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Veröffentlicht am 30.08.2019

Der Oleandergarten

Der Oleandergarten
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inhalt:
Erste große Liebe auf Italienisch – mehr Gefühl geht nicht.
Jane, Halbitalienerin und gerade neunzehn Jahre alt, zieht nach dem Abitur zu ihren Verwandten nach Rom. Um sich die Zeit bis zum Studienbeginn ...

inhalt:
Erste große Liebe auf Italienisch – mehr Gefühl geht nicht.
Jane, Halbitalienerin und gerade neunzehn Jahre alt, zieht nach dem Abitur zu ihren Verwandten nach Rom. Um sich die Zeit bis zum Studienbeginn zu vertreiben, heuert sie als Kindermädchen bei der alleinerziehenden Marina an, die bei ihrem Bruder, einem erfolgreichen Geschäftsmann, in einer imposanten Villa lebt. Als Jane
dem attraktiven Lebemann Edoardo das erste Mal begegnet, ist er ihr nicht gerade sympathisch. Doch so sehr sie sich auch dagegen wehrt, fühlt sie sich auf magische Weise von ihm angezogen. Dieser Mann, der sich in einer ganz anderen Welt bewegt und dem jede Frau zu Füßen liegt, hat ihr Herz geraubt. Um nicht haltlos unterzugehen, nimmt Jane all ihren Mut zusammen und gesteht Edoardo eines Abends ihre Gefühle. Hat ihre Liebe eine Chance?

Meinung:
Erst einmal Danke das ich bei Lovelybooks bei dieser tollen Leserunde teilehmen durfte. Ich habe mich wirklich gefreut.
Das Cover u. der Klapptext haben mich sofort begeistert.

Das Cover könnte Italien dastellen, wo die Geschichte auch spielt.
Der Titel jedoch- der mir wirklich gefällt- hat eigentlich nichts mit der Geschichte selber zu tun, was ich sehr schade finde.
Die Oleanderbäume werden höchstens zweimal erwähnt.
Mir haben auch irgendwie ein paar malerische Beschreibungen von Italien gefehlt.

Der Schreibstil gefällt mir sehr, man liest das ganze sehr flüssig und in einem weg. Hier macht es Spaß das ganze zu verfolgen.

Zu der Geschichte selber - da bin ich irgendwie hin und her gerissen.
Zu einem teil hat sie mir gefallen, denn es ist nicht das typische Liebesgesäusel und auch nicht das typische Liebes Happy End. Man hat einmal zur Abwechslung etwas anderes.
Ein junges, unschuldiges Mädchen verliebt sich einen Halodrie, der nicht ganz sauber ist.

Die Personen lernt man schlecht kennen, man bekommt einfach keinen Bezug zu ihnen. Eduardo ist ständig beschäftigt, immer unterwegs, Marina ebenfalls, die anderen Personen werden auch nur hin und wieder persönlich dargestellt. Auch diese werden sehr oberflächlich dargestellt.
Immer wieder ist es Geheimnisvoll, es wird getuschelt, geflüstert, etwas verheimlicht, aber man bekommt nicht mit um was es eigentlich geht. Lediglich zum Ende hin wird so ziehmlich vieles Offenbart.

Und dann ist da noch Jane- sie ist jung, unerfahren und verliebt sich unglücklich in Edo. sie macht keine wirkliche Veränderung, sie bleibt wie sie ist. Sie entwickelt sich gar nicht. Sie trägt eine rosarote Brille und es hört sich alles nach einer tragischen Liebesgeschichte an, dabei ist es schon vorbei, bevor es überhaupt wirklich begonnen hat. Schade.

