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Veröffentlicht am 25.03.2020

Tolles Setting, starke Protagonisten

Die Hafenschwester (1)
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"Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten" von Melanie Metzenthin ist im Diana Verlag als erster Teil einer Reihe erschienen. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin und ich freue mich, dass ich es ...

"Die Hafenschwester - Als wir zu träumen wagten" von Melanie Metzenthin ist im Diana Verlag als erster Teil einer Reihe erschienen. Es ist mein erstes Buch dieser Autorin und ich freue mich, dass ich es gelesen habe.

Denn die Autorin hat einen wirklich tollen Schreibstil, der mich an die Seiten gefesselt hat. Flüssig, aber dennoch leicht verständlich führt uns Melanie Metzenthin durch die Geschichte. Wir erleben zu Beginn die Cholera in Hamburg im Jahr 1892 und was dort alles geschehen ist.
Wie die Menschen lebten und was alles damit zusammen hängt. Die Autorin beschreibt die Szenen und auch Charakter wunderbar lebhaft und sehr bildlich.
Auch die Gesellschaftsstrukturen sind wirklich gut geschildert. Wie weit Arm und Reich auseinander waren. Wie schwer es Hafenarbeiter z.B. hatten und trotzdem ihre Familie nicht richtig versorgen konnten. Wie die Menschen damals für ihre Rechte kämpfen mussten. Sehr berührend und fesselnd.

Wir lernen Martha und ihre Familie kennen und erleben mit ihr diese Zeit. Martha war mir sehr schnell sympathisch. Auch wenn sie noch ein junges
Mädchen zu der Zeit war, war sie eindrucksvoll erwachsen. Sie war schon zu damaligen stark und mutig. Und in dieser Geschichte wächst sie mit jedem
Kapitel ein Stück mehr in ihrer Persönlichkeit. Aber auch Nebencharaktere hat die Autorin sehr klar beschrieben.
Durch diese gut beschriebenen Szenen und die detailreichen Charaktere konnte ich mir alles sehr gut vorstellen.
Ich konnte mit den Protagonisten mitfühlen, mich in sie hinein versetzen und mit ihnen durchleben was sie durchmachen.
Was ich auch noch erwähnen möchte ist, dass Melanie Metzenthin eine gute Mischung aus geschichtlichen und fiktiven Personen gefunden hat.

Gerade die Zeit der Cholera zu Anfang hat mich sehr betroffen gemacht. Wahrscheinlich auch weil wir gerade jetzt ähnlich Situationen in
unseren Nachbarländern durch das Corona Virus erleben. Oft hatte ich die Bilder aus dem Fernsehen beim Lesen im Kopf. Das machte das Ganze
für mich noch ein wenig klarer und deutlicher in meinem Kopfkino.

Mir hat "Die Hafenschwester" sehr gut gefallen. Schon der zweite Roman aus dem historischen Bereich, der mich mitgenommen hat.
Ich freue mich nun auf die Fortsetzung. Ich kann euch diesen historischen Roman absolut empfehlen.

Veröffentlicht am 22.03.2020

Eine schöne kurzweilige Geschichte

Secret Crush. Der Star der Mannschaft
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"Secret Cruch - Der Star der Mannschaft" von Mimi Heeger ist im Impress Verlag erschienen.
Und es ist mein zweites Buch der Autorin, also kannte ich schon den einfachen und leichten Schreibstil.
Und der ...

"Secret Cruch - Der Star der Mannschaft" von Mimi Heeger ist im Impress Verlag erschienen.
Und es ist mein zweites Buch der Autorin, also kannte ich schon den einfachen und leichten Schreibstil.
Und der gefällt mir sehr gut. Er lässt einen super einfach und flüssig durch die Seiten kommen. Ich habe trotzdem ein bisschen
länger hierfür benötigt, was aber in keinem Fall an der Geschichte oder dem Schreibstil lag, sondern eher an der Situation im
realen Leben. Nur falls ihr euch wundert, dass ich euch das ja schon vor Tagen erzählt habe im aktuellen Lesestatus.

Die Geschichte selber ist eine, gespickt mit einigen Klischees, schöne unterhaltsame Geschichte. Erzählt wird diese abwechselnd von
Lauren und Scott. Ja und Scott ist dieses mega Klischee anfangs. Schönling, Sportler und von sich überzeugt. So wie man sich das denkt.
Aber auch Lauren ist ein wandelndes Klischee.... Kücken vom Land, schüchtern.. nicht von sich überzeugt...in der großen fremden Stadt.
Aber trotz dieser ganzen Klischees hat mich Secret Crush gut unterhalten. Sie ist eine wunderbare Geschichte um mal kurzzeitig dem Alltag
zu entfliehen und sich unterhalten zu lassen.

Alles in allem ist Secret Crush von Mimi Heeger eine kurzweilige Liebesgeschichte. Schön für zwischendurch mit einem tollen einfachen und
flüssigen Schreibstil. Wer also gerne Liebesgeschichten für zwischendurch liest ist hier gut beraten.

Veröffentlicht am 17.03.2020

Toller erster Teil

Der letzte erste Blick
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"Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni ist der erste Teil dieser Reihe und ich habe ihn gesuchtet. Und zwar an einem Tag durch.
Die Seiten flogen einfach nur so dahin. Ich wollte gar keine Pause ...

"Der letzte erste Blick" von Bianca Iosivoni ist der erste Teil dieser Reihe und ich habe ihn gesuchtet. Und zwar an einem Tag durch.
Die Seiten flogen einfach nur so dahin. Ich wollte gar keine Pause machen.

Emery und Dylan! Dylan und Emery!

Zwei wunderbare Menschen, die mich in ihrem Sein und Tun überzeugt haben. Emery ist unwahrscheinlich tough und schlagfertig, auch wenn man schnell die verletzliche
Seite von ihr kennenlernt bzw. man ahnt, dass sie da ist. Und auch Dylan ist toll. Im ersten Moment der klassische Bad Boy. Aber Pustekuchen.
Vollkommen falsch gedacht. Dylan ist ein toller Charakter. Die Autorin hat die zwei wirklich toll geschrieben und ich liebe sie beide.
Beide so authentisch..mit Ecken und Kanten...mit Geheimnissen... mit Schicksalsschlägen.... mit sooo vielen Emotionen.... Wunderbar. Ich
liebe diese Geschichte wirklich. Auch, wenn sie teilweise klischeehaft und vorhersehbar war. Aber trotdessen war sie wunderschön.

Beide Protagonisten erzählen aus ihrer Sicht in Ich-Form. Wie ihr wisst, mag ich das ja total. Denn so bin ich immer nah an den
Charakteren, kann die Gefühle spüren, kann mit den Protagonisten mitfühlen, mitleiden, mit wütend sein. So erleben ich die Seiten
immer besonders intentsiv.

Veröffentlicht am 12.03.2020

Konnte mich leider nicht überzeugen

Je tiefer das Wasser
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Erstmal muss ich sagen, dass mich das Cover neugierig gemacht hat. Irgendwie war es geheimnisvoll.
Auch der Klappentext machte mich neugierig und klang wirklich gut.

Der Einstieg ist mir eigentlich noch ...

Erstmal muss ich sagen, dass mich das Cover neugierig gemacht hat. Irgendwie war es geheimnisvoll.
Auch der Klappentext machte mich neugierig und klang wirklich gut.

Der Einstieg ist mir eigentlich noch recht einfach gefallen, aber nach einigen Kapiteln wurde es verwirrend für mich.
Die Geschichte wird im Vordergrund von Mae und Edie erzählt. Aber nach und nach kommen immer wieder andere Protagonisten, die uns ihren Teil aus ihrer Sicht erzählen. Außerdem gibt es Tagebucheinträge und Briefe.
Alles super verworren, was vielleicht an den teils sehr kurzen Kapiteln lag. Denn so erzählen viele verschiedene Charaktere in kurzen Kapiteln ein wenig. Mir fehlte da die Tiefe, um das Ganze besser zu verstehen. Berichtet wurde von Freunden, Ärzten und zum Beispiel der Schwester des Vaters.

Eigentlich sollte man meinen, dass die Sicht aus vielen verschiedenen Perspektiven die Geschichte besonders gut erzählt, weil man mehrere Blickwinkel zu dem Thema kennen lernt. Aber leider hat mich das hier nur verwirrt. Es war für mich kein roter Faden zu finden.

Auch der Schreibstil machte es mir nicht leicht durch die Seiten zu kommen. Immer wieder musste ich den ein oder anderen Satz nochmal lesen. Dadurch wurde mein Lesefluß leider oft gestört. Dazu kamen noch die vielen Zeitsprünge, die mir das Ganze nicht einfacher machten.
Natürlich ist das Schicksal der Schwestern nicht einfach und lässt einen nicht kalt. Aber die Emotionen, die Stimmung kam bei mir nicht so an. Die Autorin schreibt leider sehr blass und oberflächlich, sodass ich nicht mitfühlen konnte.

Alles in allem war das leider kein Buch, keine Geschichte für mich. Und das obwohl das Grundthema wirklich interessant war. Leider haben es mir der Schreibstil und die Protagonisten nicht leicht gemacht. Durch viele Zeitsprünge, viele Protagonisten und einen eher anstrengenden Schreibstil wurde diese Geschichte für mich leider nicht zu einer schönen Lesezeit. Für mich war es nichts, aber vielleicht ja trotzdem für euch.

Veröffentlicht am 08.03.2020

Toller Auftakt

Das Mal der Götter 1: Berufen
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Als ich den Klappentext gelesen habe war ich sofort Feuer und Flamme. Ich musste es lesen. Und auch das Cover ist mir schnell ins Auge gesprungen. Es passt super, vor allem wenn man die Geschichte gelesen ...

Als ich den Klappentext gelesen habe war ich sofort Feuer und Flamme. Ich musste es lesen. Und auch das Cover ist mir schnell ins Auge gesprungen. Es passt super, vor allem wenn man die Geschichte gelesen hat.

Francesca Pelusa hat mit "Das Mal der Götter" eine wirklich faszinierende Welt geschaffen. Eine Welt, dir mir super gefallen hat. Der Auftakt ist der Autorin wirklich gut gelungen. Sie nimmt uns mit in ihre geschaffene Welt und gibt uns einen tollen detaillierten Einblick in diese. Und auch die Protagonisten lernen wir durch die super Beschreibungen von Francesca Pelusa kennen.

Das Aufeinandertreffen von Nathaniel und Celeste fand ich im ersten Moment erschreckend, aber nicht lange. Ich bin begeistert von den Beiden. Celeste ist eine super starke Frau, mit einer sensiblen Seite, die ebenfalls nicht auf den Mund gefallen ist. Und das in Kombination mit Nathaniel ist wunderbar. Aber es erwartet euch keine schnulzige Liebesgeschichte, sondern eher im Gegenteil. Denn irgendwie können sich die Beiden nicht so wirklich leiden. Zumindest sieht es so aus....mal sehen was noch kommt ;)

Wie so oft bei Fantasy-Geschichten habe ich anfangs etwas Probleme mit den vielen Namen der Minister, Priesterinen und Co. Aber ich muss sagen hier hat es nicht so lange gedauert bis ich wusste wer wo und was. Denn es wird gut erklärt und auch zwischendurch noch mal wiederholt.

Spannung kommt auch auf, denn es gibt einige Geheimnisse. Die Autorin hat hier die richtigen Stellen gefunden, um es spannend zu machen.
Ich konnte teilweise nur Vermutungen anstellen, aber diese wurden bisher nicht bestätigt. Da hoffe ich nun auf den zweiten Teil, denn es sind noch Fragen offen.

Dank des wunderbaren Schreibstil der Autorin kam ich super durch die Seiten. Ich war super schnell durch mit diesem ersten Teil. Und habe dann gleich den zweiten Teil hinter geladen ;)

Ich kann euch also den ersten Band auf jeden Fall empfehlen. Die Welt ist fantastisch. Die Protagonisten haben Tiefe und sind sympathisch.
Der Schreibstil nimmt einen ziemlich schnell ein und führt einen spannend durch die Seiten. Wer Götter mag ist hier auch auf jeden Fall richtig.