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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.08.2025

Lokalkolorit trifft spannende Ermittlungen

Was der See birgt
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"Was der See birgt" ist der erste Fall für Gianna Pitti, die neue Ermittlerin des Autors Lenz Koppelstätter. Eigentlich ist Gianna Polizeijournalistin, doch als ihr Date vom vergangenen Abend plötzlich ...

"Was der See birgt" ist der erste Fall für Gianna Pitti, die neue Ermittlerin des Autors Lenz Koppelstätter. Eigentlich ist Gianna Polizeijournalistin, doch als ihr Date vom vergangenen Abend plötzlich tot ist, recherchiert sie mit vollem Einsatz. Als goldene sowie bunte Fische eine immer wichtigere Rolle bei den Ermittlungen spielen, wird auch klar: hinter dem Ganzen steht noch viel mehr, auch Persönliches, als zunächst angenommen.

Lenz Koppelstätter beschreibt den Gardasee, seine Menschen, ihre Lebensweise und die Region mit viel Liebe zum Detail. An manchen Stellen mutet der Krimi so fast als Reiseführer an. Man spürt hierbei jedoch, wie verbunden der Autor der Gegend ist. Auch das Italienische fließt immer wieder ins Buch ein. Mancher Satz bleibt ohne entsprechende Sprachkenntnisse zwar im Dunkeln, unterstreicht aber das Lokalkolorit.
Die Spannung nimmt kontinuierlich zu und manche Entwicklung ist unerwartet, andere allerdings vorhersehbar.
Gianna ist ebenso wie ihr Onkel sehr authentisch gezeichnet, wobei mir vom Charakter Francesco fast noch ein bisschen sympathischer ist.

Ein zunächst gemütlicher Auftakt zu Lenz Koppelstätters neuer Gardasee-Krimi-Reihe, der es an persönlichen und spannenden Verwicklungen nicht fehlt. Den Folgeband werde ich sicher lesen. Von mir gibt es für Gardasee-Fans und Krimi-Begeisterte eine recht deutliche Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 11.08.2025

liebevoll aus Sicht des Katers Louis geschrieben, mit einer großen Portion Humor und Abenteuern einer charakterlich bunten Katzenfamilie

So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater
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Mit „So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater!“ legt Ina Rom, das Pseudonym der Autorin, ein humorvolles Buch vor, in dessen Mittelpunkt der charmante Kater Louis steht. Aus seiner Sicht ist das Buch geschrieben ...

Mit „So ein Theater mit dem (Muskel-) Kater!“ legt Ina Rom, das Pseudonym der Autorin, ein humorvolles Buch vor, in dessen Mittelpunkt der charmante Kater Louis steht. Aus seiner Sicht ist das Buch geschrieben und es wird schnell klar, dass er, seine Katzenfamilie sowie sein Freund eine absolut unterhaltsame Truppe sind. Auch wenn sie bei dem einen oder anderen Nachbarn aufgrund ihrer teils spektakulären Aktionen nicht immer ganz so willkommen sind. Echte Stars sind sie, wenn sie ihre Besitzerin Doris bei deren Pilatesstunden unterstützen und für reichlich Abwechslung sorgen. Und wie es sich für eine echte Familie gehört: wenn es drauf ankommt, stehen die Katzen füreinander ein, wie in einigen zu Herzen gehenden Abenteuern deutlich wird.

Wunderbar flüssig und leicht liest man sich durch die Kapitel und ist gespannt, was die Vierbeiner als nächstes Erleben. Nicht nur ein Mal musste ich herzhaft lachen.
Ein schöner Nebeneffekt ist, dass ich sogar etwas über Pilates gelernt habe, denn bisher wusste ich nicht, dass dies mit Hilfe von Geräten praktiziert wird. So erschließt sich auch das Cover, das in der Gestaltung für mich ebenso doppeldeutig ist wie der Titel. Zunächst hatte ich angenommen, dass die fünf Katzen, deren unterschiedliche Charaktere wunderbar abzulesen sind, eine sportbegeisterte Dame mit Fisch und Hilfe beim korrekten Ausrichten des Kopfes, in ihre Mausefalle locken. Auch wenn die vermeintliche Mausefalle ein Pilatesgerät ist – dass dieses Buch zum Lachen animiert, ist nicht nur am Cover sondern auch am Titel erkennbar. Das Spiel mit den Worten Muskelkater, der den achtlosen Sportler ereilen kann, und muskulösem Kater, für den sich Louis zweifelsfrei hält, ist sehr gelungen. Im Inneren des Buches finde ich es toll, dass jedes Kapitel unter der Überschrift mit einem Katzenkopf versehen ist.

Für dieses humorvolle und charmante Buch spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus – und das nicht nur für Katzenfreunde und –liebhaber. Besonders geeignet finde ich es als kleines Geschenk zu Nikolaus oder Weihnachten. Der perfekten Zeit, sich gemütlich einzukuscheln und sich von den einfallsreichen Katzen zum Lachen bringen zu lassen.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

ein lesenswerter Abschluss der Trilogie der einige Steine nicht nur zum Stolpern bereit hält

Wo die Liebe dich küsst
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Mit "Wo die Liebe dich küsst" endet die Trilogie von Jana Lukas rund um die alte Schule am See. Dieser lesenswerte Band dreht sich um Lina, die mit ihrem Nanny-Service vielen Eltern aus der Patsche hilft. ...

Mit "Wo die Liebe dich küsst" endet die Trilogie von Jana Lukas rund um die alte Schule am See. Dieser lesenswerte Band dreht sich um Lina, die mit ihrem Nanny-Service vielen Eltern aus der Patsche hilft. In dieser sitzt sie jedoch dank des Geologen Eric selbst, denn die Frage "Kinder - ja oder nein?" bringt die beiden auf ganz unterschiedliche Weise gehörig ins Stolpern.

Ein Mal mehr nahm mich der flüssige und gefühlvolle Schreibstil der Autorin gefangen. Die meist bunt gekleidete Lina muss man als Charakter mit ihrer Fröhlichkeit einfach gern haben, weshalb man umso mehr mitleidet, als ihr Herz ins Stolpern gerät. Eric als zweite Hauptperson ist sympathisch, wenn auch stellenweise recht kauzig.

Im Vergleich zu den beiden anderen Bänden der Reihe hat dieser ein paar Längen, was auch der Tatsache geschuldet ist, dass es über die Mitbewohner der alten Schule nicht mehr so viel Neues zu erzählen gibt. Umso schöner, dass dafür Sam und Marie einen kleinen - wenn auch vorhersehbaren - Nebenstrang erhalten. Dem Lesevergnügen tut dies jedoch keinen gravierenden Abbruch. Deshalb spreche ich für den dritten Band der Reihe gerne eine Leseempfehlung aus, denn mit diesem erhält die "Alte-Schulhaus-Reihe" einen schönen wenn auch nötigen Abschluss.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

Liebe, Familie, Freunde, tolles Setting und eine starke Frau - eine Mischung die Freude macht

Wo du das Glück findest
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Der zweite Band der "Die alte Schule am See"-Trilogie lässt sich ebenso toll lesen wie der erste Band. In "Wo du das Glück findest" steht die taffe Jule mit ihrem Concierge-Service aus der Schulhaus-Clique ...

Der zweite Band der "Die alte Schule am See"-Trilogie lässt sich ebenso toll lesen wie der erste Band. In "Wo du das Glück findest" steht die taffe Jule mit ihrem Concierge-Service aus der Schulhaus-Clique im Mittelpunkt. Sie liebt das Reparieren und Organisieren und wird von ihren Freunden nicht umsonst als "General" bezeichnet wenn es um das Vorbereiten und Durchführen von Events und mehr geht. Mit Chris trifft sie jedoch auf einen Menschen der sie nicht nur in dieser Hinsicht herausfordert. Nebenbei muss sie sich noch um ihren Bruder kümmern und herausfinden, was hinter seiner Rebellion steckt.

Mit ihrem flüssig zu lesenden Schreibstil hat mich Jana Lukas auch dieses Mal gepackt. Schön finde ich, dass mit Jule ein ganz anderer Typ Frau im Zentrum des Geschehens steht als im ersten Band Felicia. Genau von dieser Unterschiedlichkeit der Charaktere lebt auch die gesamte Trilogie, so dass es nicht langweilig wird einen weiteren Roman der Reihe zu lesen. Die im Nebenstrang erzählten Auseinandersetzungen mit ihrem Bruder und ihrer Familie gewähren Einblicke in die Strukturen von Familien und machen deutlich, dass auch 16-jährige ihre Familie brauchen bzw. darunter leiden, wenn es zu Disharmonien kommt.

Dass das Cover aller drei Bände sehr ähnlich gestaltet ist gefällt mir gut. So ist sofort ein Wiedererkennungswert gegeben.

So erhält auch dieser zweite Band eine klare Leseempfehlung von mir und natürlich werde ich gerne den dritten Band lesen, bei dem Lina im Mittelpunkt stehen wird.

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Veröffentlicht am 10.08.2025

gemütliches Lesevergnügen mit Freundschaft und Liebe - Auftakt zur "Die alte Schule am See"-Trilogie

Wo dein Herz zuhause ist
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"Wo dein Herz zuhause ist" ist der Auftaktroman zur Trilogie "Die alte Schule am See" von Jana Lukas.

Nach dem Tod ihrer Großtante steht Felicia mit ihren Träumen und der alten Schule am See alleine ...

"Wo dein Herz zuhause ist" ist der Auftaktroman zur Trilogie "Die alte Schule am See" von Jana Lukas.

Nach dem Tod ihrer Großtante steht Felicia mit ihren Träumen und der alten Schule am See alleine da. Das große Problem: die weitere Finanzierung. Um das Haus, das ihr so sehr ans Herz gewachsen ist, behalten zu können, entschließt sie sich, drei darin befindliche Wohnungen zu vermieten. So platzen unverhofft drei ganz unterschiedliche Menschen in ihr Leben, die nicht nur Felicia, sondern auch ihr ganzes Sein ganz schön durchrütteln. Neben ehrlichen Freundschaften entsteht zu ihrem Mieter Ben ein ganz besonderes Band der Gefühle.

Von der ersten Seite an hat mich dieser schöne Roman in seinen Bann gezogen. Die Geschichte ist geprägt von persönlichen Entwicklungen, Höhen und Tiefen, Missverständnissen, aber vor allem von Freundschaft und Liebe. So ergibt sich ein gemütliches Lesevergnügen, das mit sympathischen Charakteren in ein tolles Setting am Starnberger See eingebettet ist. Man kann wunderbar mit den Figuren mitfühlen und lernt dabei noch etwas über die Sprache der Blumen, die den meisten Menschen nicht geläufig sein dürfte.

Jana Lukas versteht es, die verschiedenen Nuancen der handelnden Personen und deren Beziehungen zueinander fein herauszuarbeiten. Es entsteht ein schöner Lesefluss, dem man sich kaum entziehen kann.

Deshalb von mir gerne eine Leseempfehlung für einen gefühlvollen Roman, auf dessen weitere Bände ich gespannt bin.

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