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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.10.2021

Viel Gefühl auf wenigen Seiten

Finding Perfect
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Als ich Finding Perfect von Colleen Hoover das erste Mal gesehen habe, dachte ich: Das ist aber viel Geld für die paar Seiten. Denn dieses Büchlein hat nur 110 Seiten und kostet 10 Euro. Aber für mich ...

Als ich Finding Perfect von Colleen Hoover das erste Mal gesehen habe, dachte ich: Das ist aber viel Geld für die paar Seiten. Denn dieses Büchlein hat nur 110 Seiten und kostet 10 Euro. Aber für mich hat sich das trotzdem gelohnt. Die Geschichte rum um Six und Daniel ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Viel Gefühl auf wenig Seiten. CoHo hat es mal wieder geschafft mir Tränen in die Augen schießen zu lassen. Nun ist das Thema an sich auch schon super emotional. Aber durch den wunderbaren Schreibstil der Autorin macht es dieses noch gefühlvoller. Sie weiß einfach welche Wörter sie nutzen muss, um mich abzuholen.

Ich kann euch diese Kurzgeschichte auf jeden Fall empfehlen. Ein CoHo wie ich ihn kenne und liebe.

Veröffentlicht am 12.10.2021

Hat mir gut gefallen

Ashturia
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„Ashturia“ ist das Debüt von Naomi Huber und für ein Debüt ist es wirklich toll geworden. Als die Autorin mich fragte, ob ich Lust auf ihre Geschichte hätte, konnte mich schon das Cover überzeugen. Aber ...

„Ashturia“ ist das Debüt von Naomi Huber und für ein Debüt ist es wirklich toll geworden. Als die Autorin mich fragte, ob ich Lust auf ihre Geschichte hätte, konnte mich schon das Cover überzeugen. Aber natürlich auch der Klappentext.

Und wie versprochen bekam ich eine wirklich spannende Geschichte. Die Idee dahinter ist sicher nicht ganz neu, aber mir hat die Umsetzung super gefallen. ‚
Was mich aber absolut überzeugt hat waren die Protagonisten. Ich finde Trina wunderbar. Sie ist die Königin von Ashturia, aber sowas von „normal“ und überhaupt nicht abgehoben oder ähnliches. Sie regiert ihr Land mit viel Fleiß, mit Demut, mit herrlich viel Bodenständigkeit. Genau das mag ich an ihr. Da hat die Autorin einen wirklich sympathischen Charakter geschaffen. Aber genauso gefällt mir Liam. Er ist auch kein typischer Thronfolger. Die Beiden sind also nicht wie man sich das so vorstellt. Und das finde ich wunderbar.

Die Geschichte selber ist spannend und nimmt immer mehr Fahrt auf im Laufe der Seiten. Die Autorin versteht es flüssig und angenehm zu schreiben. Und dass sogar für mich obwohl es sich hierbei nicht um die Ich-Perspektive handelt, die ich ja eigentlich viel viel lieber lese. Aber hier passt die Sicht des Erzählers super.

Alles in allem hat mich „Ashturia“ von Naomi Huber richtig abgeholt und mich in der Geschichte versinken lassen. Ich konnte die Story an einem Sonntag durchlesen und das hatte ich schon länger nicht mehr. Also auf jeden Fall ein Pluspunkt 😉 Ich kann euch also diese Geschichte….dieses Debüt… ans Herz legen.

Veröffentlicht am 03.10.2021

Eine tolle Wohlfühlgeschichte

Where the Roots Grow Stronger
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„Where the roots grow stronger“ ist nicht mein erstes Buch von Kathinka Engel und auch hiermit hat sie mich wieder überzeugt. Ich habe diese Geschichte rund um Fiona und Connal mehr gehört als gelesen, ...

„Where the roots grow stronger“ ist nicht mein erstes Buch von Kathinka Engel und auch hiermit hat sie mich wieder überzeugt. Ich habe diese Geschichte rund um Fiona und Connal mehr gehört als gelesen, weil es zeitlich einfach viel besser passte. Und ich muss sagen die Sprecherin hat mich total überzeugt. Sie hat die verschiedenen Charaktere super rübergebracht und ich wusste eigentlich immer wer grade dran war.

Aber auch die Parts, die ich gelesen habe, haben mich überzeugt. Kathinka Engel hat, wie immer, einen wunderbar flüssigen Schreibstil, der einen wunderbar durch die Seiten führt. Gefreut habe ich mich über die tollen detailreichen Beschreibungen von Shetland. Ich hatte das Gefühl, dass mir der Wind durch die Haare pfeifft. Ich war so nah dran an den Protagonisten und so nah in der Geschichte, dass ich froh war diesen Part zu lesen und nicht zu hören. Dabei wäre vielleicht einiges verloren gegangen.

