Cover-Bild Rauhnächte
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22,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 12.11.2025
  • ISBN: 9783328604372
Ellen Sandberg

Rauhnächte

Roman - Atmosphärische Spannung von der SPIEGEL-Bestsellerautorin
Kalte Nächte, alte Geheimnisse, dunkle Gefahren

Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen !“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn , dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche . Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2026

hat mir wieder gut gefallen

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Gefällt magdas_buecherwelt und 141 weitere Personen

Die Raunächte sind eine besondere Zeit im Winter zwischen dem 24/25. Dezember und dem 5/6. Januar, in denen Rückschau gehalten wird und die Zeit ...

Gefällt magdas_buecherwelt und 141 weitere Personen

Die Raunächte sind eine besondere Zeit im Winter zwischen dem 24/25. Dezember und dem 5/6. Januar, in denen Rückschau gehalten wird und die Zeit für Reinigung und Neuanfänge liegen.Jeder Tag dieser Zeit steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres.Sie sind begleitet von Bräuchen und Mythen, Rückzug und Stille.

Genau in dieses Setting siedelt Ellen Sandberg ihren neuen Roman „Raunächte“ an, den ich sehr gern gelesen habe.

Pia , die Protagonistin dieses Romans, erfährt an Heiligabend per Zufall, dass sie adoptiert wurde.Ihre Mutter, die sie bisher für ihre Tante hielt, ist bei einem Brand ums Leben gekommen und daraufhin hat ihre Schwester sie adoptiert. Ihre Adoptivmutter , bzw ihre Eltern, haben ihr dies aber nie gesagt und Pia fragt sich nicht nur wer ihr leiblicher Vater ist, sondern auch, warum man ihr nie gesagt hat, dass sie adoptiert wurde.
Da sie von ihren Adoptiveltern keine Antworten bekommt, reist sie nach Wasserburg, den Ort, wo sie die ersten Jahre ihrer Kindheit zusammen mit ihrer Mutter verbracht hat.Sie will herausbekommen, wer ihr leiblicher Vater ist. Das was sie dort allerdings nach und nach erfährt, lässt ihr nicht nur das Blut in den Adern gefrieren, sondern verändert auch ihr ganzes Leben .

Obwohl ich das Buch an der einen oder anderen Stelle ein wenig konstruiert fand, habe ich das Buch sehr gern gelesen und es hat mich bestens unterhalten. Es ist nicht nur spannend, sondern auch ein wenig mystisch angehaucht, was der ganzen Szenerie, die sich über die 12 Raunächte erstreckt, sehr viel Atmosphäre verleiht. Ich hatte beim Lesen viele Bilder im Kopf und ich fand auch den Ort gut gewählt, ein Esotherikzentrum von Pia‘s Mutter gegründet und dann später von ihrer Geschäftspartnerin in ein Wellnesszentrum umgewandelt.
Auch die vielen falschen Fährten, die Ellen Sandberg gelegt hat, haben mir gefallen.Ich fand den Roman nicht vorhersehbar. Der Schluss war ein bisschen übereilt und für mich nicht immer überzeugend, aber das hat den Gesamteindruck des Buches nicht so geschmälert, dass es mir die Lesefreude genommen hätte.
Auch die einzelnen Figuren waren gut beschrieben. Pia hat mir, auch in ihrer Weiterentwicklung gut gefallen.
Ich fand sie zu Anfang schon etwas naiv für ihr Alter.Ihre Wandlung war schon überraschend, zumal sie bei allem was sie erleben musste , schon sehr resilient wirkte. Aber jeder wächst mit seinen Aufgaben.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Perfekt für kalte, dunkle Winterabende!

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Ihr ganzes Leben lang fühlt Pia sich anders. Nicht gerade verstossen von ihren Eltern, aber dennoch auch nicht aufrichtig geliebt. Ihr Gefühl hat sie nicht getäuscht. Pia erfährt an Heiligabend 2019 durch ...

Ihr ganzes Leben lang fühlt Pia sich anders. Nicht gerade verstossen von ihren Eltern, aber dennoch auch nicht aufrichtig geliebt. Ihr Gefühl hat sie nicht getäuscht. Pia erfährt an Heiligabend 2019 durch Zufall, dass sie adoptiert worden ist. Wer ist ihre richtige Mutter, wer ihr Vater und warum wuchs sie bei Adoptiveltern auf? Auf der Suche nach Antworten reist Pia nach Wasserburg und hofft dort, während den sagenumwobenen Rauhnächten, Antworten auf ihre drängenden Fragen zu finden. In der Heimat ihrer leiblichen Mutter merkt Pia, dass ihr als Nachfahrin einer auf dem Scheiterhaufen verbrannten «Hexe» zum Teil noch immer mit Misstrauen begegnet wird. Ansgar, den sie per Zufall trifft, hilft Pia Antworten zu finden, hört ihr zu, steht ihr bei. Pia findet bei ihm wieder einen gewissen Halt, den sie verloren geglaubt hat. Nach und nach stellt sich das Puzzle der Wahrheit zusammen, eine Wahrheit, die nichts mit all den Lügen zu tun hat, die ihr zu ihrem angeblichen Schutz all die Jahre erzählt worden sind.

Die Kapitel dieses Buches sind den Rauhnächten nach unterteilt, also vom 24. Dezember bis 6. Januar. Angefangen habe ich mit der Geschichte an Heiligabend und wollte es über die Rauhnächte verteilt lesen. Hat nicht geklappt. Die Geschichte war einfach zu spannend, hatte eine zu starke Sogwirkung auf mich, ich wollte die offenen Fragen lange vor dem Dreikönigstag beantwortet haben. Ich habe mitgerätselt, hatte Vorahnungen und dennoch nicht mit diesem Ende gerechnet. Die Geschichte ist sehr atmosphärisch erzählt, zum Teil recht düster, mystisch, unheimlich, neblig-kalt und sehr geheimnisumwoben. Die Rauhnächte, die Sage rund um das Fuchserl und das winterliche und kalte Setting geben der Geschichte neben der Spannung eine wundervolle Stimmung. Die Protagonisten wirken alle authentisch und die drängenden Fragen, auch die Zerrissenheit, das Misstrauen, die Verletztheit, ja das ganze Gefühlschaos der Hauptprotagonistin waren die ganze Geschichte über sehr greifbar und echt. Eine fesselnde Geschichte über ein Familiengeheimnis in einer einzigartigen Atmosphäre, thrillerartig, voller Nervenkitzel. Perfekt für kalte, dunkle Winterabende!

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Veröffentlicht am 26.11.2025

Fesselnder Roman um ein Familiengeheimnis, dessen Gefahr sich während der Rauhnächte entfaltet

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Ausgerechnet an Weihnachten bricht Pias Welt in sich zusammen, nicht nur dass ihr Vater die Familie verlässt, sie erfährt noch zusätzlich, von ihrer Adoption in Kleinkindalter. Endlich macht es für die ...

Ausgerechnet an Weihnachten bricht Pias Welt in sich zusammen, nicht nur dass ihr Vater die Familie verlässt, sie erfährt noch zusätzlich, von ihrer Adoption in Kleinkindalter. Endlich macht es für die junge Frau Sinn, dass sie sich ein Leben lang fehl am Platz gefühlt hat und ihre Adoptivmutter immer schon sehr wenig mütterliche Wärme vermitteln konnte. Auf der Suche nach ihren Wurzeln reist Pia nach Wasserburg am Inn, wo sie einst mit ihrer leiblichen Mutter gelebt hat. Während der Rauhnächte bemerkt sie, wie verbreitet Aberglaube und Brauchtum in dieser ländlichen Gegend immer noch sind - ohne zu wissen, welchen Geheimnissen der Vergangenheit sie tatsächlich auf der Spur ist, gerät Pia hier in ungeahnt große Gefahr.

"Rauhnächte" von Ellen Sandberg ist eine spannende Geschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und begeistert hat. Bei diesem Roman handelt es sich um eine Überarbeitung von "Die Flammen flüstern dein Lied", einem Jugendthriller aus dem Jahr 2014, den die Autorin damals unter ihrem Klarnamen Inge Löhnig veröffentlichte. In der aktuellen Fassung steht die Protagonistin kurz vor ihrem 22. Geburtstag, da sie sich aber ein Leben lang von ihrer Adoptivmutter abgelehnt fühlte, ist sie innerlich sehr verunsichert und wagt erst nach und nach, für sich selbst einzustehen. Mir war Pia von Anfang an sympathisch, sowohl sie als auch sämtliche Figuren in ihrem Umfeld fand ich authentisch und lebensecht dargestellt so dass es mir leicht fiel, emotional immer an ihrer Seite zu bleiben.

Den fesselnden Schreibstil kenne und liebe ich bereits aus anderen Büchern der Autorin und es ist ihr erneut gelungen, mich praktisch ab dem ersten Satz tief in die Handlung hinein zu ziehen. Die geheimnisvolle, etwas unheimliche Stimmung der Rauhnächte fand ich sehr atmosphärisch eingefangen, durch alte Familiengeheimnisse und die dadurch entstehende große Gefahr für die Protagonistin, hielt sich die Spannung für mich auf einem konsequent hohen Niveau. Und obwohl ich ständig mit geraten habe und immer wieder jemand Anderen verdächtigte, hat mich die Auflösung schlussendlich dennoch überrascht. Meiner Meinung nach hält dieser Thriller, was der Klappentext verspricht, ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und spreche gern eine Leseempfehlung aus.

Fazit: Der Autorin ist es meisterhaft gelungen, die düstere Atmosphäre der Rauhnächte mit einem Familiengeheimnis zu verknüpfen, ich hatte einige wirklich fesselnde Lesestunden, diese spannende Geschichte empfehle ich gern weiter.

Veröffentlicht am 20.11.2025

Die Geister der Vergangenheit

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Klappentext:
Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie ...

Klappentext:
Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt.

„Rauhnächte“ ist ein spannender und fesselnder Roman von Ellen Sandberg.

Im Mittelpunkt steht Pia. Sie fühlt sich schon ihr ganzes Leben lang fehl am Platz. Ihr fehlt die Wärme in der Familie. Als sie bei einem Streit ihrer Eltern erfährt, dass sie adoptiert ist, will sie nach ihrer leiblichen Mutter suchen. Sie fährt nach Wasserburg am Inn, wo ihre Mutter gelebt hat und durch einen Unfall ums Leben kam.

Als Leser*in begleitet man Pia auf der Suche nach ihrer Herkunft. Schnell ist klar, wer ihre Mutter ist, nur wer der Vater ist, scheint ein großes Geheimnis zu sein. Auch der Unfall ihrer Mutter ist für Pia rätselhaft.
Auf einer zweiten Zeitebene geht es zurück in die Vergangenheit und man lernt Pias Mutter kennen und erlebt auch, wie sie ums Leben gekommen ist.
So wird die Gegenwart von der Vergangenheit eingeholt und es kommt ein ungeahntes Geheimnis zu Tage.

Ellen Sandberg erzählt eine Familiengeschichte mit Abgründen.
Die Geschichte spielt in den 12 Rauhnächten. Ein alter Glaube sagt, dass in den Raunächten sich die Türen zwischen dieser Welt und dem Jenseits öffnen. So wird man auch in der Geschichte mit den Perchten konfrontiert, das sind schaurige, behaarte Gestalten, die, die Geister vertreiben wollen. Dazu kommen noch die Dunkelheit und Kälte, mir sind beim Lesen Schauer über den Rücken gelaufen.

Ellen Sandberg hat mit diesem Roman wieder einmal bewiesen, dass sie einfach gut Geschichten erzählen kann.

„Rauhnächte“ ist eine interessante und fesselnde Geschichte. Die Autorin wurde durch das Märchen vom „Fuxerl“ von Ilona Picha-Höberth inspiriert. Das Märchen ist am Ende der Geschichte auch abgedruckt.


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Veröffentlicht am 17.11.2025

Eine düster-atmosphärische Geschichte um die Rauhnächte, die für reichlich Gänsehaut sorgt

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Pia ist zweiundzwanzig, Weihnachten steht vor der Tür, und sie verliert plötzlich ihren Halt, als sie durch Zufall erfährt, dass sie adoptiert wurde. Kurz entschlossen reist sie nach Wasserburg, dem Heimatort ...

Pia ist zweiundzwanzig, Weihnachten steht vor der Tür, und sie verliert plötzlich ihren Halt, als sie durch Zufall erfährt, dass sie adoptiert wurde. Kurz entschlossen reist sie nach Wasserburg, dem Heimatort ihrer Großeltern und ihrer leiblichen, verstorbenen Mutter. Dort empfängt sie nicht nur Abneigung und Misstrauen, auch die mysteriösen Rauhnächte brechen an, und Pia muss allen Mut zusammennehmen, um das Rätsel um ihre Herkunft zu lösen.

Das Cover ist zauberhaft und verbreitet eisigen Charme, der sich in der Geschichte wiederfindet. Ellen Sandberg ist es ausgezeichnet gelungen, einen sehr atmosphärischen Roman zu schreiben, der mit stetiger Spannung und unterschwelligem Unbehagen punktet. Denn Pias Vergangenheit ist undurchsichtig, verborgen hinter den Schleiern des Vergessens, geheimnisvoll und bedrohlich. Ihre Suche nach ihrer Herkunft stürzt sie in Gefahren, aber sie erlebt auch unerwartete Unterstützung und Zuneigung. Ihre Entscheidungen sind manchmal nicht leicht nachvollziehbar und auch bedenklich, führen sie aber stets voran und letztendlich auch zum Ziel. Eine Auflösung, mir der ich absolut nicht gerechnet habe und die mich überrascht und entsetzt hat. Und die für Pia den Weg in ein neues Leben ebnet und die Leserschaft endlich aufatmen lässt.
Ein durchweg spannender Krimi, undurchsichtig und schaurig; ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann!

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