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Veröffentlicht am 22.03.2020

Auftakt der Clifton Saga

Spiel der Zeit
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Inhalt:
England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im ...

Inhalt:
England um 1930: Der junge Harry Clifton wächst an den Hafendocks von Bristol heran, seine Mutter Maisie muss sich mit harter Arbeit durchschlagen. Um den Tod von Harrys Vater, der angeblich im Krieg gefallen ist, rankt sich ein Geheimnis. Harrys Leben nimmt eine Wendung, als er das Stipendium für eine Eliteschule erhält. Er tritt ein in die Welt der Reichen und lernt Giles Barrington sowie dessen Schwester Emma kennen, Erben einer Schifffahrts- Dynastie. Harry verliebt sich in Emma, ohne zu ahnen, dass die Schicksale ihrer Familien auf tragische Weise miteinander verknüpft sind ...

Meine Meinung:
Eigentlich halte ich mich von dem Genre Historische Romane fern, da ich damit so gar nichts anfangen kann. Doch mein Vater hat mir immer wieder von dieser Reihe vorgeschwärmt und mir geraten, ich solle es doch einfach mal probieren. Gesagt, getan.
Das Buch spielt in England in den 1930er Jahren, eine Zeit, die mich schon immer fasziniert hat. Wir lernen den jungen Harry Clifton kennen, der in ärmlichen Verhältnissen lebt. Sein Onkel arbeitet im Hafen, seine Mutter in Hotels als Kellnerin. Sein Vater sei im Krieg gestorben, wird Harry immer wieder erzählt. Doch schon mit seinen jungen Jahren weiß er, dass das nicht sein kann. Die Verhältnisse, in denen Harry und seine Familie leben, werden eindrücklich geschildert und erklärt, sodass man einen umfassenden Einblick in das Leben der Familie Clifton erhält. Als Harry zur Schule geht, lernt er dort seinen besten Freund Giles kennen. Dieser stammt aus einer reichen Familie, um die es ebenfalls ein Geheimnis gibt... Beide Familien sind miteinander verbunden, was sie im Laufe der Jahre vor immer größer werdende Probleme stellt.
Interessant wird das ganze ebenfalls dadurch, dass das Buch in verschiedene Abschnitte geteilt ist. Jeder Abschnitt wird aus der Sicht einer anderen Person erzählt, sodass man manche Situationen mehrmals erlebt, nur eben durch andere Blickwinkel. Nach und nach fügt sich dem Leser ein Bild zusammen und hofft mit den Figuren, dass sie die Geheimnisse aufdecken.
Jeffrey Archer hat es geschafft, mich mit einer „einfachen“ Familiengeschichte an die Seiten zu fesseln, sodass ich im England der 30er Jahre gefangen war. Der Cliffhanger zum Schluss ist fies, sodass ich sehr froh bin, direkt weiterlesen zu können.
Eine klare Empfehlung also auch für diejenigen, die sonst keine historischen Bücher lesen. Diese Reihe ist zumindest einen intensiveren Blick wert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.03.2020

Herzzerreißend und schonungslos ehrlich!

Dem Abgrund so nah
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Inhalt:
Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät.Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Dannys Vater ...

Inhalt:
Danny ist gerade zehn Jahre alt, als sein Leben aus den Fugen gerät.Ein schwerer Schicksalsschlag veranlasst seine Familie, aus den Vereinigten Staaten nach Deutschland zu ziehen. Dannys Vater ertränkt seinen Kummer in Alkohol und fällt zurück in Verhaltensmuster, von denen er glaubte, sie vor der Ehe endgültig abgelegt zu haben. Danny ist seinem Vater schutzlos ausgeliefert. Aber er gibt nicht auf …Bei einem Sommercamp lernt Danny die Französin Dominique kennen. Ihre Liebe hilft ihm, sich von seiner Familie – und damit aus der Dunkelheit, die sein junges Leben prägt – zu lösen.Es beginnt ein Kampf um Anerkennung, Freiheit, Gerechtigkeit – und um die Liebe.

Meine Meinung:
Nachdem mir „Dem Horizont so nah“ unheimlich gut gefallen hat, wollte ich unbedingt die Kindheitsgeschichte von Danny lesen.
Ohne zu viel verraten zu wollen, versuche ich meinen Leseeindruck kurz zu schildern.
Zuerst muss ich darauf hinweisen, dass das Buch eine Triggerwarnung beinhaltet, was wirklich gut und wichtig ist. Das Buch ist nichts für schwache Nerven und kann stark als Trigger fungieren.
Jessica Koch erzählt hier basierend auf dem, was Danny ihr erzählt hat, die Geschichte seiner Kindheit. Dadurch lernen wir Dannys Vergangenheit auf eine Art und Weise kennen, die herzzerreißend ist. Sehr viele Szenen sind wahnsinnig traurig, aber für mich vor allem schockierend gewesen. Immer wieder wollte ich das Buch vor Wut durch die Gegend werfen und Dannys Vater schütteln. Selten habe ich so empfunden wie beim Lesen dieses Buches. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie wütend ich gewesen bin und wie machtlos man sich als Leser fühlt. Diese Dinge sind vor Jahren geschehen, doch auch heute gibt es zahlreiche solcher „Fälle“. Dieses Buch öffnet einem die Augen, denn nicht jedem sieht man seine Situation oder seine Vergangenheit an. Dieses Buch macht Mut, ist mir zu Herzen gegangen und ist vor allem eins: aufrüttelnd! Viel mehr möchte ich gar nicht sagen, aber wer den ersten Teil gelesen hat und sich für Dannys Leben vor Jessica interessiert, dem empfehle ich dieses Buch!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Auftakt einer Thriller-Reihe

Auris
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Inhalt:
Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe ...

Inhalt:
Die kleinste Abweichung im Klang einer Stimme genügt dem berühmten forensischen Phonetiker Matthias Hegel, um Wahrheit von Lüge zu unterscheiden. Zahlreiche Kriminelle konnten mit seiner Hilfe bereits überführt werden. Hat der Berliner Forensiker nun selbst gelogen? Allzu freimütig scheint sein Geständnis, eine Obdachlose in einem heftigen Streit ermordet zu haben. Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge, darauf spezialisiert, unschuldig Verurteilte zu rehabilitieren, will unbedingt die Wahrheit herausfinden. Doch als sie zu tief in Hegels Fall gräbt, bringt sie nicht nur sich selbst in größte Gefahr …

Meine Meinung:
Als ich gelesen habe, dass dieses Buch auf einer Idee von Sebastian Fitzek basiert, aber von Vincent Kliesch geschrieben ist, war ich neugierig.
Das Cover ist schlicht und sagt nichts über die Geschichte aus, was ich ein wenig schade finde.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Hier nochmals der Hinweis: man darf sich von dem Namen Fitzek nicht verwirren lassen, er ist nicht der Autor! Trotzdem kann Vincent Kliesch meiner Meinung nach sehr gut mithalten.
Die Idee eines akustischen Profilers finde ich sehr interessant und gut umgesetzt. Hier und da hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen über diesen Beruf gehabt, im großen und ganzen hat es mir aber gefallen.
Matthias Hegel, genannt Auris, ist mir anfangs sehr sympathisch gewesen. Auch wenn ich seine Handlungen natürlich zu Beginn nicht verstehen konnte, so war ich doch sehr gespannt, was die Gründe für diese sind. Im Laufe der Geschichte wurde mir Hegel leider jedoch zusehens unsympathischer. Wie man so stur und teilweise auch unfreundlich sein kann, habe ich nicht verstanden. Dass seine Figur aber genau darauf abzielt, immerhin soll er ja einen Mord begangen haben, ist klar.
Die True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge hingegen war mir anfangs nicht sympathisch. Sie schien mir ein wenig zu kühl, zu unfreundlich, zu... Naja, einfach unsympathisch. Das hat sich jedoch verändert, denn schließlich ist sie diejenige, die immer mehr im Mittelpunkt steht und ich finde, sie hat sich in ihrer Art etwas gewandelt.
Das Buch lebt von seinen Irrungen und Wirrungen, sodass ich irgendwann nicht mehr wusste, was ich noch glauben soll. Viele Fragen werden geklärt, doch einiges ist noch offen. Die Zusammenhänge habe ich nicht zu 100% verstanden, ich hoffe, Teil 2 bringt hier Aufklärung. Ich bin sehr gespannt, wie es mit Auris weitergeht, denn den Cliffhanger lasse ich so nicht stehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2020

Hochemotional und eine ganz andere CoHo

Was perfekt war
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Inhalt:
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever ...

Inhalt:
Quinn und Graham lernen sich unter mehr als unglücklichen Umständen kennen und verlieben sich unsterblich ineinander. Kaum ein Jahr später sind sie glücklich miteinander verheiratet… Happily ever after?
Acht Jahre danach: Jemanden zu lieben, heißt nicht unbedingt, mit ihm glücklich zu sein. Das erkennt und erleidet Quinn Tag für Tag, denn obwohl sie und Graham sich weiterhin innigst lieben, gibt es ein Problem, das ihre Beziehung zu zerfressen droht …

Meine Meinung:
Da mir nun schon öfter empfohlen wurde, doch auch mal ein englisches Buch von Colleen Hoover zu lesen, habe ich einfach mal mit diesem hier begonnen.
Mein letztes Buch der Autorin ist schon etwas länger her, weswegen ich sehr gespannt auf die „neue“ CoHo gewesen bin.
Dieses Buch ist anders, als alle Bücher, die ich bisher von ihr gelesen habe. Angefangen bei den Protagonisten. Quinn und Graham sind erwachsen und keine typischen New Adult Protagonisten mehr. Diese Tatsache finde ich sehr interessant, denn häufig ist es dann so, dass den Büchern der nötige Tiefgang verloren geht und eher an der Oberfläche bleiben. Ganz anders hier. Colleen Hoover ist sowieso eine Meisterin der Gefühle und hat mich bisher immer restlos begeistern können.
Ich finde, der Klappentext verrät hier sehr sehr wenig über die Geschichte. Aber das ist auch gut so. Ich lese bei Colleen Hoover meistens den Klappentext nicht, um mich vollkommen überraschen zu lassen.

„If you only shine light on your flaws, all your perfects will dim.“ (englische Ausgabe S. 9)

Graham und Quinn lernen sich unter sehr unschönen Bedingungen kennen. Mich hat das erst ein wenig verwundert, wie sie so zu einem Paar werden sollen, doch es macht Sinn.
Die Geschichte der beiden wird abwechselnd aus der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. Die Vergangenheit ist sehr sehr wichtig, um das Jetzt verstehen zu können. Was die beiden erlebt haben, ist unheimlich schön, aber auch schmerzhaft. Ihre Beziehung ist liebevoll und scheint aus dem Bilderbuch zu stammen. Man könnte meinen, die Beziehung sei perfekt... Doch die Kapitel in der Gegenwart zeigen, dass dem nicht so ist. Die Art der Beziehung von Quinn und Graham hat sich total verändert. Sie lieben sich, aber doch sind sie alles andere als glücklich. Träume, Wünsche und Hoffnungen sind im Laufe der Jahre verloren gegangen und beide kämpfen mit sich selbst.
Quinn und Graham habe ich beide in mein Herz geschlossen, denn ihre Geschichte ist besonders und doch ganz nah an der Realität. Wie von der Autorin gewohnt gibt es auch hier ein sensibles Thema, welches sie unglaublich gut umgesetzt hat. Eine ganz wichtige Botschaft findet sich natürlich auch: Kommunikation darf niemals aufhören und zu lieben bedeutet nicht immer, glücklich zu sein.
Bis zu den letzten 100 Seiten hätte ich dem Buch 4,5 Sterne gegeben, doch dann gab es den typischen CoHo Moment, der nochmal alles grundlegend verändert hat.
Dieses Buch ist emotional, berührend und mit sehr viel Tiefgang. Ich liebe es!
Wer vorhat, das Buch auf Englisch zu lesen: ich habe schon ewig kein englischsprachiges Buch mehr gelesen und hatte keinerlei Probleme damit.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.02.2020

Berührend ehrlich, Taschentuchalarm!

Die Stille meiner Worte
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Inhalt:
Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand ...

Inhalt:
Hannah hat ihre Worte verloren. In der Nacht, als ihre Zwillingsschwester Izzy ums Leben kam. Wer soll nun ihre Gedanken weiterdenken, ihre Sätze beenden und ihr Lachen vervollständigen? Niemand kann das. Egal, was Hannahs Eltern versuchen, sie schweigt.
Um Izzy nicht loslassen zu müssen, schreibt sie ihr Briefe. Schreibt und verbrennt sie. Immer wieder.
Hannah kann der Stille ihrer Worte nicht entkommen. Bis sie Levi trifft, der mit aller Macht versucht herauszufinden, wer sie wirklich ist …

Meine Meinung:
Schon lange wollte ich unbedingt ein Buch von Ava Reed lesen und als ich dieses Schätzchen unter dem Weihnachtsbaum vorfinden durfte, war ich überglücklich.
Allein das Cover ist einfach ein Traum! Die Farbe gefällt mir unheimlich gut und dann die Zeichnung von Hannah und ihrem Kater Mo vervollständigen dieses tolle Cover!
Auch der Schreibstil von Ava Reed hatte mich sofort. Mit viel Gefühl widmet sie sich einem schwierigen Thema und schafft es dabei, einem stummen Mädchen eine Stimme zu verleihen. Berührend und ehrlich erzählt sie die Geschichte von Hannah, die nach dem Tod ihrer Zwillingsschwester verstummt ist.
Ich kann meine Gefühle und Gedanken zu diesem Buch kaum in Worte fassen, weil es mich so sehr berührt hat... Die Geschichte wird bis auf wenige Kapitel aus Hannahs Sicht geschrieben. Sofort ist spürbar, welchen Schmerz und welch tiefe Trauer Hannah aushalten muss. Die Stimmung ist bedrückend, ohne pessimistisch zu sein. Ich hatte an keiner Stelle das Gefühl, dass Hannah versucht aufzugeben. Stattdessen bin ich über ihre Stärke restlos begeistert. Das Thema ist sensibel und hat mich nicht kalt gelassen, dennoch ist zwischen jeder Zeile Hoffnung. Hoffnung, dass es Hannah besser gehen wird, Hoffnung, dass der Schmerz und die Trauer weniger werden und Hoffnung darauf, dass Hannah eines Tages wieder spricht. Selten habe ich eine so „echte“ Protagonistin erlebt, in die ich mich uneingeschränkt hineinversetzen konnte und zwar nicht, weil ich gleiches erlebt habe, sondern weil Ava Reed einem die Distanz zu Hannah nimmt. Ich hatte das Gefühl, in Hannahs Kopf schauen zu können und ungehinderten Einblick in ihre Gedanken- und Gefühlswelt zu haben. Trotz der Tatsache, dass Hannah stumm ist, hat die Autorin ihr hier eine Stimme verliehen. Ich kann mir vorstellen, dass genau das eine große Hürde beim Schreiben gewesen ist, aber meiner Meinung nach hat Ava das wunderschön gemeistert. An unzähligen Stellen hatte ich Tränen in den Augen, weil Hannahs Schicksal mich so sehr mitgenommen und berührt hat. Mein Verbrauch an Taschentüchern und Post It's, die jetzt das Buch zieren, ist quasi nicht mehr zählbar...

„Vielleicht. Dieses Wort ist so viel, wie es wenig ist. Es kann alles sein und nichts. Vielleicht ist ein Stück Hoffnung und ein Stück Verzweiflung.“(S. 42)

Kater Mo habe ich ebenso in mein Herz geschlossen. Er spielt eine extrem wichtige Rolle in Hannahs Leben und ich bin froh, dass sie ihn hatte. Auch wenn Mo erfunden ist, so hätte ich mir ab und zu doch einen für mich Zuhause gewünscht. Die Verbindung der beiden ist sehr stark und hat mein Herz erwärmt.
Levi ist mindestens genauso wichtig. Er ist ein wundervoller Freund für Hannah und hindert sie daran, immer weiter vor ihrer Vergangenheit zu flüchten. Immer wieder wäre ich gerne ins Buch gesprungen, hätte ihn in den Arm genommen und ihm gedankt. Ohne Levi wäre Hannah manchmal sehr verloren gewesen.
Selten habe ich ein Buch gelesen, dass mich so restlos begeistert hat. Ava Reed hat eine einzigartige Geschichte geschaffen, die mich zutiefst berührt hat und in ihrer Gesamtheit einfach wunderschön ist. Danke, für Hannah, Levi und Mo! Dieses Buch zählt ab sofort zu meinen liebsten und ist definitiv mehr als ein Jahreshighlight!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere