der Figuren gibt es nichts zu meckern, allen voran die Protagonistin war gelungen dargestellt, sodass der Leser die Entwicklung der Hauptperson zu einer starken Persönlcihkeit gut nachvollziehen konnte.

Einzig , dass ein paar losen Fäden bei der Beziehung zu ihrem Mann blieben, haben mich zu einer Bewertung von 4 Sternen veranlasst.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.08.2024

Über Agathas junge Jahre

0

Agatha Christie wächst zusammen mit ihrer Mutter als Agatha Miller auf. Ihre Mutter ermutigt sie immer wieder dazu, Geschichten zu schreiben. Agatha denkt aber nicht im Traum daran, dass sie Schriftstellerin ...

Agatha Christie wächst zusammen mit ihrer Mutter als Agatha Miller auf. Ihre Mutter ermutigt sie immer wieder dazu, Geschichten zu schreiben. Agatha denkt aber nicht im Traum daran, dass sie Schriftstellerin sein könnte und beginnt so eine Ausbildung zur Musikerin. Im Zuge des ersten Weltkriegs meldet sie sich als Krankenschwester und arbeitet später in einer Apotheke mit Giften, woraus spätere Ideen für ihre Krimis entstehen. Mehr aus Spaß schreibt sie weiter bis sich ganz überraschend doch noch ein Verleger bei ihr meldet. Ihr erster Krimi wird dann 1920 veröffentlicht, doch wegen eines für sie sehr schlechten Vertrages verdient sie quasi nichts an dem Werk.

Susanne Lieder arbeitet in ihrem Roman heraus, wie Agatha Christie zu der Schriftstellerin werden konnte, die sie später wurde. Der Roman beleuchtet hierbei insbesondere Agathas junge Jahre intensiv. Neben ihrem schriftstellerischen Weg geht es auch viel um Agathas erste Liebe zu Archibald Christie, aber auch um die Scheidung von ihm sowie um die Beziehung zur ihrer Mutter. Gekonnt verwebt Lieder die bibliographischen Details zu einer flüssig zu lesenden Geschichte. So nimmt Lieder uns z.B. auf eine Reise mit, aus der Agathas spätere Idee zum Orientexpress stammte. Durch die sich abwechselnde Erzählung von Agathas Liebesleben und ihrem schriftstellerischen Weg, blieb der Roman stets spannend. Offen blieb allerdings, wie es dann in Agathas Leben nach der Scheidung von ihrem ersten Mann weiterging, genauso wie ihr weiterer Weg als Autorin nicht mehr behandelt wird. Ich empfehle den Roman deswegen vor allem an jene, die gerne wissen wollen, wie Agathas junge Jahre verliefen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 22.08.2024

Roman über die Queen of Crime

0

Es geht in diesem Roman vor allem um das Leben der jungen Agatha Christie, sicherlich die interessantesten Jahre ihres Lebens. Es geht um die innige Beziehung zu ihrer Mutter, ihre Tätigkeiten, den ersten ...

Es geht in diesem Roman vor allem um das Leben der jungen Agatha Christie, sicherlich die interessantesten Jahre ihres Lebens. Es geht um die innige Beziehung zu ihrer Mutter, ihre Tätigkeiten, den ersten Weltkrieg, das Kennenlernen ihres ersten Mannes, aber vor allem auch, warum und wie sie zur Schriftstellerei kam, nichtsahnend, dass sie mal zur Queen of Crime avancieren würde. Autorin Susanne Lieder hat alles in einen Roman gepackt, der gut zu lesen war und der der berühmten Schriftstellerin, die ich bislang nur als "alte Dame" vor Augen hatte, auch eine Jugend zurück gegeben hat.

Neben allen "Nebensächlichkeiten", privaten Vorfällen und Werdegängen, ging es natürlich auch um die Schriftstellerei. Nachdem sie angefangen hatte zu schreiben, war es kein glatter Durchmarsch zur berühmten Autorin. Auch Agatha Christie hatte anfangs erhebliche Schwierigkeiten einen Verlag zu finden. Dies ist ein Roman, der sich in gewissem Maß an wahren Begebenheiten hält (leider kann ich nicht zur Gänze sagen, was alles dichterische Freiheit oder wahre Begebenheiten sind, auch wenn es ein Nachwort gibt, in dem Susanne Lieder einiges erklärt). Mir haben jedenfalls auch die Passagen gefallen, in dem beschrieben wurde, wie Agatha Christie Hercule Poirot und Jane Marple erfand und wie diese ein Eigenleben entwickelten und und sich in ihren Gedanken selbstständig machten. Ich konnte sie mir dabei ziemlich gut vorstellen. Auch die Entwicklungen , die sie im Laufe dieses Romes genommen hat, wurden für mich authentisch dargestellt.

Der Roman lässt sich gut und flott lesen und hat mir Agatha Christie viel näher gebracht . Bislang kannte ich sie nur als Namen hinter der Kriminalautorin. Ich habe selber im Internet noch ein bisschen nach recherchiert, denn leider endet das Buch zwar an einer Stelle, die zeigt, wie mutig, erfolgreich und unabhängig Agatha Christie zu dieser Zeit geworden war, erzählt aber leider nicht die vollständige Geschichte. Ich hätte also auch gerne mehr über ihren zweiten Mann, ihr weiteres Leben und auch ihren Tod erfahren. Dies konnte ich aber auch alles im Netz finden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2024

Agatha Christies Anfänge

0

Die Biografie verknüpft geschickt autobiografische und fiktive Elemente, konzentriert sich dabei auf die Jahre 1908 bis 1928 und beleuchtet Christies frühen Lebensweg. Besonders interessant fand ich, dass ...

Die Biografie verknüpft geschickt autobiografische und fiktive Elemente, konzentriert sich dabei auf die Jahre 1908 bis 1928 und beleuchtet Christies frühen Lebensweg. Besonders interessant fand ich, dass Agatha trotz begrenzter finanzieller Mittel viele Reisen unternahm, was damals wohl zum guten Ton der gehobenen Gesellschaft gehörte. Der kunstvoll gestaltete Buchumschlag und der angenehm flüssige, bildhafte Schreibstil fielen mir sofort positiv auf. Die Struktur des Buches, unterteilt in vier Hauptteile und durch Rückblicke auf die Räumung ihres Elternhauses in Torquay im Jahr 1926 ergänzt, machte die Lektüre abwechslungsreich und fesselnd.

Agatha Christie und ihre ikonischen Figuren Hercule Poirot und Miss Marple hat wohl schon fast jeder einmal gehört. Obwohl ich ihre Werke kannte, wusste ich wenig über die Autorin selbst. Daher war ich gespannt auf die Romanbiografie von Susanne Lieder, die Agatha Christies Leben bis zu ihrem 38. Lebensjahr beleuchtet.

Lieder schafft es, den Leser mit ihrer flüssigen Erzählweise zu packen. Besonders gelungen fand ich das Nachwort, in dem sie ihre Entscheidung erklärt, bestimmte Lebensabschnitte, wie Christies rätselhaftes Verschwinden, nicht zu erwähnen. Dieser Einblick in Agatha Christies Privatleben, ihre Träume und Gedanken, war für mich sehr erhellend. Obwohl ich es schade finde, dass die Biografie nur bis 1928 reicht, da Agatha erst 1976 verstarb, bietet das Buch einen faszinierenden Einblick in das Leben der Krimiautorin vor ihrer zweiten Ehe. Es ist eine empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für das Leben dieser außergewöhnlichen Frau interessieren.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.08.2024

Eine zum teil fiktive Geschichte über die Queen of Crime

0

Dieser Roman nimmt die Autobiographie von Agatha Christie und verbindet es mit fiktiven Fakten, die sich die Autorin ausgedacht hat, um hier einen Lesefluss zu erzeugen.
Wir lernen Agatha als junge Frau ...

Dieser Roman nimmt die Autobiographie von Agatha Christie und verbindet es mit fiktiven Fakten, die sich die Autorin ausgedacht hat, um hier einen Lesefluss zu erzeugen.
Wir lernen Agatha als junge Frau kennen und welche enge Beziehung sie zu ihrer Mutter hatte. Auch das diese sie nicht in eine Ehe zwingt, sonder ihrer Tochter die Wahl lässt. Hierauf liegt ein großer Fokus und auch, wie sie ihren ersten Ehemann trifft, das hin und her zwischen ihnen ob sie heiraten und wann, wie es während des Krieges dazu kam und wie sich ihre Ehe danach entwickelte. Nicht behandelt wird in diesem Roman ihr bekanntes Verschwinden.
Der Roman endet, wie sie sich im Orient Express dann auf den Weg nach Bagdad macht und sich dort eine Ausgrabung anschaut.

Mir hat der Schreibstil sehr gefallen. Der Witz und Humor von Agatha Christie kamen finde ich gut rüber und ich fand es spannend zu erleben, wie sowohl Hercule Poirot, wie auch Jane Marple ihren Weg in ihre Bücher gefunden haben.
Ein großer Fokus lag für mich darauf, wie Agatha in jungen Jahren mit Männern umgegangen ist. Wie oft ihr klar war das sie den jungen Mann nicht heiraten möchte und ihre Mutter ihr freie Hand gelassen hat, was das angelangt. Das hin und her zwischen ihr und dem ersten Ehemann Mr. Christie kommt hier sehr gut rüber.
Der Roman endet im Jahr 1928, wie sie im Orient Express nach Bagdad fährt und dort eine Ausgrabung besichtigt. Das finde ich sehr schade, da sie sowohl was ihre Karriere anbelangt am Anfang stand, wie auch was ihr Privatleben anbelangt hier der Fokus nur auf der Zeit als Kind, als junge Frau die heiratet und ein Kind bekommt, mit dem Verlust der geliebten Mutter zurechtkommen muss und dann auch noch erfährt das ihr Ehemann sie betrügt abgebildet wird. Kurz nach der Scheidung und nachdem sich Agatha wieder aufrafft endet die Geschichte hier, obwohl die Queen of Crime noch viele weitere Jahre vor sich hatte. Das finde ich schade, da mir der Erzählstil so gut gefallen hat, das ich gerne auch noch die weiteren Jahre gelesen hätte.
Wie gesagt es ist keine Autobiographie im eigentlichen Sinne, und wer so etwas sucht wird hier wohl etwas enttäuscht sein. Wer gerne eine Geschichte über Agatha Christie lesen möchte, die sich an ihre Autobiographie anlehnt, sollte hier gut unterhalten werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere