Cover-Bild Die Bücherinsel
Band 2 der Reihe "Die Inselbuchhandlung-Reihe"
(19)
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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 26.03.2019
  • ISBN: 9783499275869
Janne Mommsen

Die Bücherinsel

In seinem neuen Sommerroman entführt uns Bestsellerautor Janne Mommsen noch einmal auf die idyllische Nordseeinsel und in Greta Wohlerts kleine Inselbuchhandlung. In der Fortsetzung seines Literatur-Spiegel-Bestsellers erzählt er eine anrührende Geschichte über einen Lesekreis, der gleich mehrere Leben verändert. Ein Kurzurlaub zwischen zwei Buchdeckeln für alle, die von frischer Seeluft träumen.

Sandra Malien lebt in einem kleinen Haus am Strand. Durch Zufall landet die quirlige Mittdreißigerin in dem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Hier treffen sich Bücherliebhaber, aber auch diejenigen unter den Insulanern, die abends nicht allein vor dem Fernseher sitzen wollen. Besonders sympathisch ist Sandra der charmante Schulleiter Björn. Nur hat Sandra ein Problem: Dass sie nicht lesen und schreiben kann, ahnt auf der Insel niemand. Eines Tages trifft Sandra Björn unverhofft an ihrer Lieblingsstelle am Strand wieder, sie verbringen einen atemberaubend schönen Nachmittag auf der großen Düne. Für Sandra ist danach klar: Sie hat sich Hals über Kopf in diesen Mann verliebt. Aber hat ihre Liebe trotz aller Geheimnisse eine Chance?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.05.2019

Urlaubsfeeling pur mit vielen feinen Zwischentönen

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Bereits das traumhaft schöne Cover lässt erahnen, dass es sich bei diesem Werk um einen Wohlfühlroman der ersten Klasse handelt - Janne Mommsen entführt uns auf eine idyllische kleine Insel und ich kann ...

Bereits das traumhaft schöne Cover lässt erahnen, dass es sich bei diesem Werk um einen Wohlfühlroman der ersten Klasse handelt - Janne Mommsen entführt uns auf eine idyllische kleine Insel und ich kann das Leseerlebnis nur als "Kurzurlaub zwischen zwei Buchdeckeln" beschreiben!

Die Hauptfigur Sandra ist eine sympathische junge Frau, die ihr beschauliches Leben genießt und sich scheinbar gut arrangiert hat mit der Tatsache, dass sie nie richtig lesen und schreiben gelernt hat. Zum Glück gibt es ja Hörbücher! Aber nach dem Motto 'unverhofft kommt oft' stolpert sie eines Tages in einen Lesekreis der gemütlichen kleinen Inselbuchhandlung und trifft dort auf den charismatischen Björn, der ihr fortan nicht mehr aus dem Kopf geht. Zu gerne würde sie ihn wiedersehen, doch gleichzeitig hat sie riesige Angst davor, dass er hinter ihr wohlgehütetes Geheimnis kommen könnte…denn im Laufe der Zeit hat Sandra gelernt, ihren Analphabetismus gekonnt zu überspielen…

Sandras Gedanken sowie die Dialoge mit den Nebenfiguren wirkten auf mich stets äußerst authentisch und daher total glaubwürdig. Überhaupt finde ich es bewundernswert, dass der Autor ein solch wichtiges Thema wie Analphabetismus, das leider immer noch ein viel zu großes Tabu in der heutigen Gesellschaft darstellt, zu einem zentralen Element der Handlung gemacht hat. Sandras Selbstzweifel und Ängste, aber auch ihre Hoffnungen und Wünsche werden einfühlsam behandelt und so lebensnah widergegeben, dass man das Gefühl hat, Sandra schon lange zu kennen.

Ich kann gar nicht genug hervorheben, wie wundervoll es war, mal ein Werk zu lesen, das gänzlich ohne Hinterhältigkeit oder Trauerfälle auskommt, ohne dabei an Spannung oder Intensität zu verlieren! Richtig klasse!!

Der Roman ist eine in sich geschlossene Geschichte; obwohl ich den Vorgängerband, "Die kleine Inselbuchhandlung", noch nicht kannte (was ich zügig nachholen werde!) , habe ich mich gleich in der Handlung zurechtfinden können – alle Personen werden ausführlich vorgestellt und nie entsteht das Gefühl, etwas verpasst zu haben oder aufgrund fehlender Hintergrundkenntnisse eine Entwicklung nicht nachvollziehen zu können. Der Schreibstil des Autors ist durchwegs optimistisch und angenehm, immer verständlich und nie künstlich überladen; man möchte gar nicht aufhören zu lesen! Janne Mommsen findet genau den richtigen Ton, um ernste Themen einfließen zu lassen, ohne dass sie erdrückend wirken, um eine zarte Anbahnung von Gefühlen entstehen zu lassen, die – im Gegensatz zu der in vielen anderen Liebesgeschichten – völlig ungezwungen wirkt.

Dieser bezaubernde, luftig-leichte Roman lebt nicht nur von seiner feinfühligen Erzählweise und vielen kleinen romantischen Momenten, sondern vor allem von seinen bildgewaltigen Landschaftsbeschreibungen, die zum Träumen einladen und die Sehnsucht nach einem Urlaub am Meer wecken.
Fazit: Die perfekte Lektüre zum Zurücklehnen und Entspannen!

Veröffentlicht am 30.04.2019

Ein Wohlfühl-Liebesroman

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Sandra lebt in einem kleinen Haus auf einer Insel. Niemand ahnt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Dann landet sie eines Tages ausgerechnet in einem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Dort ...

Sandra lebt in einem kleinen Haus auf einer Insel. Niemand ahnt, dass sie weder lesen noch schreiben kann. Dann landet sie eines Tages ausgerechnet in einem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung. Dort lernt sie auch Björn kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. 

Dieser Inselroman hat mir richtig gut gefallen. Es war das erste Buch, das ich von diesem Autor gelesen habe, und es wird definitiv nicht das letzte sein.
Der Schreibstil war wunderbar leicht zu lesen, so dass ich sofort in die Geschichte einfinden und eintauchen konnte. Ich hatte das Buch dann auch ratzfatz fertig gelesen.
Die Charaktere wurden alles sehr gut gezeichnet. Sandra war eine unglaublich sympathische Protagonistin, in die ich mich sehr gut hineinversetzen konnte. Ich habe mit ihr mitfühlen und mithoffen können. Ihre Situation als Analphabetin wurde sehr authentisch beschrieben und ich war gespannt und erstaunt, wie sie ihren Alltag meistern und ihre Schwäche verbergen konnte.
Aber nicht nur die Personen waren toll beschrieben, sondern auch die wunderschöne Umgebung hat der Autor zum Leben erweckt. Ich hatte alles richtig toll vor Augen, weil es total bildhaft gezeichnet wurde. 
Ich habe mich beim Lesen dieser zauberhaften und tiefgehenden Geschichte rundum wohlgefühlt. Und ich war gespannt, wie sie ausgehen wird. Das Ende war dann auch absolut passend und perfekt für diesen schönen Roman.

Ich kann diesen warmherzigen Wohlfühl-Liebesroman absolut empfehlen und vergebe daher 5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 27.04.2019

Sommerglück

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Die Bücherinsel von Janne Mommsen aus dem Hause Rowohlt Polaris

Inhalt:
Cover "Lesen macht glücklich", genau. Das finde ich auch.

Sandra Malien war als Kind und junge Frau mit ihrer Familie als Schaustellerin ...

Die Bücherinsel von Janne Mommsen aus dem Hause Rowohlt Polaris

Inhalt:
Cover "Lesen macht glücklich", genau. Das finde ich auch.

Sandra Malien war als Kind und junge Frau mit ihrer Familie als Schaustellerin in den Landen unterwegs. Deshalb hat sie nie richtig lesen und schreiben gelernt. Das versteckt sie, wie die meisten Analphabethen, sehr gut im Alltag. Hier auf der Insel hat sie eine kleine Wohnung, tolle Freunde und einen Putz-Job auf der Fähre. Eigentlich alles gut. Bis sie in den Lesekreis gerät und Björn kennenlernt.

Persönliche Meinung:
Mir gefällt der Schreibstil von Janne Mommsen sehr gut. Das Buch liest sich flüssig und man kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Die örtlichen Beschreibungen sind so schön gemacht, dass man alles bildlich vor sich sehen kann.
Die Protagonisten sind alle sehr sypmathisch. Sandra hat, wie es auf so einer kleinen Insel ist, gute Freunde gefunden. Das hat mir gefallen. Auch, wie alle zusammengehalten haben. Das ist schon etwas besonderes. Selbst der Verleger war ein angenehmer Mann.
Ich fand das Buch zu keiner Zeit langweilig. Die Spannung baute sich stetig auf, bis zum Ende dann die Auflösung kam.

Mir hat das Buch super gefallen und ich sage klar "Kaufempfehlung" und 5*****

Veröffentlicht am 20.04.2019

Dieses Buch schenkt wunderschöne Lesestunden oder auch: dieses Buch macht glücklich

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Janne Mommsen gelingt es mit diesem Buch wieder einmal den Leser auf die Insel mitzunehmen. Es ist tatsächlich so, dass der Schreibstil so fesselnd und mitfühlend ist, dass man das Gefühl hat, man ist ...

Janne Mommsen gelingt es mit diesem Buch wieder einmal den Leser auf die Insel mitzunehmen. Es ist tatsächlich so, dass der Schreibstil so fesselnd und mitfühlend ist, dass man das Gefühl hat, man ist dabei.


In dieser Geschichte geht es um Sandra, sie kann nicht lesen und schreiben und dennoch ist sie mit ihrem Leben auf der Insel rundherum glücklich. Mit putzen, schwimmen und schlafen hat sie alles, was sie glücklich macht.

Durch Zufall gerät sie in einen Lesekreis. Sie hört sehr gerne Geschichten nur gehört es bei einem Lesekreis auch dazu, dass man selber etwas vorliest. Diese Situation meistert sie mit ihren Tricks bravourös.

Zudem scheint es, dass Sandra von ihrer Vergangenheit eingeholt wird und der attraktive Lehrer Björn tritt in Sandras Leben. Es bringt Sandra insgesamt ziemlich durcheinander.

Dieses Buch hat mir wundervolle Lesestunden bereitet! Ein perfektes Buch für umbewerte Lesestunden!

Veröffentlicht am 16.04.2019

Inselluft macht glückich

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Sandra landet ungeplant in einem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung, an dem neben einigen ihrer Freunde auch der neu zugezogene Lehrer Björn teilnimmt. Nicht nur die Diskussionen über Bücher sondern ...

Sandra landet ungeplant in einem Lesekreis der kleinen Inselbuchhandlung, an dem neben einigen ihrer Freunde auch der neu zugezogene Lehrer Björn teilnimmt. Nicht nur die Diskussionen über Bücher sondern auch Björn üben eine Anziehungskraft auf Sandra aus, der sie sich nur schwer entziehen kann. Es gibt dabei nur ein Problem – sie ist Analphabetin und bisher ist das ein gut gehütetes Geheimnis.
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Den ersten Satz der Geschichte hatte ich noch nicht ganz zu Ende gelesen und war doch schon wieder voll im Griff meiner Inselsehnsucht. Nur zu gerne bin ich deshalb mit Sandra auf der Fähre zurück zur Insel gefahren, um sie dort die nächste Zeit über zu begleiten.
Sandras Problem wird zum zentralen Mittelpunkt ihres Lebens. Über viele Jahre ist es ihr bislang erfolgreich gelungen durch Ausreden (Brille vergessen), elegante Umwege und ihr phänomenales Gedächtnis diese Klippe zu umschiffen, jetzt aber hat sie sich auf den Lesekreis eingelassen und weiß nicht mehr aus noch ein. Dabei hat sie selbst eine Geschichte verfasst und dort auswendig vorgetragen, die alle Teilnehmer beeindruckt hat. Ihr Blick für „Die Farben der Insel“ ist eine Liebeserklärung an ihre Insel mit ihren 4 Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft.
Neben dem Umgang und der Bewältigung des Alphabetismus gibt es wieder jede Menge stimmungsvolle Inselatmosphäre, sei es als Wattwanderung oder als Sonnenbad in den Dünen. Bei Fahrradtouren über Land kann man die Weite der Landschaft genießen und sich den Wind durch die Haare pusten lassen. Schön war auch das Wieder“sehen“ mit den alten Bekannten aus der kleinen Inselbuchhandlung.

Für mich war dies wieder ein Wohlfühlroman, bei dem die Seele baumeln und die Fantasie auf Reisen gehen kann zum Inselluft schnuppern. Denn Inselluft macht glücklich!