2,5 Sterne - Die Geschichte hat mich leider nicht überzeugt
Very Bad CompanyWer gern einmal an der Oberfläche eines Tech-Start-Ups kratzen möchte, kann sich dieses Buch mit in den Urlaub nehmen. Keine Sorge eine Überforderung des Lesenden wird es mit dieser Geschichte nicht geben. ...
Wer gern einmal an der Oberfläche eines Tech-Start-Ups kratzen möchte, kann sich dieses Buch mit in den Urlaub nehmen. Keine Sorge eine Überforderung des Lesenden wird es mit dieser Geschichte nicht geben. Ein Vorteil bei dieser Geschichte ist der schnell zu lesende Schreibstil.
Das Tech-Start-up Aurora lädt seine Führungskräfte (alle Chief Irgendwas) in ein Luxusresort nach Miani Beach ein. Alle haben gut gefüllte Bankkonten (bei manchen reicht es trotzdem nicht zum Leben), alle haben "wichtige" Positionen und sind stark in ihrem Bereich. Doch zufrieden scheint keiner der Chief Irgendwas zu sein. Die Autorin lässt die Charaktere einzeln sprechen und uns an deren Gedanken und Gefühlen teilhaben. Man muss sich durch zig Gedankenkarrussells kämpfen, wodurch sich leider einiges wiederholt. Die Geschichte tritt zwischendurch auf der Stelle und fast schon ist ein großes Ereignis eine Erlösung. Doch schneller wird das Tempo trotzdem nicht. Ab und an überrascht die Autorin mit einer kleinen Wendung oder einem gelüfteten Geheimnis ohne jedoch die Spannung dadurch erhöhen zu können. Die Suche nach dem Mörder ist, nun ja, etwas langweilig und wenig mitreißend, aber er wird entdeckt und das Leben geht danach einfach weiter.
Wer gern Krimis liest, wird hier wohl eher enttäuscht werden.