Cover-Bild Liebes Kind
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 23.10.2020
  • ISBN: 9783423218368
Romy Hausmann

Liebes Kind

Thriller | Der Bestseller zur Netflix-Serie

Der Bestseller zur Netflix-Serie  – dieser Thriller beginnt, wo andere enden

Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Der Vater versorgt seine Familie mit Nahrung, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder eine Mutter haben – koste es, was es wolle. Doch eines Tages gelingt dieser die Flucht. Und nun geht der Albtraum richtig los. Denn vieles scheint darauf hinzudeuten, dass sich der Vater mit aller Macht zurückholen will, was ihm gehört. Wahn oder Wirklichkeit?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2020

Grausam und erschreckend

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Inhalt:
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Der Vater versorgt seine Familie ...

Inhalt:
Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Der Vater versorgt seine Familie mit Nahrung, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder eine Mutter haben – koste es, was es wolle. Doch eines Tages gelingt dieser die Flucht. Und nun geht der Albtraum richtig los. Denn vieles scheint darauf hinzudeuten, dass sich der Vater mit aller Macht zurückholen will, was ihm gehört. Wahn oder Wirklichkeit?

Meine Gedanken zum Buch:
Dieses Buch wurde so oft in der Kritik gelobt, sodass ich neugierig geworden bin.
Das Cover ist sehr passend gewählt, denn auch wenn die Hütte nur aus Stäben besteht, so stellt sie doch sehr gut die Hütte aus der Geschichte dar.
Der Schreibstil ist vielleicht für einige zu Anfang sehr ungewöhnlich, da Thriller normalerweise nicht in der Ich – Perspektive geschrieben sind. Ich persönlich hatte keine Probleme damit und finde es toll, dass neben der Idee auch der Schreibstil ein ganz anderer ist. Man liest die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, die sich aber gut auseinander halten lassen, sodass man den Überblick über die einzelnen Figuren behält.
Das Buch ist auf jeden Fall nichts für schwache Nerven, denn was hier geschieht ist grausam und erschreckend. Es wird mit der menschlichen Psyche gespielt, sodass man am Schluss immer wieder zwischen Wahnsinn und Wirklichkeit schwankt.
Es gibt nach gut 100 Seiten eine Wendung, mit der ich so nicht gerechnet habe und mit der sich alles verändert. Ich wusste irgendwann nicht mehr, was ich noch denken sollte, da durch die verschieden Perspektiven verschiedene Lösungen zur Auswahl stehen. Wie sich alles am Ende zusammenfügt, ist wirklich schrecklich...
Romy Hausmann hat eine Geschichte geschaffen, die ich so noch nie gelesen habe und nicht aus der Hand legen wollte. Ein großartiges Debüt der Autorin!

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Veröffentlicht am 05.08.2024

Super spannend!

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Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Es war durchgehend spannend und hat einen mitgerissen. Man wollte immer wissen, was als nächstes passiert. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

Das Buch hat mir sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Es war durchgehend spannend und hat einen mitgerissen. Man wollte immer wissen, was als nächstes passiert. Ich kann es auf jeden Fall weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 04.10.2023

spannung bis zum Ende

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Das ist mein erstes Buch von Romy Hausmann und ehe ich mir die gehypede Serie anschaue, wollte ich wissen, was das Buch so hergibt.

Nach einem etwas holprigen Start, weil vieles aus der Sicht des kleinen ...

Das ist mein erstes Buch von Romy Hausmann und ehe ich mir die gehypede Serie anschaue, wollte ich wissen, was das Buch so hergibt.

Nach einem etwas holprigen Start, weil vieles aus der Sicht des kleinen Hannah beschrieben wird. Das ist etwas verwirrend, aber man gewöhnt sich dran.
Das Buch hat mich regelrecht schockiert und gefesselt und ich war positiv überrascht, wie spannend das Buch doch ist.


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Veröffentlicht am 19.03.2023

"𝐸𝑟 𝑚𝑎𝑐ℎ𝑡 𝑑𝑒𝑛 𝑇𝑎𝑔 & 𝑑𝑖𝑒 𝑁𝑎𝑐ℎ𝑡. 𝑊𝑖𝑒 𝐺𝑜𝑡𝑡. 𝐼𝑐ℎ 𝑣𝑒𝑟𝑠𝑢𝑐ℎ𝑒 𝑚𝑖𝑟 𝑒𝑖𝑛𝑧𝑢𝑟𝑒𝑑𝑒𝑛, 𝑖𝑐ℎ ℎä𝑡𝑡𝑒 𝑑𝑎𝑠 𝑠𝑐ℎ𝑙𝑖𝑚𝑚𝑠𝑡𝑒 𝑏𝑒𝑟𝑒𝑖𝑡𝑠 ü𝑏𝑒𝑟𝑠𝑡𝑎𝑛𝑑𝑒𝑛, 𝑛𝑢𝑟 𝑎ℎ𝑛𝑒 𝑖𝑐ℎ, 𝑑𝑎𝑠𝑠 𝑤𝑖𝑟 𝑏𝑎𝑙𝑑 𝑧𝑢𝑠𝑎𝑚𝑚𝑒𝑛 𝑖𝑛𝑠 𝐵𝑒𝑡𝑡 𝑔𝑒ℎ𝑒𝑛 𝑤𝑒𝑟𝑑𝑒𝑛."

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kleine Randinfo
ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, daher wird dies auch in der Rezi erwähnt.

kleine Randinfo
ich habe dieses Buch in einem Buddyread gelesen, daher wird dies auch in der Rezi erwähnt. <3

Ich muss wirklich sagen Romy Hausmann weiß wie man Geschichten spannend hält. Regelmäßig wurden neue Informationen enthüllt, die zum einen überraschend oder schockierend waren und gleichzeitig noch mehr Fragen aufwarfen. Ich hatte auch während dem Buddyread einige Theorien aufgestellt, aber meist lag ich trotzdem daneben, was das Buch sogar umso spannender gestaltet hat, da die Entwicklung der Geschichte wirklich nicht vorhersehbar war.

Allerdings fand ich im Gegensatz zu meinen Lesebuddies, dass das Ende etwas antiklimatisch war. Am Ende eines Thrillers erwartet man dieses schockierende Gefühl bei der Enthüllung; einen letzten höhepunkt der Geschichte; aber für mich persönlich hat es hauptsächlich die Spannung in Anführungszeichen "nur" gehalten.

Ansonsten muss ich wirklich gestehen, dass der Schreibstil der Autorin unfassbar gut ist. Es ist sehr angenehm zu lesen und man kann auch sehr leicht zwischen den Pov's der Charaktere wechseln, denn der Übergang ist immer sehr angenehm und fließend. Auch die Charaktere sind sehr gut durchdacht. Besonders Hannah hat mir sehr gut gefallen und war mir von allen Charakteren am sympathischsten. Ihre Sichtweise fand ich auch allgemein am meisten interessant.

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Veröffentlicht am 21.12.2022

Wendungsreicher Psychothriller mit hintergründigem Grauen und schlüssiger Aufklärung

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Im Januar 2004 verschwindet die 23-jährige Studentin Lena Beck aus München spurlos. 14 Jahre später wird eine Frau bei einem Autounfall verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Dort berichtet ihre Tochter ...

Im Januar 2004 verschwindet die 23-jährige Studentin Lena Beck aus München spurlos. 14 Jahre später wird eine Frau bei einem Autounfall verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Dort berichtet ihre Tochter Hannah, dass ihre Mutter Lena heißt und erzählt scheinbar unberührt von ihrem Martyrium, das für sie Normalität war, in einer Hütte im Wald im bayerisch-tschechischen Grenzgebiet, wo die Familie vom Vater all die Jahre festgehalten wurde und strengen Regeln unterworfen war.
Der Entführer wird erschlagen in der Hütte aufgefunden, seine Identität ist zunächst ungeklärt. Die Ermittlungen in dem Vermisstenfall beginnen von Neuem, wobei es immer mehr Ungereimtheiten gibt. Die beiden Kinder sind traumatisiert und keine Unterstützung bei den polizeilichen Ermittlungen und auch Lenas Eltern kommen nicht zur Ruhe.

Die Geschichte beginnt mit dem Auffinden der entführten Frau und wird aus den verschiedenen Perspektiven der Opfer und Angehörigen erzählt. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Gegenwart, um den komplexen Entführungs- bzw. Vermisstenfall aufzuklären, schildert jedoch auch rückblickend, was sich in der Hütte im Wald ereignet hat.
Insbesondere die Kindessicht der 13-jährigen Hannah ist erschütternd, die kein anderes Leben kannte, als die Gefangenschaft in der hermetisch abgeriegelten Hütte und für die der Täter einfach ihr Vater ist, der für ein geordnetes Leben sorgte.

Durch die kurzen Kapitel und häufig wechselnden Perspektiven ist der Roman dynamisch und spannend geschildert. Nahezu alle Charaktere sind undurchsichtig und nicht unbedingt sympathisch, was den Fall noch interessanter macht. Die Traumata, die sowohl Opfer als auch leidende Angehörige erfahren und verarbeiten müssen, machen ihre Eigenarten und abwehrenden Verhaltensweisen jedoch nachvollziehbar.

Durch zahlreiche Wendungen und geschickte Cliffhanger im Wechsel der unterschiedlichen Sichtweisen ist der Thriller fesselnd bis zum Schluss, um nicht nur die Identität des Täters zu klären, sondern auch was es mit dem Verschwinden Lenas auf sich hat.
Die Aufklärung ist schlüssig, auch wenn das Motiv des Täters noch stärker hätte herausgearbeitet werden können.
Es ist eine Geschichte, bei der das Grauen nicht plakativ, sondern mehr hintergründig und zwischen den Zeilen zu lesen ist, was trotz Befreiung und Tod des Entführers dauerhaft ein ungutes Gefühl vermittelt und die Tat besonders perfide erscheinen und erahnen lässt, dass die Leidensgeschichte für alle noch nicht zu Ende ist.

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