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Veröffentlicht am 28.04.2026

Romantisch-chaotische Geschichte - ein gelungenes Debüt

Annie Knows Everything
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„Annie knows everything“ ist eine witzig-romantische Geschichte und der Debütroman aus der Feder von Rachel Wood.
Annie verliert ihren Job bei Taskio, einer TechFirma in New York. Doch wie gut, dass man ...

„Annie knows everything“ ist eine witzig-romantische Geschichte und der Debütroman aus der Feder von Rachel Wood.
Annie verliert ihren Job bei Taskio, einer TechFirma in New York. Doch wie gut, dass man seine beste Freundin in der Personalabteilung sitzen hat und diese einem einen anderen Job in der Firma zuschustern kann. Doof nur, wenn man von dieser Thematik eigentlich keine Ahnung hat und der Typ, den man für den Praktikanten gehalten hat, der Chef ist. Doch Annie wäre nicht sie selbst, wenn sie sich nicht mit Witz und Charme alle Neuerungen aneignen und für den Rest einfach bluffen würde. Auch mit ihrem Chef Connor scheint sie sich mehr als nur gut zu verstehen. In ihrem Übereifer droht ihr jedoch alles aus den Händen zu gleiten.
Dieses Buch hat mich aufgrund seines kunterbunten Covers sofort interessiert. Es ist mit seiner farbenfrohen Gestaltung ein echter Hingucker.
Der lockere witzige Schreibstil der Autorin hat mich sofort überzeugt. Sie zeichnet die Figuren sehr authentisch und ich musste zwischendurch immer wieder lachen.
Annie und Connor sind dabei keine naiven Teenager, sondern Erwachsene, die mitten im Leben stehen. Die beiden waren mir sofort sympathisch.
Wie Annie sich durch die neuen anspruchsvollen Arbeiten durchkämpft und teilweise mogelt habe ich gern verfolgt. Aber auch Connor, der mit ihr nicht die Nerven verliert, sondern der Herausforderung gewachsen ist, hat mir gefallen.
Gleichzeitig empfand ich die Nebencharaktere als sehr erfrischend. Sam, die Mitbewohnerin von Annie mit ihrem Gothic-Style und ihrer trockenen Art war interessant; Shannon – die Schwester von Annie – sowie ihr Verlobter Dan haben mich teilweise aufgeregt, doch die beiden haben auch zu mehr Tiefe beigetragen, da Annie an ihnen lernt, dass man sich eben nicht in alles einmischen sollte und sie vielleicht auch nicht immer alles besser weiß.
Alles in allem war die Geschichte humorvoll und leicht zu lesen. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt und habe mich beim Lesen richtig wohl gefühlt.
Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung für Liebhaber*innen von RomComs.
Ich bin schon gespannt auf die nächsten Werke der Autorin!

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2026

Romantisch-witziges Wohlfühlbuch

Terms of Attraction 1. The Knockout Contract
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Mit „The Knockout-Contract“ ist eine romantische Geschichte aus der Feder von Stefanie Santer erschienen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, welche ich nun definitiv auf meiner Beobachtungsliste ...

Mit „The Knockout-Contract“ ist eine romantische Geschichte aus der Feder von Stefanie Santer erschienen. Für mich war es das erste Buch der Autorin, welche ich nun definitiv auf meiner Beobachtungsliste führe.
Lainey ist Medizinstudentin, Single und braucht für die Hochzeit ihrer Stiefschwester dringend eine adäquate Begleitung. Parker Westfield ist reicher Erbe eines Familienunternehmens; geht jedoch lieber seiner Karriere als Boxer nach. Als er sich an der Schulter verletzt, braucht er dringend eine Ausrede, um sein Training für einen wichtigen Boxkampf zu vernachlässigen.
Lainey und Parker schließen einen Vertrag über eine Fake-Beziehung, die beiden aus der Patsche helfen soll, jedoch keinerlei Gefühle zulässt. Doch Parker ahnt nicht, dass er Lainey bereits von einem medizinischen Einsatz kennt, der für sie weitreichende Folgen hatte.
Zwischen ihren Fake-Auftritten und doch nicht ganz gespielten Küssen wird es bald immer schwerer die aufgestellten Regeln zu befolgen.
Der Schreibstil ist flüssig, locker und humorvoll. Die Geschichte wird im Wechsel jeweils aus der Perspektive von Lainey und Parker erzählt. So bekommt man tiefe Einblicke in deren Gedanken und Gefühle.
Lainey war mir sofort sympathisch. Sie kämpft um ihre Medizinkarriere, verliert sich dabei jedoch selber nicht aus dem Blick.
Parker könnte mit seinem Aussehen und Auftreten kein perfekterer Sunny-Boy sein. Seine Auftritte als Fake-Boyfriend waren zu keiner Zeit gespielt, sondern zeigen seinen positiven und freundlichen Charakter. Er ist eine absolute Green-Flag, was für mich die ganze Zeit auch total authentisch rüberkam.
Seine Vergangenheit und seine Widerspenstigkeit, ins Familienunternehmen einzusteigen, konnte ich gut nachvollziehen.
Die Kommunikation zwischen Parker und Lainey war stets auf Augenhöhe und richtig witzig, sodass ich mehrmals laut lachen musste. Gleichzeitig entwickelten sich die Gefühle zwischen den beiden langsam, aber stetig, was ich sehr romantisch fand.
Ein besonderes Highlight war definitiv Jemma – Freundin und Mitbewohnerin von Lainey. Sie hat richtig viel Schwung mitgebracht und ich freue mich jetzt schon auf ihre Geschichte, die im nächsten Band erzählt wird.
Was mir besonders gefallen hat, ist das Bedienen von Klischees, bei dem jeder denkt, er wüsste genau, wie es weiter geht und dies dann doch erfrischend anders zu erzählen. Es herrscht von Anfang an Ehrlichkeit zwischen den beiden Hauptcharakteren und keine Situation wird sinnlos ins Dramatische übersteigert.
Ich habe diese Geschichte unheimlich gerne gelesen und kann sie uneingeschränkt weiterempfehlen. Daher gibt es klare 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 21.04.2026

Kleinstadt-Romance

The Iced Caramel Coffee Agreement
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„The Iced Caramel Coffee Agreement“ aus der Feder von Kyra Groh ist Teil 2 der Romance-Reihe im kleinen Örtchen Lower Whilby.
Eleanore ist brav, angepasst und immer gern zu Hilfe. Doch gleichzeitig hadert ...

