Leider nicht so überzeugend wie erhofft…
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und auch das düstere Setting in dem wir Neve in der Schattenwelt begleiten, war interessant zu verfolgen. Neve mochte ich von Anfang an gerne, ihr Charakter ist ...
Die Grundidee hat mir sehr gut gefallen und auch das düstere Setting in dem wir Neve in der Schattenwelt begleiten, war interessant zu verfolgen. Neve mochte ich von Anfang an gerne, ihr Charakter ist vielschichtig und dunkler als erwartet. Die Liebesbeziehung zwischen Neve und Solmir war von Hass und Schuld geprägt. Einerseits spannend, andererseits konnte ich sie nicht richtig greifen.
Der Weltenaufbau ist komplex und verworren und hat es mir zwischenzeitlich schwer gemacht, nicht den roten Faden zu verlieren. Es wurde zwar immer mal wieder sehr spannend, da die beiden in der Schattenwelt auf verschiedene Ungeheuer treffen und diese bekämpfen müssen, durch die wechselnden Sichtweisen zu anderen Charakteren aus dem Buch wurde man aber oftmals aus dieser Spannung herausgerissen, was ich schade fand.
Trotzdem haben mir die Einblicke in Red und Eammons Abenteuer mit ihren Freunden gut gefallen, Eammon ist wirklich toll!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr märchenhaft und malerisch, was tolle Bilder in meinem Kopf erweckt hat. Leider wurde die Handlung dadurch oftmals etwas langatmig.
𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Für mich leider schwächer als der Vorgänger. Trotzdem bleibt mir die liebevolle und aufopfernde Beziehung der zwei Schwestern positiv im Gedächtnis und auch die märchenhafte, düstere Welt, die Hannah Whitten erschaffen hat, mochte ich gerne.