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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.12.2019

Salz und Brühe

Richtig essen nach dem Fasten
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Wenn ich irgendein Problem habe, dann guck ich erst mal nach einem GU Buch, weil das sind – meiner Meinung nach – sehr gute Info Bücher. Manchmal brauch ich dann noch was ausführlicheres, aber im großen ...

Wenn ich irgendein Problem habe, dann guck ich erst mal nach einem GU Buch, weil das sind – meiner Meinung nach – sehr gute Info Bücher. Manchmal brauch ich dann noch was ausführlicheres, aber im großen Ganzen sind die GU Bücher perfekt.

Nun hab ich „Richtig essen nach dem Fasten“ in meinem Regal gesehen. Und da ich zwangsweise fasten durfte, dank Laktose- und Fructoseintoleranz, hab ich mich auf dieses Buch gestürzt.

Es ist alles wunderschön erklärt und es gibt wirklich tolle Rezepte. Natürlich mal wieder nicht für mich. Bei einer Hernie nützt mir auch kein Buch über Sodbrennen. Das sind zwei völlig verschiedene Welten, weil es in dem Fall normalerweise nicht am Essen liegt. Nun ja, in meinem Fall schon, wenn man dann 5 Jahre später erfährt, dass man auch noch so blöde Intoleranzen hat.

Nichtsdestotrotz hab ich mir die Rezepte angesehen und eins ausprobiert, eigentlich das einzige, das für mich da drin steht: Tomatensuppe. Seite 27. Da fiel mir auf, dass in der Zutatenliste nix von Brühe stand. Und die Brühen, die ich kenne, die beinhalten schon Salz und einige Gewürze, von daher finde ich es nicht toll, wenn das mit den Gewürzen in der Zutatenliste steht, aber dann im Rezept die Brühe (überraschenderweise) und dann noch Salz kommt. Die Suppe hat sehr lecker geschmeckt, aber ich finde halt, man sollte sich auf die Zutatenliste verlassen können. Auch wenn die Ausgabe von 1999 ist. Man wirft ja das Buch deshalb nicht gleich weg. Zumal es 19.90 DM gekostet hat. Das ist ja auch eine Menge Geld.

Die Bilder sind auch schön. Was mir bei den Rezepten auffiel, man sollte vorher einkaufen, weil es dann doch einige Sachen gibt, die nicht jeder hier hat. Und von daher finde ich es noch wichtiger, dass die Zutatenliste stimmt.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eigentlich ein tolles Buch, wenn es nicht Fehler aufweisen würde und für Leute mit Allergien und Intoleranzen nicht geeignet ist.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Wunderschön beschriebene Geschichten in der Geschichte

Merry Ex-Mas - Schöne Bescherung
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Drei Freundinnen, alle Geschieden, haben ihre eigenen Probleme, nur Freundin Nummer vier ist glücklich verheiratet.
Cass freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter, ist aber nicht happy darüber, dass sie ...

Drei Freundinnen, alle Geschieden, haben ihre eigenen Probleme, nur Freundin Nummer vier ist glücklich verheiratet.
Cass freut sich auf die Hochzeit ihrer Tochter, ist aber nicht happy darüber, dass sie ihren Exmann und seine neue Frau in ihrem Haus beherbergen muss.
Charlenes Mann ist mit der Kellnerin durchgebrannt und sie musste ihn auszahlen, das halbe Haus und dazu noch das halbe Restaurant, das ihr gehört. Sie ist nicht gut auf ihn zu sprechen, als er zurückkommt und ihr den Hof macht.
Ella muss mit ihrem Mann zusammen wohnen, bis das Haus verkauft ist. Es ist sehr schwierig, da er immer ein Chaos veranstaltet, wenn potentielle Käufer kommen. Sie geht dafür mit dem Makler aus. Und ihre Mutter ist hochbeglückt, dass sie nun scheinbar den richtigen Mann gefunden hat.

Mir gefielen der Schreibstil und die Charaktere sehr gut. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Natürlich waren meine Lieblingscharaktere Cass, Charlene und Ella. Sie waren so lebensecht mit ihren Gefühlen. Logischerweise ist Vorweihnachtszeit und die Hochzeit von Cass’ Tochter macht noch mehr Stress. Die Atmosphäre ist sehr schön in diesem Buch, so schön weihnachtlich, mit sehr vielen gebackenen Sachen. Glücklicherweise gibt es dazu noch viele schöne Cupcake Rezepte. Die Geschichten gefielen mir sehr gut. Es waren quasi drei Geschichten in Einer. Vor allem der kleine Hund von Babette, der neuen (total sympathischen) Frau von Cass’ Mann verursacht viel Chaos. Einerseits lustig, anderseits leidet man mit Cass.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eine schöne Weihnachtsgeschichte mit einigen Liebesromanzen. Mir gefällt der Ausgang und es passt alles so wunderbar. 5 Sterne für dieses Buch.

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Veröffentlicht am 09.12.2019

Ein Weihnachtsmärchen

Inselweihnachten
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Sandra Lüpkes 60 seitige Geschichte handelt von der Liebe – quasi eine Sicht aus vergangenen Tagen und eine aktuelle. Das Buch kostet 8 Euro und das wirkt erst mal megateuer. Aber es ist das perfekte Weihnachtsgeschenkbuch, ...

Sandra Lüpkes 60 seitige Geschichte handelt von der Liebe – quasi eine Sicht aus vergangenen Tagen und eine aktuelle. Das Buch kostet 8 Euro und das wirkt erst mal megateuer. Aber es ist das perfekte Weihnachtsgeschenkbuch, denn es hat einen schönen Hardcovereinband und außen wie innen hat Ole West wunderschöne Bilder und Zeichnungen dazu beigetragen.

Die Geschichte spielt natürlich an Weihnachten. Finja braucht dringend eine Auszeit auf ’ner Insel von ihrem Mann. Sie sehen sich kaum und das nervt sie. Beide sind sehr gut ausgebucht in ihren Jobs. Finja lernt Janette die Malerin kennen. Es ist sehr stürmisch und sie treffen sich – nachdem sie sich im Lädchen zum ersten Mal begegnet sind – am Strand. Mehrfach. Janettes Geschichte ist ein wunderschönes Weihnachtsmärchen, während Finjas Geschichte einen netten Liebensroman darstellt. Letzteres fand ich etwas flach und ich hatte nicht wirklich damit gerechnet.

Trotz allem, ein schönes Geschenkbüchlein für Weihnachten. Es ist einfach soooooo liebevoll gestaltet und schön geschrieben. Toller Schreibstil, tolle Charaktere und ein schöne Atmosphäre.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Das Büchlein ist so wunderschön gestaltet mit Zeichnungen und Bildern, dass es eine wunderbare perfekte Beisteuerung zur Geschichte ist. Das Märchen in der Geschichte, gefiel mir sehr gut. Alles in allem möchte ich dem Buch 4,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 08.12.2019

Viel französischen Flair, Romanzen, aber etwas zu viel Erklärungen

Die Mirabeau-Morde
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Der erste Fall des deutsch-französischen Ermittlerteams: Eltjen und Dubarry. Eine deutsche Studentin wird vermisst und in der Provence vermutet. Eltjen fährt nach Aix-en-Provence, dann geschehen Schlag ...

Der erste Fall des deutsch-französischen Ermittlerteams: Eltjen und Dubarry. Eine deutsche Studentin wird vermisst und in der Provence vermutet. Eltjen fährt nach Aix-en-Provence, dann geschehen Schlag auf Schlag noch mehr Morde.

Das Cover macht einen schönen Eindruck und da es in Aix-en-Provence den Brunnen, der im Buch beschrieben wird, zeigt, finde ich das Titelbild schön. Ich konnte mich irgendwie wieder erinnern. Als Ebook find ich das aber immer wieder schwer zu sagen. Eine 1.

Der Schreibstil ist sehr schön, denn ich hab mich schnell im Krimi wiedergefunden und konnte mir alles vorstellen.

Durch den vorhanden Lokalkolorit habe ich sehr viel über Aix-en-Provence gelernt. Vor allem die Forscher und die sich mit dem Altertum und der alten Sprache von Aix auskannten, bereicherten die Geschichte. Das gefiel mir sehr gut. Auch die Essensausflüge haben mich sehr begeistert. Das hätte auch – in meinen Augen – ruhig ein bisschen mehr sein können.

Die Charaktere wurden von den belehrenden Monologen in meinen Augen einfach erschlagen. Es wurde zu genau und zu lange erklärt, wie die Polizeiarbeit und die Spezialeinheit funktioniert. Vor allem, da oft Eltjen, der Deutsche, sehr viel erklärt hat, aber auch die anderen. Das war mir schlichtweg zu viel. Denn so wurde immer die Spannung des Krimis und der provencalische Flair weggeschrieben und ich kam mir teilweise vor, wie in einer Schulstunde oder Seminar oder auf einem Vortrag. Ich hatte dann auch nicht mehr viel Lust auf die Leserunde, da die Teilnehmer vor mir, das alles schon geschrieben hatten und zwar sehr ausführlich, so dass ich dem nur noch beipflichten konnte. Und dass sich dann einer der beiden Nebenfiguren, die ich mochte (genaueres kann ich jetzt nicht sagen), so negativ hervortat, fand ich sehr, sehr schade.

Der Krimi selber war sehr gut und ich denke, er war auch plausibel, genau kann ich das nicht sagen, weil mein Kopf voll ist mit Fakten über Polizeiarbeit.

Die beiden Romanzen jedoch haben mir sehr gut gefallen. Daher würde ich auch gerne eine Fortsetzung lesen. Ich fand, die waren gut beschrieben und das wertet jetzt den Krimi – in meinen Augen – wieder auf. Denn es gab gute Ansätze für Charaktere: Eltjen, Dubarry, die Journalistin, Alis und auch das ganze Team.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Auf 350 Seiten gab es – gefühlt - 50 Seiten, die den Lesespass beeinträchtigten, denn es gab einfach zu viele Erklärungen wie die Polizeiarbeit funktioniert. Andererseits gab es viel über Aix-en-Provence was ich nicht oder nicht mehr wusste, zudem die beiden Liebesromanzen, ausbaufähige Charaktere, leckeres Essen, schöne Landschaft und der Schreibstil ist auch sehr erträglich. Von daher möchte ich 3,5 Sterne geben.

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Veröffentlicht am 07.12.2019

Ein wunderschöner Provencekrimi

Lavendel-Gift
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Lilo Braque darf ihr letztes Praktikum, zur Commissaire Ausbildung in Carpentras, in der Provence absolvieren. Sie wird zu Schreibarbeiten degradiert und darf Kaffee zubereiten. Man sollte allerdings dazu ...

Lilo Braque darf ihr letztes Praktikum, zur Commissaire Ausbildung in Carpentras, in der Provence absolvieren. Sie wird zu Schreibarbeiten degradiert und darf Kaffee zubereiten. Man sollte allerdings dazu sagen, dass die Kaffeemaschine total modern und etwas kompliziert ist. Als Kaffeeliebhaberin, die Lilo nun mal ist, hat sie diese sofort mit Gebrauchsanleitung „inhaliert“. Eines abends kommt sie heim, um ihrem Vermieter Frédéric Benoit, ein selbstgemachtes Lavendelessen mit Broten zu bringen. Sie findet Benoit tot vor. Kurze Zeit später trifft Simon – ein weiterer Verwandter – ein. Es fragt sich, ist das Zufall oder ist er ein Mörder?

Das Cover ist wunderschön, auch der Rückentext. Ich würde dafür eine 1 * geben. Allerdings der Titel „Lavendelgift“ ist keineswegs zutreffend! Besser wären vielleicht Lavendelrezepte gewesen. Echt schade.

Die Charaktere sind alle prima getroffen. Ich konnte mir alle sehr lebhaft vorstellen. Besonders mochte ich Simon und Lilo. Auch deshalb wünsche ich mir eine Fortsetzung.

Der Lokalkolorit besteht buchstäblich überwiegend aus Lavendel, was nicht schlecht ist. Es gibt massig Beschreibungen, wie französische Gerichte gekocht und mit Lavendel verfeinert werden. In Anbetracht der Seitenzahl von 252 hätte ich mir noch richtige Rezepte mit Mengenangaben gewünscht. Vor allem die Gemüse Rezepte und die Creme Brulet haben bei mir einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Mit Lavendel kochen, das gefällt mir auf jeden Fall sehr gut. Dann gab’s noch ein Lavendelfeld, das berochen werden durfte und ein paar Ortsbeschreibungen. Insgesamt ein schöner Lokalkolorit, der die Provence vor meinen Augen, mitsamt Düften, wieder aufstehen ließ.

Der Schreibstil war locker und leicht. Ich war sofort im Geschehen drin.

Der Krimi war gut geschrieben, wenn es gerade zu keinem Highlight reichte, gab es verschwenderische und wirklich schöne Beschreibungen von Essen und Landschaft.

Liebes-Romanzen deuten sich ja schon zwei Stück an, daher gehe ich von einer Fortsetzung aus und erhoffe sie mir auch.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ein rundum gelungener Provencekrimi mit massig Flair und Lokalkolorit. 5 Sterne dafür.

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