Cover-Bild Mörderhaus
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 01.02.2019
  • ISBN: 9783426523001
Vanessa Savage

Mörderhaus

Psychothriller
Christine Gaspard (Übersetzer)

Ein Psycho-Thriller mit Grusel-Atmosphäre - in England ist Vanessa Savage für mehrere Krimi-Preise nominiert!

Heimelig und malerisch gelegen oben auf den Klippen an der Küste von Wales: So hat Patrick seiner Frau Sarah und den beiden Kindern das Haus beschrieben, in dem er aufgewachsen ist. Und das er nun für sie alle gekauft hat, damit sie wieder glücklich werden können. Das Haus stand jahrelang leer – seit dort ein Mann seine Familie ermordet hat. Es ist feucht, kalt und baufällig. Das ist jedoch längst nicht das Schlimmste: Der Mörder von damals wurde gerade entlassen, jemand scheint nachts ums Haus zu schleichen. Und dann verändert sich Patrick auf unheimliche Weise ...

Ein Psycho-Thriller für die Leser von S. K. Tremayne, Gillian Flynn, Amy Gentry oder Paula Hawkins.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.03.2019

Fesselnd

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Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir gut, es passt zum Inhalt und auch die Klappen wurden nicht komplett vergessen. Die Kapitel haben an sich zwar eine gute Länge, doch die Seite waren mir zu voll.

Der ...

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir gut, es passt zum Inhalt und auch die Klappen wurden nicht komplett vergessen. Die Kapitel haben an sich zwar eine gute Länge, doch die Seite waren mir zu voll.

Der Einstieg viel mir sehr leicht, denn die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil direkt an der richtigen Stelle abgeholt – und nicht mehr los gelassen. Der Verlauf war klar, nachvollziehbar und voller Überraschungen. Die Atmosphäre war einfach der Wahnsinn und ich konnte sehr schnell gar nicht mehr aufhören zu lesen. An sich war die Story eher ruhig, es ist weder besonders blutig, noch brutal – die Autorin spielt mit der Psyche und das finde ich meist noch viel gruseliger. Ich kann teilweise immer noch nicht in Worte fassen, was dieses Buch mit mir gemacht hat...es ist einfach auf den Punkt.

Die Charaktere haben mir gut gefallen, bei keinem konnte man je sicher sein, ob er gerade sein wahres Gesicht zeigt und jeder, wirklich jeder, hat mich mehr als einmal an der Nase herum geführt.

Ein Thriller, der mich fast sprachlos zurück gelassen hat und eindeutig zu meinen Highlights gehört!

Veröffentlicht am 17.02.2019

Ein subtil erdachter Thriller mit einem grauenerregenden und Angst einflößenden Geschehen

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Der Statiker Patrick verwirklicht seinen lang gehegten Traum, als er mit seiner Frau Sarah und den beiden Kindern Mia und Joe in das Haus seiner Kindheit zieht. Idyllisch gelegen am Meer bietet es ausreichend ...

Der Statiker Patrick verwirklicht seinen lang gehegten Traum, als er mit seiner Frau Sarah und den beiden Kindern Mia und Joe in das Haus seiner Kindheit zieht. Idyllisch gelegen am Meer bietet es ausreichend Platz, um für immer in seinen Mauern glücklich zu sein. Lediglich die Tatsache, dass es 15 Jahre zuvor zum Schauplatz eines bestialischen Dreifachmordes geworden ist, hat Patrick bei seinem Kauf bewusst verdrängt. Ein Fehler, wie sich bald herausstellen wird. Denn kaum sind sie dort eingezogen, geschehen merkwürdige Dinge und schon bald weiß niemand mehr, wem er noch trauen kann oder auch nicht. So beobachtet ein Fremder heimlich das Haus, während stumme Anrufe und anonyme Geschenke an der Tagesordnung sind und Patrick plötzlich immer seltsamer wird.

"Das Mörderhaus" ist ein ruhiger, dafür aber umso nervenaufreibender Psychothriller, der gekonnt mit den Gefühlen seiner Figuren spielt. Angefangen mit der erschreckenden Nachricht, dass der perfide Dreifachmörder aus dem Gefängnis entlassen worden ist, über eine Reihe an absonderlichen Vorkommnissen, für die es einfach keine Erklärung gibt, bis hin zu den Andeutungen im Ort, dass mit dem vor sich hinfaulenden Haus etwas ganz und gar nicht stimmt, wird ihnen immer wieder Angst eingejagt. Und ganz allmählich verlieren sie ohne es zu wollen den Bezug zur Realität und glauben fest daran, dass es in dem verfallenen Mörderhaus Geister gibt und eine heimlich lauernde Gefahr Besitz von ihnen ergreift. Ein wunderbar subtil erdachter Plot, dessen geschickt verborgenes Grauen mit jeder gelesenen Seite ein Stück mehr ans Tageslicht tritt.

Neben der gut beschriebenen Gruselatmosphäre und den kaum zu beherrschenden Ängsten sind es vor allem die Verhaltensweisen der Figuren, die dafür sorgen, dass die mit einer Menge Lügen und Geheimnissen einhergehende Geschichte ihre volle Wirkung entfacht. Angefangen mit Sarah, die nach dem Tod ihrer Mutter psychische Probleme hat, über ihre Tochter Mia, die an paranormale Erscheinungen glaubt, bis hin zu ihrem Sohn Joe, der viel zu zartbesaitet für die Bewältigung seiner Probleme ist und vor allem nicht zu vergessen Patrick, der seine Arbeit zu verlieren droht, haben sie alle einen Anteil daran, dass in dem Haus am Meer ihre Familie zu zerbrechen droht. Hinzu kommt mit Tom das überlebende Kind der ermordeten Familie, das genau wie ein einstiger Freund von Patrick eine nicht zu unterschätzende Rolle in dem dramatischen Geschehen spielt, wie auch die beste Freundin von Sarah, die noch nie viel von Patrick gehalten hat. Ihr mehr oder weniger aufreibendes Zusammenspiel bildet die Grundlage dafür, dass die immer bedrohlicher werdende Situation schon bald zu eskalieren droht.

Fazit:
Ein Psychothriller, der erst in Fahrt kommen muss, dann aber mit seinem grauenerregenden und Angst einflößenden Verlauf enorm spannende Lesestunden verspricht.

Veröffentlicht am 07.02.2019

Feinster Psychothrill und unter die Haut gehende Gruselelemente- ein echter Pageturner! Empfehlenswert!

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Sarah, ist psychisch labil, seit dem Tod ihrer Mutter, die, nachdem diese von ihrem Mann verlassen wurde, zeit ihres Lebens, an schwerer Klaustrophobie litt. Sarah hat bereits einen Zusammenbruch hinter ...

Sarah, ist psychisch labil, seit dem Tod ihrer Mutter, die, nachdem diese von ihrem Mann verlassen wurde, zeit ihres Lebens, an schwerer Klaustrophobie litt. Sarah hat bereits einen Zusammenbruch hinter sich- seitdem steht die übrige Familie, allen voran Ehemann Patrick und die Kinder Joe und Mia, unter Schock. Eines Tages kehrt Patrick heim und eröffnet Sarah, dass er eine Lösung gefunden hat, für ihre Probleme. Ein Tapetenwechsel soll her. Ausgerechnet das Haus an der Küste in Wales, in dem Patrick einst zusammen mit seinen Eltern wohnte und unbeschwerte Zeiten erlebte, steht zum Verkauf. Sarah kann ihre Skepsis nicht verhehlen. Zum einen würden sie sich finanziell übernehmen, sie müsste dazu das Geld ihrer Mutter, das ihr für Notfälle vererbt wurde, einfließen lassen und zum anderen steht es nicht gut um den Ruf des Hauses.

Vor einigen Jahren wurde dort fast eine komplette Familie ausgelöscht. Es wird, im Ort, seitdem nur kurz, „das Mörderhaus“ genannt. Patrick schlägt allerdings alle Zweifel in den Wind und bearbeitet Sarah so lange, bis diese nachgibt. Aufbegehren scheint ihr sowieso fehl am Platz zu sein, nachdem Patrick sie kürzlich, gottlob noch rechtzeitig, nach einem weiteren Selbstmordversuch, in ihrem Haus aufgefunden hatte.

Obwohl Sarah und Patrick sich in der Folgezeit bemühen, den schlechten Ruf ihres neuen Hauses, auszumerzen und sich Hals über Kopf in die Renovierungsarbeiten stürzen, sind die Dorfbewohner äußerst skeptisch. Einzig die neu hinzugezogene Anna und der Maler Ben, der Sarah dazu überreden will, dass sie ihre Werke in der ortsansässigen Galerie ausstellt, werden zu guten Freunden von Sarah. Patrick will sich dagegen von allen fernhalten und hätte es am liebsten, wenn Sarah ihre Pflichten als Hausfrau und Mutter ernster nehmen würde. Und in der Tat tragen Joe und Mia einige Probleme mit sich herum, die sie aus Sorge um den labilen Gesundheitszustand ihrer Mutter, verheimlichen.

Als auch noch seltsame Dinge vor der Haustür abgelegt werden und es scheint, als ob jemand das Haus und die Familie beobachtet, spitzt sich die Lage zu. Die komplette Familie ist gereizt und Patrick reagiert genervt, als er erfährt, dass Sarah und Mia sämtliche Schauergeschichten, die sich um das Mörderhaus ranken, aufsaugen und ein unnatürliches Interesse daran zeigen….

Es steht in der Beschreibung auf Verkaufsplattformen geschrieben, dass Vanessa Savages Roman „Mörderhaus“, empfehlenswert wäre für Fans von S. K. Tremayne, Gillian Flynn, Amy Gentry oder Paula Hawkins. Nun kenne ich Romane zweier genannter Autoren und muss ehrlich sagen, dass diese Autorenvergleiche Vanessa Savages Debüt in keiner Weise gerecht werden. Denn um es vorweg zu sagen- ich weiß nicht, wann ich zuletzt einen dermaßen fesselnden Psychothriller wie Mörderhaus“ las, der dieser Bezeichnung auch gerecht wurde.

Es war zunächst das düstere Cover, das mich in seinen Bann zog und mich aufmerksam werden ließ auf die Story, doch im Gegensatz zu vielen anderen Büchern dieses Genres, hält auch der Inhalt, was der Klappentext verspricht.

Man bekommt hier feinsten Psychothrill und unter die Haut gehende Gruselelemente geboten aber vor allem eine atmosphärisch dichte Story, so dass man praktisch von Beginn an, in die Geschichte gesogen wird. Die Romanheldin Sarah, mag vielleicht so manches Mal, arg passiv erscheinen; man möchte sie als Leser sehr gerne zwischenzeitlich schütteln, doch Sarahs Handeln ist, allein wegen ihrer bisherigen Vita, nachvollziehbar. Man kann sich gut in sie hineindenken, ihre Zweifel und Ängste verstehen, was auch für ihre Hin- und Hergerissenheit gilt. Weite Teile des Romans werden aus Sarahs Sicht erzählt; also in „Ich-Form“, allerdings findet man auch kursiv geschriebene Romanpassagen vor, in denen eine Person zu Wort kommt, die mehr über Dinge aus der Vergangenheit zu erzählen weiß, als Sarah. Natürlich werde ich besagte Person nicht namentlich nennen.
Die Veränderungen, die manche Familienmitglieder von Sarah durchmachen, gehen einem ziemlich an die Nerven und schüren die Neugierde immens.

Es ist kein Psychothriller für Fans blutiger Metzelszenarien, sondern eher für die Hitchcockfraktion, die leisen, subtilen Psychothrill mit Gruselfaktor bevorzugen.
Die Autorin legt zwischenzeitlich einige falsche Fährten und überhaupt spielt sie geschickt mit der Neugier ihrer Leser, so dass man einfach nicht aufhören kann zu lesen, bis man alles Wissenswerte erfahren hat über die Romanfiguren, deren zahlreiche Geheimnisse und Beweggründe.
Übrigens, ein Hinweis an diejenigen unter Euch, die ihre Neugierde nicht bezähmen können- es bringt so gar nichts, sich zuvor die letzte Seite zu Gemüte zu führen.

Ich möchte auch nicht zuviel verraten; lediglich kann ich allen Psychothrillerfans hier nur zu diesem Roman raten, aber Vorsicht, vielleicht nicht gerade in den Abendstunden mit dem Lesen beginnen, weil man ansonsten eine schlaflose Nacht hat.

Kurz gefasst: Feinster Psychothrill und unter die Haut gehende Gruselelemente- ein echter Pageturner! Empfehlenswert!

Veröffentlicht am 17.03.2019

Ein unblutiger und mit viel Feingefühl geschriebener Thriller

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Der Psychothriller "Mörderhaus" der englischen Autorin Vanessa Savage erscheint am 1.2.2019 im Knaur Verlag.


Patrick verwirklicht seinen lang gehegten Traum und kauft für seine Familie das Haus in Wales, ...

Der Psychothriller "Mörderhaus" der englischen Autorin Vanessa Savage erscheint am 1.2.2019 im Knaur Verlag.


Patrick verwirklicht seinen lang gehegten Traum und kauft für seine Familie das Haus in Wales, in dem er aufgewachsenen ist. Er beschreibt es als heimelig und malerisch gelegen. In Wahrheit ist es eher feucht, kalt und baufällig, denn seit dort ein Mann seine Familie ermordet hat, stand es leer. Von diesen Hintergründen erzählt er seiner Frau Sarah und den Kindern Mia und Joe nichts.

Diese Geschichte scheint immer noch im Haus zu stecken, denn Sarah fühlt sich beobachtet und bemerkt bei Patrick eine zunehmende Veränderung im Wesen.


Titel und Cover haben hier mein Interesse geweckt und die dem Buch vorangestellte Schlagzeile machte mich neugierig.
Schnell entdeckt man, dass hinter der scheinbar perfekten Fassade dieser Familie nicht alles in Ordnung ist. Sie ziehen in ein Haus, indem sich eine schreckliche Tragödie abgespielt hat. Dieses Unglück scheint im Haus weiter umzugehen, das fühlt Sarah. Sie wird von einem Fremden beobachtet, es erfolgen stumme Anrufe und anonyme Geschenke. Außerdem wird ihr Mann Patrick immer merkwürdiger. Allmählich erfährt Sarah von der Geschichte des Hauses, manche Dinge, die sie wahrnimmt, scheinen aber auch ihren Träumen unter dem Einfluss von Tabletten herzurühren.


Dieser Thriller lebt von seiner Story und den leisen, subtilen Gruseltönen. Die Autorin hat einen intensiven und Angst aufbauenden Schreibstil, der sich gut lesen lässt, der mich mitgezogen und beeindruckt hat. Auch wenn der Erzählstil eher ruhig und romanähnlich wirkt, so sorgt gerade das Unaufdringliche für eine lauernde Gefahr, es geschehen Wendungen, die man nicht richtig einschätzen kann und die daher bedrohlich wirken. Was ist wahr und wer ist böse, wem kann man in dieser Geschichte trauen?

Es gibt jedoch auch einige erzählerische Längen, so schenkt die Autorin einzelnen Vorgängen des Alltagslebens und auch der Renovierung viel Beachtung, die meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre.

Das Setting ist perfekt gewählt, die gruselige Atmosphäre liegt über der Handlung wie ein düsterer Schleier, der alles vernebelt.


Die Charaktere sind undurchsichtig, haben eigenartige Verhaltensweise und sind für mich irgendwie nicht zu greifen, ich habe von ihnen kein klares Bild vor Augen gehabt. Das hat mich etwas gestört, ist aber für Thriller durchaus der übliche Fall und sorgt für Ungewissheit und Spannung.

