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Veröffentlicht am 07.11.2025

auf Badass-Art düster

Nocticadia
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Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich ...

Dieses Buch hebt Dark Academia nochmal auf ne ganz andere Ebene. Das Setting der Insel und der Uni, die nicht nur allerlei eher düster angehauchte Naturwissenschaften lehrt, sondern in der es auch angeblich spukt, ist schonmal absolut gelungen. Und sorry, aber ein sexy Prof. namens Dr. Death? Schweig still mein nerdig makaberes Herz. Devrycks Familiengeschichte und die Rückblenden in seine Vergangenheit haben mir eine Gänsehaut über den Körper gejagt. Und generell bin ich immer Fan von so geplagten, vielschichtigen Charakteren.

Age Gap ist ja nicht so meins und auch die Atmosphäre toxischer Männlichkeit, zwielichtiger Versuche an der Universität und des moralischen Graubereichs in dem sich die Figuren bewegen ist insgesamt nicht ganz ohne. Devryck ist definitiv nicht der Good Guy der Geschichte, aber vllt nicht ganz so abscheulich wie die anderen Monster, die sich im Schatten der Universität verbergen. Das ganze ist einfach eine super packende, faszinierende Mischung.

Ich muss sagen, das Buch wirbt zwar mit Dark Romance, aber so "dark" fand ich diesen Aspekt der Geschichte gar nicht. Der Rahmen gibt dem ganzen zwar so einen Touch, aber eigentlich Unterscheidet sich die expliziten Szenen kaum von dem was man auch in herkömmlichen Romance Büchern inzwischen zu lesen bekommt. Das ist für mich kein Minuspunkt, weil ich Dark Romance meistens nichts so toll, sondern eher total cringe und irgendwie drüber finde. Es gibt aber trotzdem einiges an Spice.

Muss man das Buch lesen? Sicher nicht. Inhaltlich teilweise echt grenzwertig, besonders wenn man eher zart besaitet ist. Hatte ich aber eine verdammt gute Zeit mit diesem Buch? Hell, yes!

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Herbstliche Kleinstadt-Romance

The Pumpkin Spice Latte Disaster
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Das Gekabbel zwischen den beiden Protagonisten ist einfach herrlich, ich hab’s total gefeiert, wie sie sich gegenseitig aufziehen und herausfordern, der Vibe war auf jeden Fall grandios und die Spannung ...

Das Gekabbel zwischen den beiden Protagonisten ist einfach herrlich, ich hab’s total gefeiert, wie sie sich gegenseitig aufziehen und herausfordern, der Vibe war auf jeden Fall grandios und die Spannung quasi greifbar.

Manchmal hat mit so ein bisschen die Leichtigkeit gefehlt, die ich bei einem derartigen Buch erwartet hatte, denn Jude schleppt ein ziemliches Päckchen mit sich rum und am liebsten hätte ich sie kurz mal in den Arm genommen.
Es gibt natürlich auch viele schöne, witzige und sanfte Momente, aber da ist auch viel Druck, Unsicherheit und Groll. Das macht die Figuren natürlich deutlich plastischer und sehr nahbar, was ich bei Romance sehr zu schätzen weiß.

Generell habe ich die verschiedenen Figuren und ihre Geschichten (auch die Nebencharaktere, die so ein bisschen aus dem Norm-Raster fallen wie Penn und Nore) als das Empfunden, was dieses Geschichte besonders macht und mich begeistert hat.

Alles drumherum war so ein bisschen dünn gehalten und ich fand es etwas schade, dass es für Jude keine Konfrontationen mit ihren Eltern, Tony oder den Leuten, die ihr so lange ein schlechtes Gefühl gegebenen haben, gab. Nicht mal so wirklich mit Olive. Dafür wäre easy noch Raum gewesen.

Hat sich entspannt und flüssig lesen lassen, war unterm Strich ganz nett und vor allem der spitze Schlagabtausch zwischen Jude und James ein Highlight.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Richtig coole Vampir-Fantasy

In the Shadows we wait
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Wow, ich weiß nicht genau was ich erwartet hatte, aber die Geschichte hat mich total ihren ihren Bann geschlagen und war richtig stimmungsvoll. Das kleine Örtchen Surnova irgendwo in der Einöde Rumäniens ...

Wow, ich weiß nicht genau was ich erwartet hatte, aber die Geschichte hat mich total ihren ihren Bann geschlagen und war richtig stimmungsvoll. Das kleine Örtchen Surnova irgendwo in der Einöde Rumäniens war sehr atmosphärisch angelegt, nicht zuletzt, weil dort Monster unter den braven Bürgern leben und über der gesamten. Geschichte eine Art verheißungsvoll düstere Aura liegt.

Obwohl es bereits recht früh Hinweise über Xaras Herkunft gibt, ist die Geschichte interessant angelegt. Und wir alle lieben doch eine Lovestory, die die Jahrhunderte überdauert. Das Love Triangle fand ich tatsächlich auch gar nicht so schlecht. Ist jetzt vllt nicht mein Lieblingstrope, hier passt aber irgendwie rein. Vor allem, weil es nicht so klischeehaft ist wie anfangs vielleicht gedacht. Dazu muss man tatsächlich auch sagen, dass das hier keine übermäßig spicy Romance ist, obwohl damit ja quasi geworben wird, hier steht tatsächlich eher der Plot rund um Xaras Geschichte und die Verbindung zu den Vampiren im Vordergrund.

Die Mischung von Fantasy, Folklore und Suche nach der eigenen Geschichte war wirklich gelungen, atmosphärisch spannend sowie leicht düster umgesetzt und hat mir einfach richtig gut gefallen.
Die Geschichte fängt eher seicht und ein bisschen klischeehaft an, verdichtet dich dann aber zunehmend und wird gegen Ende hin immer interessanter. Was sich hier für den weiteren Handlungsverlauf andeutet, ist super vielversprechend und macht definitiv Lust auf mehr.

Ich fand das Buch einfach richtig catchy und werde Band 2 definitiv auch lesen.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Seichter Krimi mit komödiantischem Einschlag

Entführung im Himmelreich
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Ich fand ja schon bei Band 1, dass die Mischung aus Lokalkolorit, seichtem Humor und dezenter Spannung eine gute Mischung ist. Und das kommt auch hier wieder voll zum Tragen. Vom Aufbau her gleicht es ...

Ich fand ja schon bei Band 1, dass die Mischung aus Lokalkolorit, seichtem Humor und dezenter Spannung eine gute Mischung ist. Und das kommt auch hier wieder voll zum Tragen. Vom Aufbau her gleicht es dem ersten Band: ein überraschender Leichenfund am Rande der gutbürgerlichen Normalität, schwelende Konflikte auf und um den Campingplatz und ein wunderbar witzige Streit zwischen Polizei und Hobbyermittler.

Den schelmischen Witz des vagabundierenden Privatiers finde ich jedenfalls wieder absolut herrlich. Solche verschrobenen Charaktere hauchen einer Geschichte immer erst so richtig Leben ein. Und vor allem auch Annabelle ist einfach wie frischer Wind und ein Sonnenstrahl in der Geschichte. Ich mag die beiden richtig gern, die noch jedem Dorf- und Campingplatzbewohner ein paar Geheimnisse aus der Nase ziehen.

Die Geschichte ist wieder ein buntes Potpourri an Verdächtigungen und Rätseln und es macht einfach Spaß ihr zu folgen und den charmanten und witzigen Begegnungen beizuwohnen. Es ist ein eher seichter Krimi, tiefe Spannung kommt nicht unbedingt auf, die braucht es aber nicht, da die Stärke der Geschichte eher im Unterhaltsungswert selbst und den Interaktionen der Charaktere liegt liegt

Die Rezepte am Ende sind extravagant, aber ein schönes Add on und spiegeln den kultig-nostalgischen Charakter der Geschichte. Nicht, dass ich irgendwas davon nachkochen würde, aber so bekommt man eine bessere Vorstellung davon, wenn man die Gerichte nicht kennt.

Ich fands wieder sehr kurzweilig und habs gern gelesen. Die Auflösung ist zwar fast schon wahnwitzig, aber mein Gott, gibt nichts was es nicht gibt.

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Veröffentlicht am 02.11.2025

Ganz schön gewieft

The Business Trip
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Die Geschichte ging direkt super packend los und weil die beiden Frauen, die innerhalb der Handlung eine zentrale Rolle einnehmen, so unterschiedlich waren, war ich lange völlig planlos, worum es in diesem ...

Die Geschichte ging direkt super packend los und weil die beiden Frauen, die innerhalb der Handlung eine zentrale Rolle einnehmen, so unterschiedlich waren, war ich lange völlig planlos, worum es in diesem Thriller genau gehen könnte. Denn das irgendwas nicht ganz koscher war, merkt man ziemlich schnell. Aber was nur?

Das Buch führt den Leser geschickt an der Nase herum. Mit den verschiedenen Perspektiven spielt die Geschichte Katz und Maus mit dem Leser. Ungefähr in der Hälfte gibt es plötzlich eine unglaubliche Enthüllung. Und gegen Ende dann einen zweiten Schocker. Dad war unglaublich gut gemacht, weil dadurch jedes Mal nochmal ein etwas anderer Vibe erzeugt wird.

Ich fands auf jeden Fall richtig Stimmungsvoll und hab auch tatsächlich total mitgefiebert. Der Schreibstil ist super einnehmend und gleichzeitig sehr kurzweilig. Ich wollte einfach die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht.

Die Geschichte kommt bei mit überraschend wenig aus, was die Storyline umso interessanter macht. Die Autorin macht sich die Leerstellen zunutze und lässt die Lücken für sich arbeiten. So habe ich quasi permanent mitgerätselt.

War toll, kann ich nicht anders sagen. Überraschend perfide mit ein paar unerwarteten aber genialen Wendungen.

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