Profilbild von Lesezeichenfee

Lesezeichenfee

Lesejury Star
offline

Lesezeichenfee ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lesezeichenfee über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2020

Etwas besseres als den Tod finden wir überall (Buchzitat)

Totengebet
0

Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.

Von dieser Autorin ...

Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.

Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte.

Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade.

Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2020

Dalai und die anderen Lamas sind einfach witzig

Ein Lama zum Verlieben
0

Stella aus Berlin darf endlich ihre Reisereportage in Angriff nehmen. Sie arbeitet als Journalistin bei einem bekannten Magazin, das Donatella heißt. Stella ist sehr enttäuscht, als sie erfährt, dass es ...

Stella aus Berlin darf endlich ihre Reisereportage in Angriff nehmen. Sie arbeitet als Journalistin bei einem bekannten Magazin, das Donatella heißt. Stella ist sehr enttäuscht, als sie erfährt, dass es zu Lamas auf der schwäbischen Alb geht. Das schockt sie so, dass sie mit einem Schwaben, den sie zufällig trifft, als der Aufzug für Stunden blockiert ist, etwas zu viel trinkt. So dass sie irgendwas in die Reisetasche wirft und mit völlig falschen Sachen auf der schwäbischen Alb ankommt.

Es gab einige Dinge, die ich unglaubwürdig fand. 12 Jahre oder so ist Stella nicht mehr mit dem Auto gefahren, dann mietet sie sich einen Smart und alles funktioniert wunderbar. Auf dem Rückweg bringt sie sogar Björne zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Leute, die schon ewig nicht mehr gefahren sind, auch wenn sie in Berlin wohnen, fahren nicht freiwillig zum Stuttgarter Hauptbahnhof. Stuttgart war schon vor S21 die Katastrophe, was alles um den Hbf betrifft.

Vor allem 2 Stunden vor Abfahrt des Zuges in Stuttgart sitzen alle noch gemütlich um den Frühstückstisch. Also ich hätte da Stress. Ich weiß ja nicht, wo sich Weinlingen befindet. Aber wäre es nicht gescheiter gewesen, wenn Gerry die drei nach Aulendorf, Sigmaringen oder Tübingen gebracht hätte? Also ich persönlich hätte das plausibler gefunden.

Auch gab es zu viele – wie soll ich das sagen? – ähm Sexszenen, vor allem mit Louis dem Franzosen. Und Stella und ihre Freundin Inga scheinen sehr leicht zu „kriegen“ sein, weil sie sehr schnell mit einem Mann ins Bett hüpfen. Und die letzte, wo er wieder „zuhause in Bremen“ ist, ist meiner Meinung nach völlig unnötig. Das ist ein unglaubwürdiges Klischee.

Noch was fällt mir ein, das Schwäbisch war sehr harmlos, es war nicht so wirklich authentisch für die – raue Alp. Es war ein ganz normales Schwäbisch, das ich eher in Tübingen suchen würde, als dort oben.

Teilweise hat das Buch auch an Rosamunde Pilcher erinnert, zumindest am Schluss. Nach nur knapp einer Woche verändert sich das Leben von allen 5 Hauptpersonen und alles wird gut.

Das Cover gefiel mir sehr gut. Das Cocktailschlürfende Lama passt echt gut zum Buch und das rot – grüne zeigt die Gegensätze. Das bisherige stressige Leben und dann plötzlich die Ruhe auf der schwäbischen Alb. Wäre da nicht der Aufdruck: Gmeiner Spannung. Wo war da Spannung? Es war kein Krimi und für mich war der Ausgang vorhersehbar. Was nicht schlimm ist, aber Spannung??

Bisher kannte ich nur Krimis vom Gmeiner Verlag, aber nach dem Rückentext und dem Cover erhoffte ich mir dann doch ein lustiges Buch mit Krimi, weil da Spannung stand. Also dachte ich, es wird spannend.

Sonst fand ich die Charaktere eigentlich sehr gut gezeichnet. Man kann sich alle gut vorstellen. Die meisten Kapitel sind ja aus Sicht von Stella geschrieben, aber auch die anderen Hauptakteure bekommen ihre Kapitel. Jeweils in Ich-Form. Auch die Lamas: Rama, Lama, Ding, Dong und Dalai sind irgendwie sehr lustig und passen so richtig in dieses Buch.

Es war auch humorvoll, einige Male konnte ich sehr herzhaft lachen. Tatsächlich gab es einige lustige Szenen auf der schwäbischen Alb.

Das Ganze war auch in einem guten Schreibstil geschrieben und sobald ich die Protagonisten kannte, ging mir das Lesen sehr flott von der Hand oder so.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Eigentlich ein schönes und unterhaltsames Buch. Mit ein paar kleinen Schönheitsfehlern. Sonst aber sehr empfehlenswert. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Und vergebe dann doch 2,5 also 3, weil ich eine vergnügliche Lesezeit hatte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Total schweizerisch charmant

Gipfeltreffen
0

Kurzmeinung: Ich glaube, das größte Kompliment von mir ist, wenn ich sage, das Buch kannte ich schon, habs aber noch mal gelesen.

Total schweizerisch charmant

Gipfeltreffen ist Band 2 der Serie um Conny, ...

Kurzmeinung: Ich glaube, das größte Kompliment von mir ist, wenn ich sage, das Buch kannte ich schon, habs aber noch mal gelesen.

Total schweizerisch charmant

Gipfeltreffen ist Band 2 der Serie um Conny, die Deutsche, die – der Liebe wegen - zu Tony in die Schweiz auf den Urmiberg (Urmelberg) siedelt. Wandern ist doof war Band 1, ein schweizer Bestseller, den ich leider noch nicht gelesen hab, weil es doch recht schwer ist ihn zu ertauschen und bei meinem Leseverschlingen kann ich leider nicht jedes Buch kaufen, das ich lesen möchte. Es gibt viele Probleme auf dem Berg, auch wenn alles so idyllisch erscheint. Doris sieht Alexander wieder. Sie saß ja im Gefängnis dafür, dass sie ihn vollends den Berg runtergeschubst hat und er ist immer noch sehr krank. Dafür kommt nun Doris ins Krankenhaus (Spital).



Auch dieses Buch von Blanca Imboden ist einfach schön. Ich habe genossen, dieses Buch zu lesen. Beim Schreibstil bin ich immer sofort zuhause und hab Kopfkino, so dass ich mir alles genau vorstellen kann. Es ist auch sehr viel Authentisches im Buch, schweizer Flair und Eigenschaften. Natürlich auch, dass wir Deutsche nicht wirklich beliebt sind in der Schweiz, aber was würden die Schweizer ohne uns tun? Sie können sich wenigstens mit Hochdeutsch im Spital behelfen, wir müssten allerlei Fremdsprachen in unseren Krankhäusern beherrschen. Wobei Hochdeutsch für Schweizer ja auch eine „Fremd-“sprache ist. Ach ja, und Leute aus Süddeutschland kennen Landjäger. Auch die meisten schweizer Ausdrücke kannte ich natürlich schon. Mir gefällt auch das ch, beim Kirschenkind.



Und zum Cover, wie immer ist das Cover rundum gelungen. Ich liebe die Bücher vom Wörterseh Verlag, die Blanca Imboden geschrieben hat. Sie sind so dekorativ im Regal. Daher lese ich sie nicht so oft, denn einmal angefangen, kann ich nicht mehr aufhören und ich muss mich von den Büchern leider trennen, wenn ich sie gelesen hab, wegen Platzmangel. Aber so kommt es hin und wieder vor, dass ich Bücher doppelt lesen kann, darf und möchte. Eine 1+ für das Cover und rundums Buch.



Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

Also für mich hat das Buch klare 10 Sterne verdient. Es ist unterhaltsam, spannend, liebevoll in IchForm beschrieben und die Geschichten haben alle ein Happy End. Da das Ende offen gelassen wurde, hoffe ich auf Band 3 und freue mich darauf.



PS: Ich wusste, dass ich Gipfeltreffen schon kannte, hab es aber gerne noch mal gelesen. Und viel gelernt, denn man kann sich ja nicht alles merken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

sehr unterhaltsam, lehrreich mit herzerfrischender Liebe

Schwingfest
0

Blanca Imboden Schwingfest Verliebt in einen Bauern Wörterseh 2016

Bea, eine selbstständige Journalistin, lernt den Bauern und Schwinger Sämi beim Interview kennen. … und verliebt sich in ihn. Er möchte ...

Blanca Imboden Schwingfest Verliebt in einen Bauern Wörterseh 2016

Bea, eine selbstständige Journalistin, lernt den Bauern und Schwinger Sämi beim Interview kennen. … und verliebt sich in ihn. Er möchte natürliche eine Bäuerin als Frau und durch das Interview lernt er einige Frauen kennen, was Bea sehr eifersüchtig macht. Zudem bereitet ihr Ex-Freund ein Problem nach dem anderen.

Das Cover
Ist natürlich wieder perfekt und rundum gelungen. 1+

Der Schreibstil
Ist auch immer perfekt, das ist genau meine Sprache, um zuhause zu sein und das Kopfkino anspringen zu lassen.

Der Lokalkolorit und Lerneffekt
Es gibt immer sehr viele Schweizer Eigenschaften darin und Lokalkolorit. Dieses Mal habe ich sehr viel über die Schwierigkeiten der Bauern und übers „Schwingen“ gelernt.

Die Charaktere
Sind wie immer sehr gut getroffen und natürlich sind wie immer die Hauptpersonen meine Lieblingscharaktere. Sämi und Bea, aber auch ihre Freundinnen.

Der Liebesroman
Ist bei Blanca Imboden nie seicht und billig. Das liebe ich so.

Der Humor
Ist immer bei ihren Geschichten vorhanden. Mehrfach musste ich lachen.

Höhepunkt/Spannung
Darf auch nie fehlen. Dieses Mal war das Problem, dass Bea einen „gestohlenen“ Gegenstand zurückbrachte, den sie geschenkt bekommen hatte. Es war interessant zu lesen, wie sie im Mittelpunkt der „Journalistengeier“ stand. Aber auch der weitere Höhepunkt auf dem Schwingerfest. Daher frage ich mich jetzt ernsthaft, hat Blanca Imboden noch nie daran gedacht, humorvolle, spannende Krimis mit Romanze zu schreiben?

Mein – Leszeichenfees – Fazit:
Auch dieses Buch hat mich total begeistert und ich liebe die Romane von Blanca Imboden. Diese Blanca-Imboden Lesewoche war wunderschön. Erst hab ich Drei Frauen im Schnee, dann Matterhörner, dann Schwingfest und dann Gipfeltreffen gelesen. Es war soooooooooooooooo schön. Und jetzt wieder jahrelang ohne Blanca Imbodens Bücher auszukommen müssen, bis hier wieder neue ins Regal kommen macht mich doch etwas traurig… Achso ja, 10 Sterne!!!!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.04.2020

Ein herzerwärmender Liebesroman

Matterhörner
0

Blanca Imboden Matterhörner Eine folgenschwere Erbschaft Wörtersehverlag 2015

Antonia erbt von ihrer Schwester Mona 40 Matterhörnerbilder. Sie fährt nach Zermatt und guckt sich das echte Matterhorn an. ...

Blanca Imboden Matterhörner Eine folgenschwere Erbschaft Wörtersehverlag 2015

Antonia erbt von ihrer Schwester Mona 40 Matterhörnerbilder. Sie fährt nach Zermatt und guckt sich das echte Matterhorn an. Währenddessen werden ihre Bilder gestohlen und in Zermatt verliebt sie sich in Bruno.

Ich liebe einfach die Bücher von Blanca Imboden, sie sind nicht so dick und doch voller Liebe und Leichtigkeit. Man kann einfach mal loslassen vom Alltag und sich voll hingeben. Die Protas sind einfach genial und irgendwie lebensnah. Die Geschichte ist einfach wunderschön. Auch wenn jetzt das kein echtes Bild ist, egal, es ist trotzdem alles perfekt. Blanca Imboden ist nicht umsonst meine Lieblingsautorin. Jedenfalls hat es mir wieder super gefallen, wie sie alles in Szene gesetzt hat.

Und das Cover, der Rückentext und alles, ich finds einfach wunderbar vom Wörtersee Verlag.

Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Danke für dieses rundum gelungene Buch. Ich war wieder mit meinem Kopfkino in der Schweiz, in den Bergen. Einfach herrlich. 10 Sterne für das erfrischende Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere