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Veröffentlicht am 08.10.2019

Ein Toter im Park Sanssouci gibt Rätsel auf...

Stille Havel
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„Stille Havel“ von Tim Pieper ist der vierte Band um den Hauptkommissar Toni Sanftleben. Ich hatte bisher nur den ersten Band „Dunkle Havel“ gelesen, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten, in die Handlung ...

„Stille Havel“ von Tim Pieper ist der vierte Band um den Hauptkommissar Toni Sanftleben. Ich hatte bisher nur den ersten Band „Dunkle Havel“ gelesen, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten, in die Handlung zu kommen.
Der Tote im Park Sanssouci ist ein Kunst-Sachverständiger, der sich für ein bestimmtes Gemälde im Museum Barberini besonders interessiert hat ( eine schwarzgekleidete Frau, deren Gesicht mit einem Schleier verdeckt ist), außerdem hat er auffallend viele Fotos einer alten Havelvilla und von einem Bürogebäude in Berlin aufgenommen. Gibt es einen Zusammenhang und worin besteht er? Toni Sanftleben und sein Team Gesa Müsebeck und Nguyen Duc Phong müssen „viele Steine umdrehen“, bis sie die Wahrheit entdecken – und es vereinfacht ihre Aufgabe wahrlich nicht, dass jetzt gerade „dicke Luft“ im Team herrscht und Tonis Leitungsqualität gefordert ist. Soviel sei hier verraten: ja, der Fall wird gelöst!
Tim Pieper bringt uns Leser durch zwei Zeitebenen ans Ziel: einmal die Geschichte von Lydia, einer jungen UFA-Schauspielerin, die wir in der Zeit ab 1938 begleiten und der Gegenwart mit den Ermittlungen zum Mordfall. In kleinen Einschüben wird uns auch Gefühlslage des Mörders / der Mörderin skizziert.
Beim geschichtlichen Teil merkt man die intensive Recherche zur UFA besonders und der damit verbundenen nationalsozialistischen Ideologie. Wie immer bei solcher Lektüre stellte sich mir die Frage: wie weit wäre ich unter diesem Regime gegangen, um meine persönlichen Ziele zu verwirklichen? Ich denke fast, die Frage ist aus heutiger Sicht nicht zu beantworten, aber es ist immer wichtig, uns daran zu erinnern, dass es auch rein pragmatische und überlebensnotwendige Gründe gegeben haben mag, sich mit den Nationalsozialisten zu „arrangieren“... Was uns allerdings Tim Pieper ebenfalls aufzeigt: das nationalsozialistische Gedankengut endete keineswegs 1945, es wurden schnell entsprechende „Nischen“ gefunden. Frage: und heute?
Tim Pieper schreibt leicht, locker, flüssig, es macht Freude, das Buch zu lesen. Der Spannungsbogen wird in allen Teilen konsequent aufrechterhalten, wir als Leser „fiebern“ mit. Das Ende des Ermittlungsfalls war für mich zwar überraschend, aber logisch nachvollziehbar, lose Enden waren sorgfältig verknüpft. Und das Privatleben von Toni? Die letzten Gedanken, quasi das Ende des Buches, stimmen mich ausgesprochen optimistisch (und lassen mich auf weitere Havel-Krimis hoffen!).
Ich habe mit diesem Buch spannende, schöne und nachdenkliche Momente erlebt und empfehle es sehr gern weiter. Wie gesagt, ich hoffe auf eine Fortsetzung und werde mir die Wartezeit mit Band 2 und Band 3 versüßen...

Veröffentlicht am 06.10.2019

Hamburg in der Nachkriegszeit...

Im Haus der Lügen
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Nach „In Deinem schönen Leibe“ war „Im Haus der Lügen“ der zweite Krimi von Jürgen Ehlers, den ich gelesen habe. Es ist zwar eine Reihe von mindestens 6 Büchern, aber ich bin vollkommen problemlos in die ...

