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Veröffentlicht am 24.07.2020

Das Elfenbeinzimmer

Das Elfenbeinzimmer
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Inhalt.

Inmitten der Farbenpracht Marokkos wagt Jana nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang und zieht zu ihrer großen Liebe Joaquin. Der alte Familiensitz, auf dem er lebt, fasziniert sie von Anfang ...

Inhalt.

Inmitten der Farbenpracht Marokkos wagt Jana nach dem Tod ihrer Mutter einen Neuanfang und zieht zu ihrer großen Liebe Joaquin. Der alte Familiensitz, auf dem er lebt, fasziniert sie von Anfang an, erscheint er mit seinen zahlreichen Säulen und Spiegeln doch wie ein verwinkeltes Labyrinth. Immer tiefer zieht er Jana in sich hinein, bis sie auf ein prächtiges elfenbeinfarbenes Zimmer stößt. Doch der schöne Schein trügt. Denn dieses Zimmer hat eine Geschichte - eine Geschichte, so dunkel wie das Indigoblau arabischer Nächte …


Meinung:

Erst einmal muss ich sagen, man muss das ganze zu Ende gelesen haben um zu verstehen worum es hier eigentlich geht . Erst im nachhinein wirkt das ganze leicht gruselig, mysteriös und doch irgendwie spannend.

aber---


Wie im Klapptext schon beschrieben, Jana wagt nacht dem Tod ihrer Mutter einen neuanfang in Marokko, bei ihrem Mann von dem sie sich eigentlich getrennt hat. Sie schleppt ihre 16 jährige Schwester Mara gegen deren Willen mit, da sie jetzt die Verantwortung für sie hat. Zudem will Jana den Stoffhandel ihrer Mutter übernehmen und weiterführen.


Ich habe mich gefragt, warum sie eigentlich einen Neuanfang in Marokko will, bei ihrem Mann, von dem sie sich ja getrennt hat. Das wurde mir die ganze Zeit nicht so richtig klar.

Auch von dem Neuanfang- der Stoffhandel den sie weiter führen will, wurde eher nebenher und im Hintergrund erzählt, es scheint hier nicht das wichtigste zu sein.

Vielmehr wird erzählt, wie Jana durch das unheimliche, vertrackte und verwinkelte Haus streift und verborgene Zimmer, Gänge und Räume entdeckt. Für mich war Jana manchmal sehr unlogisch. Man lernt auch absolut nichts aus der deren Vergangenheit kennen, das finde ich schade.



Mara- die mit ihrer Jugendlichen Bockigkeit schon wieder fast sympatisch ist, begehrt auf, ist bockig, treibt sich im Grenzgebiet bei zwielichtigen Typen rum und schiebt Frust in ihrem Zimmer. Man kann sie verstehen, sie verliert nicht nur die Mutter, sondern die vertraute Umgebung, die Freunde und das alltägliche Bekannte.


Alejandro- der Schwiegervater in Spe, ist mit seinem Macken und Ansichten auch ein Typ, der mir hier gut gefallen hat und am Ende kann man ihn verstehen und er wirkt sympatisch auf seine Art und Weise.


Janas Ehemann lernt man auch nur schwer kennen, er blieb für mich bis fast zum Ende hin ein eher unscheinbarer Charakter.



Die Geschichte die hinter dem verwinkeltem, spannendem Haus steckt ist spannend und interessant, aber man hätte hier etwas mehr draus machen können. Hier steckt eine grauenvolle Familiengeschichte drinnen, die weit ins 16. Jahrgundert zurück geht.

Auch haben mir hier schöne Details von Land, Leute und den Jahrhunderten selber gefehlt. Man bekommt fast nichts mit von dem Land in dem Jana und Mara jetzt leben. Die kurzen Erzählungen aus den vergangenen Jahrzehnten waren kurz- sie hätte mehr sein können.


Es fehlt hier tatsächlich an Spannung, es zieht sich etwas dahin und ich habe mich erst gefragt, worum es eigentlich geht.

Man liest zwar auch Abschnitte aus dem 16. Jahrhundert und aus dem Jahren von 1980, aber auch hier ist es zu Anfang nur eine Geschichte. Es war bestimmt eine interssante Zeit, die man evtl. erwähnen können und irgendwie mit einbauen können.


Erst nach und nach merkt man , worum es hier geht und das es keine so harmlose Geschichte ist wie man denkt.


Zum Ende hin wird es tatsächlich noch spannend und aurfregend und es kommen Geheimnisse zu Tage, die man nicht gedacht hätte. Familiengeheimnisse werden aufgedeckt und eine alte Geschichte wird zur Realität.


Ich hätte mir gerne noch einen kleine Einblick in die Zukunft der Charaktere gewünscht. Wird Jana mit ihrem Mann wieder glücklich? Schafft sie die Selbstänigkeit in Marokko? Und was wird aus Mara? Was wird aus dem Haus?


Fazit:

Eine interssante Geschichte, die Ausbaufähig ist. Man sollte aber dran bleiben und sich nicht von zähen längen abschrecken lassen.



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Das Vermächtnis der Gräfin

Das Vermächtnis der Gräfin
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Inhalt:

Ein altes Erbe, ein gut gehütetes Familiengeheimnis und zwei Freundinnen, die alles daran setzen, Licht ins Dunkel zu bringen
Die Familie von Barthow hat ihre glanzvolle Zeit schon lange hinter ...

Inhalt:

Ein altes Erbe, ein gut gehütetes Familiengeheimnis und zwei Freundinnen, die alles daran setzen, Licht ins Dunkel zu bringen
Die Familie von Barthow hat ihre glanzvolle Zeit schon lange hinter sich. Denn sie verdankte ihren Reichtum einem Edelstein, der seit Generationen verschwunden ist. Als die Familienälteste stirbt, droht ein lang gehütetes Geheimnis ans Licht zukommen. Durch Zufall geraten die Freundinnen Freya und Sevim mitten in die Suche nach dem Familienerbstück. Aber nicht alle Familienmitglieder sind glücklich über ihre Einmischung. Können Freya und Sevim die Rätsel der Vergangenheit lösen und so die Zukunft lenken?


Meinung:

Cover u. Klapptext:

Das Cover ist recht farbenfroh und zeigt eine schöne Landschaft und ein Gebäude, das durchaus das Anwesen der von Barthows sein könnte. Es passt und ist ein Hingucker.

Der Klapptext macht neugierig und verspricht eine Spannende Geschichte


Charaktere:

Hier muss ich sagen, das ich mir gerne ein Personenverzeichnis gewünscht hätte, wo man ab und zu nachschauen kann, denn man kommt schon das ein oder andere mal durcheinander und es viel mir Teilweise etwas schwer, die Personen zu behalten und einzuordnen.

Ansonsten- ich konnte mir leider zu den meisten kein Bild machen, vorstellen wie sie aussehen und wie sie wohl sind, viel mir schwer.

Aber es gibt eine Person, die wirklich gut gelungen ist.

Bernd--- der misteriöse, geheimnisvolle Freund der beiden Freundinnen. Er hilft ihnen beim suchen und lösen des Rätzels. Er ist mir bis zum Ende irgendwie ein wenig suspekt. Verschwindet, verkleidet sich dauernd und kann so ziemlich alles und hat immer einen Plan. Er scheint wohl auch irgenwie kriminell zu sein, so kommt es mir jedenfalls vor. Er ist gut gelungen.


Zur Geschichte selber:

Der Prolog hat mir sehr gut gefallen. Ich kam mir gleich vor, als ob ich bei einem Edgar Wallace Film wäre, wo alle versammelt sind und auf ihr Erbe warten. In einer anderen Zeit.

Ab dem Ersten Kapitel gibt es dann einen Zeitsprung und alles fängt mit den Freundinnen an.

Es gibt Einblicke zu ziemlich vielen Personen, es wird abwechselnd aus verschieden Perspektiven geschildert, was ich gut finde, denn so hat man Einblicke aus den verschiedenen Blickwinkeln. Es gibt aus Zeitsprünge zurück, durch Briefe, die immer wieder mal gelesen werden.

Es wird von vergangen Zeiten berichtet, wo die Adelsfamilie noch Reich war, Ansehen hatte, wo Partys gefeiert wurde und ihnen ein ganzes Schloss gehörte. Das alles ändet sich mit dem Testament der letzten Gräfin.


Es ist eine spannende Dedektiv Geschichte, die von Seite zu Seite spannender wird. Die Jagd nach dem verschwundenem Collier und dem roten Stein nimmt fahrt auf und nicht jeder ist glücklich über den Verlauf des ganzen. Es werden alte Geschichten aufgedeckt, so manches Unrecht und eine heimliche Liebe.


