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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.11.2018

Sehr schönes Buch

Hemingway und ich
1

Cover: Es gefällt mir wirklich gut. Es stimmt auf die Zeit und Handlung ein und passt einfach perfekt zu der Atmosphäre die die Story erschafft.

Schreibstil: Sehr angenehm. flüssig zu lesen und angenehm ...

Cover: Es gefällt mir wirklich gut. Es stimmt auf die Zeit und Handlung ein und passt einfach perfekt zu der Atmosphäre die die Story erschafft.

Schreibstil: Sehr angenehm. flüssig zu lesen und angenehm für zwischendurch. Es fiel mir leicht in die Geshichte rein zu kommen.

Meinung: Wenn man etwas loben kann, dann das der Autor es schafft eine gewisse Atmosphäre herzustellen die es einem leicht macht in die Zeit einzutauchen. Vermischt werden Wahrheit und Fiktion miteinander doch es fällt leicht sich fallen zu lassen und den Geschehnisen zu folgen. Der Spannungsbogen, die Geschehnisse und die detailreichen Figuren sind wirklich wundervoll ausgearbeitet.

Fazit: Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, weswegen ich es wirklich empfehlen kann.

Veröffentlicht am 10.09.2018

Ich bin einfach so verliebt in dieses Buch.

Varia
1

Cover: Was soll ich sagen? Es ist ein wahrgewordener Traum und ich liebe es einfach. Auf den Bildern kommt gar nicht richtig rüber wie wunderschön es in Realität aussieht. Es ist ein echter Hingucker und ...

Cover: Was soll ich sagen? Es ist ein wahrgewordener Traum und ich liebe es einfach. Auf den Bildern kommt gar nicht richtig rüber wie wunderschön es in Realität aussieht. Es ist ein echter Hingucker und genauso atemberaubend wie sein Inhalt.

Schreibstil: Ja was soll ich sagen... Bisher habe ich alle Print-Bücher der Autorin gelesen und bin immer noch verliebt. Anika schafft es mit ihren Worten neue Welten entstehen zu lassen, die so authentisch sind das man das Gefühl hat sie würde wirklich exestieren. Mit wunderschönen Umschreibungen schafft sie es die Wage zwischen langeweile und zu viel des guten zu halten und entführt in eine andere Welt.

Meinung: Ich möchte das ganze hier so gut es eben geht Spoilerfrei halten und werde mein bestes versuchen das auch hinzubekommen.
In diesem Buch geht es um die Geschichte um Tristan und Isolde. Einige mögen die Namen bereits kennen und die Legende um die beiden Liebenden. An euch kann ich nur sagen: Lest es und lasst euch von dieser neuen Version einnehmen!
An alle die die Geschichte nicht kennen: Umso besser. Lasst euch entführen und in eine Welt reißen die euer ganzes Denken beherrschen wird. Lernt eine Liebe kennen die ihresgleichen sucht und einem offenbart was es heißt wahrhaft zu lieben.
Ja, ich bin begeistert. Hin und weg, gefangen zwischen Seiten die ich schon längst beendet habe.
Am Anfang entführt uns die Geschichte noch an den Rand Varias. In Essylts Haus am See. Voller Kräuter, Runen, uralten Ritualen und einer inneren Ruhe die ich sofort in mich aufgesogen habe. Es war wie nach Hause kommen und am liebsten wäre ich für immer dort geblieben. Doch im zweiten teil änderte sich einfach alles und ab da fing mein Herz unaufhörlich an zu bluten. Wir werden in eine ganz andere Welt entführt. Direkt ins Herz Varias. Voller Luxus und Prunk und Armut und Demut. funkelnde Kronenleuchter werden von Aufständigen abgelöst. Liebe, Verrat, Krieg, Schmerz und Leid gehen hier Hand in Hand.
Es gab so viele ausschlaggebende Momente. So vieles was mein Herz schneller schlagen und meine Gedanken umher wirbeln ließ.
Am Ende habe ich geweint. Hemmungslose und ehrliche Tränen vergossen und mich in dn Erinnerungen an dieses Buch gebadet.

Diese Geschichte muss gelesen werden. Von allen Menschen auf dieser Welt.
In ihr steckt so viel Magie, Glaube, Hoffnung und Erkentnis.
Ich werde Varia nie vergessen.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Ein schönes Buch!

Wenn Donner und Licht sich berühren
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Cover: Es gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Farbwahl sehr und die Einfachheit, die es ausstrahlt. Es hat etwas Beruhigendes an sich und ist doch wirklich schön.

Schreibstil: Ich bin schon länger ein ...

Cover: Es gefällt mir wirklich gut. Ich mag die Farbwahl sehr und die Einfachheit, die es ausstrahlt. Es hat etwas Beruhigendes an sich und ist doch wirklich schön.

Schreibstil: Ich bin schon länger ein Brittainy Fan und werde es auch weiterhin sein, denn auch in diesem Buch hat sie es wieder geschafft, mit ihrem einzigartigen Schreibstil zu brillieren und mit einfachen Worten tausende Gefühle auszudrücken.

Meinung: In den ersten 50 Seiten des Buches war ich mir etwas unsicher ob mich die Geschichte überzeugen würde. Schnell findet man sich in dem Thema Mobbing und Erwartungsdruck wieder. Zwei wichtige Themen, die viel seelischen und körperlichen Schmerz hervorrufen und vor allem Kinder bleibend prägen.
Meiner Meinung nach wurde man an diese beiden Themen aber etwas zu schnell und platt herangeführt. Ich fühlte mich überrumpelt und wusste nicht ganz damit umzugehen. Ich selbst war zum Glück solchen Themen nie ausgesetzt und kann mich dadurch auch nicht so einfach in die Figuren reinfühlen wie eventuell Menschen, die so etwas leider selbst erleben mussten, aber ich wollte das Buch unbedingt weiterlesen um mich vielleicht doch noch in seinen Bann ziehen zu lassen. Also las ich auch weiter und lies alles auf mich wirken.
So richtig klick gemacht, hat es dann glaube ich ab Seite 100+. Denn hier wird man direkt mit etwas konfrontiert, dass einen einfach nur schockiert und kurz vergessen lässt zu atmen. Ab diesem Moment war ich verloren und haltlos gefangen in der Geschichte und dem Schicksal der beiden Protagonisten welches noch nicht seinen Hohepunkt erreicht hatte.
Um nicht zu Spoilern werde ich nichts Explizites zur Handlung sagen, aber es war schon wirklich einprägsam was in diesem Buch geschieht. Die Geschehnisse nehmen einen wirklich mit und begleiten einen über Jahre hinweg, wie sie auch die Figuren begleiten.
Während ich mich nach und nach immer mehr besser mit den Gefühlen der Figuren auseinandersetzen konnte, sie verstand und mit ihnen litt, blieb mir allerdings der musikalische Part verwehrt. Irgendwie fand ich mich darin nicht ganz zurecht und sie konnte mich nicht einnehmen, aber das fand ich nicht so schlimm, denn das Buch war dennoch gut und reichte auch ohne sie aus.

Einen Fakt denn ich allerdings auch bis zum Ende nicht verstanden habe, waren die Handlungen von Jasmines Mutter. Es wird zwar erklärt und diese zur Rede gestellt, allerdings war es mir nicht einleuchtend. Ich kann einfach nicht verstehen wie einer Mutter das eigene Kind so egal sein kann.
Die zwei Zeitsprünge am Ende hingegen fand ich wirklich toll. Diese gehören mittlerweile zu Brittainys Markenzeichen und sie sind bis her immer nach meinem Geschmack ausgefallen. Es ist etwas auf das ich mich am Ende immer freue und mich erwartungsvoll weiterlesen lässt.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, das keine leichten Themen beinhaltet und trotzdem in seinen Bann ziehen kann.

Veröffentlicht am 20.05.2019

Was für ein wunderschönes Buch!

One of a kind - Emma & Jake
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Cover: Es trifft tatsächlich nicht ganz meinen Geschmack, da ich kein so großer Fan von gezeichnetem Covern bin und eher die realistischen bevorzuge, doch es passt. Vor allem jetzt am Ende des Buches weiß ...

Cover: Es trifft tatsächlich nicht ganz meinen Geschmack, da ich kein so großer Fan von gezeichnetem Covern bin und eher die realistischen bevorzuge, doch es passt. Vor allem jetzt am Ende des Buches weiß ich das es das perfekte Cover zu dem Buch ist und ich mir kein anderes dazu vorstellen könnte.

Schreibstil: Tina Köpke schafft es ihren Leser von Beginn an in den Bann der Geschichte zu ziehen und nicht so einfach gehen zu lassen. Lustige Anekdoten, geniale Dialoge, ein perfekt umschriebenes Setting. Am Schreibstil stimmt meiner Meinung nach einfach alles. Er ist rund und lässts ich flüssig lesen.

Meinung: Ohne Wenn und Aber, würde ich innerhalb von Sekunden meinen Koffer packen und nach Maywood ziehen, wenn ich die Chance dazu bekäme und all die Figuren auch in der Realität genauso existieren würden.
Was habe ich diesen Ort geliebt, die Rotweinabende genossen, zu Buchclub-Sitzungen den Kuchen inhaliert und die Stadtversammlungen aufmerksam verfolgt. All seine schrulligen Gässchen, altmodischen Lädchen und wundervollen Menschen darin waren perfekt inszeniert um sich einfach nur wohl zu fühlen und die Stadt nie mehr verlassen zu wollen.
In diesem Buch findet man Freunde fürs Leben, ganz viel Familie, Herz und den chaotischen Wahnsinn des Lebens.
Man findet Liebe an jeder Ecke und in jeder Art und Weise, die es zu geben scheint und so viele lustige Momente.
Doch neben Bechern voll Eiscreme gibt es auch Momente des Zweifels, der Tränen und der Wut.
Ungebändigter Wut, die Jake ungebremst erreicht und wenn ich das mal so sagen darf, mehr als verdient hat.
Nach Jahren wagt er sich zurück nach Maywood, die Stadt, in der er aufwuchs und in welcher er Emma das Herz brach. Doch nicht nur bei ihr muss er um Verzeihung bitten, sondern auch alle anderen Stadtbewohner haben da ihr Wörtchen mitzureden.
Dabei fand ich es gelungen, dass man nicht direkt am Anfang erfährt was genau Jake verbrochen hat um diese Wut auf sich zu ziehen, doch das ganze an perfekter Stelle offenbart wird.
Und eins kann ich euch sagen: Am liebsten hätte ich in dieses Buch reingegriffen und selbst das getan was Emma tat und wahrscheinlich noch eine Menge mehr.
Dabei ist Emma allerdings eine so authentische und tolle Persönlichkeit, dass man sie nur in sein Herz schließen kann und all ihre Handlungen von Beginn an absolut versteht. Sie ist herzensgut, hilfsbereit und so herrlich normal.
In ihren jungen Jahren musste sie schon einiges erleben und doch hat sie dabei nie ihr Lächeln verloren.
Auch Jake ist eine tolle Figur, die man nicht einfach als den Bösen abstempeln darf. Er steht an einem Wendepunkt seines Lebens, versucht zu seinen Wurzeln zurück zu finden, vergangenes aufzuarbeiten und so etwas wie Frieden zu finden. Er ist jemand der sich im Leben verlaufen zu scheint hat. Seine Vergangenheit ist interessant und irgendwie versteht man so ziemlich alles was er getan hat und auch wieso er es tat.
Das Leben ist nun mal wirklich nicht nur schwarz und weiß.

Fazit: Dieses Buch ist genial. Es ist toll, wunderbar, lustig, liebevoll und mit so viel Herz geschrieben, das ich noch Stunden weiter schwärmen könnte.
Ihr müsst es also alle lesen.
Unbedingt!

Veröffentlicht am 15.05.2019

Ein gutes Buch

Die Töchter von Ilian
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Cover: Da Grün so gar nicht meine Farbe ist und ich ihr wahrscheinlich auch nie etwas abgewinnen werde können, war dieses Cover auch nicht ganz mein Fall. Es ist insgesamt sehr einfach gehalten und offenbart ...

Cover: Da Grün so gar nicht meine Farbe ist und ich ihr wahrscheinlich auch nie etwas abgewinnen werde können, war dieses Cover auch nicht ganz mein Fall. Es ist insgesamt sehr einfach gehalten und offenbart nichts zu der Geschichte, dennoch passt es irgendwie.

Hörstimme: Diese gefiel mir leider gar nicht. Die alte Erzählstimme hat zwar das alteingesessene, das Alter der vielen Völker und die tiefverwurzelten Traditionen gut wiedergespiegelt, aber passte einfach nicht zu den Figuren die jung und erfrischend, voller Tatendrang daherkommen.
Ich hatte damit wirklich meine Probleme und fand die Wahl nicht gut.

Meinung: Ich glaube dieses Buch ist mein erstes richtige High-Fantasy Buch das ich hören durfte und ich bin letzten Endes geteilter Meinung darüber.
Atemberaubend ist die Verknüpfung der Schicksale aller Figuren über Jahre hinweg. Der Aufbau der Völker, der Prophezeiung und die Entwicklung der Figuren. Dieses Buch ist knallhart, erzählt viele Geschichten und nimmt einen mit auf eine lange Reise.
Sie ist wirklich sehr komplex und hält viel für einen bereit. Das Setting kommt unheimlich gut rüber und auch die Figuren ergeben ein passendes Gesamtbild.
Für meinen Geschmack war es allerdings zu viel. Es war zu verworrenen, zu viele Figuren, zu viele Jahre. Plötzlich vergingen Wochen ohne, dass ein eindeutiger Bruch vorhanden war. Die fülle an Figuren aus deren leben immer wieder geschöpft und erzählt wurde, war auch zu viel. Gerade am Anfang hatte ich so starke Schwierigkeiten mich zurecht zu finden, dass ich an aufgeben dachte. Irgendwann hat man natürlich den Dreh raus, aber es ist dennoch wirklich anstrengend.
Dazu kommt, dass das Buch für mich keine Überraschungen bereithalten konnte. Es kam nichts Unerwartetes daher und die Geschichte nahm einfach nur ihren Lauf.
Spannend gehalten war es zwar, aber das gewisse etwas fehlte. Dafür gibt es einige brutale Szenen, kriegerische Schlachten und erbarmungslose Tote.
Es ist eben wirklich High-Fantasy und für jeden der so etwas gerne liest ein definitives Muss.

Fazit: Eine wirklich sehr gut ausgebaute Geschichte, die mir etwas zu langwierig war und etwas zu wenig Überraschung bereithielt.