Für mich ist „Where the roots grow stronger“ eine absolute Wohlfühlgeschichte, die einen berührt und mitnimmt. Sie brachte mich zum Lachen und zum Weinen (ein wenig jedenfalls). Sie fühlte sich gut an.

Veröffentlicht am 29.09.2021

Nicht meins

Boston Belles - Hunter
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Joa wo fang ich an?! Also ganz von vorne. Nachdem ich All Saints High dieser Autorin abgebrochen habe wollte ich ihr noch eine Chance geben. Leider konnte mich auch Boston Belles (1) nicht überzeugen. ...

Joa wo fang ich an?! Also ganz von vorne. Nachdem ich All Saints High dieser Autorin abgebrochen habe wollte ich ihr noch eine Chance geben. Leider konnte mich auch Boston Belles (1) nicht überzeugen. Hunter geht ja mal gar nicht. Was ist das für ein Typ? Schon auf den ersten Seiten musste ich die Augen verdrehen. Nein eigentlich musste ich sogar heftig den Kopf schütteln. So ein unsympathischer Mann. Normalerweise kann ich ja alle Charakterzüge irgenwann während des Verlaufs einer Geschichte verstehen und nachvollziehen. Aber bei Hunter ging das nicht. Ich fand keinen Zugang zu diesem Mann. Diesem Protagonisten. Ging nicht. Sorry.


Dann kam Sailor ins Spiel und ich dachte: Japp die gefällt mir…. Aber leider hielt das nicht so lange an… Denn schon nach einiger Zeit fand ich sie ziemlich eingeknickt wieder. Sabbernd könnte man auch sagen. Leider ist sie nicht so standhaft geblieben wie ich es gehofft hatte.


Auch die Story kann das Ganze nicht wieder wettmachen. Ziemlich flach. Ziemlich platt. Leider. Auch wenn der Klappentext wirklich gut klang konnte er nicht halten was er verspricht. Die Geschichte trieft leider vor Klischees…. Reicher Mann, „kleines“ Mädchen, Guter Dad, böser Dad. Netter Bruder. Nicht so netter Bruder. Familienverhältnisse, die man nicht verstehen muss….Und so weiter und sofort…. So könnte ich weitermachen.

Aber damit ich meinen Leseeindruck noch etwas positiv enden lassen kann! Der Schreibstil ist flüssig und super angenehm zu lesen. Das kann ich auf jeden Fall sagen.

Ich kann euch also „Boston Belles – Hunter“ von L. J. Shen nicht wirklich empfehlen. Aber ich schätze auch ich werde einfach nicht mit der Autorin warm. Wenn ihr andere Bücher von ihr schon gut fandet, dann versucht es auch gerne mit diesem.

Veröffentlicht am 03.09.2021

Kommt nicht ganz an Vorgänger ran

Try & Trust
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"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Teil der Soho-Love-Reihe und ich habe ihn erst nach dem dritten gelesen. Fragt mich nicht warum... aber er ist an mir vorbei gegangen.
Dabei ist das Thema ...

"Try & Trust" von Nena Tramountani ist der zweite Teil der Soho-Love-Reihe und ich habe ihn erst nach dem dritten gelesen. Fragt mich nicht warum... aber er ist an mir vorbei gegangen.
Dabei ist das Thema rund um die Kunst wirklich großartig. Und das hat die Autorin hier auch super umgesetzt.
Man erfährt als Leser soviel kleine Details rund um die Kunst und vor allem auch über Künstler, dass man das Gefühl hat nichts anderes mehr lesen zu wollen.

Grade Anthony hat es mir angetan. Er ist der Künstler schlechthin...so wie man es sich vorstellt. Wenn er mit dem Malen beginnt ist er in seiner eigenen Welt, seinen eigenen Gedanken und nimmt nicht mehr viel um ihn herum wahr. Er ist ein einfühlsamer Charakter, den manchmal seine Vergangenheit einholt. Denn natürlich hat Tony auch Ecken und Kanten, die ihn aber eben auch ausmachen und zu dem gemacht haben, der er heute ist. Und dann ist da Mathilda. Eigentlich eine Frau, die weiß was sie will und sich nimmt was sie will. Eigentlich. Denn dann lernt sie Tony kennen.
Die Beiden sind eine explosive Mischung. Aber ich mag das.

Manchmal ist diese Geschichte aber auch ganz schön schwermütig und trotzdem konnte ich nicht aufhören zu lesen.
Irgendwie schafft Nena Tramountani es mich immer wieder an die Geschichte zu fesseln und mich an ihr zu binden.

Ich kann es nicht anders sagen, aber ich mochte die Geschichte um Tilda und Tony. Auch wenn sie für mich nicht ganz an Noah und Liv, sowie Bri und Seb rankommt, ist es doch eine schöne, wenn auch oft sehr schwermütige Geschichte.