Zwischendurch hatte ich zwar das Gefühl das sich das ganze etwas zieht und teilweise fand ich es irgendwie zu schnell, zu sachte und einfach, aber dann gab es auch wieder spannende Stellen, wo ich es recht toll fand.

Es gab auch stellen, wo ich mich fragte, wie war das? Wie kam die Schatulle, mit der ja alles anfing, auf den Flohmarkt? Wer genau ist dieser Bernd und was treibt er die ganze Zeit? Warum, wieso.... So einiges ist unklar und auch manches nicht ganz verständlich.


Das Ende war gut gewählt, obwohl es dann doch irgendwie zu plötzlich und schnell kam, Auch vielleicht etwas einfach???


Die Geschichte ist als Krimi eingestuft, was ich persönlich jedoch falsch finde. Für einen Krimi ist es für mich nicht "Krimi" genug. Eher ein Roman mit Dedektiv Arbeit-- so in etwa.


Fazit:

Eine Tolle Geschichte, an der man aber dran bleiben sollte...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Drachendunkel. Die Legende von Illestia

Drachendunkel. Die Legende von Illestia
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Inhalt:
Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen ...

Inhalt:
Drachen kennt Ella nur aus Legenden längst vergangener Zeiten, in denen die Wiesen Illestias noch blühten und das Land fruchtbar war. Bis sie im Wald auf einen Fremden trifft, mit glühenden Augen und von Dunkelheit umhüllt. Razul gehört zum Clan der Weißdrachen und ist gekommen, um ein Opfer zu fordern – Ella. Nur wenn sie ihn auf sein Schloss begleitet, verspricht er, ihr Dorf von Hunger und Kälte zu erlösen. Ella ist fest entschlossen, ihre Familie und Freunde zu retten, und lässt sich auf den Handel ein. Doch sie ahnt nicht, wie unberechenbar die Bestie in Razuls Herzen wütet …
Der Mann will dich lieben, doch der Drache will dein Blut!



Meinung:

Ich habe etwas gebraucht dieses Buch zu lesen und genauso lange um eine Rezi zu schreiben.

Das Cover ist toll, es gefällt mir sehr. Es hat einen leichten schimmer und die Drachenschuppen die darauf scheinen, verleihen dem ganzen schon etwas mystisches.


Die Geschichte erinnert mich am Anfang ein klein wenig an "die schöne und das Biest", denn auch Ella wird in einen Keller gesperrt, wo sie vor dem Monster sicher ist.


Der Schreibstil ist toll, nur hin und wieder hat es kleine schwächen.

Das Buch hat mir gefallen, die Geschichte ist toll. Es gibt aber auch stellen, wo ich den Kopf schüttelte und das ganze etwas merkwürdig fand.


Ella als Person fand ich manchmal nervig, obwohl sie tapfer ist, ihre Freunde und Familie beschützen will. Manchmal handelt sie für mich unüberlegt. Aber sie hat durchaus ein Kämpferherz.

Razul dagegen lernt man kaum kennen, er wandelt sich kaum, ist meistens gleich. Immer die gleichen Gedanken...

Auch die Liebesgeschichte zwischen den beiden ging mir irgendwie viel zu schnell. Aber dennoch hat es gepasst für die beiden.


Die Auszüge aus den Drachenchronicken bei jedem neuem Kapitel fand ich interessant. Ich hätte gerne mehr über die Drachen gelernt, sie kommen irgendwie zu kurz, leider.

Es gab aber auch eine Wendung, die absolut nicht vorhersehbar war und diese fand ich total Klasse und interessant.


Das Ende hat mir gefallen, obwohl einige Fragen offen bleiben.


Eine tolle Geschichte, die aber auch einige Schwächen hat

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Das verborgene Cottage

Das verborgene Cottage
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Inhalt:
Irland, Herbst 1908: Victoria und Jeremy freuen sich auf eine romantische, wenn auch verspätete Hochzeitsreise auf die Grüne Insel. Doch bei einem ersten Spaziergang auf dem herrlichen Landsitz ...

Inhalt:
Irland, Herbst 1908: Victoria und Jeremy freuen sich auf eine romantische, wenn auch verspätete Hochzeitsreise auf die Grüne Insel. Doch bei einem ersten Spaziergang auf dem herrlichen Landsitz in der irischen Grafschaft Galway verirrt sich Victoria im Moor. Ein junger Mann namens Ióseph rettet sie. Als wenige Tage später eine junge Frau tot im Moor aufgefunden wird, steht Ióseph unter Mordverdacht. Victoria glaubt an die Unschuld ihres Retters. Die Suche nach der Wahrheit führt sie in elegante Anwesen auf dem Land, ebenso wie in Dubliner Armenhäuser. Dabei kommt sie einem unglaublichen Geheimnis auf die Spur ...


