Cover-Bild Regnum
Band 2 der Reihe "Animals Lane"
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7,99
inkl. MwSt
  • Verlag: BoD – Books on Demand
  • Themenbereich: Belletristik - Horror: Zeitgenössisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Horror
  • Seitenzahl: 120
  • Ersterscheinung: 02.11.2025
  • ISBN: 9783695198139
Armands A. Asimov

Regnum

Animals Lane: Passus II - Eine dystopische Tierfabel
Willkommen in Regnum - wo das Versprechen zum Albtraum wird. In Macellum herrschen Gestank, Enge und Angst. Die Schweine warten auf ihre Bestimmung: die verheißene Arche, die sie ins Königreich Regnum bringen soll. Doch das Versprechen ist eine Lüge - und was hinter den Toren wartet, ist schlimmer als jeder Stall. Als verseuchte Rationen und ein tödliches Virus die Herde treffen, beginnt ein Albtraum aus Krankheit, Gewalt und Abtransport. Aus der Sicht eines Schweins entfaltet sich ein Sog aus Body Horror, industrieller Grausamkeit und einem Mythos, der nur Verderben birgt. Zwischen Schlachthof und Rebellion entsteht eine apokalyptische Parabel über Macht, Tierethik und Menschlichkeit - und darüber, was geschieht, wenn die Opfer zurückschlagen. Ein kompromissloser Roman, atmosphärisch dicht und literarisch scharf, der lange nachhallt - und die Frage stellt: Wer ist hier wirklich das Tier?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.02.2026

Ins gelobte Regnum ?

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»Animals Lane: Härter als jedes Märchen. Wahrer als jeder Albtraum.« -
so steht es auf der Autorenseite und das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Der Autor schreibt in jedem Teil der Reihe ...

»Animals Lane: Härter als jedes Märchen. Wahrer als jeder Albtraum.« -
so steht es auf der Autorenseite und das ist die Wahrheit und nichts als die Wahrheit.
Der Autor schreibt in jedem Teil der Reihe über Tiere und aus deren Sicht. Das ist nicht schmeichelhaft für uns Menschen und auch nicht flauschig, kuschlig oder süß.
Das ist krass, erschreckend und blutig und nicht reine Fiktion, sondern leider näher an der Wirklichkeit als manch einer denkt.
In Regnum ist der Erzählende ein Sc hwein, mitten in einer herunter gekommenen Mastanlage.
Es ist dreckig, voll, stinkend. Die Tiere werden mit Medikamenten vollgestopft, die mehr schaden als helfen. Fiktion und Wahrheit liegen hier teilweise so nah beieinander, dass es wehtut und wehtun soll und muss. Aber lest selbst.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Gruselige Schweinerei

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"Regnum" von Armands A. Asimov ist jetzt schon der zweite Schritt auf der Animals Lane und ich bin jetzt, nach der Lektüre, schon sehr gespannt auf die weiteren. Das Grauen ist hier noch tiefer als beim ...

"Regnum" von Armands A. Asimov ist jetzt schon der zweite Schritt auf der Animals Lane und ich bin jetzt, nach der Lektüre, schon sehr gespannt auf die weiteren. Das Grauen ist hier noch tiefer als beim ersten Buch und geht beim Lesen direkt unter die Haut.
Dieses Mal führt uns unsere Reise in eine große Schweinemastanlage. Die Schweine selber bilden dort eine Art Gesellschaftsform aus, es wird regiert, es wird unterdrückt und Intrigen gesponnen. Aber alle träumen gemeinsam vom versprochenen Paradies in "Regnum", wohin sie abtransportiert werden, wenn sie ihr bestimmtes Gewicht erreicht haben. Auch hier gibt es aber Jemanden, der tiefer blickt und dafür verachtet wird. Es gibt hier sehr viele Spiegel, die uns, den Menschen, vorgehalten werden. Sehr viele Umgangsformen und Ausgrenzungen, bis hin zu Wegsehen und Ignorieren.
Über dem Allem steht aber auch hier der Mensch, mit seiner Gier und Nichtachtung dem Wesen Tier gegenüber. Hier wird das Leid sehr schnell absichtlich vergrößert und die Lage eskaliert.
Kein Buch für schwache Nerven oder einen schwachen Magen, die gezeichneten Bilder gehen unter die Haut. Es ist gerade deshalb ein wichtiges Buch, dass zum nachdenken und vielleicht umdenken anregt. Ich würde es mir wünschen, zu unser aller Wohl.
Der Schreibstil ist großartig und eindringlich, ich bin gespannt auf die weiteren Bücher der Reihe.

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Veröffentlicht am 07.11.2025

Eine Horrorgeschichte die im Gedächtnis bleibt.

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Regnum ist eine Geschichte die es in sich hat, eine Geschichte die nichts für Schwache Nerven ist.

In diesem Buch geht es um das Schicksal der Schweine, dessen Leben auf dem Bauernhof und letztendlich ...

Regnum ist eine Geschichte die es in sich hat, eine Geschichte die nichts für Schwache Nerven ist.

In diesem Buch geht es um das Schicksal der Schweine, dessen Leben auf dem Bauernhof und letztendlich deren bitterem Ende.

Welches die Schweine jedoch auf eine andere Ebene hebt, auf eine Art und Weise die Markerschütternder gar nicht sein könnte, denn durch ein aus einem Labor stammenden Futterzusatz, welches die Schweine unter ihr Tägliches Futter gemischt bekommen haben, mutieren diese zu wahrhaftigen Ungeheuern. Wodurch die einstigen Schweine jedoch in der Lage sind, sich an den Bauern die sie Tag ein Tag aus mit dem vermeintlichen Wundermittel versorgten, sowie an den Menschen die ihnen ihr bitteres Ende bescheren sollten bitter zu Rächen. und all denen Menschen die noch kommen werden und nach ihrem Leben trachten wollen.

Durch die äußerst bildliche Beschreibung der verschiedenen Ereignisse, bekommt man ein sehr gutes Bild vor Augen, welch grausige Zustände die Schweine in ihrem Leben ertragen müssen. Zudem wird hier aufgezeigt das wieder einmal eine gewisse Gier hinter alle dem Steckt. Hauptsache so schnell wie nur irgendwie möglich zum "Erfolg", auch wenn es auf Kosten der Tiere ist, die sowieso leider nur Mittel zum Zweck waren.


Die Geschichte ist von Grausamkeiten, Ekel erregenden Ereignissen, desolaten Zuständen, Unmenschlichen und trauriger Weise doch so Menschlichem Verhalten geprägt.

Eine Horrorgeschichte die noch lange im Gedächtnis bleiben wird.
Ein gelungener zweiter Teil von der Animals Lane Reihe.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Schweineleben in der Hand des Menschen

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Gefangen in der Enge von Stall und "Auslauf"bereich in den eigenen Exkrementen stehend und liegend, gefüttert mit minderwertigem Abfall und dazu noch vergiftet mit einem vermeintlichen Wunderpulver fristen ...

Gefangen in der Enge von Stall und "Auslauf"bereich in den eigenen Exkrementen stehend und liegend, gefüttert mit minderwertigem Abfall und dazu noch vergiftet mit einem vermeintlichen Wunderpulver fristen die Schweine von Macellum ihr Dasein. Hoffend auch die Erlösung in Regnum. Doch das Verschwörungsschwein hat Informanten, die ihm von etwas ganz anderem berichtet haben. Was wird mit den Schweinen passieren? Was tun Menschen anderen Lebewesen an?

Eine heftige Geschichte, die im Gedächtnis bleibt und einen zum wiederholten Male über die menschliche Grausamkeit erschauern lässt. Nichts für schwache Nerven, aber eigentlich sollte jeder diese Story gelesen haben und sein eigenes Verhalten hinterfragen.

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Im Hades der Nutztire

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Über die Geisterbahn landet man sehr schnell in einer gewaltigen Schweinezucht, die zwar groß, aber leider nicht im besten Zustand ist. Die autodiegetische Erzählform reißt einen regelrecht in das furchtbare ...

Über die Geisterbahn landet man sehr schnell in einer gewaltigen Schweinezucht, die zwar groß, aber leider nicht im besten Zustand ist. Die autodiegetische Erzählform reißt einen regelrecht in das furchtbare Geschehen hinab, ins Regnum, ins Reich der Finsternis, so mag man annehmen. Man glaubt, in einem stinkenden See von Fäkalien ertrinken zu müssen. Dem genialen Autor gelingt es jedoch schon nach wenigen Absätzen, die Beziehung zwischen Protagonisten und Leser zu festigen. Da der Protagonist sich von Anfang an sicher ist, über den Fallstricken und Fäkalgruben seiner morbiden Existenz zu stehen, wird er sozusagen zum Leser, sowie der Leser sich seiner annimmt und auf ihn einlässt.
Viele Dinge sind nebulös. Man fragt sich beispielsweise: Handelt es sich wirklich um eine Krankheit, um eine Seuche, oder ist es ein Futtermittelzusatzstoff? Ist es ein Gift oder eine Zoonose? Ein Schuldiger ist rasch gefunden, es ist der kleine Bauer, nicht der Lange.
Logische Fehler darin mag ich der Denke des Protagonisten anlasten. Viren werden nicht aus Futtermittelzusatzstoffen entstehen, und ein Eber ist keine Sau. Aber was versteht ein Schwein schon von Hygiene oder von deutscher Sprache?
Erzählform: Autodiegetisch und damit die beste der möglichen Welten (G. W. Leibniz - passt so gut oder so schlecht wie auf unsere elende Wirklichkeit).
Logische Handlung: Sehr gelungen.
Protagonisten: Bildhaft und originell.
Obwohl ich vom Buch begeistert bin, finde ich das Ende etwas sehr weit abgehoben. Natürlich ist der unausweichliche Tod schwer in eine wie auch immer geartete Welt einzubauen, denn Sein und Tod sind zwei unvereinbare Zustände. Aus der Sicht ist das Ende sogar als gelungen zu betrachten.
Fazit: Sehr gelungener Roman des Genres. Jedem Leser mit gesunden Nerven uneingeschränkt zu empfehlen.

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