Cover-Bild Die australischen Schwestern
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Aufbau TB
  • Genre: Romane & Erzählungen / Historische Romane
  • Seitenzahl: 509
  • Ersterscheinung: 11.10.2019
  • ISBN: 9783746636016
Ulrike Renk

Die australischen Schwestern

Roman
Die Wege der Liebe.

Australien, 1891. Das Leben von Carola, Mina und Elsa verändert sich schlagartig, als ihre Mutter kurz nach der Geburt des jüngsten Kindes stirbt. Während Carola, die Älteste, ins ferne Deutschland geschickt wird, bleiben Mina und Elsa in Australien. So unterschiedlich sich die Lebenswege der drei jungen Frauen auch entwickeln, eines haben sie jedoch gemeinsam: Sie geben nicht auf, wenn es darum geht, für ihre Träume zu kämpfen.

Eine hochemotionale Saga um das Leben dreier außergewöhnlicher Schwestern – nach einer wahren Geschichte.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.01.2020

gelungener, unterhaltsamer 2. Teil

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Bildeten im ersten Teil Emilia und ihr Mann Carl Lessing die Hauptfiguren, so sind es in diesem Teil, der Jahrzehnte später handelt, ihre 3 Enkeltöchter. Nachdem deren Mutter Minnie kurz nach der Geburt ...

Bildeten im ersten Teil Emilia und ihr Mann Carl Lessing die Hauptfiguren, so sind es in diesem Teil, der Jahrzehnte später handelt, ihre 3 Enkeltöchter. Nachdem deren Mutter Minnie kurz nach der Geburt des 5. Kindes gestorben ist, kümmern sich die Großeltern hingebungsvoll um sie. Doch dann greift wieder einmal dessen Vater Richard te Kloot, der sich sonst nie um seine Kinder gekümmert hat und deren einziges Ziel es schon immer war an Geld zu kommen, wieder einmal in ihr Schicksal ein. Er schickt seine Älteste, Carola, nach Europa. Dort soll sie bei seiner Schwester, die kinderlos aber reich begütert ist, aufwachsen. Natürlich hat er wieder nur einen Grund: Geld! War er mir im ersten Teil schon sehr unsympathisch, hat sich es hier nochmals gesteigert.
Doch der Reihe nach: dass ich den 1. Teil gelesen habe, lag schon einige Zeit zurück. So hatte ich am Anfang einige Schwierigkeiten mich mit den Personen wieder vertraut zu machen. Denn die Familie Lessing ist recht groß, außerdem hat jeder nicht nur seinen Taufnamen, sondern auch einen Kosenamen. Aber zum Glück hat die Autorin einen Stammbaum am Anfang eingefügt.
Auch hier sind wieder die Figuren sehr liebevoll umschrieben. So fand ich auch die Ausführungen zu dem turbulenten Haushalt von Großmutter Emilia sehr schön. Kam doch hier sehr gut zum Ausdruck, dass Geld nicht alles im Leben ist, sondern die Liebe mit denen man die Kinder aufzieht, die Wärme die man ihnen vermittelt, viel wichtiger sind. Denn Geld oder gar Reichtum hatten die Lessings nie, dafür aber umso mehr Herzenswärme und Verständnis für die Sorgen und Nöte der Familienmitglieder. Wie schrecklich muss sich da Carola am Anfang gefühlt haben, als sie aus dieser behüteten Welt nach Europa zu ihr völlig fremden Menschen geschickt wurde.
Was der Autorin in meinen Augen auch sehr gut gelungen ist, ist die Veränderungen in der Sicht der Menschen darzulegen. Ich meine damit, dass früher Emilia das Sagen in der Familie hatte, jetzt mit dem erwachsen werden betrachten ihre Töchter sie und ihre Sicht der Dinge zum Teil kritisch. Sie sehen ihr das Anhängen an alten Werten nach und verheimlichen auch mal etwas vor ihr. Ich glaube, das ist der Lauf der Zeit und alle Eltern-Kind-Beziehungen machen diesen Wandel durch. Jetzt bin ich gespannt wie es mit Familie Lessing und te Kloot weitergeht.
Ich habe mich mit diesem Teil wieder sehr kurzweilig unterhalten gefühlt und darum vergebe ich wieder 5 Lese-Sterne und spreche eine uneingeschränkte Lese-Empfehlung aus.

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Veröffentlicht am 05.11.2019

Wege der Liebe

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„Die australischen Schwestern“ von Ulrike Renk ist der zweite Teil der Auswanderungsgeschichte. Nur diesmal geht es um die Enkel von Emilia und Lessing. Jede hat eine andere Lebensgeschichte, gefühlvoll ...

„Die australischen Schwestern“ von Ulrike Renk ist der zweite Teil der Auswanderungsgeschichte. Nur diesmal geht es um die Enkel von Emilia und Lessing. Jede hat eine andere Lebensgeschichte, gefühlvoll und spannend.
Das Leben von Emilias Enkelinnen Carola, Mina und Elsa steht hier im Mittelpunkt. Nach dem Tot von Emilias Tochter Minnie, die Emilia ihre fünf Kinder hinterlässt, entscheidet der Vater, dass Carola mit ihren acht Jahren nach Hamburg zu seiner Schwester geht, er verkauft seine Tochter, aber sie kann in der ihr unbekannten Familie ein sorgenfreies Leben führen. Auch dass sie später eine gute Partie heiratet, freut Emilia sehr. Der Kontakt zu ihren Schwestern bleibt. So erfährt sie, dass Mina bei ihrer Tante Till wohnt und nach der Schule auch arbeitet. Sie lernt einen Laienprediger kennen und hält heimlich Kontakt zu ihm, während er in England studiert. Auch Elsa erzählt in ausführlichen Briefen ihr Leben, dass bei Emilia und Lessing erfolgt, die sich mit viel Liebe um alle Kinder kümmern. Sie liebt ihren Cousin Otto, aber ob diese Liebe eine Zukunft hat?
Auch der zweite Teil der Australien-Geschichte hat mir sehr gut gefallen. Starke Frauen, die um Liebe und ihr Leben kämpfen, so schwer wie die Zeit damals auch war. Diesem Roman gebe ich gerne 5 Sterne.

Veröffentlicht am 01.11.2019

Die Familiensaga geht in die zweite Runde

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Wer das Ende des ersten Bandes gelesen hat, ist hier schon etwas gespoilert, denn man weiß, wie lange die Großeltern noch leben. Sehr verwirrend war auch, dass eine Familie kurzerhand umbenannt wurde und ...

Wer das Ende des ersten Bandes gelesen hat, ist hier schon etwas gespoilert, denn man weiß, wie lange die Großeltern noch leben. Sehr verwirrend war auch, dass eine Familie kurzerhand umbenannt wurde und eine andere Schwester mit auf Reisen geht. Wer die Bücher glatt hintereinander weg liest, der ist hier etwas verwirrt. Am Ende erklärt Ulrike Renk jedoch, weshalb sie die Familie umbenannt hat, was mir durchaus logisch erschien und mich wieder mit der Handlung versöhnt hat.
Sonst ist das Buch wieder flüssig geschrieben, aber auch dieser Band plätschert so vor sich hin, ohne jegliche Höhen und Tiefen. Alles klappt immer so hervorragend, dabei mag ich in Renks Büchern auch immer, wenn sich einmal Schwierigkeiten auftun und die Protagonisten diese lösen müssen. Dennoch war dieser Band lebendiger als der erste. Durch die abwechselnde Handlung jeweils einer Schwester und ihrer Erlebnisse kommt eine gewisse Dynamik auf, die das Buch interessant macht.
Carola lebt ihr Leben in Deutschland, gewöhnt sich daran und findet in ihrer Cousine und ihrem Cousin Freunde fürs Leben. Elsa, die sich in ihren Cousin Otto verliebt und Mina, die bei ihrer Tante Till lebt und auf eine Liebe hofft, die ihr verboten wird. Schön fand ich es, dass manche Handlungen die Story aus Band 1 noch vertieft und genauer erklärt haben und einfach, dass die Familienbande in diesem Roman viel mehr Raum bekamen als im ersten Buch.
Fazit: Die Fortsetzung der „Australierin“ konnte mich mehr begeistern als Teil 1. Sprachlich wie immer top und sehr anschaulich und liebevoll erzählt.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Interessantes Buch

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Australien 1891. Die drei Mädchen Carola, Mina und Elsa hatten ihre Mutter nach der Geburt ihres jüngsten Bruders verloren und ihre Leben verändert sich dadurch schlagartig. Ihr Vater Rudolph schickt Carola ...