„The Iced Caramel Coffee Agreement“ aus der Feder von Kyra Groh ist Teil 2 der Romance-Reihe im kleinen Örtchen Lower Whilby.
Eleanore ist brav, angepasst und immer gern zu Hilfe. Doch gleichzeitig hadert sie damit, dass sie mit ihren 27 Jahren immer noch zu wenig Erfahrungen gesammelt hat und möchte dies endlich ändern. Als Dex, ein gescheiterter Musiker, in die Stadt kommt, um Unterschlupf bei seinem Bruder James zu finden, schließen die beiden kurzerhand eine Vereinbarung – Dex soll Eleanore zeigen, wie man Regeln bricht und Abenteuerliches erlebt. Gleichzeitig zeigt Eleanore Dex wie man seine innere Ruhe finden kann. Stück für Stück kommen sie sich näher und die Abmachung gerät schnell in Vergessenheit.
Schon das Cover des Buches ist zuckersüß gestaltet und passt sehr gut zu Band 1 der Reihe.
Das kleine Örtchen Lower Whilby konnte man sich richtig gut vorstellen. Die Gerüchteküche, sobald man etwas Unerwartetes sagt oder tut, die Sorge der Anwohnerinnen um ihre Mitbürgerinnen, aber gleichzeitig auch der Druck, immer zu gefallen und sich anzupassen.
Eleanore war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist in ihren eigenen Augen keine Schönheit, hat aber das Herz am rechten Fleck. Ihr Verlangen nach mehr im Leben konnte ich so gut nachvollziehen und es war toll aufgearbeitet.
Bei Dex konnte man seine innere Zerrissenheit förmlich spüren. Aber auch bei ihm hatte ich sofort das Gefühl, mit ihm verbunden zu sein.
Die Annäherung der beiden habe ich sehr gern beobachtet. Die witzigen Dialoge, aber auch die romantischen Gefühle sind herzergreifend.
Gleichzeitig habe ich die Nebencharaktere Jude und James, die man aus Band 1 kennt, geliebt. Aber auch Olive, die ihre Geschichte in Band 3 bekommt, hat mir in ihrer Entwicklung gefallen.
Der Schreibstil war sehr gut und flüssig zu lesen.
Die Geschichte wird in wechselnder Perspektive aus der Sicht von Eleanore und Dex erzählt.
Was mir sehr gefallen hat, war, dass die spicy Szenen nicht überhandnehmen und die romantischen Entwicklungen sich ganz natürlich in die Geschichte einfügen.
Insgesamt war es für mich ein Buch zum Dahinschmelzen und Abschalten. Ich habe es sehr gern gelesen und mich in Lower Whilby richtig wohl gefühlt. Daher vergebe ich 5 von 5 Sternen und eine klare Leseempfehlung an alle Romance-Fans!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Dunkle Abgründe

Ein dunkles Versteck
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„Ein dunkles Versteck“ ist der 4. Band aus der Evelyn-Holm-Thriller-Reihe von der Autorin Saskia Calden.

Die Freiburger Kommissarin Evelyn Holm ermittelt mit ihrem Team im Falle einer aufgefundenen Frauenleiche. ...

„Ein dunkles Versteck“ ist der 4. Band aus der Evelyn-Holm-Thriller-Reihe von der Autorin Saskia Calden.

Die Freiburger Kommissarin Evelyn Holm ermittelt mit ihrem Team im Falle einer aufgefundenen Frauenleiche. Die Leiche wurde übel zugerichtet und lässt auf einen brutalen Täter schließen. Als ein junger Mann seine Freundin als vermisst meldet, kommt die Polizei schnell dahinter, dass beide Frauen eine Gemeinsamkeit verbindet – ein aus Leder gebundenes Armband, welches sie kurz vor ihrem Verschwinden geschenkt bekommen haben.

Gleichzeitig wird Isabell von einem Mann angesprochen, der sie im Anschluss nicht mehr in Frieden lässt – er lauert ihr auf, verfolgt sie und dringt sogar in ihre intimste Privatsphäre ein. Muss Isabell sich Sorgen machen, die nächste zu sein, die spurlos verschwindet?

Der Schreibstil der Autorin hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Flüssig und spannend wird man in die Geschichte gezogen. Durch den ständigen Perspektivwechsel und kurze Kapitel wird die Spannung aufrecht gehalten und man möchte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

Die Kommissarin Evelyn Holm war mir sympathisch. Sie leitet ihr Team konsequent und durchsetzungsstark. Aus einigen Andeutungen geht hervor, dass es in ihrer persönlichen Vergangenheit sowie im Arbeitskreis einige Diskrepanzen gab. Diese werden im Rahmen der Lektüre nicht komplett aufgelöst. Daher ist es für ein intensiveres Kennenlernen der Protagonistin sinnvoll, zunächst die Vorgängerbände zu lesen. Ein Muss ist es jedoch nicht, da der Fall auch ohne Vorkenntnisse gut funktioniert.

Isabell war in meinen Augen von Anfang an eine starke Frau, die versucht, sich nicht ins Boxhorn jagen zu lassen. Einige ihrer Entscheidungen konnte ich jedoch nicht nachvollziehen.