Das Ende habe ich so befürchtet, aber gefallen tut es mir nicht. Obwohl Jane drei Jahre nach einem großen Skandal sich ein neues Leben aufgebaut hat und eigentlich glücklich hätte sein können, kommt sie dennoch nicht von Edo los und besucht ihn nach den drei Jahren. Enden tut es wie es wohl so sein sollte. Die beiden bekommen sich, aber ich hätte mir gewünscht, Jane hätte eine Schlusstrich unter all dem gezogen und Edo vergessen.

ich würde gerne mehr von der Autorin lesen, aber dann wünsche ich mir, das sie mehr auf die Personen eingeht.


Veröffentlicht am 30.08.2019

Das letzte Einhorn

Das letzte Einhorn
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Inhalt:
wiedersehen mit Schmendrick, Molly, König Hargard..
Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist
und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden.
Gemeinsam ...

Inhalt:
wiedersehen mit Schmendrick, Molly, König Hargard..
Durch Zufall hört das letzte Einhorn, dass es das Letzte seiner Art ist
und dass die anderen Einhörner vom roten Stier vertrieben wurden.
Gemeinsam mit dem gänzlich unbegabten Zauberer Schmendrick und der Räuberbraut Molly Grue macht sich das letzte Einhorn auf zum Hof von König Hagard, seine Gefährten zu suchen.

Meinung:
Wer kennt nicht den Film vom letzten Einhorn? Ein wirklich wunderschöner Film, der jedes Jahr irgendwie zu Weihnachten dazugehört.
Jetzt bin ich endlich dazugekommen, das Buch dazu zu lesen.
Natürlich ist das Buch viel Ausführlicher, es kommt viel mehr vor als im Buch und auch einige dinge sind ganz anders wie im Film.
Irgendwie habe ich ein magisches Buch erwartet. Natürlich gibt es viel schönes, viele tolle Szenen, heiter und auch traurig. Aber trotzdem bin ich doch ein klein wenig enttäuscht vom Gesamtwerk.
Ich habe es mir anders vorgestellt, viel Zauberhafter und magischer.
Ich habe zwar auch geweint und habe mit gezittert mit dem Einhorn, aber es hat mich nicht total verzaubert.

Schön fand ich noch die kleine Zusatzgeschichte am Ende. "zwei Herzen" heißt sie und handelt vom einem kleinem Mädchen, Molly, Schmendrick und einem gealtertem Lir, der jetzt König ist.

Eigentlich eine schöne Geschichte, aber wenn man den Film gesehen hat, dann ist das Buch schon anders.
Trotzdem hat es mir zum Teil gefallen, aber es bekommt, mit einem gedrücktem Auge, 4 Sterne. Ich hätte gerne 3,5 gegeben.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Der Fluch der Hexen

Der Fluch der Hexen
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Inhalt:
Hexen vereinen die schlechtesten Eigenschaften in sich: Sie sind selbstsüchtig, verlogen, hinterlistig und immer darauf bedacht,
Unheil anzurichten. Eine einfache Handbewegung genügt, um einen ...

Inhalt:
Hexen vereinen die schlechtesten Eigenschaften in sich: Sie sind selbstsüchtig, verlogen, hinterlistig und immer darauf bedacht,
Unheil anzurichten. Eine einfache Handbewegung genügt, um einen Menschen zu verfluchen. Doch was kaum jemand weiß – der eigentliche Fluch liegt auf den Hexen selbst.
Jahrelang hat Katelyn es geschafft, diesen Fluch zu umgehen, bis sie Dimitri begegnet und einen schwerwiegenden Fehler begeht. Fortan ist die junge Hexe gezwungen, aufzugeben, was sie sich mehr als alles andere wünscht: Ihre Freiheit.


Meinung:
Hexen einmal in einem anderen Licht.

