Cover-Bild Finstere Havel
(28)
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere

Klicken Sie hier, um den Weitersagen-Button zu aktivieren. Erst mit Aktivierung werden Daten an Dritte übertragen.

13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Emons Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 18.03.2021
  • ISBN: 9783740811419
Tim Pieper

Finstere Havel

Kriminalroman
Ausgefeilte Krimispannung vor traumhafter Kulisse.

Ein Auto wird aus der Havel geborgen, am Steuer eine tote Frau. Beging sie Selbstmord, war es ein Unfall oder wurde sie umgebracht? Die Ermittlungen führen Hauptkommissar Toni Sanftleben in den Naturpark Westhavelland, wo die Biologin an einem großen Flussprojekt mitarbeitete und in ihrer Freizeit den Nachthimmel erforschte. Doch am dunkelsten Ort Deutschlands ist es so finster, dass man die Gefahr nicht kommen sieht.

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2021

Super spannender Havel-Krimi, perfekt erdacht – fesselnd geschrieben!

0

In der Nähe des Fähranlegers wird aus der Havel ein Auto geborgen. Am Steuer eine tote Frau. Ein Unfall aufgrund des abschüssigen Geländes? Oder wollte sich die junge Biologin umbringen? Hauptkommissar ...

In der Nähe des Fähranlegers wird aus der Havel ein Auto geborgen. Am Steuer eine tote Frau. Ein Unfall aufgrund des abschüssigen Geländes? Oder wollte sich die junge Biologin umbringen? Hauptkommissar Toni Sanftleben und sein Team überprüfen die Umstände und kommen schnell zu dem Schluss, dass Melanie Berndt einen Feind hatte…
Tim Pieper schreibt einfach ungemein fesselnde Krimis, jeder für sich ein abgeschlossenes Event! Flüssig, schnörkellos und sehr detailreich beschreibt er Geschehen und Landschaft, so dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Hauptkommissar Toni Sanftleben ist ein sehr akribischer Ermittler, dem man gerne über die Schulter schaut. Seine Kollegen sorgen für so manchen Schmunzler, sind etwas eigenwillige und sehr liebenswerte Charaktere und unterstützen ihren Chef nach Kräften.
Und während das Team fieberhaft die Puzzle-Teilchen zusammenträgt, erfährt der Leser über einen zweiten Erzählstrang mehr über die tristen Umstände in Melanie Berndt’s Leben – und die Ereignisse spitzen sich zu…
Tim Pieper bietet wie immer einen sehr gut konstruierten Kriminalroman mit einem überraschenden Ende! Hervorragend durchdacht, realitätsnah, lebendig und spannend geschrieben, rätselhaft, kurzweilig und beeindruckend, einfach erstklassig und absolut empfehlenswert!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2021

Ein faszinierender, unterhaltsamer, informativer und spannender Krimi

0

Für Toni Sanftleben war "Finstere Havel" bereits der fünfte Fall, für mich erst der vierte Fall und ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Für mich gehört Toni Sanftleben, ein vielschichtig ...

Für Toni Sanftleben war "Finstere Havel" bereits der fünfte Fall, für mich erst der vierte Fall und ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut. Für mich gehört Toni Sanftleben, ein vielschichtig gezeichneter und überaus sympathischer Kommissar zu meinen Lieblingskommissaren
.
Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig, sehr lebendig und fesselnd, sodass man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen mag.

Diesmal wird ist der Fall besonders verzwickt. Ein Auto wird aus der Havel gezogen – am Steuer eine junge Frau, vermutlich ertrunken. War es Mord? Oder vielleicht Selbstmord? Es könnte auch ein Unfall gewesen sein.
Toni und sein Team beginnen zu ermitteln. Ich mag sein Team, das um Gesa und Phong vervollständigt wird und doch wird man immer wieder überrascht mit den Fähigkeiten, die er ein oder andere an den Tag legt.
Der Fall ist spannend, die Tote kompliziert. Sie war hochsensibel, von ihrem Mann getrennt, der Streit ums Sorgerecht für ihre gemeinsame Tochter ist entbrannt. Doch sie lebte sehr zurückgezogen und hatte nur wenige Kontakte. Und in ihrem beruflichen Umfeld ist auch nicht alles Gold was glänzt.

Die Story wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt. Zum einen in der Gegenwart: man erlebt die Ermittlungsarbeit hautnah mit. Dann gibt es immer wieder Einschübe in Melanies Vergangenheit, sodass der Leser an Melanies Leben gut teilhaben kann. Umso mehr fiebert man bei den Ermittlungen mit.

Was der Autor gut kann, ist neben dem Kriminalfall noch das Privatleben des Kommissars zu beleuchten und das in der richtigen Dosis. Denn auch dort läuft – wie im echten Leben - nicht alles rund und so fiebert man auch im Privatleben von Toni mit und wünscht ihm ein Happy End. Ich zumindest.

Der Plot ist verzwickt, der Autor bietet viele Verdächtige und es macht viel Spaß mit zu rätseln. Und am Ende ist man einmal mehr wieder überrascht, ob der Wendungen, die der Fall nimmt.
Die Themen sind interessant und aktuell, der Spannungsbogen ist von Anfang an hoch und wird auch über die gesamte Geschichte gehalten.
Das Ende ist logisch, es passt und alle Puzzleteile fallen an den richtigen Ort. Chapeau, das war super konstruiert!

Fazit:
„Finstere Havel“ ist ein faszinierender, unterhaltsamer, informativer und spannender Krimi, den ich absolut empfehlen kann! Tim Pieper lässt den Leser detailliert an der Ermittlungsarbeit teilhaben und zieht den Leser tief in den Fall hinein.

Veröffentlicht am 29.04.2021

Hauptkommissar Toni Sanftleben in Höchstform...

0

Tim Pieper hat sich mit seinem 5. Havelkrimi „Finstere Havel“ erneut gesteigert. Es ist zwar eine Reihe, aber die Krimihandlungen sind jeweils abgeschlossen und man kann jederzeit einsteigen.
Diesmal ist ...

Tim Pieper hat sich mit seinem 5. Havelkrimi „Finstere Havel“ erneut gesteigert. Es ist zwar eine Reihe, aber die Krimihandlungen sind jeweils abgeschlossen und man kann jederzeit einsteigen.
Diesmal ist die Handlung besonders verzwickt: eine junge Frau wird tot am Steuer ihres Autos aus der Havel geborgen. Hauptkommissar Toni Sanftleben und sein Team müssen die Frage klären, ob es Suizid, Unfall oder gar Mord war…
Die Tote (Melanie Berndt, 34 Jahre jung) war Biologin und setzte sich sehr für den Naturschutz ein. Gleichzeitig gehörte sie zu den hochsensiblen Menschen und ertrug schlecht Licht und (laute) Geräusche. Deshalb erscheint es logisch, dass sie sich in die Einsamkeit zurückgezogen hatte und als Hobby nachts Sterne beobachtete. Aber Melanie war auch Mutter ihrer 5-jährigen Tochter Josefine, die beim Vater lebt. Um Josefine geht es auch in einem strittigen Sorgerechts- und Umgangsverfahren. Melanies Mann hat bisher nicht akzeptiert, dass Melanie sich von ihm trennen möchte und benutzt die gemeinsame Tochter gewissermaßen als „Faustpfand“, damit Melanie in den Familienhaushalt zurückkehrt.
Wir erfahren als Leser*innen viel über Melanie, da der Autor geschickt Kapitel einschiebt, in denen wir einiges aus der Sicht von Melanie erfahren - dadurch sind wir dem ermittelnden Team immer ein Stück voraus… So etwas liebe ich ja!
Toni und sein Team – wie immer - Gesa und Phong ermitteln offen in alle Richtungen – je tiefer sie einsteigen, desto mehr Verdächtige finden sie – und der Autor schafft es brillant, uns in die Ermittlungen einzubeziehen, so dass auch wir die Motive und Möglichkeiten der Verdächtigen von allen Seiten beleuchten…Es gibt immer wieder neue Wendungen und Überraschungen, ich gestehe, dass mich Herr Pieper geschickt auf eine falsche Spur gelenkt hatte… Bis unmittelbar vor dem Ende ist immer noch nicht geklärt: Suizid, Unfall oder Mord, wenn ja, durch wen? Aber dann: ein fulminantes Finale – und alle Puzzlestücke ploppen wie von selbst zusammen!
Aber ich war auch beeindruckt davon, dass Tim Pieper in einem Krimi Themen wie Hochsensibilität, Stalking, strittige Scheidungen und Umgangsrecht einfließen lässt – und das in einer sehr sensiblen und respektvollen Art und Weise. Wir erfahren „nebenbei“ auch viel über Naturschutz und Renaturierung der Havel, bzw. Gewässer im Allgemeinen.
Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen, es war wirklich bis zum Schluss spannend und ich konnte gut mitraten (ok, zwar falsch gelegen – hat aber Spaß gemacht!) und das Ende war logisch und gut durchdacht, deshalb kann ich das Buch nur wärmstens weiterempfehlen.
Was ich bisher nicht wusste: der Autor hat auch zwei historische Krimis geschrieben, mit denen werde ich mir die Zeit bis zum nächsten Havel-Krimi vertreiben…

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2021

Was war mit Melanie geschehen??

0


MEINE MEINUNG
Durch den doch sehr kryptischen Prolog wirkt das Buch sofort spannend. Man spürt sofort das hier noch so einiges auf uns zukommt.

Der Hauptkommissar Toni Sanftleben und seine Lebensgefährtin ...


MEINE MEINUNG
Durch den doch sehr kryptischen Prolog wirkt das Buch sofort spannend. Man spürt sofort das hier noch so einiges auf uns zukommt.

Der Hauptkommissar Toni Sanftleben und seine Lebensgefährtin Caren Winter, die Staatsanwältin, durchbrechen diese Spannung kurz und ersetzen sie durch Dramatik.
Doch als dann das Auto in der Havel entdeckt wird und Toni zum Tatort gerufen wird, steigt die Spannung wieder an.
Im Auto sitzt noch eine Frau und die Frage ist nun, wie kam sie zu Tode.

Die Erzählung wechselt immer in den Abschnitten und in dem Abschnitten „Vor einiger Zeit“, da lesen wir dann vom Leben der Toten, von Melanie. Da wird so einiges auf den Tisch gepackt und man bekommt ein klareres Bild von ihr.

Der Autor hat einen aufregenden und lebendigen Schreibstil. Das macht das Buch dann auch so abwechslungsreich und spannend.
Der Autor schafft es auch immer wieder für Entspannung zu sorgen um dann gleich wieder die Spannung anzuheben und diese Mischung ist ihm hier super gelungen.

Von mir gibt es hier dann auch gerne die vollen 5 Sterne, da man hier einfach gefangen ist und man diese Erlebnisse fast miterlebt.

Bluesky_13
Rosi

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.04.2021

Wendungsreich und spannend

0

Inhalt:

Hauptkommissar Toni Sanftleben und sein Team werden zum Fähranleger nach Schmergow gerufen. Dort wurde in der Havel ein Auto mit dem Leichnam einer Frau gefunden. Laut Papiere handelt es sich ...

Inhalt:

Hauptkommissar Toni Sanftleben und sein Team werden zum Fähranleger nach Schmergow gerufen. Dort wurde in der Havel ein Auto mit dem Leichnam einer Frau gefunden. Laut Papiere handelt es sich um Melanie Berndt. Eine Biologin, die unter anderem am Rückbau der Havel beteiligt ist und sich auch sonst sehr für den Umweltschutz einsetzt. Was zunächst als Selbstmord aussieht, entwickelt sich schnell in Richtung Mord.......

Leseeindruck:

"Finstere Havel" ist der bereits 5. Band mit Hauptkommissar Toni Sanftleben. Doch das habe ich als Neueinsteigerin kaum gemerkt. Relevantes zu den Figuren wird in kleinen Rückblicken perfekt in die Geschichte integriert. Was im übrigen auch für den Lokalkolorit gilt. Der Schreibstil ist flüssig. Die Figuren handeln lebendig. So konnte mich der Krimi sofort in seinen Bann ziehen. Schon der Prolog beginnt spannend und lässt viel Raum für Spekulationen. Bis zum Ende gibt es einige Wendungen, die dazu beigetragen haben, mich aufs Glatteis zu führen. Sehr gut hat mir das Zusammenspiel der Hauptstory und der Zwischenkapitel, die einige Zeit davor spielen, gefallen. Wo das eine aufhört, fängt das andere an. Als Leser*in hat man so häppchenweise immer mehr erfahren. Das hat für Spannung gesorgt und ich hatte einige Aha-Effekte. Das Überthema Lichtverschmutzung hat mich zum Nachdenken angeregt. Ich muss zugeben, hierzu habe ich mir vorher nicht wirklich Gedanken darüber gemacht. Jetzt sehe ich das in einem ganz anderem Licht.

Fazit:

"Finstere Havel" ist unterhaltsam. Eine gute Mischung aus Fall und Privatem. Welches beides für Spannung sorgt. Ich habe eine neue Reihe für mich entdeckt und empfehle diese gerne weiter.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere