Cover-Bild Die Verlorene
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Argon
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 27.08.2025
  • ISBN: 9783839822111
Miriam Georg

Die Verlorene

Der neue fesselnde Roman der Autorin von Elbleuchten
Tanja Fornaro (Sprecher)

Tanja Fornaro ist Regisseurin und Sprecherin und versteht es auf großartige Weise, aus historischen Stoffen Zeit- und Hörreisen zu machen. Sie hat von Miriam Georg bereits mehrere Hörbücher bei argon gelesen, die eine große Hörer:innenschaft begeistern.

Die Vergangenheit unserer Mütter, die Zukunft unserer Töchter: der neue große Roman von Bestsellerautorin Miriam Georg ( Elbleuchten ).

Laura hat ihre Großmutter Änne oft von dem Gefühl des Sommers in Schlesien erzählen hören. Über die Menschen in ihrer Vergangenheit jedoch wollte Änne nie sprechen. Als ihre Großmutter schwer erkrankt, scheint es Laura auf einmal zu spät für all die Fragen, die jahrzehntelang unausgesprochen geblieben sind. Dann macht sie eine Entdeckung, die ein ganz neues Licht auf das Leben der Frau wirft, die ihr so vertraut war. Laura begibt sich auf die Suche nach dem ehemaligen Gutshof ihrer Familie – und stößt nicht nur auf Wahrheiten, die ihr Bild von Änne erschüttern, sondern auch auf weitere Fragen, die noch tiefer in die Vergangenheit führen. Fragen, deren Antworten alles verändern könnten.

Emotional, modern, generationsübergreifend : ein Hörbuch, das zum Nachdenken und zum Gespräch anregt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.10.2025

Lebenslügen

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Für Laura kommt alles zusammen: sie stellt fest, dass sie schwanger ist und ihre Großmutter Änne stirbt kurz nachdem sie ein ominöses Bild aus ihrer alten Heimat Schlesien geschickt bekommen hat. Das Bild ...

Für Laura kommt alles zusammen: sie stellt fest, dass sie schwanger ist und ihre Großmutter Änne stirbt kurz nachdem sie ein ominöses Bild aus ihrer alten Heimat Schlesien geschickt bekommen hat. Das Bild zeigt eine junge Frau und ist mit Luise unterzeichnet. Weder Laura noch ihre Mutter Ellen haben jemals von ihr gehört. Laura beschließt spontan, nach Schlesien zu fahren mit der Absicht, den Gutshof zu finden, auf dem ihre Großmutter aufgewachsen ist.
„Die Verlorene“ spielt auf zwei Zeitebenen. Zum einen im Jahr 2019, zum anderen in den Jahren kurz vor und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, als Änne eine junge Frau war und nach Einmarsch der Russen mit ihrer Familie von ihrem Land vertrieben wurde. Miriam Georg versteht es hervorragend, Ännes Familiengeschichte vor dem Hintergrund der grausamen Geschehnisse zu erzählen und an die Schrecken des Kriegs zu erinnern.
Laura schafft es tatsächlich, den „Pappelhof“ ausfindig zu machen und mehr über ihre Wurzeln in Erfahrung zu bringen. Die Dinge, die sie dabei zutage fördert, lassen sie daran zweifeln, ihre Großmutter jemals richtig gekannt zu haben…
Den meisten Lesern dürfte bekannt sein, dass Schlesien früher zu Deutschland gehörte und heute zu Polen zählt. Auch von den Vertreibungen der Bevölkerung werden viele, zumindest aus der älteren Generation, noch wissen. Es ist jedoch etwas ganz anderes, von solchen Dingen im Geschichtsunterricht zu hören oder sie anhand des Schicksals einer Familie quasi hautnah mitzuerleben. Mich haben die Ereignisse jedenfalls sehr berührt. Ich bedaure sehr, dass ich eine mittlerweile schon lange verstorbene alte Frau, die ebenfalls in ihrer Jugend aus Schlesien flüchten musste, nie nach ihrer Lebensgeschichte gefragt habe.
Ich habe „Die Verlorene“ bis zur letzten Seite gerne gelesen, die Autorin versteht es, ihre Leser zu fesseln und die Spannung bis zuletzt aufrecht zu erhalten. Mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist das wenig ansprechende Cover, doch das Buch an sich kann ich uneingeschränkt empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.10.2025

Die Suche nach Antworten

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"Die Verlorene" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin lese/höre, aber, der Handlungsort ist diesmal ein anderer, nämlich Schlesien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und heute.

Laura hat gerade ...

"Die Verlorene" ist nicht der erste Roman, den ich von der Autorin lese/höre, aber, der Handlungsort ist diesmal ein anderer, nämlich Schlesien zur Zeit des Zweiten Weltkrieges und heute.

Laura hat gerade erfahren, dass sie schwanger ist, als ihre Großmutter Änne stirbt. Kurz zuvor ist diese in ihrem Haus gestürzt, nachdem sie ein ominöses Bild per Post ohne Absender erhalten hat. Laura stellt eine Verbindung zur schlesischen Heimat ihrer Oma her, ihr wird aber bewusst, dass Änne sehr wenig über die Zeit damals preisgegeben hat und auch Lauras Mutter weiß kaum etwas über die Zeit vor und kurz nach ihrer Geburt. So begibt sich Laura auf Spurensuche in Schlesien, wo der ehemalige Gutshof, in dem ihre Großmutter aufgewachsen ist, immer noch steht und gerade zu einer Pension umgebaut wird.

Ich fand es sehr interessant, diesen Roman zu lesen und so wieder etwas mehr über die Zeit des Zweiten Weltkrieges und die damit verbundenen Schicksale überall in Europa zu erfahren. Es kommt auch zu unerwarteten Wendungen, sodass der Ausgang wenig vorhersehbar ist. Laura als Protagonistin der heutigen Zeit ist mir sehr sympathisch, während zu ihrer Großmutter eine gewisse Distanz erhalten bleibt, aber genau das ist ja zur Geschichte passend, da auch Laura erst nach deren Tod mehr über Ännes Leben erfahren hat. Der Schreibstil ist gut lesbar und fesselnd und auch die Sprecherin des Hörbuches war gut ausgewählt mit einer angenehmen Stimme und einer Vortragsweise, der man gut folgen konnte.

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Veröffentlicht am 20.09.2025

Aufwühlende Familiengeschichte

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Als Ellens Mutter Änne mit 93 Jahren nach einem Sturz ins Koma fällt, werden Sie und ihre Tochter, Ännes Enkelin Laura ins Krankenhaus gerufen.
Was die Ärztin ihnen über Zustand und der Krankheitsgeschichte ...

Als Ellens Mutter Änne mit 93 Jahren nach einem Sturz ins Koma fällt, werden Sie und ihre Tochter, Ännes Enkelin Laura ins Krankenhaus gerufen.
Was die Ärztin ihnen über Zustand und der Krankheitsgeschichte von Änne erzählt, wirft Fragen auf.
Und die Rätsel um Änne werden nicht weniger, als die beiden nach ihrem Tod die Wohnung räumen und diverse Gegenstände finden, die immer mehr Rätsel um die Herkunft und die Geschichte der alten Dame, die nie viel von ihrer Jugend in Schlesien und die Flucht von dort erzählt hat, aufgeben.
Um all dem auf den Grund zu gehen, reißt die schwangere Laura alleine nach Polen auf den Pappelhof im ehemaligen Schlesien.
Als später auch noch ihre Mutter dazu stößt, decken die beiden alte Familiengeheimnisse auf, die alles auf den Kopf stellen.
Miriam Georg hat wieder ein wunderbares Werk um Familie, den Krieg und die Verwicklungen dieser Zeit geschrieben
Sie erzählt die Geschichte auf zwei Zeitebenen. Von Änne und Luise in den Jahren 1943 - 46 und von Laura und Ellen in 2019.
Unbedingte Leseempfehlung, auch für das sehr persönliche Nachwort

Veröffentlicht am 15.09.2025

Dunkle Vergangenheit

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Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Die Farbkombination von den Braun- und Blautönen gefällt mir wirklich gut. Es ist auch mal bisschen was anderes und passt auch zu dem Buch. Auch, wenn ich vielleicht ...

Ich finde das Cover sehr schön gestaltet. Die Farbkombination von den Braun- und Blautönen gefällt mir wirklich gut. Es ist auch mal bisschen was anderes und passt auch zu dem Buch. Auch, wenn ich vielleicht noch ein Pferd darauf untergebracht hätte.
Die Geschichte hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen und war die ganze Zeit spannend. Trotz des Umfangs hat es sich zu keiner Zeit gezogen. Der Erzählstil hat mir wirklich sehr gut gefallen und auch die Hauptfiguren beider Zeiten waren sehr spannend und facettenreich. Es hat mir gefallen, wie man nach und nach die Geschichte von Änne erfahren hat und gleichzeitig, welche Spuren noch in der Gegenwart zu finden waren. Es gab immer wieder unerwartete Wendungen und es war spannend und gleichzeitig berührend, wie der Krieg die Familie verändert hat. Manche Wendungen waren auch wirklich überraschend und manches konnte man tatsächlich erahnen, was dem Ganzen aber keinen Abbruch getan hat.
Die Erzählerin hat die Stimmungen und Charaktere des Buchs sehr gut rübergebracht. Es war wirklich sehr gut gelesen und die Stimme angenehm.
Fazit: Ein wunderschönes und gefühlvolles Buch. Ich werde es definitiv nochmal hören/lesen.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Die Verlorene

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Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe schon einige Bücher von Miriam Georg gelesen oder die Hörbuchversion gehört, mir gefällt ihr Schreibstil der (bisher meist) historischen Romane. In „Die Verlorene“ verbinden ...

Inhalt siehe Klappentext.
Ich habe schon einige Bücher von Miriam Georg gelesen oder die Hörbuchversion gehört, mir gefällt ihr Schreibstil der (bisher meist) historischen Romane. In „Die Verlorene“ verbinden sich Vergangenheit (die 1940-Jahre) und Gegenwart (2019), als Laura und ihre Mutter Ellen nach dem Tod deren Mutter Änne Nachforschungen anstellen und diese sie nach Polen, dem früheren Schlesien führen. Damals und heute hält sich vermutlich die Waage, ich fand den Part der jungen Änne, Zwillingsschwester Luise und ihrer Familie spannender und interessanter, es gab so viel zu hören und aufzudecken. Wie fühlt man sich als nächste Nachkommen, wenn sich von jetzt auf gleich rausstellt, dass das bisherige Leben nicht so war, wie es schien, wenn praktisch alles auf einer Lüge oder Unwahrheit basiert? Wie geht man damit um, wenn die wichtigste Bezugsperson nicht die war, für die man sie hielt und man keine Chance mehr hatte, sich auszusprechen?
Es fällt mir schwer, nichts weiter zum Hörbuch zu verraten - Tanja Fornaro ist eine meiner Lieblingssprecherinnen und so werden auch 14:56 Stunde nicht lang. Mir hat die spontane Reise auf den schlesischen Pappelhof, wo - in beiden Zeitebenen - alles sehr anschaulich beschrieben wird, mit vielen Details, die Familien und ihre Kriegsarbeiter, wie sie zusammen leben müssen, parallel dazu die Gegenwart in Frankfurt, wo man merkt, man weiß gar nichts über die Vergangenheit der eigenen Familie, sehr gut gefallen und dieses Hörbuch verbuche ich als ein weiteres Hörhighlight des Jahres für mich. Hörempfehlung mit 5 Sternen.

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