Perfekter Suchtauslöser
Cover:
Passend zu allen Covern der Trojan-Reihe zeichnet sich auch dieses Buch aus durch Grautöne. Dazu erhaben die Stecknadeln und das herablaufende Blut. Und schon weiß man, dass es eben auch blutig ...
Cover:
Passend zu allen Covern der Trojan-Reihe zeichnet sich auch dieses Buch aus durch Grautöne. Dazu erhaben die Stecknadeln und das herablaufende Blut. Und schon weiß man, dass es eben auch blutig werden wird. Ich mag diese Gestaltung sehr.
Mit „Die Puppenmacherin“ von Max Bentow ist der 2. Teil aus der Nils Trojan-Reihe.
Inhalt:
Kommissar Nils Trojan hat schon viele schreckliche Dinge im Laufe seiner Karriere gesehen und dennoch gibt es auch für ihn immer wieder Neues und vor allem erschreckendes was er sehen muss, wozu Menschen in der Lage sind. In einem dunklen Keller wird eine junge Frau entdeckt, welche erstickt in einer Masse von getrocknetem Bauschaum, wie eine Art Sarkophag umhüllt ist. Trojan stößt dabei auf einen vergangenen Fall, der erstaunliche Parallelen aufweist – doch der damals identifizierte Täter ist längst tot. Ist es ein Trittbrettfahrer oder ist der damalige Mörder doch nicht tot?
Trojan bittet auch hier die Psychologin Jana Michels um Unterstützung, denn er ahnt, dass sein Gegner einer bestimmten Logik folgt, die Jana vielleicht auf eine Spur bringen könnte.
Meinung:
Schin zu Beginn macht Bentow wieder allen Lesern eine Freude, denn man wird einfach skrupellos ins Geschehen gestürzt und ist soft ergriffen. Man spürt die Bedrohung, Angst und pure Spannung. Dieser Schreibstil ist einfach nur grandios.
Man ist mit jeder Seite gefesselt und es ergibt sich immer ein roter Faden und dafür kaum zeit zum Luft holen. Nils Trojan, als Hauptprotagonist ist und bleibt recht eigensinnig und nimmt trotz, dass er die Hauptrolle spielt wenig Raum ein. Er bleibt gefasst und im Hintergrund, so dass die Story fokussiert in der Front spielt und dennoch man als Leser seine Ermittlungen begleiten kann. Man lernt ihn immer mehr kennen und lieben, denn Nils hat eben auch privat so einiges zu tragen.
Die Story ist sehr dynamisch und mit kleinem Twist, so dass man hier auch Überraschungen hat, welche man rückblickend nicht vorhersehen konnte.
Die bildhaften Beschreibungen kosten jede einzelne Szene voll aus und gerade das zeichnet Bentow so aus. Spannend und durchaus sehr gruselig, bis hin zum Ekel, was eben nicht für alle Leser was ist.
Fazit:
Suchtfaktor pur.