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Veröffentlicht am 30.07.2020

Ein mitreißender Krimi

Prost, auf die Wirtin
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Inhalt:
»Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!« Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar ...

Inhalt:
»Zefix! Immer, wenn es am ungünstigsten ist, werden die Leut’ umgebracht!« Ausgerechnet am Sonntag wird die Wirtin des idyllischen Orts Brunngries im nahe gelegenen Wäldchen tot aufgefunden. Hauptkommissar Tischler, soeben aus München in die Chiemgauer Alpen versetzt, nimmt die Ermittlungen auf. Als Stadtmensch bekommt er es auf einmal mit kauzigen, aber herzlichen Ur-Bayern zu tun. Damit nicht genug, hält ihn Polizeiobermeister Fink mit seiner übereifrigen Art auf Trab.

Je tiefer der Kommissar in die vermeintliche Dorfidylle eintaucht, umso klarer wird es, dass sich hinter der freundlichen Fassade des Ferienortes noch sehr viel mehr verbirgt.

Meine Meinung:
Mir hat der erste Krimi von Friedrich Kalpenstein sehr gut gefallen, denn er hat mich direkt von der ersten Seite an mitgerissen.
Der Schreibstil des Autors ist sehr gut zu lesen.
Es ist nicht nur ein klassischer Provinzkrimi, sondern auch jede Menge Witz ist im Buch enthalten, sodass ich nicht nur gerätselt habe, wer der Mörder ist, sondern mir auch manchmal das Lachen nicht verkneifen konnte.
Ich habe bis zum Schluss nicht geahnt, wer der Mörder ist. Kalpenstein hat es sehr gut drauf, den Leser in die Irre zu führen.
Es war also unaufhörlich spannend und unterhaltsam.
Auch das Ermittlerpaar aus Tischler und Fink hat mir sehr gut gefallen.
Ich möchte sehr gerne noch mehr von den beiden lesen.

Fazit:
Dieser Krimiauftakt von Kalpenstein ist spannend, witzig und sehr unterhaltsam. Ich hätte gerne mehr davon und kann ihn auf alle Fälle weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.07.2020

Ein spannender historischer Roman über den Krieg zwischen Preußen und Frankreich

Eine Liebe zwischen den Fronten
1

Inhalt:
Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen ...

Inhalt:
Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen?

Meine Meinung:
Ich habe schon mehrere Romane von der Autorin gelesen und bin immer wieder begeistert.
Auch das war wieder ein Roman, der mich von Anfang an gepackt hat. Es ist die Geschichte vom Krieg zwischen den Frankreich und Preußen und über die Liebe zweier Menschen, die nicht sein darf.
Die Protagonisten sind sehr gut dargestellt. Wie nicht anders von Frau Peter gewohnt, sind die historischen Ereignisse sehr gut recherchiert.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, denn er war flüssig zu lesen.
Die Spannung blieb vom Anfang bis zum Ende erhalten. Man hat immer mit Madeleine, Paul und den anderen Charakteren mitgefiebert und war gespannt, was als Nächstes passiert.
Die Hintergründe vom Krieg zwischen Preußen und Frankreich sind sehr gut dargestellt und so hat man sehr gut den Lauf Geschichte verstanden.

Fazit:
Wer gerne historische Romane liest, in denen auch eine Liebesgeschichte vorkommt und die vom Anfang bis zum Ende mit Spannung versetzt sind, dem kann ich diesen Kriegsroman sehr empfehlen.

  • Cover
  • Geschichte
  • Thema
  • Erzählstil
  • Figuren
Veröffentlicht am 02.06.2020

Eine spannende Wikingergeschichte

Nordblut 1
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Inhalt:
Was, wenn du nur eine Figur auf dem Spielbrett der Götter bist?

***

Island im Jahre 982 n. Chr: Der Wikinger Sven Olafsson tötet aus Gnade seine Frau Gyda im Kindbett. Für jene Tat will er sein ...

Inhalt:
Was, wenn du nur eine Figur auf dem Spielbrett der Götter bist?

***

Island im Jahre 982 n. Chr: Der Wikinger Sven Olafsson tötet aus Gnade seine Frau Gyda im Kindbett. Für jene Tat will er sein Leben und das des Neugeborenen den Göttern darbieten. Doch diese verweigern beide Opfer und stellen Sven stattdessen vor die Aufgabe seines Lebens: Neun Jahre lang soll er ihren Prüfungen ausgesetzt sein. Neun Jahre, die ihn und seine Kinder an die Grenze des Erträglichen führen. Doch es naht Hilfe aus Asgard - in Gestalt eines lautlosen Jägers auf vier Pfoten.

Meine Meinung:
"Nordblut 1 - Wölfe wie wir" ist eine spannende Wikingergeschichte, die mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte.
Für mich war es die allererste Wikingergeschichte, die ich gelesen habe.

Da hier auch historische Figuren, wie zum Beispiel Erik der Rote, vorkommen, fand ich es besonders spannend, denn ich bin ein großer Fan von historischen Figuren, die in Büchern eingebaut werden.

Mit der nordischen Mythologie hatte ich bisher nur wenig Kontaktpunkte und mir hat es gut gefallen, durch dieses Buch mehr davon kennenzulernen.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Man kann sich daher sehr gut auf die Geschichte einlassen.

Hier gibt es viele Handlungsstränge mit verschieden Figuren, die nach und nach aufeinandertreffen und dennoch hat jede Familie ihre eigenen Geschichten, auch wenn sie etwas miteinander verbindet.

Die einzelnen Charaktere konnte ich mir gut vorstellen, weil sie gut dargestellt wurden.
Am meisten Sympathie hatte ich mit Sven Olafsson gehabt. Auch die Kinder, die hier eher Nebenrollen spielen, waren sympathische Figuren.
Erik der Rote ist hier das typische Wikingerbild, das man im Kopf hat.

Die Schauplätze konnte ich mir gut vorstellen.

Der Verlauf der Geschichte war sehr spannend, besonders zum Ende hin spitze sich alles zu.

Ich bin gespannt auf die Fortsetzung und hoffe, dass sie bald erscheinen wird.

Fazit:
Der erste Band der Nordblut-Saga von Mira Valentin hat mir sehr gut gefallen, weil er mich vom Anfang bis zum Ende mit seinen Figuren und der Spannung mitgerissen hat. Er macht sehr neugierig auf eine Fortsetzung und ich kann ihn definitiv weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2020

Eine spannende Fantasy-Fortsetzung

Mondfluch 2
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Inhalt:
Es gibt nur einen Weg, die Welt zu retten.
Doch was, wenn es der falsche ist?

Nach dem gescheiterten Versuch, den Mondfluch zu brechen, befindet sich Thy in Gefangenschaft der Dunkelseelen. Diese ...

Inhalt:
Es gibt nur einen Weg, die Welt zu retten.
Doch was, wenn es der falsche ist?

Nach dem gescheiterten Versuch, den Mondfluch zu brechen, befindet sich Thy in Gefangenschaft der Dunkelseelen. Diese haben es sich zum Ziel gesetzt, mit Hilfe des Mondlichts die Halbwesen zu vernichten. Niemand ist rachsüchtiger als Suri - ihre Anführerin.

Doch Thy muss feststellen, dass nicht nur die Dunkelseelen hinter dem Mondlicht her sind, welches sie in sich trägt. Auch die Halbwesen setzen alles daran, es wieder zurückzuerobern.
Auf ihrer Flucht leidet Koraj zunehmend unter dem Mondfluch. Es entsteht ein Wettlauf gegen die Zeit und Thy muss eine folgenschwere Entscheidung treffen.

Meine Meinung:
Für mich war "Mondfluch. Rache der Dunkelseelen" das zweite Buch, das ich von Kathrin Wandres gelesen habe. Nachdem der erste Band mich so begeistert hat, stand nun auch der zweite Band dem in nichts nach und konnte auf alle Fälle mithalten

Die Fortsetzung der Geschichte von Thy, Koraj und den Halbwesen hat mir sehr gut gefallen.
Es war spannend vom Anfang bis zum Ende und ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen.

Obwohl Thy ein weiblicher Protagonist ist, ist es mir selbst als Mann sehr gut gelungen, mich in sie hineinzuversetzen und mit ihr mitzufühlen und mitzufiebern.

Der Schreibstil war flüssig zu lesen. Ich war sehr schnell mit dem Buch fertig, da es so leicht zu lesen war und die Geschichte mich so in ihren Bann gezogen hat.

Die Schauplätze, die in dem Buch beschrieben werden, konnte ich mir bildlich vorstellen.
Auch die Protagonisten wurden gut dargestellt und die Beschreibungen von den Halbwesen ließen für mich ein klares Bild von ihnen vor den Augen aufleben.

Ich bin gespannt, was den Leser noch im dritten Band erwartet und hoffe, dass er bald erscheinen wird.

Fazit:
Für mich war dieser zweite Band der Mondfluch-Saga ein sehr spannender Fantasyroman, der mich vom Anfang bis zum Ende mit seiner Spannung und den bildhaften Beschreibungen überzeugt hat. Er macht neugierig auf den nächsten und letzten Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2020

Eine spannende Fortsetzung der Fantasy-Saga

Flammenklinge
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Inhalt:
Es ist nur ein Auftrag für Kayden Wolfshall:
Bringe die Prinzessin von Jandor in Sicherheit!
Doch der Weg dorthin ist gefährlicher als gedacht.

Aira hat alles verloren.
Nun muss sie einem Nordmann ...

Inhalt:
Es ist nur ein Auftrag für Kayden Wolfshall:
Bringe die Prinzessin von Jandor in Sicherheit!
Doch der Weg dorthin ist gefährlicher als gedacht.

Aira hat alles verloren.
Nun muss sie einem Nordmann vertrauen, der sie zielstrebig zu einem Ort führt,
dessen bloße Existenz ein Mythos ist.

Zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Eine abenteuerliche Flucht beginnt,
denn die Kreaturen der Tothautlande sind ihnen bereits auf den Fersen.

Meine Meinung:
"Flammenklinge" ist der zweite Band einer neuen Fantasyreihe von Mira Valentin und Erik Kellen. Mir hat er sehr gut gefallen und es war vom Anfang bis zum Ende eine spannende Geschichte.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen.
Die Geschichte wird aus der Sicht von den beiden Protagonisten Aira und Kayden erzählt, zwischen denen es hin und her springt. Das hat mir auch sehr gut gefallen.
Die Protagonisten waren so gut dargestellt, dass ich mich gut in sie hineinversetzen konnte. Man konnte so beide besser kennenlernen und auch noch besser in die Geschichte hinein kommen. Während ich im ersten Band noch besonders mit Aira mitgefiebert habe, habe ich diesmal bei beiden Protagonisten sehr mitgelitten.
Die Geschichte war von Anfang an spannend und hat mich bis zum Schluss gepackt.
Auch das Cover sticht sehr hervor und fällt sofort ins Auge. Es passt sehr gut zum Inhalt der Geschichte und es ergänzt gut den ersten Band. Der Baum, der auf dem Cover zu sehen ist, spielt in der Saga eine wichtige Rolle.
Beide Charaktere haben sich weiter entwickelt, was mir sehr gut gefallen hat.
Auch die neuen Schauplätze, die in diesem Band vorkommen, fand ich sehr bildhaft dargestellt und konnte sie mir gut vorstellen.
Das Ende dieses zweiten Bandes war besonders spannend und es wurde richtig dramatisch. Manche Ausgänge hätte ich so nicht erwartet.

Fazit:
Alles in allem war "Flammenklinge" ein spannender Fantasyroman, der mich vom Anfang bis zum Ende begeistern konnte und mich neugierig auf die folgenden Bände gemacht hat. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere