Cover-Bild Blaubeermorde
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 272
  • Ersterscheinung: 01.02.2016
  • ISBN: 9783426516997
Mareike Marlow

Blaubeermorde

Kriminalroman
Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.06.2018

Amüsanter Wohlfühlkrimi zwischen Blaubeerfeldern und Misthaufen

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Tessa ist 32, arbeitet als Fotojournalistin in Berlin und verliert ihren Job. Eine Erbschaft lockt sie aufs Land. Dort lernt sie Jana, ihre 63-jährige Halbschwester kennen, die als Ärztin gerade in den ...

Tessa ist 32, arbeitet als Fotojournalistin in Berlin und verliert ihren Job. Eine Erbschaft lockt sie aufs Land. Dort lernt sie Jana, ihre 63-jährige Halbschwester kennen, die als Ärztin gerade in den Ruhestand gehen will. Nun muss sie sich mit ihrer neuen Schwester arrangieren und unter einem Dach leben. Hier machen sich eine quirlige Berliner Göre und eine gestandene norddeutsche Eiche zusammen an die Lösung ihres ersten Mordfalls.


Dieser Krimi hat mich in eine angenehme Wohlfühlatmosphäre versetzt, der auch ein paar Tote nichts anhaben konnten.

Im beschaulichen Burgheide fühlte ich mich auch gleich wohl und es war wie ein zweites Zuhause für mich. Man sieht sich dank der bildhaften Beschreibungen direkt in die ländliche Idylle hinein versetzt und lernt auch schnell die verschiedenen Bewohner kennen.


Dabei hat mich der flüssige, ungekünstelte und humorvolle Schreibstil der Autorin durch die Seiten fliegen lassen und besonders die liebevoll gezeichneten Charaktere verleihen der Geschichte einen besonderen Charme. Aus der Sicht der Protagonistinnen Jana und Tessa lernt man die Figuren und die Handlung genauer kennen.


Zu Beginn werden sehr unterhaltsam die Personen eingeführt und schnell wird deutlich, sie haben alle so ihre Ecken und Kanten.
Tessa und Jana werden auf einmal zu Schwestern und kommen sich trotz allerlei Vorbehalte auch gegen ihren gemeinsamen Vater schliesslich näher.
Alle im Dorf lieben Tee oder Kaffee und auf jeden Fall Selbstgebackenes des Dorfpolizisten Martin. Der ist zwar schüchtern, aber backen kann er wie kein anderer.
Nachdem man also sich im Dorf heimisch fühlt und die ländliche Idylle geniesst, hat die schöne Harmonie plötzlich ein Ende, denn es gibt einen Leichenfund. Das gehört sich ja auch für einen Krimi so!

Jana und Tessa haben eines gemein: sie sind neugierig und nicht auf den Kopf gefallen, daher nehmen sie kurzerhand die Täterermittlung auf. Das findet Martin ganz wunderbar, nicht aber sein Vorgesetzter, der nicht gerade die hellste Flamme am Kommissarhimmel ist.
Er sitzt viel lieber im schönen Reviergarten und verzehrt Martins legendäre Backerzeugnisse.
Es gibt immer wieder etwas zu lachen, ob nun das neue Haustier namens Lassie oder der Dorftratsch ist, ich musste häufig schmunzeln und fühle mich in diesem Buch bzw. in Burgheide richtig wohl. Auch wenn in diesem Krimi kein Blut fliesst, ist die Täterermittlung doch interessant und spannend zu lesen. Denn die Detektivschwestern setzen alles dran, den Täter dingfest zu machen.

Dieser Krimiauftakt ist unterhaltsam, amüsant und toll zu lesen. Die ländliche Idylle und die verschiedenen Figuren machen Spaß und die Spannung kommt auch nicht zu kurz. Der nächste Band dieser Reihe erscheint bald und ich freue mich schon auf ein Wiedersehen im schönen Burgheide.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein krimineller Leckerbissen vom Land

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Die Landärztin Jana Hinrichs möchte den lang ersehnten Ruhestand im Haus ihrer Kindheit genießen. Doch kaum ist sie dort angekommen, muss sie erfahren, dass sie eine Halbschwester hat. Tessa, die als Journalistin ...

Die Landärztin Jana Hinrichs möchte den lang ersehnten Ruhestand im Haus ihrer Kindheit genießen. Doch kaum ist sie dort angekommen, muss sie erfahren, dass sie eine Halbschwester hat. Tessa, die als Journalistin in Berlin tätig ist und sich beruflich mit dem Leben auf dem Land beschäftigt, soll ein ganzes Jahr lang mit ihr zusammen im idyllisch gelegenen Anwesen der Familie verbringen. So jedenfalls hat es ihr Vater in seinem Testament bestimmt und bei Nichterfüllung seines letzten Wunsches mit der Übereignung des Landhauses an einen Tierschutzverein gedroht. Und als wäre das nicht schon Strafe genug, schwimmt plötzlich auch noch eine Leiche in dem am Haus liegenden See und die beiden ungleichen Schwestern haben alle Hände voll zu tun, um das Verbrechen aufzuklären.

„Blaubeer Morde“ ist ein atmosphärischer Landkrimi, der sich nicht nur mit einer Leiche zufriedengibt und neben turbulenten Ermittlungen, einige familiäre Verstrickungen und ein altes Geheimnis ans Tageslicht bringt. Dabei wechseln sich humorvolle Szenen, mit ernsthaften Nachforschungen ab, wird ein Einblick in gut gefüllte Lagerhallen eines familiär geführten Blaubeerhofes gewährt oder ein Ausflug in die urige Dorfkneipe unternommen. Aber auch einen knorrigen Kommissar bekommt der Leser in dem idyllisch gelegenen Burgheide zu Gesicht und muss sich gemeinsam mit einem schüchternen Ortspolizisten und zwei toughen Schwestern über dessen Unfähigkeit beklagen. Eine abwechslungsreiche, kurzweilig zu lesende und mit viel ländlichem Flair versehende Mordermittlung, in deren Ergebnis es einem perfiden Verbrecher an den Kragen geht.

Fazit:
Ein krimineller Leckerbissen mit einer heimeligen Landatmosphäre, lebensnahen Figuren und knallharten Verbrechen.

Veröffentlicht am 05.03.2017

einfach klasse

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Ein herrlich geschriebener Krimi.
Das Cover hat zwar nichts von einem Krimi, aber dennoch passt es zu dem Buch, denn ist nicht nur ein Krimi, sondern auch eine idylische, Dorflandgeschichte.
Der Schreibstil ...

Ein herrlich geschriebener Krimi.
Das Cover hat zwar nichts von einem Krimi, aber dennoch passt es zu dem Buch, denn ist nicht nur ein Krimi, sondern auch eine idylische, Dorflandgeschichte.
Der Schreibstil ist wunderbar, alles ist so toll beschrieben, das man am liebsten sein rad schnappen möchte und raus aufs Land fahren will. Duftende Gräser, blühende Wiesen und Bäume, nette Dorfbewohner, die sich alle kennen und Sonnenschein pur.
Hier hat die Autorin sehr gut getroffen, was man selten wahrnimmt.
Die Kapitel sind kurz gehalten, so hat man schnell das Buch durch, da es auch nicht besonders dick ist.
Zu dem ungewöhnlichem Mord in dieser Idyille kommt noch eine Familiengeschichte dazu. Zwei Halbschwestern, die sich erst nach dem Tod des Vaters kennenlernen. knapp 30 Jahre unterschied und zwangsverdonntert durch ein Testament, ein Jahr zusammen zu wohen im Haus des Vaters. Die eine die typische Dorfbewohenrin, die andere aus der Großstadt und voll im Berufsleben. Um was zu erben, müssen sie sich nun ein Jahr zusammentun. sie lernen sich kennen, arrangieren sich irgendwie und klären nebenbei noch ein Mord auf, der so überhaupt gar nicht zu dieser Idylle passt.
Wunderbar versetzt mit ein paar Rezepten, die der hiesige Polizist zustande bringt, denn er backt für sein Leben gerne. Ländliches Geplänkel und ein in sich abgeschlossener Roman.
Wirklich für etwas zwischendurch....

Veröffentlicht am 15.09.2016

Spannender und unterhaltsamer Krimi für zwischendurch

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Inhalt:
Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf ...

Inhalt:
Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschchen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

Meine Meinung:
"Blaubeermorde" ist ein unterhaltsamer und spannender Krimi für zwischendurch, der auch durch seine Nebengeschichte überzeugt.
Das Buch erzählt die Geschichte von den sehr ungleichen Schwestern Tessa und Jana, die durch eine Erbschaft zueinander gefunden haben und eine Leiche im See entdecken.
Gemeinsam machen sich die beiden auf die Spur nach dem Mörder.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen.
Die beiden Protagonistinnen werden sehr gut dargestellt. Man kann die Unterschiede zwischen den beiden nahezu spüren.

Es ist sehr unterhaltsam und überzeugt durch die Nebengeschichte. Dennoch kann der Leser gut miträtseln, wer wohl der Mörder ist und wird dabei gelegentlich auf eine Fährte gelockt. Ob die wohl so passend ist oder am Ende doch alles anders kommt als es scheint.
Lasst euch überraschen.

In dem Buch sind auch zwei sehr Appetit anregende Rezepte drin, die Lust darauf machen, es einmal nachzubacken.

Fazit:
"Blaubeermorde" ist ein abwechslungsreicher und unterhaltsamer Krimi, der von Witz durchzogen ist und Appetit auf Kuchen macht.
Sehr angenehm für zwischendurch.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein gut gelungenes und spannendes Debüt

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Inhalt:
Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf ...

Inhalt:
Tessa, 32, träumt vom Leben auf dem Land, mit Rüschen-Schick und Obstkuchen. Jana, 63, lebt auf dem Land, mit Gummistiefeln und Misthaufen. Eigentlich haben die beiden nichts gemeinsam. Bis auf die Tatsache, dass sie Halbschwestern sind – und das Haus am See, das sie zusammen geerbt haben. Ach ja, und natürlich die Leiche in ebenjenem See ... Mit norddeutscher Gelassenheit und Berliner Elan machen die ungleichen Schwestern sich an die Lösung ihres ersten Mordfalls.

Meine Meinung:
"Blaubeermorde" ist ein gut gelungenes und spannendes Debüt von Mareike Marlow.
Das Buch ist sehr flüssig zu lesen.
Nachdem in einem ersten Drittel vor allem auf die Geschwister eingegangen wird und deren Beziehung zueinander beschrieben wird, taucht die erste Leiche auf. Von da an ist es sehr spannend.
Die Protagonistinnen wurden sehr gut dargestellt, sodass ich einen guten Eindruck von ihnen bekommen konnte.
Weil einer der Kommissaren sehr gerne Kuchen nascht, sind in diesem Buch sogar zwei sehr Appetit anregende Rezepte enthalten.
Ich habe zwar zum Ende hin geahnt, wer der Mörder sein könnte, dennoch blieb es weiterhin spannend. Vor allem, weil man die Hintergründe ja erst später erfahren hat.

Fazit:
Dieses spannende und gut zu lesende Debüt würde ich jedem weiterempfehlen.
Ich warte nun auf die Fortsetzung.