Hier haben wir eine wirklich tolle, spannende, Fantsievolle Geschichte die die Hexen einmal ganz anders darstellt.
Es war zwischendurch wirkich interessant, spannend, lustig und auch aufregend.
Dennoch muss ich sagen, jetzt nach dem es etwas auf mich gewirkt hat, es hat mich nicht 100% überzeugt.
Ich hätte mir mehr Info gewünscht über einige Dinge, die doch oft nur kurz angetan wurden. Z.B der böse in dieser Geschichte kommt mir zu kurz weg und besonders zum Ende hin - wo es um seine Bekämpfung geht- wird er nur nebenbei erwähnt. Viele Sachen werden natürlich nach und nach erklärt und man erfährt langsam erst die Charkteren kennen und ihre Geschichten.
Manchmal war ich total drinnen in der Geschichte und sehr interessiert, dann aber wieder fand ich einiges doch eher in die länge gezogen und das lesen kam mir dann ziemlich schleppend vor.

Es wird abwechselnd aus zwei Sichten erzählt, was ich wirklich gut finde.

Die Idee rund um den Fluch, die auflösung des gleichen usw... war wirklich interessant und gut ausgedacht.

Leider erfährt man wenig von den anderen Hexen, dem großen Krieg von früher, der nur kurz erwähnt wird und vom bösen Jarteh. Das finde ich schade. Hier hätte ich mir mehr Info gewünscht und auch hin und wieder etwas mehr an Text und ausführlicher - wenn man das so sagen kann. Das hätte man gut ausbauen können.

Am besten hat mir das Leben im Wald bei den anderen Wesen gefallen. Bei den Werwölfen, Hexen usw....Dort geht es noch ruhig zu und alle sind für einander da.

Das Ende war nach den über 450 Seiten für mich auch irgendwie viel zu kurz und zu schnell abgehalten.
Der Fluch wurde gelöst, ein paar sehr kurze Sätze zum bösen, das wars. Auch hier hätte es etwas mehr sein können. Auch bleiben bei mir einige Fragen offen am Ende, die ich gerne geklärt hätte.
Der Prolog war schön und auch wieder irgendwie vorhersehbar.

Fazit:
Eine wirklich tolle, spannende Geschichte mit kleinen Stellen, die besser hätten sein können.




Veröffentlicht am 12.07.2019

Die Schattenreich Chroniken

Die Schattenreich Chroniken
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Inhalt:
Sie sind grausam. Sie sind zum Sterben schön. Sie sind Kreaturen der Nacht.
Als der geheimnisvolle Frederic Puiset auf der Burg Hohenstein eintrifft, schwant Viktor, dem Sohn des Grafen, nichts ...

Inhalt:
Sie sind grausam. Sie sind zum Sterben schön. Sie sind Kreaturen der Nacht.
Als der geheimnisvolle Frederic Puiset auf der Burg Hohenstein eintrifft, schwant Viktor, dem Sohn des Grafen, nichts Gutes. Seine
Schwester Elisabeth hingegen ist von dem attraktiven Fremden ganz hingerissen, der im Namen seines Herrn um ihre Hand anhalten soll. Eines Tages erwacht Viktor aus einem vermeintlichen Albtraum. Doch nichts ist mehr, wie es war. Er wurde zum Vampir gewandelt und sein Vater sowie die gesamte Dienerschaft von Elisabeth im Blutrausch grausam ermordet. Kann er die Menschen, die im Dorf am Fuß der Burg leben, vor den Vampiren und seiner eigenen Gier nach Blut schützen?


Meinung:
Hier lesen wir wieder mal einen Vampirroman. Irgendwie ist er wie viele andere auch, aber dann ist er doch auch irgendwie anders.
Mich hat die Geschichte sofort gefesselt und ich war mitten drinnen im geschehen.
In der Mitte hin wurde es zwar etwas langatmig und vorhersehbar, aber das Ende war dann wieder richtig spannend und irgendwie auch traurig. Ich habe etwas schlucken müssen, weil mich eingiges dann doch sehr gerührt hat. Dieses Ende habe ich mir nicht gewünscht, aber es ist so am besten, für alle.

Wir lernen viele Charaktere kennen, einige mochte ich sofort und einige waren gleich unsympatisch.
Da ist Z.B. Victor- er kommt einfach nicht damit klar das er jetzt ein Vampir ist und weigert sich Menschenblut zu trinken. Außerdem will er alle Menschen beschützen und das ihnen kein Leid geschieht.
Frederick- der Elisabeth zuerst wandelt und ein absoluter Ekel ist und auch ein Duckmäuser gegenüber anderen, stärkeren Vampiren. Er ist unsympatisch und einfach nur doof.
Elisabeth- Victors Schwester - die zwar spät bemerkt das sie ein Gewissen hat aber zuerst spaß daran hat, zu töten. Auch glaubt sie in Frederick die große Liebe gefunden zu haben, was sich schon bald ändert.
Marie- ein Mädchen aus dem Dorf- sie ist in Victor verliebt und kommt nicht von ihm los, obwohl sie weiß was er ist. Durch ein tragisches Unglück ist sie jetzt ganz alleine und schließt sich Victor an.
Und dann sind da noch so einige andere, die etwas spannung und fahrt in das ganze bringen.

Es war wirklich eine gelungene Geschichte, die mich gefesselt und gepackt hat.

Veröffentlicht am 12.07.2019

Das Geheimnis von La Bastide Blanche

Das Geheimnis von La Bastide Blanche
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Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten ...

Inhalt:
Der weltberühmte Schriftsteller Valére Barbier zieht in ein neues Haus, Bastide Blanche, ein altes romantisches Anwesen in der Provence. Doch schon bald merkt er, dass es dort nicht mit rechten Dingen zugeht. Er verbringt keine ruhige Nacht in seinem neuen Zuhause. Als sein Stiefsohn entführt wird, holen Barbier die Geister der Vergangenheit ein. War wirklich ein Unfall die Ursache für den Tod seiner Frau Agathe? Antoine Verlaque, Marine Bonnet und Bruno Paulik begeben sich auf eine unheimliche Spurensuche.


Meinung:
Das Cover ist wirklich ein schöner Blickfang, es könnte tatsächlich das alte Anwesen Bastide Blanche sein welches abgebildet ist.

Der Klapptext mach einen neugierig, denn es verspricht eine aufregende Geschichte.
Eingestuft ist es als Krimi, aber für mich ist es weniger ein Krimi.
Es ist war zwischendurch Rätzelhaft und misteriös und es handelt unter anderm um einen unaufgeklärtem Tod, aber meistens ist es für mich eher ein Mix aus Krimi, Roman und etwas anderem anderem.

Es geht um den Schriftsteller Valere Barbier, seine verstorbene Frau und das neugekaufte Haus, in dem es spuken soll.
Tatsächlich hat Valere keine einzige ruhige Nacht in dem Haus, misteriöse Dinge passieren die ihm die Ruhe und den Schlaf rauben. Dann kommt der Tod seiner Frau dazu, der schon längst vergangen ist und nie aufgeklärt wurde und dann die Vergangenheit des Hauses, das schon sehr alt ist.

Irgendwie fand ich das ganze ja interessant, aber lange habe ich mich gefragt, wo die Geschichte hinführt und worum es eigentlich geht. Es war ziemlich verwirrend manchmal und einige male schweifte es für mich auch vom eigentlichen ab. Es fehlte hier für mich die Spannung.
Zum Ende hin hatte ich tatsächlich eine Idee, wie alles zusammenhängt und wie es wohl endet.
Leider lag ich daneben und das Ende war dann doch überraschend.

Etwas schwierigkeiten haben mir die Französischen Ausdrücke gemacht, die für mich - die kein Franzsösisch kann, etwas schwierig zum ausprechen waren.

Es wird auch sehr viel vom Essen und trinken gesprochen. Die Charaktere genießen guten Wein und exelente Gerichte werden hier verspeist. Es ist fast schon wieder ein Gourmet der hier seine Eindrücke hinterlassen hat.

Fazit:
Zum Teil sehr interessant, aber es fehlt an mehr Spannung und ein roter Faden.