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Veröffentlicht am 21.05.2022

Ein Muss für jeden True-Crime- und Buchfan!

Stern Crime – Wahre Verbrechen
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Es handelt sich um ein gebundenes Buch, welches die 16 spektakulärsten Fälle aus der Stern-Crime-Zeitschrift beinhaltet. So viel vorab: dieses Buch ist nicht für Personen geeignet, die vor Themen wie Mord, ...

Es handelt sich um ein gebundenes Buch, welches die 16 spektakulärsten Fälle aus der Stern-Crime-Zeitschrift beinhaltet. So viel vorab: dieses Buch ist nicht für Personen geeignet, die vor Themen wie Mord, Entführung, Raub oder Gewalt zurückschrecken. Ich persönlich kenne das True Crime Genre und wusste dementsprechend, was mich ungefähr erwarten wird. Falls ihr Interesse an dem Buch habt, das Genre aber nicht kennt, hier mein Tipp: hört euch zunächst eine Podcastfolge an oder schaut eine Doku, die detailliert über ein Verbrechen berichtet. Dadurch, dass es sich um 16 Kurzgeschichten handelt, hat es jeweils immer eine Weile gedauert, bis ich mich ins Geschehen eingefunden und ich die Zusammenhänge verstanden habe. Die Art, wie die Verbrechen beschrieben wurden, war wirklich vielfältig und abwechslungsreich. Mal in Täter-, mal in Opferperspektive, mal mit Vorwissen, mal ohne. Auch die Fälle an sich haben sich deutlich voneinander unterschieden: es wurde über Frachtschiffsentführung, Sexualdelikte, Raubüberfälle und über Morde berichtet. Dabei war die Art und Weise der Erzählung zugegebenermaßen nicht immer vollständig neutral und sachlich. Andererseits dient das Buch auch dazu, den Leser:innen gewisse Emotionen wie Fassungslosigkeit oder Schrecken zu entlocken. Deswegen sind die Berichte teilweise besonders „gruselig“ oder „sensationell“ geschrieben. Ob man das gut oder schlecht findet, darf jeder selbst entscheiden. Eines muss jedem bewusst sein: das Buch lässt einen nicht kalt. Obwohl ich das Genre True Crime kenne und mag, konnte ich es nicht in einem Rutsch durchlesen, sondern brauchte Zeit, um das Gelesene sacken zu lassen. Die Fälle sind teilweise nur hart zu ertragen, aber so ist das Genre eben.

Fazit: Dieses Buch ist eine klare Empfehlung für alle True-Crime-„Fans“, die Interesse an spannenden, jedes Mal anders erzählten, außergewöhnlichen Fällen haben! Für alle anderen: schaut, ob euch das Genre zusagt. Es ist kein Krimi, es sind keine Geschichten, sondern die harte, schockierende Wahrheit.

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Veröffentlicht am 21.05.2022

Schwächer als der Vorgänger, aber wichtig, um die Ereignisse zu verstehen

Flying High
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Natürlich war es sehr bestürzend zu erfahren, warum Hailee diese bestimmte Entscheidung am Ende des ersten Teils getroffen hat. Die Thematik wird meiner Meinung nach sensibel und ausführlich behandelt. ...

Natürlich war es sehr bestürzend zu erfahren, warum Hailee diese bestimmte Entscheidung am Ende des ersten Teils getroffen hat. Die Thematik wird meiner Meinung nach sensibel und ausführlich behandelt. Dennoch konnte ich Hailee an manchen Stellen überhaupt nicht nachvollziehen und fand es schade zu sehen, wie sehr sie an ihrer Liebe zu Chase gezweifelt hat. Auch Chase hat mich teilweise enttäuscht, da ich auf Grund seiner starken Verbindung zu Hailee im ersten Band mehr erwartet hätte. Hailees Eltern sind erschreckend unsympathisch, wie von der Autorin wahrscheinlich beabsichtigt. Es zeigt, dass es durchaus Leute gibt, die Unverständnis für psychische Krankheiten zeigen. Gleichwohl zeigt diese Buch sehr realistisch, dass es teilweise dauert, sich dagegen zu stellen und sich dagegen zu wehren, aber dass es sich im Endeffekt lohnt, für sich selbst zu kämpfen. Diese Message fand ich schön und bedeutsam. Insgesamt passiert in diesem Teil inhaltlich leider recht wenig, sodass sich die Handlung zieht.

FAZIT: Dieser Teil war schwächer als sein Vorgänger und hat sich für mich teilweise etwas gezogen. Allerdings war er nötig, um die Geschehnisse aus dem ersten Teil nachvollziehen zu können. Ich empfehle diese Dilogie denjenigen, die Lust auf eine Liebesgeschichte mit ernster, emotionaler Thematik haben, die psychische Krankheiten behandelt.

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Veröffentlicht am 21.05.2022

Bedeutsames Thema, slow-burn Lovestory

Falling Fast
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Leider habe ich hier zum ersten Mal den Fehler begangen, zuerst zum 2. Teil zu greifen. Dadurch habe ich mich ordentlich selbst gespoilert und wusste schon von Hailees großem Geheimnis, was sich vielleicht ...

Leider habe ich hier zum ersten Mal den Fehler begangen, zuerst zum 2. Teil zu greifen. Dadurch habe ich mich ordentlich selbst gespoilert und wusste schon von Hailees großem Geheimnis, was sich vielleicht auf mein Lesevergnügen ausgewirkt haben könnte.

Der Schreibstil ist flüssig, dadurch liest sich das Buch angenehm leicht. Hailee ist eine vielschichtige Figur, die Überraschungen bereithält. Durch offene Fragen, die zu Beginn nicht geklärt werden, fällt es anfangs schwer, sie zu verstehen und nachzuvollziehen. Dies bessert sich, als man nach und nach versteht, was sie durchgemacht hat und was ihre Ziele und Wünsche sind. Sie möchte mutig sein und den Sommer ihres Lebens erleben. Dabei trifft sie auf Chase, der ebenfalls sein Päckchen zu tragen hat. Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam und realistisch, was ich besonders mag. Es dauert tatsächlich seine Zeit, bis die beiden Vertrauen zueinander fassen und müssen einige Hürden überwinden, ehe sie sich wirklich nahe kommen. Wie gesagt, ich mag es, wenn man den Protagonisten Zeit gibt, sich kennenzulernen. Allerdings hatte ich hierbei teilweise das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas streckt. Leider ist zwischen mir und den Protagonisten nicht der letzte Funke übergegangen, sodass ich nicht immer zu 100% mit ihnen mitfühlen konnte. Das Ende kommt dann aber sehr überraschend und bewirkt, dass man sofort zum zweiten Teil greifen möchte, um zu erfahren, wie die Geschichte weitergeht.

FAZIT: Dieser Liebesroman handelt von ernsten, emotionalen Themen, die nicht locker-leicht zu vertragen sind. Es ist wirklich schön, dabei zuzusehen, wie sich die Beziehung zwischen den Protagonisten entwickelt. Allerdings fehlte mir zuletzt die enge Verbindung zu ihnen.

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Spannend und fesselnd wie sein Vorgänger

Die Tiermagierin – Sturmseele
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Nachdem der erste Teil ein Jahreshighlight war, hatte ich an den zweiten Teil recht hohe Erwartungen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Leena und ihren Assassinen, ...

Nachdem der erste Teil ein Jahreshighlight war, hatte ich an den zweiten Teil recht hohe Erwartungen. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Ich wollte unbedingt wissen, wie es mit Leena und ihren Assassinen, die mir so sehr ans Herz gewachsen sind, weitergeht! Ich habe super schnell wieder in die Geschichte eingefunden und all meine Emotionen gegenüber den Figuren waren wieder aktiviert. Die Charaktere erfahren eine große Entwicklung. Noc verändert sich in diesem Band zunehmend, was mir fast das Herz gebrochen hat. Aber auch Leena steht nun vor der Prüfung, ihre Liebe zu Noc zu beweisen und standzuhalten. Zudem muss sie der Bedrohung aus dem Tiermagierrat nachgehen. Und dann tauchen auch noch bei den Assassinen unerwünschte Gäste auf... "Sturmseele" ist geladen voll spannenden, abwechslungsreichen, herzzerreißenden Handlungssträngen, die einen durch das Buch fliegen lassen. Die Welt, die Maxym M. Martineau erfunden hat, ist nach wie vor einzigartig, interessant und magisch. Auch ihr Schreibstil ist besonders und dementsprechend brauchte ich anfangs ein paar Seiten, um mich in diesem wieder einzufinden.

FAZIT:

Der zweite Teil der Tiermagier-Reihe ist wundervoll! Er ist wahnsinnig fesselnd, schockierend und magisch! Man fiebert mit den Charakteren, welchen man sich tief verbunden fühlt, mit und wird teilweise von den Ereignissen erschlagen. Wieder ein absolutes Fantasy-Highlight!

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Veröffentlicht am 31.03.2022

Kein absolutes Highlight wie der Vorgänger, aber trotzdem lesenswert

Hiding Hurricanes
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Nachdem ich Lenny in den Vorgängerbänden absolut gar nicht mochte, war ich sehr gespannt auf ihre Geschichte. Ich mochte die Idee sehr gerne, dass die Stripperin ist. Es ist einfach mal etwas anderes und ...

Nachdem ich Lenny in den Vorgängerbänden absolut gar nicht mochte, war ich sehr gespannt auf ihre Geschichte. Ich mochte die Idee sehr gerne, dass die Stripperin ist. Es ist einfach mal etwas anderes und wirklich erfrischend. Meiner Meinung nach wurde ihr außergewöhnlicher Job sehr gut in ihre sonstige Lebenswelt an der Uni und mit ihrer Clique eingebunden. Auch mochte ich die Darstellung ihres Jobs an sich. Es wirkte nicht unrealistisch oder abstoßend, sondern eigentlich wie ein ganz normaler Job (nur mit weniger Klamotten als üblich vielleicht :D). Nach und nach konnte man auch nachvollziehen, wieso Lenny manchmal so eklig war. Ihre Vergangenheit berührt. Creed ist ein toller, sympathischer bester Freund, der ebenfalls mit Dingen in seinem Leben zu kämpfen hat. Es war interessant zu lesen, wie sich ihre parallele Geschichte als Lenny und Creed und Daisy und Creed entwickelt hat. Die Situation spitze sich immer weiter zu und ich war sehr gespannt darauf, ob Creed Lennys Geheimnis aufdecken würde.

Dadurch war für mich die Handlung auch fast durchweg fesselnd, weil mich einerseits Lennys Job, andererseits die Beziehung zu Creed so interessiert hat.

Der Schreibstil war nach wie vor super angenehm, leicht und flüssig zu lesen.

FAZIT:

Auch wenn die Geschichte und die Protagonisten mich nicht wie bei Sinking Ships vollständig eingenommen hat und ich mit Carla und Mitch dann doch mehr mitgefiebert und mitgefühlt habe, war dieser Band auch sehr lesens- und empfehlungswert!

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