Ich bin super interessiert an Götter-Mythologien und war deswegen auch total neugierig auf "Loki - Her Twisted Heart".
Harlow ist eine Kriegerin mit Götterblut, die mit Loki zusammenarbeiten muss, um ...
Ich bin super interessiert an Götter-Mythologien und war deswegen auch total neugierig auf "Loki - Her Twisted Heart".
Harlow ist eine Kriegerin mit Götterblut, die mit Loki zusammenarbeiten muss, um eine dunkle Bedrohung abzuwenden und das Leben ihrer besten Freundin zu retten.
Das Verflechten der verschiedenen Göttergeschichten wurde spannend gestaltet, ebenso wie das Wordbuilding inklusive einem süßen Sidekick in Form eines kleinen Wassergeistes.
Die Verbindung zwischen Loki und Harlow habe ich dafür leider nicht gespürt. Zwischen ihnen scheint es durch ähnliche Vorfälle in ihrer Vergangenheit zwar eine instinktive Anziehung zu geben, die mich jedoch nicht überzeugen konnte.
Harlow erfährt außerdem im Verlaufe der Handlung von diversen Lügen und muss einige als selbstverständlich angenommene Wahrheiten überdenken, was spannend zu lesen war. Das Ende wartet dann noch mit einem gemeinen Cliffhanger auf.
Für mich ist "Loki" eine Geschichte mit faszinierendem Worldbuilding und einem niedlichen Wassergeist, die jedoch auch einige Schwächen aufweist.
Zara wird als vermeintliche Diebin verhaftet. Sie landet in den Kerkern von Raspa und sieht ihrem baldigen Tod entgegen. Ihre einzige Chance aufs Überleben ist ein vom König aufgerufenen Wettbewerb, bei ...
Zara wird als vermeintliche Diebin verhaftet. Sie landet in den Kerkern von Raspa und sieht ihrem baldigen Tod entgegen. Ihre einzige Chance aufs Überleben ist ein vom König aufgerufenen Wettbewerb, bei dem sie sich mit anderen Dieben bewähren muss. Doch auch bei diesem Wettbewerb lauern an jeder Ecke tödliche Gefahren auf Zara. Als ihr ehemaliger Zellengenosse und Mitstreiter Crane ihr seine Hilfe anbietet, nimmt sie sie widerwillig an, denn zwischen ihnen fliehen die Funken. Doch nichts ist, wie es scheint ...
Falls ihr "Das Lied der Krähen " geliebt habt, solltet ihr ganz dringend zu "The Crane and the Nightjar" greifen! Die Atmosphäre ist düster und brutal und der Wettbewerb sorgt für die nötige Spannung. Zara ist eine zähe Protagonistin, die in schwierigen Situationen auch an andere denkt und für sie einsteht.
Die Wendung am Ende ist echt fies und nach dem Cliffhanger möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht!
Wer eine Romantasy mit düsterem Setting und mysteriösen Figuren sucht, ist bei diesem Buch richtig.
Unzählige Mythen ranken sich um Kleopatra. Das wenigste kann bestätigt werden, vieles ging in den Jahrhunderten nach ihrem Tod verloren.
In "Kleopatra - Roman einer Königin" hat Saara El-Arifi nun versucht, ...
Unzählige Mythen ranken sich um Kleopatra. Das wenigste kann bestätigt werden, vieles ging in den Jahrhunderten nach ihrem Tod verloren.
In "Kleopatra - Roman einer Königin" hat Saara El-Arifi nun versucht, der Pharaonin ihre Stimme wiederzugeben und ihre eigene Geschichte erzählen zu lassen.
Wir stoßen zu Beginn des Buches auf eine Kleopatra, die bereits in jungen Jahren die Last ihres Amtes aufgeschultert bekommt und noch lernen muss, ihren Weg zu gehen. Unzählige Intrigen, Mordanschläge und Kriege erwarten sie.
Saara El-Arifi lässt zudem eine Prise Magie in die Erzählung mit einfließen. Kleopatras Herrschaftslinie wird von den Göttern gesegnet. Sie selbst trägt das Zeichen der Isis auf ihrem Körper und versteht sich als Gelehrte der Heilkunst. Ihre besondere Göttergabe zeigt sich jedoch nicht, was einer der Gründe ist, warum ihre Eignung als Pharaonin angezweifelt wird und sie sich mehr als einmal beweisen muss.
Der Erzählstil der Autorin ist dabei stets bildhaft. Man fühlt sich mit jeder Zeile ins alte Ägypten zurückversetzt und bestaunt mit Kleopatra die Bibliothek in Alexandria, schwimmt unter der strahlenden Sonne in den Gewässern des Nils oder kostet eine der süßen Dattelfrüchte.
Mit viel Feingefühl werden Kleopatras Zweifel und ihre Sanftmut, aber auch ihre Skupellosigkeit und Bereitschaft zum Morden aufgezeigt.
Ihre vielgerühmte Schönheit wird in der Handlung zwar erwähnt - jedoch mit der Anmerkung, dass Kleopatra trotz ihrer erfolgreichen Regierungsgeschäfte lediglich auf ihr Äußeres reduziert oder sogar als Hůre verunglimpft wurde. Ihr Talent als Kriegsherrin, ihre Leidenschaft für die Heilkunst und ihre tiefe Verbundenheit zu Ägypten fanden in der männlich geprägten Geschichtsschreibung kaum Beachtung. Stattdessen blieb sie vor allem als außergewöhnliche Schönheit im Gedächtnis, die angeblich in Eselsmilch badete.
Saara El-Arifi hingegen schafft es in ihrem Buch, Kleopatra als vielschichtige Frau darzustellen. Sie erlebt zahlreiche Verluste, muss schwere Entscheidungen treffen, liebt ihre engsten Vertrauten aber aus ganzem Herzen und hat das Wohl Ägyptens stets als Mittelpunkt ihres Handelns im Blick.
"Kleopatra" ist ein Werk, das die Pharaonin in all den schillernden Facetten ihres Lebens zeigt, wie es ihr in den Jahrhunderten nach ihrem Tod selten zugestanden wurde. Göttergleiche Herrscherin, Mutter, Freundin, Geliebte - all das und noch weit mehr war Kleopatra und lässt uns LeserInnen daran teilhaben.
Ich habe ihre Geschichte mit Spannung verfolgt und kann das Buch wirklich empfehlen.
Ella verlässt ihre Heimat England, um bei der Cheer Squad an der Whitland University in Nashville richtig durchzustarten. Ein ganzes Jahr dort soll ihr die Möglichkeit geben, noch besser im Chearleading ...
Ella verlässt ihre Heimat England, um bei der Cheer Squad an der Whitland University in Nashville richtig durchzustarten. Ein ganzes Jahr dort soll ihr die Möglichkeit geben, noch besser im Chearleading zu werden und neue Herausforderungen anzunehmen. Begleiten soll sie dabei eigentlich ihr Freund - nur dass dieser kurz vor Abflug mit ihr Schluss macht.
Zum Glück wird sie bei ihrer Ankunft herzlich von ihrer Mitbewohnerin Gabi aufgenommen, die sie auch gleich mit anderen Mitgliedern aus dem Cheerleading-Team bekannt macht. Der Abend endet in einer Party und für Ella mit einem ONS. Der ONS mit Star-Quarterback Hudson soll eigentlich einmalig bleiben, wenn da nicht dieses Knistern zwischen ihnen wäre ...
Ella ist eine Figur, die voller Zuversicht ihren Neustart beginnt. Sie lebt fürs Cheerleading und beim Lesen lernt man dadurch einiges über den Sport dazu. Ihre Anbindung ins Team verläuft harmonisch und jede/r versucht einfach, das Beste für diesen herausfordernden Sport zu geben.
Im Gegensatz zu Ella liegt Hudsons Leidenschaft nicht bei seinem Sport, da ihm durch seine Vergangenheit viel Freude am Football genommen wurde.
Eine Zukunft für ihre Beziehung sehen beide nicht. Und doch finden sie immer wieder mit neuen Abmachungen zueinander, die ihre Herzen schützen sollen.
Die Handlung entwickelt sich relativ spannungsarm - der Fokus liegt definitiv auf den Figuren, ihrer Beziehung untereinander und ihrem Sport.
Es wird beschrieben, wie Ella sich ihren Platz im Squad erkämpft oder neue Freundinnen findet, während Hudson mit seiner Vergangenheit ringt und die Angst vor Kontrollverlust in zwanghaftem Verhalten mündet.
Ella hat zudem kein gutes Verhältnis zu ihrer Familie und beide finden in dem anderen eine Person, die ihre Probleme versteht und der sie vertrauen können.
Trotz kurzzeitig ernsterer Themen würde ich die Handlung jedoch als leicht und ohne großes Konfliktpotential bezeichnen.
Ich habe das Buch gelesen, als ich erkältet war und es eine super Ablenkung war, für die man sich nicht sehr konzentrieren musste.
Wer allerdings auf einen großen Spannungsbogen hofft, ist bei dieser Geschichte nicht richtig.
Für mich war es süße Unterhaltung, die gerade Cheerleading- und Sportsromance-Fans gefallen könnte.
Ich kenne die Weihnachtsgeschichten von Alexandra Benedict und war deswegen auch gespannt auf dieses Buch. Angesprochen hat es mich sofort durch die Verbindung von Märchen und Thriller.
Wir haben hier ...
Ich kenne die Weihnachtsgeschichten von Alexandra Benedict und war deswegen auch gespannt auf dieses Buch. Angesprochen hat es mich sofort durch die Verbindung von Märchen und Thriller.
Wir haben hier einerseits einen Serienkiller, der nach Vorbild von Märchen mordet. Dann eine Autorin, die die Vorlage für diese Morde schreiben muss. Und die Ermittlerin Lyla Rondell, die auf eine Art in den Fall verstrickt ist, die sie noch nicht ahnt ...
Die Autorin hatte hier eine tolle Ursprungsidee, die durch zu viele Handlungsfäden zeitweise leider echt verwirrend für mich war. Es gleitet auch mehr in die Fantasy ab als erwartet, was ich eigentlich cool finde und mal was anddres ist. Die Umsetzung hat nur nicht so perfekt für mich geklappt.
Für mich war "Böser, Böser Wolf" ein Buch mit einem tollen Grundkonzept, dessen Umsetzung mich nicht ganz überzeugt hat.