Mein Name ist Mary. Mein Haar hat die Farbe von Milch. Und dies ist meine Geschichte.
Mary ist harte Arbeit gewöhnt. Sie kennt es nicht anders, denn ihr Leben auf dem Bauernhof der Eltern verläuft karg und entbehrungsreich. Doch dann ändert sich alles. Als sie fünfzehn wird, zieht Mary in den Haushalt des örtlichen Dorfpfarrers, um dessen Ehefrau zu pflegen und ihr Gesellschaft zu leisten – einer zarten, mitfühlenden Kranken. Bei ihr erfährt sie erstmals Wohlwollen und Anteilnahme. Mary eröffnet sich eine neue Welt. In ihrer einfachen, unverblümten Sprache erzählt sie, wie ihr Schicksal eine dramatische Wendung nimmt, als die Pfarrersfrau stirbt und sie plötzlich mit dem Hausherrn alleine zurückbleibt.
Die Geschichte an sich fand ich ganz interessant. Allerdings ist der Schreibstil sehr besonders, was manchmal ein bisschen schwerer war zu lesen. Für mich war es kein Must read, aber man konnte es ganz ...
Die Geschichte an sich fand ich ganz interessant. Allerdings ist der Schreibstil sehr besonders, was manchmal ein bisschen schwerer war zu lesen. Für mich war es kein Must read, aber man konnte es ganz gut durchlesen
Für mich war es erstmal schwierig überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Das lag vor allem am Schreibstil.
Denn diese Geschichte wird von Mary selbst erzählt bzw. geschrieben. Und sie schreibt so wie ...
Für mich war es erstmal schwierig überhaupt in die Geschichte reinzukommen. Das lag vor allem am Schreibstil.
Denn diese Geschichte wird von Mary selbst erzählt bzw. geschrieben. Und sie schreibt so wie sie es hört... Und alles
ohne Punkte und Komma. Und da sie das Schreiben erst gelernt hat, ist es sehr holprig und machte mir das Lesen schwer. Es wird zwar später etwas besser, aber dieser Schreibstil zieht sich durch das ganze Buch.
Die Geschichte selbst ist auch nicht wirklich neu. Und durch den Klappentext wurde mir eigentlich schon viel zu viel
verraten. Also falls ihr das Buch noch lesen wollt, dann lest Nicht! den Klappentext (deswegen zeige ich euch diesen hier auch nicht) Es ist also sehr vorhersehbar.. leider.
Die Protagonisten sind interessant geschrieben und Mary muss man eigentlich ziemlich schnell mögen. Sie hat eine süße und unschuldige Art. Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben, sodass man sich alle gut vorstellen konnte.
❗️❗️Die Farbe von Milch war leider nicht meins, da ich mit dem Schreibstil nicht zurecht kam. Aber vielleicht ist es für euch ja trotzdem etwas, denn die Protagonisten sind absolut gut beschrieben. Lest selbst!❗️
„Die Farbe von Milch“ wurde zu seinem Erscheinen unglaublich „gehyped“, weshalb auch ich dazu verführt wurde, es mir ins Regal zu holen. Jetzt habe ich es nach vier Jahren aus diesem befreit – und verstehe ...
„Die Farbe von Milch“ wurde zu seinem Erscheinen unglaublich „gehyped“, weshalb auch ich dazu verführt wurde, es mir ins Regal zu holen. Jetzt habe ich es nach vier Jahren aus diesem befreit – und verstehe den Hype nicht, denn auf mich konnte das Buch keinen Wow- oder gar Schock-Effekt ausüben. Ich wurde nicht überrascht und habe vergeblich auf einen Twist gewartet, da in manchen Rezensionen von einem oder gar mehreren die Rede war.
Meiner Meinung nach nimmt der Klappentext einiges vorweg, ohne es explizit auszusprechen. Wie könnte er auch nicht? Nur so kann er den potenziellen Leser neugierig machen, denn mit sehr viel mehr kann die Geschichte schließlich nicht aufwarten. Dadurch habe ich genau das gelesen, was ich schon von Anfang an erwartet habe, um dann auch sehr früh eine weitere Ahnung zu entwickeln, wie das Ganze enden könnte, die dann auch genau so gekommen ist. Kein Wow. Kein Aha. Nichts dergleichen.
Aufgrund dessen habe ich die Handlung die meiste Zeit als vor sich hinplätschernd erlebt, auch wenn es ab einem gewissen Punkt unvermeidlich war, dass ich mich beim Lesen etwas angespannt habe. Ich habe mit Mary mitgefühlt, aber eigentlich nicht, weil der Schreibstil besonders berührend gewesen wäre, sondern weil das die Handlung selbst erzwungen hat.
Der Schreibstil ist nämlich – trotz Ich-Perspektive – sehr distanziert. Und daran habe ich mich weit mehr gestört als an seiner viel kritisierten Ungewöhnlichkeit. Ja, der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, weil er fast vollständig auf Zeichensetzung verzichtet und durch einen sehr einfachen, eintönigen Satzbau geprägt ist. Da liest man Sätze wie „Und dann ging ich in die Küche und dann machte ich Tee und dann brachte ich den Tee ins Arbeitszimmer und dann …“, um Authentizität herzustellen, denn Mary hat gerade erst Lesen und Schreiben gelernt und kann sich folglich nicht sehr wortgewandt ausdrücken. Das wirkt zu Beginn abschreckend (wobei ich mich mehr noch an der fehlenden Kommasetzung gestört habe), aber irgendwie gewöhnt man sich dran. An die Distanziertheit der Protagonistin aber nicht.
Mary ist sehr nüchtern. Nicht bloß in Gedanken, auch in ihren Äußerungen, die sie als Charakter aber auch interessant machen. Sie ist nicht auf den Mund gefallen, sondern äußert stets das, was sie gerade denkt. Das macht sie und die Dialoge unterhaltsam. Aber eben diese trockene Abgebrühtheit ist es auch, die eine Barriere zwischen ihr und mir als Leserin aufgebaut und es verhindert hat, dass ich voll in ihre Gefühlswelt eintauchen konnte. Die Handlung ist keine leichte Kost, aber sie wird nie erdrückend, nie niederschmetternd, weil der Schreibstil Marys Gefühle bloß touchiert. Und damit fehlte mir etwas sehr Entscheidendes, denn letztendlich suche ich leider immer noch das wirklich Lesenswerte an der Geschichte.
Fazit
Für mich leider ohne Wow-Effekt, plätschert lange vor sich hin, um dann schwerere Kost zu behandeln, die jedoch distanziert erlebt und erzählt wird. Das Mitfühlen gründet einzig auf der Charakteristik der Handlung und nicht auf der Gefühlswelt der Protagonistin. Damit ist das Buch leider unteres Mittelmaß für mich – 2,5 Sterne.
Mir gefiel die Geschichte an sich, allerdings hat mich der Schreibstil massiv gestört. Die fast 15-jährige, bildungsarme und dennoch charakterstarke Protagonistin Mary schreibt diese Geschichte- ihre Geschichte. ...
Mir gefiel die Geschichte an sich, allerdings hat mich der Schreibstil massiv gestört. Die fast 15-jährige, bildungsarme und dennoch charakterstarke Protagonistin Mary schreibt diese Geschichte- ihre Geschichte. Sie schreibt in einfachen Sätzen mit schwachem Ausdruck, ohne korrekte Zeichensetzung und mit Rechtschreibfehlern. Dieser Umstand hat mich sehr in meinen Lesefluss gestört. Ich verstehe, weshalb die Autorin diese Art des Erzählens gewählt hat, allerdings fühlte ich mich durch die Eintönigkeit der Sprache schnell gelangweilt.
Cover: ansprechend und passend zum Titel gestaltet
Schreibstil: Angenehm und wirklich sehr simpel. Ich hatte keinerlei Probleme beim Lesen und empfand es als sehr schön.
Meinung: Mich konnte es leider ...
Cover: ansprechend und passend zum Titel gestaltet
Schreibstil: Angenehm und wirklich sehr simpel. Ich hatte keinerlei Probleme beim Lesen und empfand es als sehr schön.
Meinung: Mich konnte es leider nicht überzeugen. Auch wenn der Schreibstil wirklich großartig war, blieb mir die ganze Geschichte zu blass. Ich hatte Probleme mich mit den Figuren zu identifizieren und in die Geschichte rein zu finden. Begebenheiten und die Zeit, in der alles spielt blieben mir fremd und das richtige Gefühl kam nicht raus. Insgesamt schient die Geschichte sehr langweilig und aktionslos zu sein.
Das Ende hat es dann zwar nochmal in sich, aber irgendwie ging mir alles zu schnell und zu unnachvollziehbar von statten.
Fazit: Leider war es kein Buch für mich, aber ein Versuch allemal wert.