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Veröffentlicht am 30.11.2020

Ein Wahnsinnsbuch mit starken Charakteren und ganz viel Gefühl!

Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch
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„Wie die Stille vor dem Fall“ ist ein Roman aus der Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry. Genauer gesagt sind es zwei Romane, denn die Geschichte um Shay und Landon ist in zwei Bücher aufgeteilt. Diese ...

„Wie die Stille vor dem Fall“ ist ein Roman aus der Chances-Reihe von Brittainy C. Cherry. Genauer gesagt sind es zwei Romane, denn die Geschichte um Shay und Landon ist in zwei Bücher aufgeteilt. Diese Rezension handelt von „Wie die Stille vor dem Fall. Erstes Buch.“.

Von Brittainy C. Cherry ist man ja emotionale Meisterwerke gewöhnt. Auch hier geht es wieder um die ganz großen Gefühle, aber es werden auch wieder sehr wichtige Themen angesprochen, die in unserer Gesellschaft leider allzu oft tabuisiert werden. Es gibt hierzu eine Triggerwarnung am Ende des Buches.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive von Shay und der Perspektive von Landon erzählt, wodurch der Leser einen prima Einblick auf die Gedanken und die Gefühlswelt der Protagonisten bekommt. Dennoch bleiben viele Themen anfangs noch im Dunkeln – es werden zwar Anspielungen gemacht, aber erst im Laufe der Zeit erschließen sich dem Leser die wahren Hintergründe.

Es gibt ein paar Dinge, die mir an diesem Buch besonders gefallen haben:
1. Das perfekte Gleichgewicht zwischen Humor und Emotion. In diesem Roman findet man sowohl tiefgründige Passagen, als auch superlustige Dialoge, die einem garantiert ein Schmunzeln auf die Lippen zaubern.
2. Die liebenswerten Nebencharaktere. Allen voran Shay’s Großmutter Mima – was für eine Powerfrau! Aber auch Greyson, Raine, Eric und Hank sollen hier nicht unerwähnt bleiben.
3. Die Erzählgeschwindigkeit. Die Handlung wird für meinen Geschmack genau im richtigen Tempo erzählt, nicht zu schnell und nicht zu langsam. Durch verschiedene Twists im Plot wurde mir das Buch an keiner Stelle langweilig – ganz im Gegenteil, ich habe mich schwer getan, es zwischendrin überhaupt mal aus der Hand zu legen.

Mein Fazit: Ich bin inzwischen sehr sparsam mit meinen fünf Sternen geworden, denn ein Buch, das der allerbesten Bewertung würdig ist, muss schon etwas ganz Besonderes sein. Ich vergebe 5 von 5 Sternen! Ich denke, ihr wisst, was das bedeutet…

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Veröffentlicht am 18.11.2020

Wunderschöne Liebesgeschichte im atemberaubenden Kanada

Wild like a River
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"Wild like a river" ist der erste Teil der Kanada-Reihe von Kira Mohn. Ich habe mich sofort in das atemberaubend schöne Cover verliebt und habe genau das bekommen, was ich erwartet habe: eine wunderschöne ...

"Wild like a river" ist der erste Teil der Kanada-Reihe von Kira Mohn. Ich habe mich sofort in das atemberaubend schöne Cover verliebt und habe genau das bekommen, was ich erwartet habe: eine wunderschöne Liebesgeschichte in der atemberaubenden kanadischen Natur.

Mit Haven und Jackson treffen in diesem Roman zwei Protagonisten aufeinander, die vom Background her unterschiedlicher nicht sein könnten. Haven ist alleine bei ihrem Vater in einem Nationalpark aufgewachsen und ist deshalb eher unbeholfen im Umgang mit anderen Menschen, während Jackson aus der Stadt kommt und dort jede Menge oberflächlicher Bekanntschaften pflegt. Dennoch kommen die beiden sich näher und stellen bald fest, dass jeder der beiden Lebensstile seine Vor- und Nachteile hat.

Haven mag an manchen Stellen etwas naiv rüberkommen, aber ich habe ihre natürliche und unverfälschte Art sehr geliebt. Die Tatsache, dass sie den Tieren im Nationalpark (und teilweise sogar den Pflanzen...) Namen gegeben hat, fand ich zuckersüß! Auch Jackson hat mir gut gefallen - vor allem die Klarheit, die er über seine Gefühle für Haven und ihre spezielle Situation hatte, und seine damit einhergehende Geduld haben mir sehr imponiert. An manchen Stellen wurde Haven geradezu als hinterwäldlerisch dargestellt (die arme kann nicht mal einen Scherz erkennen, wenn sie einen hört???) - das empfand ich als etwas unrealistisch und ziemlich klischeebehaftet. Besonders die Zeit in Edmonton machte das mehr als deutlich... Umso schöner, dass Jackson durch sein "Waldmädchen" zum Nachdenken angeregt wird und hinterfragt, ob es sich nicht vielleicht manchmal lohnt, den steinigeren Weg zu beschreiten, um am Ende glücklich zu werden.

A propos Ende: Da ich in letzter Zeit einige Bücher mit extrem kitschigem Ende gelesen habe, habe ich mich umso mehr über dieses schlichte, undramatische Ende gefreut. Danke, Kira Mohn!

Mein Fazit: Eine tolle Geschichte, sehr atmosphärisch geschrieben, leider ab und an zu klischeebehaftet, aber mit viel Stoff zum Nachdenken. Jeder von uns könnte mal eine Woche Jesper Nationalpark zum Digital Detoxing vertragen. Danach wüssten wir vielleicht wieder, was wirklich wichtig ist im Leben. Ich vergebe 4 von 5 Sternen und freue mich auf ein Wiedersehen in Band 2...

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Veröffentlicht am 09.11.2020

Liebe in all ihren Facetten

Never Let Me Down
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Sarina Bowen ist eine meine Lieblingsautorinnen und schon allein aus diesem Grund wollte ich "Never let me down" gerne lesen. Ich habe im Vorfeld bereits einige mittelmäßige und auch eher negative Rezensionen ...

Sarina Bowen ist eine meine Lieblingsautorinnen und schon allein aus diesem Grund wollte ich "Never let me down" gerne lesen. Ich habe im Vorfeld bereits einige mittelmäßige und auch eher negative Rezensionen zu diesem Roman gesehen, wollte mich davon aber nicht abschrecken lassen. Und im Nachhinein bin ich auch froh, das Buch gelesen zu haben, denn es hat mich sehr zum Nachdenken angeregt.

"Never let me down" ist im Vergleich zu anderen Romanen der Autorin kein Liebesroman, sondern es ist eine Geschichte über die Liebe in all ihren Facetten. Das zeigt sich für mich auch am Schreibstil - manche Passagen sind nicht so flüssig, man fühlt sich ein bisschen verwirrt oder sogar verloren. Umso mehr kann man sich in die Gefühls- und Gedankenwelt der Protagonistin Rachel einfinden. Im Laufe des Buches begegnen ihr viele Arten von Liebe: freundschaftliche Liebe, Vaterliebe, unerwiderte Liebe, romantische Liebe, körperliche Liebe, bedingungslose Liebe usw. Und sowohl Rachel, als auch der Leser erfahren, dass Liebe nicht immer verständlich ist, dass sie nicht immer schön ist und dass sie sich immer auf unterschiedliche Weise zeigt, manchmal auch in Momenten, in denen man gar nicht damit rechnet.

Rachel hat für mich eine ganz starke Entwicklung durchgemacht im Laufe des Buches. Aber auch die anderen Charaktere, allen voran ihr Vater Frederick, mussten lernen, sich in neuen Situationen einzufinden, sich mit anderen zusammenzuraufen und für die eigene Meinung einzustehen. Der Fokus dieses Buches liegt insofern nicht auf einer klassischen New Adult-Lovestory, sondern es sind viele kleine "Lovestories", die alle nebeneinander geschehen und alle für sich genommen ganz wunderbar sind.

Mein Fazit: Ich habe etwas gänzlich anderes erwartet, wurde aber positiv überrascht. Ein wunderschönes Buch über die Liebe mit dem ein oder anderen Taschentuch-Moment - 4,5 von 5 Sternen!

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Veröffentlicht am 03.11.2020

Zu langatmig, zu kitschig, zu wenig Handlung

Wildflower Summer – In diesem Moment
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Mit ihrer Redwood-Trilogie konnte Kelly Moran mich total überzeugen, so dass ich nun auch gerne "Wildflower Summer - In diesem Moment" lesen wollte. Wie auch schon bei den Redwood-Büchern, empfinde ich ...

Mit ihrer Redwood-Trilogie konnte Kelly Moran mich total überzeugen, so dass ich nun auch gerne "Wildflower Summer - In diesem Moment" lesen wollte. Wie auch schon bei den Redwood-Büchern, empfinde ich auch das Cover von "Wildflower Summer" als totalen Geniestreich - mit dem Holzhintergrund und den schönen Blumen einfach wunderschön!

Leider hört für mich die Schwärmerei bereits an diesem Punkt auf. Die Geschichte von Amy und Nakos war für meinen Geschmack viel zu langatmig erzählt, jeder Schritt, den die beiden aufeinander zu machten, wurde endlos bedacht und durchgekaut. Die Handlung an sich war ganz nett geschrieben, aber es gab leider viel zu wenig davon - das Buch hätte auch halb so dick sein können und wäre dadurch wahrscheinlich schöner zu lesen gewesen. Ich fand auch das Ende zu kitschig - aber das ist ja wie immer Geschmackssache.

Noch kurz zu den Charakteren: Amy fand ich anfangs ganz gut, aber nach einigen Kapiteln ging mir ihre zögerliche Art Nakos gegenüber ein bisschen auf die Nerven. Ich habe verstanden, wo das herkommen sollte, aber es war einfach zu viel des Guten, sie kam mir in manchen Situation eher wie 13 als wie 30 vor. Nakos wiederum hätte gerne öfter das Alpha-Männchen rauslassen können - er war zu bedacht und hat dadurch die Handlung stark verlangsamt. Außerdem - und das nur am Rande - war er rein von der optischen Beschreibung her überhaupt nicht mein Typ, so dass ich mir hier nicht mal romantische Gedanken machen konnte.

Mein Fazit: Nach der Redwood-Trilogie bin ich von "Wildflower Summer" ein bisschen enttäuscht und vergebe nur 2,5 Sterne. Ich werde trotzdem Teil 1 noch lesen und sehen, ob die Geschichte von Olivia und Nate schwungvoller daher kommt.

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Veröffentlicht am 30.10.2020

Überraschend gut - und noch besser als der erste Teil!

Wir. Hier. Vielleicht?
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Die Bücher von K. A. Tucker über die Schwestern Kacey und Livie in der "Wir. Hier."-Reihe sind mir ganz zufällig in die Hände gefallen. Weder das Cover, noch der Titel haben mich besonders angesprochen, ...

Die Bücher von K. A. Tucker über die Schwestern Kacey und Livie in der "Wir. Hier."-Reihe sind mir ganz zufällig in die Hände gefallen. Weder das Cover, noch der Titel haben mich besonders angesprochen, aber ich im Nachhinein sehr froh, dass ich die beiden Bücher aufgrund des Klappentexts dann doch gelesen habe. Denn beide waren für mich überraschende Highlights - der zweite Teil sogar noch mehr als der erste!

"Wir. Hier. Vielleicht?" ist der zweite Teil und diesmal begleiten wir Livie bei ihrem Start in Princeton. Das allzeit perfekte Mädchen, das nie die Kontrolle verliert und immer alles vorher durchgeplant hat, wird diesmal von dem schrulligen Psychotherapeuten Dr. Stayner unter seine Fittichen genommen - und wie das endet, haben wir ja in Teil 1 gesehen.

Wie auch schon im ersten Band, war ich auch bei diesem Roman wieder total begeistert von der gelösten und witzigen Stimmung, die in diesem Buch trotz des tragischen Themas herrscht. Dr. Stayner hat auch diesmal wieder stark dazu beigetragen mit seinen skurrilen Einfällen und den unorthodoxen Methoden - ein absolut genialer Charakter!

Im Vergleich zu Band 1 fand ich bei "Wir. Hier. Vielleicht?" die Liebesgeschichte schöner. Ashton hat es mehr als einmal mit seinen unerwarteten Geständnissen und Kommentaren geschafft, dass es mich vor lauter romantischer Freude heiß durchzuckte - ich liebe dieses Gefühl beim Lesen! Diese Szenen, die man dann noch ein zweites Mal lesen muss, weil sie einfach so schön waren... schmelz

Mein Fazit: Dieses Buch war für mich nahe an perfekt - 4,5 Sterne! Und trotzdem weiß ich im Nachhinein nicht so recht, was der Titel bedeuten soll...

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