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Veröffentlicht am 22.01.2021

Schöner Schreibstil, aber konnte mich nicht komplett überzeugen

The Last Goddess, Band 1: A Fate Darker Than Love (Nordische-Mythologie-Romantasy von SPIEGEL-Bestsellerautorin Bianca Iosivoni)
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​"The Last Goddess - A Fate Darker Than Love" - Bianca Iosivoni

Zunächst einmal: Ich liebe den Schreibstil von Bianca. Er ist einfach nur wunderschön und so bildlich. Aber ich muss sagen, dass die Story ...

​"The Last Goddess - A Fate Darker Than Love" - Bianca Iosivoni

Zunächst einmal: Ich liebe den Schreibstil von Bianca. Er ist einfach nur wunderschön und so bildlich. Aber ich muss sagen, dass die Story mich hier nicht so richtig gepackt hat. Es war ein leichter Einstieg in das Buch und auch wenn man die nordische Mythologie nicht kennt, ist das überhaupt nicht schlimm. Denn Bianca gibt einem immer wieder häppchenweise Informationen dazu, sodass man nicht sofort komplett überschwemmt wird, sondern das nach und nach verinnerlichen kann. Leider hat mich die nordische Mythologie trotzdem etwas gelangweilt und ich wollte, dass die Story weiter geht.

Blair ist dabei eine sehr starke Protagonistin, die nicht so schnell aufgibt. Das macht sie in meinen Augen sehr sympathisch. Auch ihr bester Freund Ryan konnte mich von sich überzeugen. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass er in diesem Band eine eher untergeordnete Rolle gespielt hat, da er nur immer wieder auftauchte. Vielmehr lernen wir die ganzen Valkyren und ihre Welt kennen. Und eben das, was gerade dort schief geht, da Ragnarök bevorsteht.

Tatsächlich hatte ich das Gefühl, dass in diesem Band sehr viele Informationen vermittelt wurden, aber an sich in der Geschichte gar nicht so viel passiert ist. Denn mir kam es vor als würde alles so vor sich hin plätschern. Dann Action! Aber so richtig intensiv konnte ich die Kämpfe auch nicht spüren, da sie doch recht kurz gehalten wurden. Und dann ging es auch schon weiter als wäre nichts. Ich hätte mir da bei diesen Szenen mehr Seiten gewünscht.

Das Ende.. Hm.. Es war klar, was die Gegenseite plant. Es ist einfach nur total vorhersehbar gewesen. Und ich fasse es nicht, dass die Person darauf reingefallen ist. Aber das war ja abzusehen bei der Liebe zwischen ihnen. Aber der Verrat... Oha.. Damit hätte ich niemals gerechnet.

Fazit:

Wie bereits erwähnt liebe ich den Schreibstil sehr. Ich habe das Buch auch wirklich sehr schnell durchgelesen. Aber für mich hätte es mehr Handlung sein können, die die Story voran bringt.


3,5/4 Sterne

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Veröffentlicht am 15.01.2021

Das E in LOVE

A single kiss
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Das Buch ist der 4. Band und somit der Abschluss der L.O.V.E. Reihe. Für mich allerdings ist es der Erste. Denn ich kenne die Vorgänger nicht. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Zunächst ...

Das Buch ist der 4. Band und somit der Abschluss der L.O.V.E. Reihe. Für mich allerdings ist es der Erste. Denn ich kenne die Vorgänger nicht. Die Bücher können unabhängig voneinander gelesen werden.

Zunächst fand ich den Start des Buches sehr interessant, denn wir lernen Ella und Cal in ihrem Alltag kennen. Ella ist ein IT-Girl aus Frankreich und soll in Zukunft bei dem Unternehmen ihrer Eltern einsteigen. Zuvor jedoch will sie endlich einfach nur mal ein normales Mädchen am College sein. Denn eigentlich hat sie eine ganz andere Leidenschaft. Weswegen sie auf die High Society verzichtet und in der LOVE-Mädels WG unterkommt. Die Umstellung vom Luxus zum Normalo fand ich bei Ella sehr amüsant. Ich muss aber auch sagen, dass ich die WG direkt ins Herz geschlossen habe. Man kann die Mädels einfach nur lieben. Es wird mit der Clique definitiv nicht langweilig. Cal ist anders als erwartet ein Good Boy.. mit Tattoos ;) Er ist leidenschaftlicher Fotograph und wird nicht selten angebaggert. Kein Wunder. Ich bin ihm auch sofort verfallen :D

Nach einem doch recht längeren Abschnitt treffen die zwei dann doch endlich aufeinander. Und ich LIEBE ihr erstes Treffen. Es hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht! Total super fand ich hier, dass die zwei sich zwar attraktiv finden, aber nicht sofort übereinander herfallen. Tatsächlich spürt man ab dem ersten Zusammentreffen wie das Knistern mit jedem weiteren Treffen zunimmt. Wirklich sehr schön beschrieben. Und doch Ella hat einen Freund, nämlich Étienne in Paris. Der jedoch ist eigentlich kaum für sie da und lässt sie immer wieder sitzen. Schon von Anfang an konnte ich ihn kaum leiden, da er sehr Ich-bezogen ist und seiner Freundin auch noch in den Rücken fällt.

Während der Annäherung zwischen Ella und Cal gibt es dann doch ein bis zwei Zwischenszenen, die nichts zur Handlung beitragen. Ich denke, diese spielen in den anderen Bänden eine größere Rolle, aber hier waren sie einfach nur Lückenfüller und dadurch wirkte es (selten) etwas zäh. Auch andere Szenen empfand ich so ein bisschen wie ein Mittel zum Zweck. Es war nichts überraschendes, sondern sollte einfach nur dazu dienen, dass Ella etwas klar wird. Das hätte ich mir anders gewünscht. Trotzdem fand ich es sehr schön zu sehen, wie Ella sich im Laufe des Buches immer weiter entwickelt.

Zum Ende hin habe ich nochmal richtig mitgefiebert, denn Ella hat nun endlich erkannt, was sie wirklich will und was sie glücklich macht. Auch wenn ich finde, dass diese Leidenschaft von Ella bei mir nicht greifbar war. Besonders der Klappentext führt da ordentlich in die Irre meiner Meinung nach. Denn Ella hat in diesem Band gefühlt nur einmal eine Kamera in der Hand gehabt. Doch nun muss sie es ihren Eltern beichten...

Das Ende war dann ganz anders als ich erwartet habe. Für mich war das Drama das nochmal aufkam, sehr erzwungen und hat einfach nicht in das Buch gepasst. So ist diese Person einfach nicht. Und das eigentlich wichtige wurde dann in paar Seiten abgehandelt und alles war super.

Fazit:

Ich fand das Buch als Abschluss der Reihe sehr schön. Besonders bis zur Mitte des Buches habe ich die Geschichte wirklich geliebt. Mit den ein bis zwei Lückenfüller-Szenen und dem Ende bin ich nicht so richtig glücklich, deswegen gibt es einen Stern Abzug. Aber ansonsten war das wirklich eine sehr schöne Wohlfühlgeschichte. Es gab witzige, aber auch tiefgründige Dialoge und die Charaktere haben einen sofort in den Bann gezogen.


4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Explosive Mischung aus starker Anwältin und gefährlichem Bad Boy

Underground Princess
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Scarlett ist eine taffe Anwältin, die sich ihre Stellung hart erarbeitet hat. Und nun ist sie kurz davor Namenspartnerin in der Kanzlei zu werden. Dafür bekommt sie auch direkt den nächsten Fall, der sie ...

Scarlett ist eine taffe Anwältin, die sich ihre Stellung hart erarbeitet hat. Und nun ist sie kurz davor Namenspartnerin in der Kanzlei zu werden. Dafür bekommt sie auch direkt den nächsten Fall, der sie nach Las Vegas führt. Doch davor wird gefeiert, denn Scarlett interessiert sich nicht für Beziehungen, sondern hat gerne mal ein bisschen Spaß ohne sich binden zu müssen. Das hat mir Scarlett sehr sympathisch gemacht, denn meistens fallen eher Männer in diese Rolle und hier ist es mal die Frau.
Schnell begegnen wir auch dem Bad Boy Cal. Auch er hält nichts von Beziehungen, wobei er zunächst undurchsichtig erscheint.

In Vegas treffen sich Scarlett und Cal immer wieder und haben auch sehr viel Spaß miteinander. Zufall? Wohl eher nicht, denn Cal will etwas von Scarlett. Er weiß quasi alles über sie, aber es wird nicht klar, was er eigentlich von ihr will und warum er sie braucht. Durch die wechselnden Sichten erfahren wir mehr über die Gefühlslage der beiden und merken, dass die zwei sich ungewollt näher kommen. Immer wenn die zwei aufeinandertreffen, spürt man das Kribbeln. Und auch die erotischen Szenen lassen nicht zu wünschen übrig. Diese sind sehr anschaulich und heiß beschrieben.

Neben der Beziehung lauern aber auch Gefahren. Denn Cal ist nicht nur irgendjemand, sondern der König von Vegas. Und er besitzt nicht nur Hotels.. Er muss seine Leute beschützen und gleichzeitig seine Geschäfte weiter laufen lassen. Cal kann sich auf jeden Fall schnell aufregen, aber das macht ihn eher realistisch. Doch was hat das alles mit dem Prozess zu tun?

Fazit:

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die Charaktere, sowohl die Haupt- als auch Nebencharaktere, sind alle sehr sympathisch und realistisch. Auch die Story ist sehr spannend. Jedoch fand ich es kurzweise etwas zäh als zum Beispiel nur Räumlichkeiten beschrieben wurden. Und manchmal wurde etwas doch recht häufig erwähnt, was auch nur einmal gereicht hätte. Auch fand ich es schade, dass es so wenig Informationen zum Prozess gab. Ich hoffe das ist im 2. Band etwas mehr vorhanden.
Doch alles in allem habe ich das Buch sehr schnell gelesen und habe noch offene Fragen, die ich unbedingt geklärt haben will :D

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Interessanter Mix aus Prinzessin- und Piratengeschichte

Dragon Princess 1: Ozean aus Asche und Rubinen
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Das Buch startet direkt mit Action und einem Einbruch in den Königspalast. Denn Ruby braucht dort dringend einen magischen Schlüssel für ihre Freundin Onyx. Doch der Königspalast ist gut geschützt und ...

Das Buch startet direkt mit Action und einem Einbruch in den Königspalast. Denn Ruby braucht dort dringend einen magischen Schlüssel für ihre Freundin Onyx. Doch der Königspalast ist gut geschützt und so benötigt sie jemanden, der die Wachen ablenkt. Und schon trifft sie auf Fynn, den Piratenkapitän. Nach dem semi-erfolgreichen Raubzug finden wir uns auf Fynn's Schiff wieder und es geht auf Reisen.
Die Reise an sich ist spannend. Wir lernen die Crew kennen, die aus den unterschiedlichsten Charakteren besteht. Aber jedes Crew-Mitglied ist auf seine Art und Weise interessant und besonders, sodass es nicht langweilig wird. Auch die Plünderei und die Raubzüge haben mir sehr gefallen. Es wurde spannend beschrieben. Nur die Reise an sich wurde doch etwas langwierig. Sie sind gefahren, haben gefeiert und so weiter, aber die Story kam nicht voran, das fand ich etwas schade.

Ruby ist eine sehr sympathische Persönlichkeit und ist dazu noch sehr mutig. Sie lässt sich nicht so einfach unterkriegen, kämpft für ihren Willen. Dazu hat sie im Kampf einiges drauf durch ihre veränderte Gestalt. ;)
Fynn dagegen ist selbstverliebt. Sehr selbstverliebt. Aber irgendwie auf eine nette Art und Weise. Er ist kein arroganter Macho, sondern immer noch zuvorkommend und hilfsbereit. Er denkt an seine Crew und was das Beste für sie ist.
Die Dialoge zwischen Ruby und Fynn sind amüsant und hitzig. Man merkt, wie die beiden sich langsam näher kommen. Aber trotzdem lässt Ruby ihn nicht so leicht an sich heran. Endlich mal eine Frau, die nicht anfängt zu sabbern, sobald ein Typ da ist :D

Fazit:

Ein interessanter Mix aus Prinzessin- und Piratengeschichte. Man will die ganze Zeit wissen, was denn nun damals passiert ist, bekommt aber nur häppchenweise Informationen. Das verleitet natürlich zum Weiterlesen ;)
Ich fand es nur schade, dass die Story teilweise nicht voran kam und in diesem Band die Drachen noch etwas vernachlässigt wurden, aber ich bin sehr gespannt auf Band 2!


4/5 Sterne

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Veröffentlicht am 22.12.2020

Unrealistisch und überzogen

The Club – Flirt
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Ich lese eigentlich recht viel in dem Erotik-Genre. Und mir ist auch klar, dass es eher um die körperliche Anziehung als die Liebe geht. Aber dieses Buch war wirklich unrealistisch.

Aber fangen wir doch ...

Ich lese eigentlich recht viel in dem Erotik-Genre. Und mir ist auch klar, dass es eher um die körperliche Anziehung als die Liebe geht. Aber dieses Buch war wirklich unrealistisch.

Aber fangen wir doch erst mal an. Die ersten Seiten des Buches haben mich wirklich gefesselt. Jonas will sich in dem Club anmelden, in dem wohl all seine sexuellen Träume erfüllt werden, denn es wird der perfekte Gegenpart gesucht, der die gleichen Vorlieben hat. Und es war wirklich heiß, wie Jonas seine Bettgeschichten beschreibt. Genau wie der Zusatz, den er direkt an seine Aufnahmeassistentin (Sarah) geschrieben hat, war ziemlich gut. Denn Jonas ist nicht nur ein reicher Firmenboss (Klischee Nr. 1), nein er legt auch noch jede flach und bringt natürlich alle zum Orgasmus) Aber ab da ging es dann bergab: Sarahs Sicht. Jonas wird vom Aussehen her gottähnlich beschrieben. So heiß ist er... Ich finde diese Vergleiche sehr übertrieben. Sarah ist empört über Jonas Bewerbung und trotzdem turnt es sie wahnsinnig an. Warum bist du dann empört, Sarah? Aber Sarah hat ein Problem, denn sie hatte noch nie einen Orgasmus..

SPOILER

Nach einigen Mails, die sie austauschen wird Jonas klar: Er muss sie finden. Denn ganz ehrlich? Natürlich reizt es so einen Typen eine Frau zu vögeln, die noch keinen Orgasmus hatte. Doch Sarah, die übrigens auch extrem gutaussehend ist (Klischee Nr. 2), lässt ihn nicht an sich heran. Weswegen er dann eine aus dem Club vögelt. Woraufhin Sarah mal wieder bewiesen bekommen hat, was für ein Arschloch er ist... (AAAHH! Dein Ernst?! Du willst ihn nicht, er nimmt sich eine andere und du bist sauer?! Wie dumm kann man eigentlich sein?! Ach und Klischee Nr. 3) Oh und wir schließen direkt mal mit Klischee Nr. 4 an: Jonas hat Sex mit der anderen aus dem Club und ratet mal, was er dabei empfindet? Er kann natürlich nur an Sarah denken und hat keinen Spaß mit der anderen... Natürlich... Deswegen will er jetzt nur noch Sarah und keine andere. (Klischee Nr. 5)

Als Jonas dann merkt, wie sehr er Sarah doch will, überschüttet er sie mit Pralinen, Rosen und einem Teddy.. seufz Klischee Nr. 6... Daraufhin lässt Sarah sich dann doch auf ihn ein und sie haben kurz darauf Sex.
Oft.
Sehr oft.
Die Szenen wiederholen sich eigentlich nur immer wieder. Absolut langweilig. Und ratet mal, was als nächstes kommt? Genau, sie verlieben sich (ohne richtig miteinander geredet zu haben)... Klischee Nr. 7. Jonas hat sich also von einer Seite auf die andere von einem Typen, der jede vögelt und keine Beziehungen will zu einem Beziehungstypen entwickelt. Wie UNREALISTISCH.

Dann passiert immerhin doch noch etwas interessanteres. Denn es kommen Details über den Club heraus. Aber leider wird das von dem gemeinsamen Urlaub von Jonas und Sarah überschattet. Der Urlaub ist dann übrigens Klischee Nr. 8. Er kauft ihr dort nämlich Klamotten und bringt sie endlich zu ihrem Orgasmus. Gleich mehrmals. Klar....

SPOILER ENDE

Doch nicht nur die Klischees haben mich unglaublich genervt. Die Sprache hat mich auch etwas gestört. Sarah hat ständig das Wort "Manometer" benutzt. Sie ist 24. Wer benutzt so ein Wort?! Absoluter Abturner. Und dann noch solche Sachen wie "sagte Jonas quitschvergnügt" nach dem Sex. Quitschvergnügt? Wirklich? Und auch im gemeinsamen Urlaub war Sarah nur am quitschen und hat sich benommen wie ein Kind.

Fazit:

Das Buch ist überladen mit überzogenen Klischees. Der Plot ist unglaubwürdig und besteht fast hauptsächlich aus sich wiederholendem Sex. Und die Sprache war meiner Meinung nach nicht für das Buch geeignet. Die Reihe werde ich abbrechen. Fand nur die ersten Seiten und die Club Idee toll. Nur leider geriet der Club sehr in den Hintergrund. Aber für die ersten Seiten und die Idee, gibt es 2 Sterne.


2/5

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