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Veröffentlicht am 10.06.2025

Tolle Fantasy!

A City of Flames
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Nara träumt schon ihr Leben lang davon, den Venatoren beizutreten, genau wie ihr Vater. Dieser wurde von einem Drachen getötet und auch Naras Arm schmückt durch den Angriff eine tiefe Narbe.

Zusammen ...

Nara träumt schon ihr Leben lang davon, den Venatoren beizutreten, genau wie ihr Vater. Dieser wurde von einem Drachen getötet und auch Naras Arm schmückt durch den Angriff eine tiefe Narbe.

Zusammen mit ihren drei Brüdern muss Nara sich nun in ihrem Dorf durchschlagen. Aus der Not heraus ist sie Fallenstellerin für den gefürchteten Ivarron geworden, der mit Rümen oder Nymphen handelt. Sie selbst wird dadurch auch gemieden und begibt sich in ständige Gefahr.

Als ein Feuerdrache in ihrem Dorf auftaucht, stellt sie sich ihm trotz den Schicksalsschlägen in ihrer Vergangenheit entgegen. Doch der Drache scheint fasziniert von ihr und greift sie nicht an. Beistehende Venatoren überwältigen ihn und Nara wird gefragt, ob sie ebenfalls die Ausbildung zur Venatorin antreten möchte. Als Venatorin tötet sie gefährliche magische Kreaturen und beschützt so die Menschen in ihrem Teil des Reiches. Doch Nara merkt bald, dass nichts so ist, wie sie immer geglaubt hat ...

Rina Vasquez wählt einen spannenden Einstieg in die Geschichte. Wir gehen sofort mit Nara auf die Jagd nach einem Rümen und wenig später greift ein Feuerdrache ihr Dorf an. Die Protagonistin führt ein relativ einfaches Leben dort und hat gelernt, sich durchzuschlagen, um ihre Brüder zu unterstützen. Dem Drachen stellt sie sich trotz ihrer Ängste mutig entgegen. Relativ früh wird uns LeserInnen durch Andeutungen mitgeteilt, dass an der vorherrschenden Ordnung etwas nicht stimmt. Dadurch ist eine konstante Spannung aufrecht erhalten worden. Es gab wenige Längen im Mittelteil, die mich nicht gestört haben.

Auch die verschiedenen Figuren wie Nara, der Goldene Dieb und besonders Tibith haben das Buch für mich lesenswert gemacht.
Die romantische Handlung wird eher in einem Nebenstrang erzählt, der Fokus in "A City of Flames" liegt eindeutig darauf, Spannung aufzubauen und unzähligen Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

Für mich war "A City of Flames" eine Drachenromantasy, die mein Herz schnell erobert hat und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.



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Veröffentlicht am 10.06.2025

Emotional berührend

How To End A Love Story
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Helen Zhang ist erfolgreiche Bestsellerautorin mit Imposter-Syndrom, deren YA-Romane nun für eine TV-Serie adaptiert werden sollen.
Grant Shepard ist Teil des Writers' Room, der ihre Bücher ins Fernsehen ...

Helen Zhang ist erfolgreiche Bestsellerautorin mit Imposter-Syndrom, deren YA-Romane nun für eine TV-Serie adaptiert werden sollen.
Grant Shepard ist Teil des Writers' Room, der ihre Bücher ins Fernsehen bringen soll.

Eigentlich verbindet die beiden ihre gemeinsame Highschool-Zeit vor dreizehn Jahren. Doch nach einem traumatischen Ereignis versucht Helen, Grant so gut wie möglich zu ignorieren.

Als sie nun wieder aufeinandertreffen, ist Helen zutiefst schockiert und drängt Grant sofort dazu, zu kündigen. Doch dieser weigert sich. Und so müssen sich die beiden miteinander arrangieren - und finden langsam heraus, dass sie die Wunden der Vergangenheit vielleicht am besten zusammen verarbeiten können.

"How To End A Love Story" macht mit der wunderschönen Kombination aus Cover und Farbschnitt den Eindruck einer unterhaltsamen RomCom. Doch auch, wenn der Schreibstil mit Witz und Charme durchs Buch führt, spricht die eigentliche Geschichte viele emotionale und berührende Themen an.

Da ist Helen, die seit vielen Jahren mit dem Verlust ihrer kleinen Schwester ringt und nun jeglichen ihrer Erfolge klein redet und mit einer Schreibblockade kämpft. Und dann ist da Grant, der von Panikattacken heimgesucht wird und den die Vergangenheit immer wieder einholt.
Dadurch herrscht in der Geschichte stets ein melancholischer Unterton, der oft in berührenden Szenen endet.

Helen und Grant selbst wurden als vielschichtige und komplexe Charaktere beschrieben. Die Erzählung findet aus der Dual-POV in der dritten Person statt. Wir erfahren im Text selbst jedoch immer wieder die inneren Gedankengänge von Helen oder Grant, die durch kursive Schrift gekennzeichnet wurden. Helen ist manchmal eine unnahbare Figur, deren Handlungsweisen man nicht immer ganz nachvollziehen kann (oder muss).
Das Ende hat mich dann noch mal ganz besonders berührt.

Zudem ist Yulin Kuang, die Autorin von "How To End A Love Story", selbst Drehbuchautorin und so war die Beschreibung des Settings spannend und authentisch zu lesen und hat mir mit am besten gefallen.

"How To End A Love Story" ist eine Rom-Com, die mit gewitztem Schreibstil und einer Prise Spice die typische Leichtigkeit dieses Genres vertritt und dabei doch auch Themen anspricht wie Trauerbewältigung, mentale Gesundheit und (gemeinsames) Verzeihen und Heilen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Voller schöner Momente

101 Places for Heartbroken People
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Die junge Journalistin Maeve arbeitet bei einem Klatschmagazin und soll dort über Stars und Sternchen berichten. Ihre wahre Leidenschaft ist allerdings ihr Reiseblog, der bereits eine treue Fangemeinde ...

Die junge Journalistin Maeve arbeitet bei einem Klatschmagazin und soll dort über Stars und Sternchen berichten. Ihre wahre Leidenschaft ist allerdings ihr Reiseblog, der bereits eine treue Fangemeinde hat. Am liebsten würde sie zukünftig als Reisebloggerin arbeiten und dieser Traum rückt in greifbare Nähe, als sie das Angebot bekommt, für einen Reiseführer quer durch Europa zu reisen. Von London aus soll sie sich auf eine Reise begeben, die sie durch Frankreich, Italien, Spanien und Portugal führt. In jedem Land ist sie auf der Suche nach tragisch-schönen Liebesgeschichten, etwa der von Dante und Beatrice, von Tristan und Isolde oder natürlich der wohl bekanntesten der Weltliteratur: Romeo und Julia.

Dabei ahnt sie jedoch nicht, dass Callum sie als Fotograf begleiten wird. Seit Jahren haben die beiden sich nicht gesehen, denn ein Unfall hat alles zwischen ihnen verändert. Callum saß einige Jahre im Gefängnis, während Maeve versucht, die Geschehnisse der Vergangenheit hinter sich zu lassen. Umso schockierter ist sie, dass Callum plötzlich wieder vor ihr steht und sie sogar für ein gemeinsames Projekt eng zusammenarbeiten müssen. Können die beiden zusammen aufarbeiten, was damals geschehen ist, oder wird die Vergangenheit für immer zwischen ihnen stehen?

Das Buch ist aus der Dual-POV geschrieben und so bekommen wir tiefe Einsichten in die Gedankenwelt von Maeve und Callum. Beide fühlen sich auf verschiedenen Arten verloren im Leben. Maeve war nur einmal je verliebt, doch das Schicksal hat es nicht gut mit ihr und Callum gemeint. Seit dem Tod ihres Vaters klammert sich ihre Mutter an sie und es fällt ihr schwer, ihren eigenen Weg zu finden.
Callum hingegen saß fünf Jahre im Gefängnis und möchte nun einen Neuanfang wagen, obwohl er noch immer leidet und Angst hat, verurteilt zu werden. Das Reiseführer-Projekt ist nun seine Chance, als Fotograf Fuß zu fassen und nicht als Koch arbeiten zu müssen. Als er Maeve wiedertrifft stehen so viele Dinge zwischen ihnen – und die Tour in Callums Camper entwickelt sich auch zu einer Reise, in denen die beiden sich auf die Spuren ihrer eigenen bittersüßen Liebesgeschichte machen müssen.

Die Idee, die Geschichte von Maeve mit der anderer (berühmter) Paare mit besonderen Liebesgeschichten zu verbinden und einen Roadtrip durch mehrere Länder daraus zu machen, hat mir sehr gefallen. Das Setting war dadurch abwechslungsreich und hat selbst Lust aufs Reisen gemacht -Worte, die „TravelBug“ Maeve vermutlich sehr freuen würden.
Der Ton der Handlung schwankt zwischen melancholisch und schön. Beide Charaktere suchen ihren Weg in einem Leben, in dem sie durch einen tragischen Vorfall miteinander verbunden sind und dadurch gleichzeitig getrennt worden. Die Leichtigkeit des Buches wird durch den Wunsch der beiden, ihre Träume zu verwirklichen, aber stets aufrechterhalten.
„101 Places for Heartbroken People“ ist ein Buch, das jeder lesen sollte, der Fan von den bekanntesten Liebesgeschichten der Weltliteratur ist und diese in Verbindung von Callums und Maeves ganz eigener Erzählung lesen möchte.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Ein spannender Thriller

SORRY. Ich habe es nur für dich getan
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"SORRY. Ich habe es nur für dich getan" von Bianca Iosivony war ein Thriller nach meinem Geschmack.

Ich lese nicht oft Bücher in diesem Genre, dieses hatte jedoch eine der wichtigsten Eigenschaften eines ...

"SORRY. Ich habe es nur für dich getan" von Bianca Iosivony war ein Thriller nach meinem Geschmack.

Ich lese nicht oft Bücher in diesem Genre, dieses hatte jedoch eine der wichtigsten Eigenschaften eines Thrillers für mich: Es lässt den Leser nicht mehr los, ich wollte wissen, was es mit dem Verschwinden von Julian auf sich hat und wie sich die Ereignisse so entwickelt haben, wie sie es taten.
Das Buch ist in der Gegenwart geschrieben und teilt immer wieder Rückblicke in Robyns Leben mit Julian. Einem scheinbar so traumhaften Anfang mit einem charmanten Beziehungspartner und einer Beziehung, die sich fast unmerklich für Robyn ins toxische wandelt.

Die Handlung beginnt in einem Moment, in dem Robyn sich von Julian gelöst hat. Doch dann verschwindet er und drängt dadurch wieder in ihr Leben, das sie eigentlich ohne ihn weiterleben wollte.

Das letzte Drittel habe ich in einem Rutsch gelesen, ein Verrat hat mich wütend gemacht und bestimmte Szenen nur "Oh mein Gott" denken lassen.

Ich empfehle dieses Buch sowohl Lesern, die nicht die klassischen Anhänger dieses Genres sind, als auch jenen, die Thriller sehr mögen.

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Veröffentlicht am 10.06.2025

Lieblingsbuch

Jetzt sind wir echt (Jetzt-Trilogie, Band 1)
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"Writers in New York" war mein erstes Werk von Gabriella Santos de Lima. Ein Buch mit wunderschönem Cover und poetischem Inhalt.

Auf "Jetzt sind wir echt" war ich gespannt, denn Cover und Gestaltung sind ...

"Writers in New York" war mein erstes Werk von Gabriella Santos de Lima. Ein Buch mit wunderschönem Cover und poetischem Inhalt.

Auf "Jetzt sind wir echt" war ich gespannt, denn Cover und Gestaltung sind wieder sehr gelungen. Es geht ums Schreiben, was ich mag, aber es geht auch um Second-Chance-Love und Enemies-to-Lovers, Feminismus und Selbstentwicklung.

Es werden viele aktuelle popkulturelle Themen angesprochen. Im Prolog wird das Tanzen auf dem Lollapalooza erwähnt und das habe ich schon getan, eine der Figuren hat einen Wolf Cut und eventuell habe ich beim platinblonden Wolf Cut von Billie Eilish auch überlegt, ob mir das stehen könnte und Lucy ist INFP und als ich den "16Personalities-Test" gemacht habe, war ich das auch.

Vielleicht liegt es daran, dieser großen Nähe zur Lebensrealität, dass ich dieses Buch so sehr in mein Herz geschlossen habe.

Ich habe Ausschnitte davon abfotografiert und an Freunde geschickt, mit Lucy und Gregor mitgeliebt und mitgelitten.

An einer Stelle wird erwähnt, dass Gregor weint und dass Männer ihre Emotionen auf dieser Art zeigen, findet in den meisten Büchern so nicht statt.

Dass Lucy und ihre Freundinnen sich feministisch engagieren, dass Lucy etwas an diesem immer noch patriarchalen und durch Schönheitsnormen geprägtem Gesellschaftssystem etwas ändern will, gefiel mir ebenfalls. Es kratzt häufig nur an der Oberfläche, aber das ist voll okay, denn dieses Buch spricht viele Themen an, es handelt von Selbstzweifeln und Selbstreflexion und es gibt eine Liebesgeschichte, die damit verbunden ist.

Die Liebesgeschichte ist ein Annähern und Wegstoßen, aber dieses auf und ab und hin und her gibt es öfter und einige sind zum Schluss für immer getrennt und andere haben nun Haus und Kinder.

Große Leseempfehlung für dieses Buch, das ich beenden wollte und dann aber auch nicht, weil mir die Geschichte so gefallen hat.

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