Die Auflösung des Falles war für mich völlig überraschend. Ich habe zwischendrin mitgerätselt und Spuren verfolgt, konnte aber zu keiner Zeit erkennen, wohin das Ganze dann tatsächlich geführt hat. Das ist der Autorin wirklich gut gelungen.

Insgesamt hatte ich ein spannendes Leseerlebnis. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es somit allen Thriller-Fans nur ans Herz legen. 5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Eine Geschichte über Liebe und Vertrauen vor dem Hintergrund einer Ausnahmesituation

ZIMMER 706
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Was würde passieren, wenn man mit der Affäre plötzlich in einem Hotel eingeschlossen wäre? Welche Gedanken gehen einem in einer Ausnahmesituation durch den Kopf? Was möchte man seinen Liebsten noch sagen?
Diese ...

Was würde passieren, wenn man mit der Affäre plötzlich in einem Hotel eingeschlossen wäre? Welche Gedanken gehen einem in einer Ausnahmesituation durch den Kopf? Was möchte man seinen Liebsten noch sagen?
Diese Fragen sind grundlegender Bestandteil des Romans „Zimmer 706“ von Ellie Levenson.
Kate ist verheiratet und hat 2 Kinder mit ihrem Ehemann Vic. Alles könnte perfekt sein, doch seit mehreren Jahren führt sie eine Affäre mit James. Regelmäßig treffen beide sich heimlich in Hotels für ein Stell-dich-ein, doch eines Tages überfallen Terroristen das Hotel, in dem sie in Zimmer 706 eingecheckt haben.
Der Roman ist unterteilt in die Szenen im Hotelzimmer sowie Rückblenden in die Vergangenheit von Kate – vom Kennenlernen mit ihrem Ehemann über die ersten Ehejahre bis hin zum Beginn der Affäre.
Durch die Rückblenden lernt man Kate, ihre Erfahrungen und ihre Gedanken immer mehr kennen.
Im Hotelzimmer 706 macht sich Kate Gedanken, was sie ihren Kindern und ihrem Ehemann noch sagen oder aufschreiben muss – beginnend mit alltäglichen Dingen bis hin zu Briefen an ihre Liebsten, um ihnen ihre unendliche Liebe zu versichern. Soll sie Vic ihre Affäre gestehen oder ahnt er es schon längst?
Die Gedankenwelt von Kate kann wohl jede Ehefrau und Mutter gut nachvollziehen, doch insgesamt blieb mir die authentische Reaktion im Hotel während eines Terrorangriffs zu weit hinter der zu erwartenden Spannung zurück. Wer würde sich nicht für die Welt da draußen interessieren? Wer würde nicht panische Angst verspüren und Kontakt zur Polizei suchen, um mehr Hintergründe zu erfahren?
Kate und vor allem James blieben jedoch hier eher unbeteiligt.
Stück für Stück wird klar, dass die beiden keine innige Bindung zueinander haben.
James war mir von Beginn an unsympathisch und er blieb bis zum Schluss eher ohne Konturen.
Insgesamt fand ich die Thematik gut, jedoch hätte ich mir aufgrund der Gesamtsituation mehr Spannung und Nervenkitzel erwartet.
Die Spannung blieb extrem flach. Die Autorin stellt im Nachwort selber nochmal klar, dass sie es im Wesentlichen auf die Gedankenwelt in so einer Ausnahmesituation abgestellt hat.
Jedoch ist es schwierig, wenn auf dem Klappentext von einem Thriller gesprochen wird und hierfür nichts im Buch zu finden ist. Dies enttäuscht Erwartungen.
Auch grundsätzlich war mir das Gedankenspiel irgendwann zu viel. Nur allein davon lässt sich für mich kein interessantes Buch stricken.
Das Ende war abrupt und komplett offen, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Jede*r soll sich hier wohl seine eigenen Gedanken machen. Mir war es jedoch zu plötzlich.
Insgesamt vergebe ich für dieses Buch 3 von 5 Sternen. Es hat mich ganz gut unterhalten, wird mir aber nicht lange in Erinnerung bleiben.

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