Australien 1891. Die drei Mädchen Carola, Mina und Elsa hatten ihre Mutter nach der Geburt ihres jüngsten Bruders verloren und ihre Leben verändert sich dadurch schlagartig. Ihr Vater Rudolph schickt Carola nach Deutschland zu seiner Schwester während Mina und Elsa mit ihnen Brüdern in Australien bei den Großeltern bleiben. Die Lebenswege drei sind sehr unterschiedlich, doch geben sie nicht auf, wenn es um ihre Träume geht. Sie kämpfen dafür.
Eine sehr schöne Saga um das Leben von drei Schwestern, die auf wahren Begebenheiten beruht.

Meine Meinung
Das Buch ließ sich, wie schon der Vorgänger, leicht und flüssig lesen. Ich war schnell in der Geschichte drinnen, konnte mich auch gut in die Protagonisten hineinversetzen. Es begann mit Carolas Reise nach Europa zur Schwester ihres Vaters. Sie das Gefühl nicht von ihm geliebt zu werden. Denn warum sonst sollte er sie so weit weg geben? Die Tante würde sie erst kennen lernen. Zum Glück war auf der Überfahrt Tante Till mit Otto dabei, das machte es einen Tick leichter. Carola tat mir von Herzen leid und ich konnte den Mann, der sich ihren Vater nennt, nicht verstehen. In meinen Augen hat er seine Tochter praktisch an seine Schwester – die keine Kinder bekommen konnte – und ihren Ehemann verkauft. Auch die zurückgebliebenen Schwestern und auch Brüder taten mir leid, denn sie vermissten Carola schrecklich. Von ihrem Vater sahen sie nicht viel. Ich las in dem Buch weiter, wie es Carola bei ihrer Tante erging, wie sie erwachsen wurde. Und genauso konnte ich lesen, wie es allen anderen in Australien erging und wie Min praktisch den gleichen Trick anwandte, wie damals Emma und Carl, um etwas von ihrem Verehrer zu lesen. Es war spannend zu lesen, wie unterschiedlich die drei Schwestern aufwuchsen. Mina und Elsa in Australien ohne viel Personal, mussten viel selbst tun, hatten keine Zofe oder ähnliches. Carola in Hamburg oder Krefeld wuchs in einem reichen Haus auf, sie musste keine Küchenarbeit machen und musste Korsett tragen. Für mich war das Buch spannend, denn es war sehr interessant, packte und fesselte mich. Ich habe es genossen es zu lesen und wurde dabei sehr gut unterhalten. Es macht auch Sinn, den Vorgänger vorher gelesen zu haben, es geht aber auch ohne. Allerdings entgeht einem da eine schöne Portion Lesevergnügen. Von mir eine Weiterempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.

Veröffentlicht am 22.10.2019

Eine wunderbare Geschichte

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Die Geschichte startet mit der Reise von Carola nach Deutschland. In verschiedenen Kapiteln wird das Leben bis ins Teenageralter der drei Mädchen Carola, Mina und Elsa beschrieben und man wächst gemeinsam ...

Die Geschichte startet mit der Reise von Carola nach Deutschland. In verschiedenen Kapiteln wird das Leben bis ins Teenageralter der drei Mädchen Carola, Mina und Elsa beschrieben und man wächst gemeinsam mit der Großfamilie auf. Wir erleben, wie die drei ihre erste große Liebe finden, aber auch, mit welchen Widrigkeiten sie zu kämpfen haben.
Meinung:
Ich fand das Buch sehr gut und flüssig geschrieben. Aber: Ich tat mir mit den vielen verschiedenen Namen, vor allem am Anfang schwer. Es dauerte einige Zeit bis ich herausfand wer wer war (Schwester oder Tante, Großmutter, Ziehmutter). Ich musste teilweise zurückblättern um wieder in die Spur zu kommen. Einige Charaktere, wie May, werden nur nebensächlich beschrieben aber gerade ihre Geschichte hat mich neugierig gemacht. Ich hoffe, da kommt noch die Auflösung dazu.
Die Autorin hat große Kenntnisse von Australien und man fand sich zum Teil wirklich down under wieder, so gut vermochte ich es, in die Geschichte einzutauchen. Dies ist Teil zwei einer Reihe wobei es auch noch einen eigenen Band über die Geschichte der Großeltern gibt (Teil 1).
4 Sterne von mir!