Nach „In Deinem schönen Leibe“ war „Im Haus der Lügen“ der zweite Krimi von Jürgen Ehlers, den ich gelesen habe. Es ist zwar eine Reihe von mindestens 6 Büchern, aber ich bin vollkommen problemlos in die jeweilige Handlung gekommen.
Der Protagonist dieser Reihe ist Kommissar Wilhelm Berger, er ist jetzt aus dem 2. Weltkrieg in seine Heimatstadt Hamburg zurückgekehrt und beginnt im Januar 1947 wieder, bei der Polizei zu arbeiten. Zu diesem Zeitpunkt wird die Hansestadt durch den sog. „Trümmermörder“ in Angst und Schrecken versetzt.
Als dann in einem Teich die nackte Leiche eines unbekannten Mannes gefunden wird, liegt der Verdacht nahe, dass der „Trümmermörder“ erneut zugeschlagen hat. Aber Wilhelm Berger hat eine andere Theorie... Doch mehr sei hier an dieser Stelle nicht verraten!
Mir hatte schon „In Deinem schönen Leibe“ die Charakterdarstellung von Wilhelm Berger gut gefallen: er steht zwar dem nationalsozialistischen Gedankengut skeptisch gegenüber, aber es hindert ihn nicht, sich durch private Kontakte zum Gauleiter Karl Kaufmann kleine „Vorteile“ zu verschaffen, z.B. als er wegen „regierungsfeindlichen Äußerungen“ denunziert wird oder aber um seiner Stieftochter Susanne, einer Halbjüdin, die Ausreise aus Deutschland zu ermöglichen. Ich denke, er nur „seine Nische“ gesucht, sicher nicht korrekt, aber die Beweggründe waren für mich menschlich verständlich und nachvollziehbar... Als er sich jedoch im vorliegenden Band erneut an den ehemaligen Gauleiter wendet, war ich dann doch etwas irritiert... Sein Kollege Wilfried Pagels sieht es ähnlich: „Hast du mir nicht gerade vor wenigen Tagen erklärt, dass du ohne eigenes Verschulden in immer neue Abhängigkeiten von dem Gauleiter hineingeschlittert bist? Und nun ist der ganze Zirkus vorbei, und du weißt nichts Besseres zu tun, als dich in neue Abhängigkeiten zu begeben?“ „Es ist geschehen“, sagte Berger kleinlaut.“ (S. 35)
Denn anders als Wilhelm Berger, der sich immer mal wieder mit seiner Vergangenheit auseinandersetzt und seine Fehler einsieht, wäscht der Gauleiter (!) „seine Hände in Unschuld“ und erklärt: „Um das gleich vornweg zu sagen: Ich habe mir nichts zuschulden kommen lassen. Ich bin unschuldig. (...)Wenn es in Hamburg während des Dritten Reichs zu irgendwelchen Unregelmäßigkeiten gekommen ist, so habe ich davon nichts gewusst.“ (S. 48) In seiner Erinnerung habe er die Juden beschützt...
Ich bin regelrecht durch dieses Buch „geflogen“, der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig, der Spannungsbogen hoch: wir Leser schauen Wilhelm Berger und seinen Kollegen über die Schulter und nehmen Anteil an ihren Ermittlungen, wir verzweifeln mit ihnen über die vielen Lügen (sind es wirklich alles Lügen?). Es wird aber auch viel Zeitgeschehen und Lokalkolorit eingefangen, so dass ich mir Hamburg in der Nachkriegszeit sehr gut vorstellen konnte (und ich bin kritisch, da ich selbst Hamburgerin bin!). Und mir gefallen Bücher, in denen sich die Protagonisten ehrlich und authentisch mit ihren Handlungen im Nationalsozialismus auseinandersetzen!
Mir hat dieses Buch so gut gefallen, dass ich mit Sicherheit noch das eine oder andere Buch aus dieser Reihe um Wilhelm Berger lesen werde. Dieser Krimi hat mir spannende, aber auch nachdenkliche Lesemomente beschert, ich kann es deshalb mit sehr gutem Gewissen weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 29.09.2019

Spritziger Humor, spannender Krimi, viel Schwazwälder Lokalkolorit...

Totentracht
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„Totentracht“ von Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer war mein erster Krimi dieser beiden Autoren – und wird sicherlich nicht mein letzter gewesen sein!
Die Kommissarin Marie Kaltenbach kehrt nach ...

„Totentracht“ von Alexander Rieckhoff und Stefan Ummenhofer war mein erster Krimi dieser beiden Autoren – und wird sicherlich nicht mein letzter gewesen sein!
Die Kommissarin Marie Kaltenbach kehrt nach Jahren in Berlin wieder in ihre Schwarzwälder Heimatstadt Villingen zurück, sie wird im Team mit ihrem Kollegen Karl-Heinz Winterhalter arbeiten. Wobei diese „Zusammenarbeit“ jeweils beide an ihre Grenzen bringt: Marie ist überzeugte Veganerin, während Karl-Heinz im Privatleben ebenso überzeugter Jäger ist – klar, dass da zwei Weltanschauungen massiv aufeinanderprallen...
Die beiden Autoren beschreiben ihre Geschichte so voller Situationskomik und skurrilen Begebenheiten, dass ich immer wieder schmunzeln musste, bzw. laut gelacht habe – und das einmal in einem vollen Bus, wo ich doch sehr befremdete Blicke meiner Mitfahrer erntete. Ein Höhepunkt war für mich u.a. (aber wirklich nur unter anderem!) der unbeabsichtigte und versehentliche Besuch von Marie und Karl-Heinz bei einem Ehetherapeuten (nein, kein Spoiler, steht auf dem hinteren Klappentext!) Sämtliche Klischees werden bedient, aber es ist einfach nur amüsant...
Aber die beiden haben gemeinsam mit ihrem Kollegen Francois Kiefer (einem Elsässer, im Rahmen eines Austausches für ein Jahr in Villingen) auch einen Mord aufzuklären, dies machen sie natürlich mit unterschiedlichen Ansätzen - wie sollte es auch anders sein? Aber letztendlich kommen sie gemeinsam mit Bravour ans Ziel. Die Aufklärung ist für uns Leser verständlich, nachvollziehbar und logisch.
Nebenbei habe ich auch viel über den Schwarzwald, seine Trachten, der Landschaft und seine touristischen Highlights (z.B. Triberg mit seinen Wasserfällen) erfahren, z.B. weiß ich doch jetzt, dass der Bollenhut (ganz „unschwarzwälderisch“ erklärt: der mit den roten Pompons – Bollen – auf dem Strohhut, für mich als Norddeutsche bisher der Inbegriff der Schwarzwälder Tracht) eigentlich nur in drei Ortschaften des Schwarzwaldes getragen werden darf. Und die Trachtenordnung wird ernst genommen: „Der hat die traditionelle Tracht der Lächerlichkeit preisgegeben (…) Völlig willkürlich zusammengewürfelte Trachten. Gutacher Trachten mit Villinger Haube kombiniert. Bollenhut mit Furtwanger Tracht. (…) Mit rosa Bollenhüten, das müssen Sie sich mal vorstellen!“ (S. 144) Ich habe zwischendurch durchaus befürchtet, dass jemand diesen unglaublichen Frevel nicht einfach hinnehmen konnte und deshalb einen Mord begeht... Aber auch einen „Herrgottswinkel“ habe ich kennengelernt, und Hilde Winterhalters „Bärlauch-Peschto“ werde ich sicherlich in der nächsten Bärlauch-Saison ausprobieren...
Man spürt beim Lesen deutlich, dass die Autoren wahrscheinlich auch sehr großen Spaß beim Schreiben ihrer wirklich witzigen Charakterdarstellungen (aber sehr liebevoll, mit einem Augenzwinkern) und auch spannenden Kriminalgeschichte hatten, dieser Eindruck „schwappt“ 1:1 auf uns Leser über! Ich kann „Totentracht“ mit wirklich gutem Gewissen weiterempfehlen und hoffe auf eine baldige Fortsetzung!

Veröffentlicht am 25.09.2019

Ein versehentlich falscher Tastendruck...

Escherichia Coli Z
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„Escherichia Coli Z“ ist der 3. Wissenschaftsthriller von Erich H. Franke, den ich gelesen habe, und dieser hier hat mir sogar noch besser gefallen, als die Vorgänger (Information für Quereinsteiger: jedes ...

„Escherichia Coli Z“ ist der 3. Wissenschaftsthriller von Erich H. Franke, den ich gelesen habe, und dieser hier hat mir sogar noch besser gefallen, als die Vorgänger (Information für Quereinsteiger: jedes Buch kann meiner Meinung nach einzeln gelesen werden!)!
Das Szenario könnte eigentlich (fast) jeden von uns – unbeteiligt – treffen, der einmal Urlaub in einer Hotelanlage gemacht hat... In einer Ferienanlage in Marokko findet zur „Bespaßung“ der Gäste ein 48-Stunden-Tanz-Marathn statt, natürlich ist das nur mit „Helfern“ möglich: „Die kleinen gelben Pillen bekommst Du doch überall. Ausruhen kannst Du Dich wieder zu Hause im Büro!“ (S. 6) Nur: dummerweise war dem Laboranten bei der Herstellung dieser „kleinen gelben Pillen“ übel geworden und er hatte aus Versehen die falsche Taste gedrückt. Man kann auch sagen: dumm gelaufen...
Karen C. Mulladon, Mitarbeiterin im US-Nachrichtendienst und ihr deutscher Kollege befinden sich durch Zufall vor Ort, da sie Kenntnis von einem geplanten terroristischen Anschlag auf eben gerade diese Ferienanlage haben... Und so erleben sie hautnah einen Albtraum mit, wie er sonst nur in Zombie-Filmen stattfindet... Doch mehr sei zum Inhalt nicht verraten...
Ich entwickele mich langsam zu einem Fan dieser Reihe: dem Autor gelingt es immer wieder, komplizierte wissenschaftliche Zusammenhänge so plausibel zu erklären, dass sogar ich sie begreife (in Physik und Chemie fast immer knapp an der fünf vorbeigeschrammt)!
Sehr deutlich wird auch beschrieben, wie leicht heutzutage eine Handyortung geschehen kann: der arme und wohl etwas naive Mensch wird gleich von zwei unterschiedlichen Gruppen aufgespürt – mit den entsprechenden technischen Hilfsmitteln ist alles leicht möglich!
Die Protagonisten haben sich weiterentwickelt und gewinnen an Eigenständigkeit, in der Mehrzahl handeln sie für mich authentisch (wobei ich natürlich nicht von mir behaupten möchte, dass ich mich mit den Gepflogenheiten der Nachrichtendienste wirklich besonders gut auskenne!). Es passieren ihnen auch Fehler, sie sind zum Glück nicht perfekt, das macht sie in meinen Augen auch menschlich!
Der Spannungsbogen ist während des gesamten Buches kontinuierlich hoch, das Ende hat mich befriedigt und meinem Gerechtigkeitsgefühl entsprochen. Das Buch hat mir spannende und unterhaltsame Lesestunden bereitet, deshalb kann ich es mit gutem Gewissen weiterempfehlen!

Veröffentlicht am 15.09.2019

Hat die "Militärische Pflanzschule" Schiller geprägt?

Die Stunde der Räuber
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Gleich vornweg: „Die Stunde der Räuber“ von Udo Weinbörner hat mich wirklich sehr beeindruckt und gefesselt, an manchen Stellen fiel es mir richtig schwer, diesen „Schiller-Roman“ aus der Hand zu legen! ...

Gleich vornweg: „Die Stunde der Räuber“ von Udo Weinbörner hat mich wirklich sehr beeindruckt und gefesselt, an manchen Stellen fiel es mir richtig schwer, diesen „Schiller-Roman“ aus der Hand zu legen! Auch hallt es noch lange nach...
Eigentlich ungewöhnlich für eine Biografie über Friedrich Schiller – und dazu auch „nur“ der erste Teil. Aber dem Autor ist es gelungen, die Kindheit und Jugend von „Fritz“ so lebendig und anschaulich zu schildern, dass ich häufig das Gefühl hatte, ich sei bei den verschiedenen Ereignissen anwesend und hätte sie persönlich miterlebt.
Ab seinem 14.Lebensjahr muss Schiller die von Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründete „Militärische Pflanzschule“ / Karlsschule besuchen: Herzog Carl Eugen zu Schillers Vater: „Nun gut, dann gib er mir seinen Sohn für meine Schule, damit ich aus ihm was Gescheites machen kann.“ (S. 30) Der Vater kann sich – obwohl er entgegengesetzter Meinung ist – nicht verweigern, steht er doch selbst als Hauptmann beim Herzog in Sold!
Diese 8 Jahre in der Schule unter dem tyrannischen und despotischen Herzog prägen Schiller, die Bedingungen in diesem Militärinternat erscheinen aus heutiger Sicht unmenschlich und erinnern an fundamentalistische Sekten, z.B. ist keinerlei Kontakt mit der Familie erlaubt (als Schillers Mutter ihm einen Brief schreibt, wird er streng bestraft). Einzig der (auch verbotene) Zusammenhalt der „Eleven“ kann auf der positiven Seite vermerkt werden. Aber der Herzog bestimmt auch nach Beendigung der Schule (Schiller hatte eine Ausbildung zum Militärarzt beendet) weiterhin Schillers Leben, so verbietet er ihm sich als „freier“ Arzt niederzulassen und Privatkleider zu tragen. Nach der Uraufführung „Der Räuber“ 1782 in Mannheim kommt es zum endgültigen Bruch mit dem Herzog: nach erneuten Repressalien (z.B. Verbot aller nicht-medizinischer Schriftstellerei) flüchtet Schiller aus Stuttgart und begeht damit Fahnenflucht.
Um meine Frage in der Überschrift zu klären: ja, ich denke, dass die Jahre in der Karlsschule und die persönliche Unfreiheit Schiller maßgeblich geprägt haben, verbunden allerdings auch mit dem „Zeitgeist“ der Aufklärung – dadurch wiederum wurden „Die Räuber“ zu einem Publikumserfolg.
Ich glaube, ich wäre mit Schiller als Mensch nicht recht warmgeworden, er war mir nicht sympathisch. Ich habe seine Freunde bewundert, die ihm treu zur Seite standen – obwohl sie von Schiller kaum Wertschätzung oder Dank erhielten. Ich empfand Schiller als sehr Ich-bezogen, aber er war eben ein Genie – und bei Genialität kommt ja häufig die Empathie etwas zu kurz..
Udo Weinbörner ist es großartig gelungen, dass Leben Friedrich Schillers so spannend darzustellen, dass es mich zeitweise an einen Krimi erinnerte. - und ich deshalb schon heute ganz neugierig auf den 2.Teil der Biografie warte! Natürlich spreche ich hier eine absolute Leseempfehlung aus (übrigens auch für Menschen, die – wie ich – bisher relativ wenig über Friedrich Schiller wissen!)