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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.07.2020

Spannende und gelungene Fortsetzung !

Die Sturmschwester
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Dies ist der zweite Band der Reihe von Lucia Riley um die sieben Schwestern, die alle von ihrem Vater "Pa Salt" adoptiert wurden und denen er nach seinem Tod Hinweise zu ihrer Herkunft hinterlassen hat. ...

Dies ist der zweite Band der Reihe von Lucia Riley um die sieben Schwestern, die alle von ihrem Vater "Pa Salt" adoptiert wurden und denen er nach seinem Tod Hinweise zu ihrer Herkunft hinterlassen hat. Ally, die zweitälteste der Schwestern, steht diesmal im Mittelpunkt der Geschichte, mit der diese Reihe wie erwartet spannend fortgesetzt wird.

Ally kann glücklicher nicht dein - sie ist eine erfolgreiche Seglerin und hat mit Theo den Mann gefunden, mit dem sie ihr Leben verbringen möchte. Doch ihre Zukunftspläne zerplatzen, als er bei einer Segelregatta tödlich verunglückt.
Nach einer Phase der Hoffnungslosigkeit wie es mit ihr allein nun weitergehen soll, besinnt sie sich auf PaSalt's Vermächtnis und beginnt das Rätsel ihrer Vergangenheit zu lösen. Ihre Suche führt sie dabei nach Norwegen und enthüllt spannende und tragische Schicksale...

Sicher ist es etwas konstruiert sechs Mädchen zu adoptieren, von der jede ihre ausgesprochen interessante Vorgeschichte erfährt, allerdings sorgt dies dafür, das diese Reihe Suchtpotential entfaltet und man gar nicht anders kann als mehr erfahren zu wollen. Zu mindestens mir ging es so. Definitiv lese/höre ich den dritten Teil und empfehle auch dieses Buch gern weiter.

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Veröffentlicht am 28.07.2020

Nur der Einfluß eines großen Namens??

Name: Sophie Scholl
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Sophie steht vor einer schweren Entscheidung - soll sie zu ihren Gunsten ihres Studienabschlusses und der Aussicht auf einen tollen Job lügen, oder die Wahrheit sagen, damit alles verlieren, aber sich ...

Sophie steht vor einer schweren Entscheidung - soll sie zu ihren Gunsten ihres Studienabschlusses und der Aussicht auf einen tollen Job lügen, oder die Wahrheit sagen, damit alles verlieren, aber sich selbst treu bleiben. In einem Monolog setzt sie sich mit dem Für und Wider, vor allem vor dem Hintergrund ihres grossen Namens, auseinander. Wie hätte Sophie von den Geschwister Scholl entschieden...

Von der Machart und dem Stil finde ich dieses Buch sehr interessant, habe ich bisher kein so intensives und ansprechendes Buch dieser Machart gelesen. Ein sehr gelungenes Stilmittel – und für meine Begriffe auch hervorragend umgesetzt. Es ist schon erstaunlich wieviel wichtige Informationen man auch mit so wenig Text kurz und prägnant wiedergeben kann.

Mich hat dieses Buch sehr angesprochen und gern empfehle ich es weiter.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Sehr interessanter Inhalt - Umsetzung gewöhnungsbedürftig

Der Ursprung der Welt
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Liv Strömquist hat mit dem Ursprung der Welt eine interessante Thematik angesprochen und mit vielen geschichtlichen Ansichten belegt.
Die Umsetzung in Form eines Comic ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. ...

Liv Strömquist hat mit dem Ursprung der Welt eine interessante Thematik angesprochen und mit vielen geschichtlichen Ansichten belegt.
Die Umsetzung in Form eines Comic ist jedoch sehr gewöhnungsbedürftig. Meiner Meinung nach liebt man Comics oder man kommt mit ihnen gar nicht zu recht. Ich, als zu den letzteren gehörend, fand den Inhalt sehr spannend und unterhaltsam, hatte jedoch einige Mühe das Lesen des Comics durchzuhalten, was zum einem an der nicht gedruckten Schrift und zum anderen an der doch eher unübersichtlichen Darbietung lag.
In anderer Form präsentiert würde ich das Buch gern weiterempfehlen, so habe ich es jedoch zurückgeschickt.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Erschütternde Familiengeschichte

Lea Rose
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Die Halbjüdin Lea wächst zwar vor dem Hintergrund der traurigen jüdischen Geschichte auf, erfährt von ihrer Mutter und ihrem Adoptiv-Vater Arthur jedoch außer Andeutungen nur recht wenig darüber. Einen ...

Die Halbjüdin Lea wächst zwar vor dem Hintergrund der traurigen jüdischen Geschichte auf, erfährt von ihrer Mutter und ihrem Adoptiv-Vater Arthur jedoch außer Andeutungen nur recht wenig darüber. Einen gemeinsamen Besuch in der Eifel, indem Arthur die Herausgabe des jüdischen Eigentums verlangt, kann sie (noch) nicht richtig einordnen. Erst als Danielle, die ebenfalls wie sie jüdische Vorfahren hat, in ihre Klasse kommt, beginnt sie Puzzleteil um Puzzleteil die schlimme Wahrheit zu erkennen, die auch ihre Familie betrifft.
Arthur hat indes mit Lea große Pläne. In einem Auslandjahr in Amerika bei ihrer Großtante Pearl soll sie auf die Leitung der Familienfirma vorbereitet werden. Doch alles kommt anders. Sie verliebt sich und zum ersten Mal begehrt sie gegen ihren Vater auf, indem sie sich für das entscheidet, was sie möchte.
Sehr gern lese ich Familiendramen mit historischem geschichtlichen Bezug. Maryanne Becker ist es sehr gut gelungen beides miteinander stimmig zu verbinden. Gleichzeitig wird das Dilemma ersichtlich, in dem sich viele Familien in dieser Zeit befunden haben dürften - die eigene Sprachlosigkeit über das Erlebte, was die Kinder sehr gut gespürt haben. So wie Lea die viele Zusammenhänge erst sehr viel später erkennt. Auch diesen Spagat zwischen (Ver)Schweigen, aber gleichzeitigem Handeln dagegen, hat die Autorin mit ihren Schilderungen sehr gut umgesetzt.
Leider überschlagen sich zum Ende hin die Ereignisse sowie Erklärungen zu den einzelnen Schicksalen, so dass die Handlung wie "abgewürgt" erscheint. Hier hätte noch viel Potential für ein stimmigeres Ende gesteckt.
Alles in allem eine interessante, lesenswerte Story, an der mich lediglich das abrupte Ende etwas stört. Jedoch sollte sich jeder Leser dazu seine eigene Meinung bilden.

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Veröffentlicht am 27.07.2020

Stimmige Geschichte mit übersinnlichen Elementen

Die Verlassenen
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Für Ree ist das Praktikum in einer Nervenklinik nichts anderes als ein Job, der sie in ihrem Studium voranbringen soll. Als die alte Violet, die offensichtlich ihr ganzes Leben in dieser Anstalt verbringen ...

Für Ree ist das Praktikum in einer Nervenklinik nichts anderes als ein Job, der sie in ihrem Studium voranbringen soll. Als die alte Violet, die offensichtlich ihr ganzes Leben in dieser Anstalt verbringen musste, stirbt, gerät Ree durch Zufall an brisante Information, in deren Folge sich ein Mord ereignet. Und plötzlich ist auch ihr Leben in Gefahr...
Geschickt verknüpft die Autorin Übersinnliches, Unvorstellbares und einen mysteriösen Geheimbund mit der Geschichte einer jungen Frau, die letztendlich entscheidend zur Klärung eines über Generationen hinfort bestehenden Verbrechens beiträgt. Auch wenn es einem rational denkenden Menschen eher schwer fällt, das Geschehen zu glauben ist die Story in sich stimmig. Und aufgrund der geringen Seitenzahl ist es eine gelungene Unterhaltung für Zwischendurch.

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