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Veröffentlicht am 24.06.2026

Abschied und Neubeginn in Südfrankreich

Au revoir und tschüss
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„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte ist ein Sommerroman über Abschied und Neuanfang.

Caro ist schon viele Jahre Ehefrau und Mutter zweier Söhne. Stück für Stück hat sich in ihre Ehe der Alltag und ...

„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte ist ein Sommerroman über Abschied und Neuanfang.

Caro ist schon viele Jahre Ehefrau und Mutter zweier Söhne. Stück für Stück hat sich in ihre Ehe der Alltag und die Lieblosigkeit eingeschlichen. Caro ist stets bemüht, die Bedürfnisse ihrer Lieben zu stillen, verliert sich dabei jedoch immer mehr und fühlt sich nicht gesehen. Doch als sie die Entscheidung trifft, einen ihrer langjährigen Wünsche in die Tat umzusetzen, ändert sich so manches in ihrem Leben.
Caro reist für eine Sprachschule nach Uzès in Südfrankreich und entdeckt dort nicht nur die malerischen Gassen, sondern auch tolle liebenswerte Menschen und den Wunsch nach mehr Selbstverwirklichung.

Der Roman ist nicht aufgeregt, sondern eher ruhig und langsam erzählt. Man begleitet Caro mit so viel Authentizität, dass man sich selbst ein Stück weit wiedererkennen kann.

Die Beschreibung der Gegend in Südfrankreich hat in mir Bilder hervorgerufen und ich hatte direkt den Wunsch, selber durch dieses gemütliche Städtchen zu spazieren.

Die Gruppe von Sprachschülern war bunt gemischt und doch so harmonisch, dass man richtig Lust bekommt, so etwas selbst mal umzusetzen. Obwohl ich beim Lernen von Vokabeln wohl genau vor solchen Lernproblemen wie Caro stehen würde.

Die Entwicklung von Caro von einer Frau, die sich in ihrer Rolle als Ehefrau und Mutter ein Stück weit verloren hat hin zu einer Frau, die wieder erkennt, was ihr im Leben wichtig ist und wo sie hin will, war schön zu beobachten.

Insgesamt empfand ich diesen Roman als sehr angenehm zu lesen. Die Kapitellängen waren nicht ausufernd und durch den flüssigen leicht verständlichen Schreibstil konnte man der Geschichte sehr gut folgen.

Der Weg zurück zu Selbstvertrauen, Mut und Freude in ihrem eigenen Leben war für mich ein absoluter Wohlfühlroman. Die Situationen kann wohl so manche Frau nachvollziehen und somit ist der Roman in meinen Augen auch ein kleiner Weckruf, die Zeit nicht einfach abzusitzen, sondern das Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen.

Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2026

Schwere Drachenfantasy mit toller Grundidee

Dragon Cursed – Zeig keine Gnade
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„Dragon Cursed – Zeig keine Gnade“ ist Teil 1 einer neuen Drachenfantasy-Dilogie aus der Feder von Elise Kova.
Vingard ist die letzte Festung der Menschheit gegen die Drachen – Monster, die dazu geschaffen ...

„Dragon Cursed – Zeig keine Gnade“ ist Teil 1 einer neuen Drachenfantasy-Dilogie aus der Feder von Elise Kova.
Vingard ist die letzte Festung der Menschheit gegen die Drachen – Monster, die dazu geschaffen sind, Leben zu nehmen und eine stetige Gefahr darstellen. Sieht man einen von ihnen, bedeutet das den eigenen Tod. Auch in Vingard selbst gibt es Drachenverfluchte, bei denen es nur eine Frage der Zeit ist, bis das Monster in ihnen die Oberhand gewinnt.
Um alle Bürger zu testen, müssen sie mit 18 Jahren in das 3-wöchige Tribunal eintreten, bei denen sie grausamen Prüfungen unterzogen werden, um den Drachenfluch zu erkennen.
Auch Isola, die mit 12 Jahren einen Drachenangriff überlebt hat, muss das Tribunal durchlaufen. Sie gilt als große Hoffnung im Kampf gegen die Drachen. Zu ihrem Verdruss wird auch Lucan ins Tribunal gerufen – ihr ständiger Schatten und Ziehsohn des Vikars.
Wer spielt ein falsches Spiel? Wem kann Isola vertrauen und welche Macht schlummert unter ihrer Haut?
Die Aufmachung des Buches ist wunderschön. Ein passender Farbschnitt, ein drachenschuppenglitzerndes Cover und auch die Karte von Vingard im Inneneinband hinterlassen Eindruck und machen Lust aufs Lesen.
Der Einstieg in die Geschichte fiel mir jedoch leider ungewöhnlich schwer. Ich konnte mir die Welt von Vingard und alles, was mit der Magie, den Bürgern und den Drachen zu tun hat, überhaupt nicht bildlich vorstellen. Es wurden Begriffe genutzt, die ich nur schwer in Einklang mit dem Geschehen bringen konnte und mir somit auch der rote Faden gefehlt hat.
Stück für Stück wurde es etwas übersichtlicher, doch bis zum Schluss konnte mich diese Welt leider nicht für sich einnehmen.
Isola als Protagonistin blieb mir leider auch die ganze Zeit über emotional fremd. Ihre Verbindung zu Lucan und ihre Macht, auf die es der Vikar abgesehen hat, habe ich zwar verstanden, war jedoch in meinen Augen zu kompliziert und teilweise verwirrend beschrieben.
Die Schreibweise war für mich stellenweise etwas langatmig und umständlich. Zu diesem Gefühl hat mit Sicherheit auch die kleine Schriftgröße geführt, die mir das Lesen erschwert hat.
Erst in den letzten 100 Seiten konnte mich die Geschichte noch einmal für sich einnehmen, da der Spannungsbogen endlich anzog und sie eine überraschende Wendung genommen hat, mit der ich nicht gerechnet habe.
Insgesamt vergebe ich für diese High-Fantasy-Story solide 3 von 5 Sterne für das Magiesystem, die Idee und die Aufmachung der Story. Das Ende ist offen und lässt auf einen spannenden zweiten Teil hoffen.

  • Einzelne Kategorien
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Veröffentlicht am 13.06.2026

Romantisch-humorvolle Liebesgeschichte!

Worst Date Ever (Knisternde RomCom von der erfolgreichen Autorin Kasie West)
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Mit „Worst Date Ever“ erscheint die erste Romance-Geschichte für Erwachsene aus der Feder von Kasie West.
Margot ist Assisstentin eines Literaturagenten und träumt davon, endlich selbst zur Agentin aufzusteigen ...

Mit „Worst Date Ever“ erscheint die erste Romance-Geschichte für Erwachsene aus der Feder von Kasie West.
Margot ist Assisstentin eines Literaturagenten und träumt davon, endlich selbst zur Agentin aufzusteigen und ihren Traumberuf auszuüben. Von ihrem Chef Rob, mit dem sie eine Affäre hat, wird sie jedoch hingehalten.
Obwohl Margot auf den perfekten Meet-Cute und damit die große Liebe hofft, meldet sie sich immer wieder bei Dating-Apps an. Bei einem ihrer Dates trifft sie auf Oliver, doch das Treffen wird das schlechteste, welches sie je erlebt hat. Obwohl beide scheinbar absolut nicht kompatibel sind, lässt sich die körperliche Anziehungskraft nicht leugnen.
Nach 3 Jahren treffen sie unverhofft wieder aufeinander. Hat Oliver eine zweite Chance verdient nach dem verpatzten 1. Date?
Der Autorin gelingt mit ihrer leichten humorvollen Schreibweise eine romantisch-witzige Story.
Der Einstieg in die Geschichte war anders als ich erwartet habe, doch nach ein paar Seiten war ich direkt in der Geschichte drin und habe Margot und Oliver gern auf ihrem Weg begleitet.
Die Protagonisten habe ich sofort ins Herz geschlossen.
Margot mit ihrer Leidenschaft für gute Geschichten und ihrem Gespür dafür, welche Manuskripte Potential für einen Erfolg haben, fand ich sehr sympathisch. Ihr Wunsch endlich weiter zu kommen und ihr Schritt in die Selbständigkeit waren mutig und genau zur richtigen Zeit.
Etwas schwierig empfand ich ihre Selbstzweifel und ihren Drang sich selbst zu sabotieren. In diesen Punkten macht sie jedoch eine tolle Entwicklung durch.
Oliver hingegen ist ein super netter Typ, der definitiv eine zweite Chance verdient hat.
Die Chatverläufe der beiden, die sich immer wieder in den Dating-Apps über den Weg laufen, sind richtig witzig und man spürt als Leser sofort den positiven Vibe zwischen ihnen.
Besonders positiv empfand ich die Authentizität dieser beiden Charaktere. Beide haben ihre Stärken und Schwächen und ihre Leben werden nicht romantisiert, sodass man sich als Leserin gut mit ihnen identifizieren kann.
Auch die Nebencharaktere haben sich für mich stimmig angefühlt.
So liebe ich die beste Freundin und Mitbewohnerin von Margot – Sloane – sehr in ihrer direkten Art. Sie ist die nötige Stütze und manchmal auch der nötige Schubs, den Margot braucht.
Rob, der Chef von Margot, ist ein absolutes Ekel und man gönnt ihm richtig, dass er die Konsequenzen seines Handelns erhält.
Audrey, die Schwester von Margot, hat in mir unterschiedliche Gefühle hervorgerufen, sodass ich bis zum Schluss nicht wirklich sagen kann, ob ich sie mag oder nicht. Generell ist das familiäre Verhältnis von Margot zu Schwester und Mutter eher schwierig, sodass man hier einige Situationen erlebt, in denen man nur den Kopf schütteln kann.
Insgesamt habe ich dieses Buch super gern gelesen. Es hat mir Spaß gemacht und mich den Alltag vergessen lassen.
Die Autorin selbst erwähnt in ihrer Danksagung, dass dies das erste Buch für Erwachsene aus ihrer Feder ist und dieses Experiment ist ihr definitiv gelungen.
Von mir gibt es daher 5 von 5 Sternen und eine absolute Leseempfehlung für Romance-Leser
innen.

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Süße Geschichte...

Picking Daisies on Sundays
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„Picking daisies on Sundays“ ist ein Liebesroman aus der Feder von Liana Cincotti.
Daisy ist Modestudentin und schon sehr lange in ihren besten Freund Levi verliebt. Seit dem Abschlussball vor 4 Jahren ...

„Picking daisies on Sundays“ ist ein Liebesroman aus der Feder von Liana Cincotti.
Daisy ist Modestudentin und schon sehr lange in ihren besten Freund Levi verliebt. Seit dem Abschlussball vor 4 Jahren herrscht Funkstille. Als sie Levi überraschend wieder begegnet und er sie bittet, seine Fake-Freundin für eine Hochzeit zu spielen, stimmt sie spontan zu. Doch ihr Herz hängt immer noch an Levi und sie kämpft darum, dieses nicht wieder zu verlieren.
Das Cover ist einfach wunderschön. Es passt perfekt zur Geschichte und weckt in mir direkt den Wunsch nach einer romantischen Liebesgeschichte.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen und genossen habe.
Zu Beginn jedes Kapitels findet man ein Zitat, welches man zunächst nicht zuordnen kann, welche am Ende jedoch harmonisch zur Story passen.
Daisy ist eine sehr unsichere Person. Sie zweifelt an sich, ihrem Aussehen, ihrer Karriere und traut ihrem Gegenüber nicht zu, sie einfach aufgrund ihres Selbst zu mögen.
Levi ist ein attraktiver junger Mann, der sich rührend um seine Familie kümmert, seit sein Vater gestorben ist.
Die beiden verbindet eine tiefe Freundschaft, doch Gefühle haben sie nicht zugelassen.
Die langsame Annäherung nach vielen Jahren der Funkstille war süß zu beobachten. Man spürt die tiefe Verbundenheit zwischen den beiden.
Zwischenzeitlich habe ich jedoch ein paar Probleme mit der Art von Daisy gehabt. Wie sie sich ständig selbst sabotiert und nicht daran glaubt, geliebt zu werden. Selbst als Levi mehr als deutlich zu erkennen gibt, dass er sie mehr mag als nur als Freundin, zweifelt sie. Das empfand ich als etwas nervig.
Insgesamt habe ich dieses Buch gern gelesen. Es ist ein Wohlfühlroman, der im Romance-Genre viele Tropes bedient und bei der die Geschichte ziemlich vorhersehbar ist. Sie hat mich jedoch gut unterhalten und mir beim Lesen Spaß gemacht. Somit vergebe ich 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Liebhaber*innen leichter Romance-Lektüre.

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Veröffentlicht am 29.05.2026

Bewegender Roman über Krieg und dessen Auswirkungen auf Generationen

Bis ans Meer
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Erschütternd und berührend zugleich ist der Debütroman „Bis ans Meer“ aus der Feder von Peggy Patzschke.
Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten.
Frieda lebt mit ihrem Ehemann Karl in Brieg, Schlesien. ...

Erschütternd und berührend zugleich ist der Debütroman „Bis ans Meer“ aus der Feder von Peggy Patzschke.
Der Roman basiert auf wahren Begebenheiten.
Frieda lebt mit ihrem Ehemann Karl in Brieg, Schlesien. Als die Front der Alliierten im Jahre 1944/45 immer näher rückt, werden Karl und der gemeinsame Sohn Horst an die Front berufen und Frieda muss schnellstens mit ihrer kleinen Tochter Erika aus der Gefahrenzone fliehen. Nur knapp erwischen sie einen der letzten Züge auf dem Weg in „sichere“ Gebiete. Frieda und Karl haben sich vor der Trennung versprochen, sich wieder zu treffen und aufeinander zu warten. Doch dieses Versprechen wird Frieda alles abverlangen.
Der Roman wird in mehreren Zeitschienen erzählt. Ausgehend von der Protagonistin der Gegenwart, die sich nicht auf Beziehungen einlassen kann, stellt sich die Frage, wo die Ursachen dafür liegen. Sie geht auf Suche in die Vergangenheit und stößt dabei immer tiefer hinein in die Geschichte von Flucht, Angst, Hunger und Leid, die Frieda mit ihrer Tochter überstehen musste.
Die Vergangenheit erlebt man in verschiedenen Zeiten – das Kennenlernen und fröhliche Zusammensein zwischen Frieda und ihrem Karl bis hin zum Ausbruch des Krieges und der Flucht.
Der Autorin gelingt hier eine tief berührende und aufrüttelnde Reise in die Vergangenheit. Die eisige Kälte, das Leid der Menschen und vor allem den täglichen Kampf von Frieda um ihr eigenes und das Überleben ihrer Tochter konnte man am eigenen Leib spüren.
Frieda steht dabei für so viele Frauen, die damals unter katastrophalen Umständen ums Überleben gekämpft haben und dabei die Hoffnung nicht aufgaben.
Gleichzeitig kann man verfolgen, wie sie an dieser Last Stück für Stück zerbricht.
Der Roman zeigt auf, wie viel Kraft einem Menschen der Glaube an die Liebe und die eigenen Träume verleihen kann, doch genauso wie eine Seele im Krieg und dessen Nachwirkungen leiden muss.
Beim Lesen habe ich mich Frieda sehr nah gefühlt und hatte – je weiter der Roman voranschritt – einen dicken Kloß im Hals. Mir tat es in der Seele weh, all die schlimmen Ereignisse mitzuverfolgen, die sie überstehen musste.
Der Bogen zum Schluss mit Blick auf die Protagonistin in der Gegenwart ist dabei sehr gut gelungen und zeigt deutlich, dass man tief sitzende Traumata in der Familie irgendwann verarbeiten muss, um das eigene Glück zu finden.
Lobenswert möchte ich auch das Nachwort der Autorin erwähnen, welches die Geschichte und die Hintergründe noch einmal gut einordnet.
Von mir gibt es für dieses tolle und wichtige Debüt 5 von 5 Sternen und eine Empfehlung an jeden, dieses zu lesen. Auch in der heutigen Zeit hat die Thematik leider immer noch nicht an Bedeutung verloren.

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