Hier war bei den Figuren jedoch zu viel unnormales Verhalten an der Tagesordnung. Sarah hat psychische Probleme, Mia glaubt an übersinnliche Erscheinungen, Patrick ist besessen von diesem Haus und Joe ist ein dünnhäutiges Sensibelchen.
Auch die Nebenfiguren werfen ein undurchsichtiges Bild auf das Geschehen.

Die Handlung enthüllt immer mehr Lügen und Geheimnisse der Figuren und nach und nach werden immer mehr Hintergründe aufgedeckt.


"Das Mörderhaus" ist ein Thriller, der erst allmählich Fahrt aufnimmt, unblutig und doch nervenaufreibend erzählt wird.

Veröffentlicht am 02.03.2019

Unblutiger, düsterer Psychothriller, bei dem die Lügen und Geheimnisse innerhalb der Familie nach und nach aufgedeckt werden

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Seit dem Tod ihrer Mutter vor wenigen Monaten leidet Sarah an Depressionen. Als sie mit einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus kommt, beteuert sie, dass es ein Unfall war, was von ihren Kindern ...

Seit dem Tod ihrer Mutter vor wenigen Monaten leidet Sarah an Depressionen. Als sie mit einer Überdosis Schlaftabletten ins Krankenhaus kommt, beteuert sie, dass es ein Unfall war, was von ihren Kindern Joe und Mia bezweifelt wird. Ihr Mann Patrick beschließt, dass es Zeit für einen Neuanfang ist und schlägt voller Euphorie vor, sein Elternhaus an der Küste von Wales zurückzukaufen. Er schwärmt von seinem Aufwachsen in der Einfamilienhausidylle, während Sarah skeptisch ist, da sie sich das Haus eigentlich nicht leisten können und weil in dem Haus vor 15 Jahren eine ganz Familie von einem Messerstecher ausgelöscht wurde.
Weder Sarah noch die jugendlichen Kinder fühlen sich in dem kalten und feuchten Haus wohl. Insbesondere Mia leidet unter Albträumen und Sarah fühlt sich verfolgt und beobachtet. Zudem findet sie immer wieder Spielzeug oder andere Gegenstände, die belegen, dass jemand ums Haus schleicht oder auch schon darin eingedrungen ist. Auch Patrick beginnt sich zu verändern, ist aggressiv und die Erzählungen seiner perfekten Kindheit scheinen auch nicht der Wahrheit zu entsprechen.
Aufgeschreckt durch Erzählungen der Bewohner der Kleinstadt und diverse Zeitungsartikel über das "Mörderhaus" fürchtet Sarah, dass es das Haus ist, das Patricks Verhalten beeinflusst.

Der Roman ist aus der Ich-Perspektive von Sarah erzählt, so dass man als Leser nicht genau weiß, was Wirklichkeit ist und was sie sich - noch unter Medikamenten stehend - nur einbildet. Ihre Unsicherheit und Angst ist nachvollziehbar, da sich die diversen "Geschenke" nicht erklären lassen. Es geht eine Bedrohung aus, die aber stets im Verborgenen bleibt. Ist es der Mörder, der aus der Haft entlassen wurde oder entsteht die Gefahr durch das Haus selbst? Wie gefährlich kann Patrick seiner eigenen Familie werden?

Es ist ein unblutiger, düsterer Psychothriller, bei dem die Spannung langsam aufgebaut wird. Nach und nach werden Lügen und Geheimnisse aufgedeckt, die innerhalb der Familie Walker schwelen. Der Leser wird von der Geschichte derart gepackt, dass man die naive Sarah am liebsten schütteln will und sich fragt, wie viel sie noch bereit ist, von ihrem Mann zu ertragen. Durch die Veränderung des Ehemanns ging gleichzeitig aber die von dem Haus ausgehende gruselige Atmosphäre verloren, die den Nervenkitzel des Romans zu Beginn auslöste, was ich schade fand und was das Ende für mich ein wenig in die Länge zog.