Meinung:
Das ist der vierte Teil einer Reihe, in denen Victoria, Jeremy und der Butler Hoppkins Verbrechen nachjagen.. Jeder Teil ist in sich abgeschlossen, so das man jeden Band für sich alleine lesen kann, ohne die Vorgänger zu kennen. Alles wesentliche und wichitge wird erwähnt, so entgeht nichts.


Cover und Titel:
Das Cover ist wirklich schön, es zeigt ein kleines Cottage im grünen und so lautet auch der Titel: das verborgene Cottage. Leider muss ich sagen das Cover und Titel fast gar nicht zu der Geschichte passen. Lediglich am Ende wird dieses Cottage erwähnt- welches auch wichtig für die Geschichte ist. Aber die ganze Zeit habe ich mich beim lesen gefragt was das Cottage mit der Geschichte zu tun hat, da es zu erst gar nicht erwähnt wird.


Personen: Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Jeremy kommt hier selten vor, die meiste Zeit ist er abwesend, darum habe ich ihn nicht wirklich kennenlernen können.

Victoria ist für eine Frau in dieser Zeit sehr Vortschrittlich und mutig. Sie jagd mit ihrem Buttler Geheimnisse und Verbrechen nach und begibt sich hochschwanger schon mal in Gefahr.

Der Buttler Hoppkins hat mir am besten gefallen. Er ist ein wahres multitalent. Nicht nur stiller Butler, sondern auch hervorragender Koch, Schriftsteller und Kriminalist. Er hat mich so manches mal richtig verwundert mit seinen Fähigkeiten und seinem Wissen.

Die Personen haben Ecken und Kanten, das macht sie glaubenswürdig und realer.


Schreibstil: Der ist wirklich toll. Die genauen Beschreibungen und den Orten, dem Land und auch den kleineren Dingen fand ich wirklich toll. Man konnte sich alles recht gut Vorstellen. Das Moor, die Landschaft, die Kleidung usw...
Zu der Geschichte selber: Sie war wirklich spannend, aber manchmal zog es sich doch etwas. Alle drei spürten immer wieder kleine Hinweiße auf, aber wirklich vorran kamen sie nicht. Sie versuchten, einen unschuldigen vor dem Gefängnis zu retten,. den Mörder einer Frau zu finden und vermisste, mißbrauchte Mädchen zu helfen.

Trotz der tollen Story und spannung die doch zum Ende hin sehr gut war, hat mich das ganze jetzt nicht total mitgerissen. Irgendetwas hat mir gefehlt.

Das Ende und die Lösung kamen dann sehr plötzich und es ging sehr rasch. ein klein wenig zu schnell für mich.



Das Nachwort fand ich sehr toll. Hier geht die Autorin nochmal genau auf die Geschichte in Irland ein. Sie Berichtet von der Hungersnot, der Politik, den Armenhäusern u.m. Das fand ich sehr leereich und es gefiel mir besonders gut



ich würde gerne 3,5 Sterne geben..

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.07.2020

Die Insel der vergessenen Träume

Die Insel der vergessenen Träume
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Inhalt:
Als im Jahre 1890 die Hamburger Kaufmannstochter Clara den charmanten Paul heiratet und ihm zu seiner Plantage nach Hawaii folgt, beginnt für sie ein entsetzlicher Albtraum. Denn die Ehe entpuppt ...

Inhalt:
Als im Jahre 1890 die Hamburger Kaufmannstochter Clara den charmanten Paul heiratet und ihm zu seiner Plantage nach Hawaii folgt, beginnt für sie ein entsetzlicher Albtraum. Denn die Ehe entpuppt sich als abgekartetes Spiel. Ob Clara auf der Blumeninsel dennoch ihre große Liebe finden kann?
Über hundert Jahre später plant die ziellose Studentin Leonie nach vielen Katastrophen einen Neuanfang auf Hawaii. Gemeinsam mit dem Einheimischen Nakoa begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Familie – und macht eine unerwartete Entdeckung!

Meinung:
Erst einmal Danke an Vorablesen, das ich das schöne Buch lesen durfte.

Cover: Das Cover ist mal ein absoluter Blickfang, Entführt es uns doch in eine wunderschöne grüne Landschaft, in die man gerne sofort eintauchen möchte. Es verleitet zum träumen und man bekommt Urlaubsfeeling.

Das Buch stammt von zwei Autorinnen, die Abwechselnd die Geschichten von Clara und Leonie beschreiben.
Wir wechseln immer wieder zwischen den beiden Frauen und ihrer eigenen Geschichte, was ich gut finde, so hat man die abwechslung und man ist immer mitten drinnen.
Der Schreibstil verbindet sich wunderbar und man liest es in einem weg.
Man fiebert mit Leonie, trauert mit Clara und unternimmt Streifzüge durch das wunderschöne Hawaii.

Während Clara am Ende des 18. Jahrhunderts verliebt auf einen Mann reinfällt und ihm blindlinks nach Hawaii folgt, torckelt Leonie fast 100 Jahre später von einer Jobpleite in die andere.

Clara möchte nur ihrem verhassten Stiefvater entfliehen und folgt nach nur kurzer Zeit einem Mann, der sich sehr schnell als liebslos, gemein und brutal entpuppt. Völlig allein gelassen mitten in der Wildnis von Hawaii,schließt sie Freundschsaft mit dem Hausmädchen und lernt durch sie Hawaii kennen und lieben. Clara ist eine taffe und starke Frau, die sich nicht unterkreigen läßt. Sie versucht das beste aus ihrere Situation zu machen.
Und schließlich lernt sie einen anderen Mann kennen und endlich erfährt sie, was liebe beedeutet. Aber gibt es für Clara eine glückliche Zukunft?

Leonie dagegen- ebenfalls aus gutem Hause, hat schon unzählige Studien und Jobs begonnen, aber nicht eines beendet. Ihre letzte Chance ist Hawaii, aber auch da stolpert sie wieder mal in eine Pleite. Schnell lernt sie Nakao kennen und durch ihn bekommt sie dennoch einen Job und ein Dach über den Kopf. Er zeigt ihr ebenfalls die Schönheiten Hawaiis und erst einmal dort gestrandet, begibt sie sich auf die suche nach ihren Ahnen und dessen Vergangenheit. Leonie wandelt an den Orten, an denen einst ihre Urgroßeltern waren und schnell verliebt sie sich ebenfalls in die Schönheit des Landes. Bei Leonie ging es mir stellen weise etwa zu schnell, aber es passte alles gut zueinander.


Urteil:
Ich habe beide Frauen gerne verflogt, aber schnell mochte ich Clara lieber, sie musste viel schlimmes duchmachen und gab dennoch nicht auf.
Aber auch Leonie habe ich gerne verfolgt, denn ich war neugierig, ob und wie sie die Vergangenheit aufspüren wollte, da sie doch nichst weiter als zwei Namen hatte.

Das romatische in dieser Geschichte hat für mich eindeutig Leonie gewonnen, da die Romanze zwischen ihr und Nakao realistischer war, wobei es bei Clara viel zu schnell ging. Kaum lernte sie einen Mann kennen , so heiratet sie ihn auch schon und folgt ihm in eine ungewisse Zukunft. Und auch als sie auf Hawaii den anderen Mann kennenlernt, geht eigentlich alles irgendwie sehr schnell.

Super gerne habe ich die eindeutig tollen Beschreibungen von Land und Leute gemocht. Hawaii und ihre Bewohner wurden so bildlich und schön beschrieben, das ich glaubte, direkt dort zu sein.

Ebenfalls lernt man sehr viel über die Geschichte Hawaiis kennen, ihre harte und schwere Zeiten während der Zuckerrohr geerntet wurde, wie andere Hawaii einnehemen wollten und die schweren Lebensbedingugen früher.
Man bekommt eine völlig andere Sichtweise und das finde ich absolut toll. Man kommt zum Nachdenken...
Das Ende der beiden Frauen fand ich gut, jede für sich hat ihr Glück gefunden, wobei es für mich persönlich schon etwas komisch war, wie es endete.

Am Ende haben wir noch Übersetzugen von der Sprache, eine Auflistung zu der Geschichte Hawaiis und 11 Fakten über das Land.


Fazit:
Das Buch ist zu empfehlen, man kommt ins träumen, lernt etwas über die Geschichte Hawaiis und vefolgt zwei Romanzen ...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere