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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Ein sehr gefühlvoller Schicksalsroman

Alles, was ich für dich fühle
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In diesem sehr spannenden Schicksalsroman geht es um große Gefühle und eine interessante Geschichte, die im schönen Andalusien stattfindet.
Im Vordergrund steht das andalusische Pferdegestüt mit der hübschen, ...

In diesem sehr spannenden Schicksalsroman geht es um große Gefühle und eine interessante Geschichte, die im schönen Andalusien stattfindet.
Im Vordergrund steht das andalusische Pferdegestüt mit der hübschen, landestypischen Hacienda, in der die Hauptpersonen dieses Romans leben.
Der sehr kurzweilige, unkomplizierte Schreibstil der Autorin erzählt sehr genau von der andalusischen Landschaft, ihren warmherzigen Landsleuten sowie der vertrauensvollen Beziehung zwischen den Menschen und den Pferden.
Die beiden Hauptfiguren dieses gefühlvollen Romans sind die deutsche Psychiaterin Linda und der andalusische Pferdeflüsterer Damian.
Linda reist mit einem Auftrag von Deutschland nach Andalusien und trifft anfangs sowohl auf Ablehnung als auch auf gastfreundliche Warmherzigkeit seitens der Bewohner der Hacienda.
Im Laufe des Romans müssen sich Linda und Damian über ihre Gefühle füreinander klar werden, die anfangs sehr wiedersprüchlich sind und sich später in tiefere Gefühle verwandeln.
Bis Linda in der Lage ist, ihre Mission zu erfüllen, begleiten Schicksalsschläge, andalusische Lebensfreude, große Emotionen und dramatische Geschehnisse ihren Weg.

Ein kurzweiliger Auftaktroman einer Trilogie, der sich sehr gut lesen lässt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühle
Veröffentlicht am 02.01.2021

Ein grandioser Top-Thriller, sehr spannend!

Du bist in meiner Hand
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Dieser fesselnde Thriller ist wieder ein sehr gelungener Roman von der Weltbestsellerautorin Mary Higgins Clark, die seit langem mit zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Sie hat eine brillante und sehr ...

Dieser fesselnde Thriller ist wieder ein sehr gelungener Roman von der Weltbestsellerautorin Mary Higgins Clark, die seit langem mit zu meinen Lieblingsautorinnen gehört. Sie hat eine brillante und sehr spannende Schreibweise und bietet großes Lesevergnügen ab der ersten Seite!

Zu Beginn des Buches wird erstmal nach potentiellen Verdächtigen gesucht, dabei führt Mary Higgins Clark ihre Leser geschickt und raffiniert durch diese kurzweilige, undurchsichtige Story mit der Frage nach dem Hintergrund des Mordes. Die einzelnen Kapitel des Buches sind ca. 2-3 Seiten lang und enden immer spannend mit offenen Fragen. Auch psychologisch gibt es einiges zu Tüfteln für den Leser im Laufe des Thrillers.

Die Hauptfigur des Romans ist Aline, die Schwester der Toten, eine sympathische und couragierte junge Frau, die den Mörder ihrer Schwester ausfindig machen will und dabei einiges an Geheimnissen und Fakten aufzuspüren und zu hinterfragen hat. Hilfe erhält sie dabei von dem ehrgeizigen und scharfsichtigen Detective Mike.
Das Motiv des Mörders, das am Ende des Buches enthüllt wird, fand ich etwas banal und zeugt von einem gestörten Charakter des Übeltäters.

Ein Top-Roman, der sich von der ersten bis zur letzten Seite lohnt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.12.2020

Eine nette Geschichte mit Urlaubsflair am Gardasee

Eine Sommerliebe am Gardasee
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Ein sehr schöner, leichter Sommerroman mit einer interessanten Geschichte, die am Gardasee stattfindet. Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und schafft Urlaubsfeeling; das Buch lässt sich gut ...

Ein sehr schöner, leichter Sommerroman mit einer interessanten Geschichte, die am Gardasee stattfindet. Das Cover des Buches ist sehr schön gestaltet und schafft Urlaubsfeeling; das Buch lässt sich gut lesen und man kann schnell durch den flüssigen Schreibstil in die Geschichte eintauchen.

Die Hauptfigur im Buch, die Architektin Bianca, gefällt einem gut aufgrund ihrer sympathischen, offenen und mutigen Art. Auch die herzliche und gastfreundliche Art der Einwohner von Verate gegenüber Bianca ist sehr gut beschrieben. Bianca gelingt es im Lauf der Geschichte, die kühle Schale des Ingenieurs Andrea zu durchbrechen und die beiden kommen sich näher.
Dann jedoch zieht Andrea sich plötzlich von Bianca zurück und will angeblich nichts mehr von ihr wissen, weil er eine wichtige Entdeckung gemacht hat.

Der am Anfang des Buches lockere Erzählstil wird leider später im Buch (ab dem Zeitpunkt, als Andrea sich von Bianca wieder abwendet) etwas schwerfällig und gerät dann gegen Ende des Buches ins leicht Kitschige, was etwas schade ist.

Alles in allem ist das Buch aber ein netter sommerlicher Schmöker, den man auch zu anderen Jahreszeiten gut lesen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.12.2020

Eine interessante Zeitreise

Das Kino am Jungfernstieg
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Ein sehr interessantes Buch, das mit einem fesselnden Schreibstil historischer Roman und interessante Zeitgeschichte zugleich ist im Hamburg der Nachkriegszeit.

Erzählt wird die Geschichte von der Cutterin ...

Ein sehr interessantes Buch, das mit einem fesselnden Schreibstil historischer Roman und interessante Zeitgeschichte zugleich ist im Hamburg der Nachkriegszeit.

Erzählt wird die Geschichte von der Cutterin Lilli, deren Eltern das Kino am Jungfernstieg besitzen. Ihre Halbschwester, zu der sie seit jeher ein schwieriges Verhältnis hat, hat zusammen mit ihrem Mann andere Pläne mit dem alten Kino, was Lilli unbedingt verhindern will. Dazu reist sie von Berlin nach Hamburg und kommt bei ihrer Halbschwester unter, bei der auch ihre alte und kranke Mutter lebt.
In Hamburg lernt Lilli zwei Männer kennen: zum einen den britischen Offizier John Fontaine, der ihr bereits bei der Reise nach Hamburg behilflich war, und zum anderen den Filmregisseur Leon Caspari.
Zusammen mit John Fontaine ist Lilli auf der Suche nach den Negativen eines im Krieg verschollenen Streifens.

Beim Lesen des Buches erhält man Einblick ins Hamburg der Nachkriegszeit, in der viel Armut, Elend, Nöte und Kälte herrschen. Auch über den regen Schwarzmarkthandel während dieser Zeit wird berichtet. In dem Buch wird auch von dem Passage Kino in Hamburg berichtet, das es noch heute gibt.
Es war interessant, dieses Buch zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.11.2020

Eine netter Sommerroman auf der Insel Langeoog

Das kleine Eiscafé
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Das Cover wurde sehr ansprechend gestaltet; der Klappentext macht einen neugierig, vor allem, da sich der Roman auf der Insel Langeoog abspielt.
In dem Buch geht es um Sophie, die auf Langeoog einen Neuanfang ...

Das Cover wurde sehr ansprechend gestaltet; der Klappentext macht einen neugierig, vor allem, da sich der Roman auf der Insel Langeoog abspielt.
In dem Buch geht es um Sophie, die auf Langeoog einen Neuanfang wagen will, nachdem sie von ihrem bisherigen Freund enttäuscht und verlassen wurde.
Der Schreibstil ist relativ locker und flüssig und lässt sich gut lesen. Leider wird die Kurzbeschreibung dem Buchinhalt nicht gerecht; die Geschichte zieht sich etwas schwerfällig dahin, dadurch ist der Roman im Ganzen nicht besonders spannend, sondern einfach nur nett. Dies entsteht dadurch, dass sich zunächst Sophies Tante Freda auf und davon macht, weil sie keine Ambitionen mehr hat, den Kiosk noch weiterzuführen. Sophie gelingt es im Laufe des Romans nicht, den Kiosk wieder in Gang zu bekommen. Erst sehr spät im Buch begreift sie, welcher der beiden italienischen Brüder besser zu ihr passt und ihr echte Gefühle entgegenbringt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere