Cover-Bild Der Grolltroll (Bd. 1)

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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Coppenrath
  • Genre: Kinder & Jugend / Bilderbücher
  • Seitenzahl: 32
  • Ersterscheinung: 09.11.2018
  • ISBN: 9783649628934
  • Empfohlenes Alter: ab 3 Jahren
Barbara van den Speulhof

Der Grolltroll (Bd. 1)

Stephan Pricken (Illustrator)

Es könnte alles so schön sein! Wäre da nicht die blöde Hütte, die immer wieder zusammenkracht, oder der dumme Baum, von dem einfach kein Apfel herunterfallen will … Den Frust und die Wut, wenn Dinge nicht so laufen, wie man es sich wünscht, kennt jeder. Auch der Grolltroll. Was aber tun, wenn die ganz große Wut kommt und uns einfach überrollt? Das Bilderbuch von aprilkind, Barbara van den Speulhof und Stephan Pricken hilft, ihr spielerisch ein Ende zu setzen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.03.2019

vom ersten Frust zur Wut-Kette

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"Der Grolltroll“ ist ein Kinderbuch, ab 3 Jahren von den Autoren Barbara van den Speulhof und Aprilkind, welches im 2018 im Coppenrath Verlag erschien.

das Cover / Illustrationen
Das Cover fällt durch ...

"Der Grolltroll“ ist ein Kinderbuch, ab 3 Jahren von den Autoren Barbara van den Speulhof und Aprilkind, welches im 2018 im Coppenrath Verlag erschien.

das Cover / Illustrationen
Das Cover fällt durch den miesgelaunten Troll sofort ins Auge.
Beim Vorlesen fällt sofort positiv auf, dass die Illustrationen den Text nicht einfach nur wiedergeben, sondern beide Elemente sich ergänzen.

Dadurch werden die Illustrationen vom Kind tatsächlich sehr genau betrachtet, jede Wutwolke und jeder Blitz genau analysiert und verglichen.
Den Ansatz finde ich sehr schön, denn dadurch konzentriert sich das Kind auf die Mimik und deren Veränderung – ein wichtiger Schritt für die Empathieentwicklung eines Kindes.

Während der Text z.B davon erzählt, dass der Grolltroll eine Hütte bauen möchte, ist anhand den Illustrationen ersichtlich, dass ihm das nicht gelingt.

Inhalt
Manche Tage sind zum Verzweifeln, das muss auch der kleine Troll feststellen, als ihm eines Tages einfach keines seiner Vorhaben gelingen will.
Erst stürzt die Hütte, die der Troll bauen will einfach wieder ein, dann bekommt er keinen Apfel vom Apfelbaum geschüttelt und zum Schluss schwimmt auch noch keines seiner selbstgebauten Boote.

So wandert der kleine Troll an diesem Tag von einem Frusterlebnis zum nächsten, wird wütend und wütender und findet sich am Ende in einer Wut-Kette wieder, die er nicht einmal mithilfe seiner Freunde durchbrechen kann.
So einen wütenden Troll können seine Freunde nicht ertragen und entschließen sich kurzerhand dazu die Koffer zu packen.

Rezension
Die Geschichte rund um den Grolltroll von Barbara van den Speulhof und Aprilkind ist emotional sehr authentisch gestaltet.
In Kombination mit den zu jeder Situation passenden Illustrationen von Stephan Pricken wurde hier ein kindgerechtes Gesamtwerk zum Thema Wut und Umgang mit Wut geschaffen.

In der Geschichte wandert der kleine Troll von einer Frustration zur Nächsten, einfach nichts scheint ihm zu gelingen.
Das gefühlte Gewitter in seinem Bauch, welches er nach all den Niederlagen empfindet, wird immer größer und der Druck irgendwann so groß, dass sich das Gewitter entlädt, ausgerechnet vor seinen Freunden.

Die Texte der Geschichte bestehen aus kurzen, verständlichen Sätzen.
Die Textpassagen sind insgesamt sehr übersichtlich gehalten, die
Illustrationen dominieren die 32 Doppelseiten des Buches.

Eine kurze, aber verständliche Geschichte um ins Gespräch zukommen.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Erste Hilfe für Zornbinkerl

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Wer kleinere Kinder hat oder hatte, kennt sie zur Genüge: Diese finsteren Momente, in denen das Kind aus scheinbar nichtigem Anlass in einen Strudel von ohnmächtiger Wut und Verzweiflung gerät, aus dem ...


Wer kleinere Kinder hat oder hatte, kennt sie zur Genüge: Diese finsteren Momente, in denen das Kind aus scheinbar nichtigem Anlass in einen Strudel von ohnmächtiger Wut und Verzweiflung gerät, aus dem es kein Entkommen zu geben scheint. Und der betreuende Erwachsene hat gleichermaßen mit wachsender Hilflosigkeit und zunehmendem Ärger zu kämpfen. Wie gut, dass der Coppenrath-Verlag dieses großartige Erste-Hilfe-Buch für Zornbinkerl (bayerisch) herausgab, das man im Übrigen auch manchem Erwachsenen schenken möchte…
Allein schon der Titel dieses großformatigen Bilderbuches ist Programm: Der Grolltroll – eine geniale Wortschöpfung, dessen Aussprache mit drohend-rollendem r allein schon der Inbegriff von Zorn ist (und übrigens bei unerwartetem Gebrauch urplötzlich zu entspannendem Gelächter führen kann.) Jedenfalls ist der Grolltroll ein armer Kerl, denn alle und alles hat sich gegen ihn verschworen, und nie, niemals, ist er an irgendetwas selbst schuld. Und wenn er dann so ganz unschuldig von Wut überrollt wird und die Rauchwölkchen über seinem Kopf wabern, dann ist er allein, alleiner kann man gar nicht sein…
Die wunderschönen, ausdrucksstarken Illustrationen von Stephan Pricken sind so lebendig, so farbenfroh, so aussagekräftig, so detailreich, dass man sie immer und immer wieder anschauen mag. Und wenn Stimmungsgewitter aufziehen wollen, egal ob bei Kleinen oder Großen, dann empfiehlt sich als Sofortmaßnahme, sich schnell zusammen zu setzen und die Welt von Grolltroll anzuschauen. Bei diesen fröhlichen, liebevollen Bildern werden Zorn und schlechte Laune ganz schnell vergessen, bei Groß und Klein. Gerne leiste ich der Weisung des Grolltrolls Folge, die ich zu Anfang des Buches fand: „Sei bloß lieb zu diesem Buch!“ Gar keine Frage!

Veröffentlicht am 26.01.2019

Fast schon interaktiv

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Der Grolltroll erlebt in dieser Geschichte, dass nicht jedes erdachte Projekt umsetzbar ist, dass auch beim Spielen nicht immer alles klappt. So entsteht in seinem Bauch aus Wut, Frustration und Ärger ...

Der Grolltroll erlebt in dieser Geschichte, dass nicht jedes erdachte Projekt umsetzbar ist, dass auch beim Spielen nicht immer alles klappt. So entsteht in seinem Bauch aus Wut, Frustration und Ärger ein Wut-Gewitter, das er auf seine Umwelt niederprasseln lässt. Doof ist jedoch auch das Alleinsein.
Das Buch ist sehr schön gestaltet, die Bebilderung zeigt die starken Gefühle des Grolltrolls, die verwendete Schriftart und die Größe der Buchstaben verkörpern die Lautstärke seiner Wutausbrüche. Schön finde ich auch den Troll zum Kuscheln, dessen Mimik sich wie im Buch je nach Laune anpassen lässt.
Fazit: Seit der Grolltroll bei uns eingezogen ist, lesen wir ihn fast jeden Abend vor. Einige Szenen spielt mein Kind (3) nun schon mit. Das Buch kommt bei uns prima an.
Wir empfehlen es gern weiter.

Veröffentlicht am 20.01.2019

Zum Grollen gut!

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Ich habe immer gedacht, dass meine Pubertät schlimm war. Dieses Chaos im Kopf, diese Stimmungsschwankungen. Doch wenn ich mir die Entwicklungsphasen meines Sohnes so aus der Distanz betrachte, muss ich ...

Ich habe immer gedacht, dass meine Pubertät schlimm war. Dieses Chaos im Kopf, diese Stimmungsschwankungen. Doch wenn ich mir die Entwicklungsphasen meines Sohnes so aus der Distanz betrachte, muss ich feststellen, dass diese womöglich noch schwerer zu ertragen sind. Als Kind muss man so viele Dinge lernen, die einen hin und wieder zur Verzweiflung bringen. Da man sich jedoch auch noch nicht richtig kommunizieren und seine Gefühlswelt regulieren kann, verwandelt man sich blitzschnell von dem gut gelaunten kleinen Schatz in einen ausgewachsenen Wutpups. Dieses Phänomen erlebe ich seit einigen Monaten bei meinem Sohn. Um einen explosiven Wutanfall auszulösen reicht manchmal nur ein Baustein, der sich nicht entsprechend platzieren lässt. Dann heißt es: Entdeckung!!!

Zugegeben – ganz so dramatisch ist es dann doch nicht (aber fast). Dennoch braucht man Nerven wie Drahtseile. Es beruhigt mich immer wieder, wenn andere Eltern von ähnlichen Situationen aus ihrem Alltag berichten. Ein Bilderbuch, welches sich auf sehr amüsante Weise diesem Thema widmet, ist „Der Grolltroll“. Dieser Name sagt einfach alles, deswegen musste dieses Buch bei uns einziehen. Also in das Bücherregal unseres Grolltrolls.

Der Grolltroll aus diesem Bilderbuch hat ähnliche „Probleme“, wie mein kleiner. Es gibt Tage, an denen ihm nichts gelingen will. Die Hütte, die er verzweifelt versucht aufzubauen, fällt immer wieder in sich zusammen und seine gefalteten Papierschiffe gehen einfach unter – kaum dass sie das Wasser berühren. Dann ist da noch der Apfelbaum, von dem einfach kein Apfel herunterfallen will … Ihr seht schon – das sind schwerwiegende Probleme, die den Frust größer werden lassen und zu einem ausgewachsenen Wutanfall anzuschwellen. Dieser bricht ausgerechnet vor den Freunden vom Grolltroll aus ihm heraus. Als die Gewitterwolken sich verzogen haben, steht der Grolltroll ganz verlassen da.

Wenn Dinge nicht so laufen, wie man es sich wünscht
Das ist schon eine sehr schwierige Situation, mit der wir Erwachsenen schon sehr zu kämpfen haben. Aus diesem Grund kam „Der Grolltroll“ von Barbara van den Speulhof und Stephan Pricken wie gerufen. Denn die wechselnden Stimmungslagen meines Nachwuchses sind einfach schwierig zu Händeln. Selbst mit viel Verständnis und Einfühlungsvermögen ist da einfach manchmal nichts zu machen. Mit diesem Buch fand ich den Grolltroll – einen Gleichgesinnten für meinen Sohn, der ähnliche Probleme hat. Sie stehen beide quasi auf einer Stufe und es war sehr schön zu erleben, wie mein Kind die Geschichte aufgesogen hat. Je wütender der kleine Grolltroll wurde, umso stiller wurde er und betrachtete sehr genau das weitere Geschehen. Am Ende war er sehr glücklich, dass nach einer Entschuldigung alle dem Grolltroll verziehen haben und wieder zu besten Freunden wurden. Dieses Geschehen ist für mich die wichtigste Botschaft – dass man sich verzeiht. Wie und warum es geschieht ist völlig gleich.

Nicht nur das Thema und die Handlung überzeugen, sondern auch die wunderbar witzigen Illustrationen von Stephan Pricken. Dieser Illustrator hat eine wunderbare Art Stimmungslagen authentisch auf Papier zu bringen, das man sie nicht nur nachempfinden, sondern sich selbst darin wiederfinden kann.

Ob „Der Grolltroll“ Wutausbrüche verhindern kann, wage ich zu bezweifeln. Jedoch bietet dieses Kinderbuch mit seinen wichtigen Botschaften, eine gute Möglichkeit den Umgang mit Wut und Frust kindgerecht zu thematisieren.

https://kathrineverdeen.de

Veröffentlicht am 16.11.2018

Eine wundervolle Geschichte zum Thema Wut, ich bin hellauf begeistert!

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Bei diesem schönen Bilderbuch war meine Neugier sofort geweckt. Sieht das Cover nicht richtig knuffig aus? Okay, zugegeben, nett gucken tut dieser blaue, flauschige Troll nicht gerade. Richtig böse und ...

Bei diesem schönen Bilderbuch war meine Neugier sofort geweckt. Sieht das Cover nicht richtig knuffig aus? Okay, zugegeben, nett gucken tut dieser blaue, flauschige Troll nicht gerade. Richtig böse und grimmig schaut er drein, wie so ein richtiger Grolltroll eben. Aber warum grollt er so? Das wollte ich unbedingt erfahren, daher ließ ich den Grolltroll sehr gerne bei mir einziehen.

Eigentlich hat der kleine Troll gerade gar kein Grund zum Meckern. Sein Zuhause, eine wunderschöne Waldlichtung, ist herrlich idyllisch mit dem grünen, saftigen Gras, den bunten Blumen, dem dahinplätschernden Bach und der schönen warmen Sonne, die ihm den blauen Pelz wärmt. Wenn es dem Troll nun noch gelingen würde, diese tolle Hütte zu bauen, die er bereits bis ins kleinste Detail vor Augen hat, ja, dann könnte das Leben wirklich perfekt sein. Tja, nur leider will das mit der Hütte einfach nicht klappen, immer wieder kracht alles zusammen. Grrr! Auch der doofe Baum meint es heute nicht gut mit dem Troll und lässt einfach keinen Apfel herunterfallen, da kann der Troll noch so wild am Stamm schütteln. Heute will einfach gar nichts gelingen, der kleine Troll wird immer wütender und zorniger. Schließlich werden der Frust und die Wut so groß, dass aus dem kleinen Troll ein aufgebrachter Grolltroll wird. Seine Freunde wollen zuerst noch versuchen, den grollenden Grolltroll zu trösten, aber dieser will sich partout nicht aufmuntern lassen. Dann eben nicht, soll ihr Freund doch alleine vor sich hin schmollen. Dem Grolltroll ist es zunächst noch egal, als seine Freunde das Weite suchen. Aber dann wird ihm bewusst, dass er vielleicht doch falsch reagiert hat. Aber was kann er tun, damit seine Freunde ihm verzeihen?

Ich glaube, das kennt jeder von uns, wenn man so richtig wütend ist und schon die kleinste Sache dazu führen kann, dass man nur noch mieser drauf ist. Nicht nur Kinder können sich in grollende kleine Monster verwandeln, auch wir Erwachsene haben mal so Momente, in denen wir uns bockig und grummelig-brummig verhalten. Wütend das Gesicht verziehen, mit dem Fuß aufstampfen, trotzig die Arme verschränken, sich die Haare raufen, seine Wut laut herausschreien – na, kommt euch das bekannt vor? Wer jetzt nö sagt, dem glaub ich das schlichtweg nicht. ;)

„Der Grolltroll“ erzählt eine wundervolle Geschichte über die Wut. Am kleinen blauen Troll können wir sehr schön sehen, wie das so ist mit der Wut, wie sie langsam kommt, immer größer und gewaltiger wird, bis sie schließlich ausbricht und aus einem so lieben Wesen wie dem kleinen Troll einen grollenden Grolltroll macht. Wenn man allerdings in so einer Stimmung ist, handelt man oft hitzköpfig und unüberlegt. So auch der Grolltroll, der seine Freunde mit seiner schlechten Laune vergrault. Wie aber entschuldigt man sich für dieses Verhalten? Der Grolltroll zeigt uns, wie das geht.

Anhand dieser total süßen, witzigen und liebenswerten Geschichte können Kinder erfahren, was sie tun können, wenn sie in ihrer großen Wut ungerecht zu ihren Freunden sind. Wie der Grolltroll das anstellt, werde ich hier aber natürlich nicht verraten, da müsst ihr das Buch schon selber lesen. Was ihr unbedingt tun solltet! Ich habe mich beim Durchblättern dieses niedlichen Bilderbuches zu einem richtigen Grolltroll-Fan entwickelt und ich hoffe sehr, dass wir noch viele weitere so tolle Geschichten mit diesem flauschigen blauen Troll zu lesen bekommen werden.

Für Kinder ab 3 Jahren bietet das Buch einen wunderbaren Vorlesespaß. Kinder in dem Alter sollten die Handlung schon verstehen können und wenn nicht, so werden sie beim Betrachten der großartigen Illustrationen die reinste Freude haben. Mir haben die vielen farbenfrohen, witzigen Bilder richtig gut gefallen. Ich musste sehr oft laut loslachen, wenn ich die grimmige Miene des Grolltrolls sah. Anhand der Bilder mitzuverfolgen, wie die Wut des Grolltrolls immer größer wird, ist einfach nur köstlich. „Der Grolltroll“ ist auf jeden Fall nicht nur ein Buch für Kinder, in meinen Augen bietet es für Jedermann, ganz egal welchen Alters, ein wundervolles Leseerlebnis.
Ganz besonders ans Herz legen kann ich euch das Buch, wenn ihr gerade schlechte Laune habt. Die Geschichte des Grolltrolls wird euch garantiert aufmuntern und euch ein breites Lächeln aufs Gesicht zaubern.

Fazit: Was für ein süßes, wundervolles Bilderbuch! Auch wenn wir es hier größtenteils mit einem schlecht gelaunten, wütenden Grolltroll zu tun bekommen, habe ich mich richtig in dieses flauschige kleine Monsterchen verliebt. „Der Grolltroll“ erzählt eine tolle Geschichte über die Wut, die Kindern – und auch Erwachsenen – sehr schön zeigt, wie man sich bei Freunden für sein schlechtes Verhalten entschuldigen kann. Wenn man so richtig wütend ist, reagiert man eben manchmal über, im Grolltroll wird sich sicherlich so mancher wiederfinden. Mich hat dieses schöne Bilderbuch bestens unterhalten und mir richtig gute Laune beschert. Ich kann es wärmstens empfehlen und vergebe volle 5 von 5 Sternen!