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Veröffentlicht am 04.09.2022

Süße, witzige Geschichte über viele verschiedene Freunde

Dachs und Rakete. Ein Haus voller Freunde
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Den ersten Teil von Dachs und Rakete kannten wir nicht, aber das hat gar nichts gemacht, denn das Buch macht trotzdem großen Spaß. Man begleitet Dachs und Rakete, die als Hausmeister (und irgendwie auch ...

Den ersten Teil von Dachs und Rakete kannten wir nicht, aber das hat gar nichts gemacht, denn das Buch macht trotzdem großen Spaß. Man begleitet Dachs und Rakete, die als Hausmeister (und irgendwie auch alles-Helfer) für ihren Wohnblock arbeiten und dabei so manche witzige Geschichte erleben.

Der Schreibstil ist dabei locker-amüsant, es gibt ein paar Wortspiele und vor allem Geräusche werden anschaulich durch besondere Schriftarten dargestellt. Die Bilder sind wirklich schön und sehr anschaulich, sodass man einiges entdecken kann. Viele davon sind noch witzig dazu, besonders über das Meerschwein-Ungeheuer mussten wir lachen. Hier wird mit vielen Sachen, die man nur zu gut aus dem Alltag, gespielt und das Ganze amüsant verpackt.

Was mir nicht ganz so gut gefiel, war die Handlung, die keinen wirklichen, roten Faden hatte. Wir begleiten Dachs und Rakete dabei, wie sie all ihren Freunden helfen oder gemeinsam etwas unternehmen und eins führt zum anderen. Manche Geschichten (wie die der Eichhörnchen und den Löchern in den Fäden) fühlten sich nicht ganz zu Ende erzählt an und irgendwie kam es mir durch die vielen kleinen Teile auch eher unrund vor. Eine große Hauptgeschichte hätte mir besser gefallen.

Alles in allem aber ein absolut liebevoll gestaltetes und humorvolles Kinderbuch, bei dem man einiges entdecken kann!

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Eine Geschichte über neue Wege, die mit viel Fingerspitzengefühl erzählt wird

So federleicht wie meine Träume
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Ich bin sehrfroh, "So federleicht wie meine Träume" auf lovelybooks in der Leserunde lesen zu dürfen, denn sonst hätte ich auf jeden Fall etwas verpasst. Die Autorin hat durch ihre gefühlvolle, aber auch ...

Ich bin sehrfroh, "So federleicht wie meine Träume" auf lovelybooks in der Leserunde lesen zu dürfen, denn sonst hätte ich auf jeden Fall etwas verpasst. Die Autorin hat durch ihre gefühlvolle, aber auch leichte Art zu schreiben voll meinen Geschmack getroffen und schafft es, dass man als LeserIn mitfühlen und -diskutieren kann, ohne überrollt zu werden.

Aber fangen wir von vorne an: Alina ist leidenschaftliche Ballerina, bis sie nach einem komplizierten Beinbruch ihre Leidenschaft nicht mehr ausüben kann und plötzlich von vorne anfangen muss. Hat sich ihr Leben vorher rundum das Tanzen gedreht, muss sie nun an ihrer High-School neue Freundschaften und ihren eigenen finden. Ganz nebenbei muss sie sich noch mit Rassismus auseinandersetzen, der ersten Liebe stellen, die Scherben ihres zerbrochenen Traums wieder aufsammeln und die Beziehung zu ihrer Schwester hinterfragen. Und als ob das noch nicht alles wäre, haben auch all die Nebencharaktere ihre Päckchen zu tragen und auch sie begleitet man dabei, wie sie nach Lösungen suchen.

Mariko Turk schafft es auf einfühlsame Art und Weise, all diese Themen in einem wundervollen Young-Adult-Roman zu verbinden. Gemeinsam mit den Protagonisten begleitet man emotionale Gespräche und sucht nach Lösungen. Aufgelockert wird das Ganze immer wieder durch die witzigen, charismatischen Schlagabtausche. Ich habe sehr oft gelacht, hatte Herzklopfen und musste mir das eine Mal auch die Tränen aus den Augen wischen. Denn Alina ist eine tolle Protagonistin, die einen an allen Gefühlen teilhaben lässt und die dabei absolut nicht perfekt ist. Das war so sympathisch! Außerdem macht sie eine wahnsinnige Entwicklung durch.

Ich könnte auch zu den Nebencharakteren schwärmen (die alte beste Freundin Colleen, die sehr erwachsen und herzlich ist, Jude, der Strahlemann, Ethan, die alte Klatschtante, Margot, die sich nicht den Mund verbiegen lässt und Alinas Schwester Josie, die eine Kämpferin ist), aber ich will den Rahmen nicht sprengen.

Fazit: Ich habe einen kleinen (großen) bookhangover, denn hier stimmte für mich einfach alles.. Unbedingt lesen!

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Veröffentlicht am 03.09.2022

Wer sind die Bösen?

Als das Böse kam
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Juno und ihr Bruder Boy leben auf einer Insel, fernab von den Fremdlingen, die sie suchen und holen wollen. Deshalb müssen sie sich gemeinsam mit ihren Eltern verstecken und dürfen niemals die Insel verlassen. ...

Juno und ihr Bruder Boy leben auf einer Insel, fernab von den Fremdlingen, die sie suchen und holen wollen. Deshalb müssen sie sich gemeinsam mit ihren Eltern verstecken und dürfen niemals die Insel verlassen. Doch Juno, die langsam heranwächst fragt sich immer mehr, was sich am anderen Ufer verbirgt und was es mit dem merkwürdigen Verhalten ihrer Eltern auf sich hat...

Der Plot von "Als das Böse kam" ist erst einmal spannend und bietet viele Möglichkeiten, zu spekulieren. Wird Juno von ihren Eltern hinters Licht gehalten? Oder müssen sie sich wirklich verstecken? Gibt es vielleicht sogar mehrere Gegenspieler, gute wie böse, die auf der anderen Seite des Ufers warten? Durch Junos Perspektive, die sehr kindlich ist, erfährt man die Informationen gefiltert und dadurch eingeschränkt. Juno, die ihr Leben fernab von der Zivilisation verbracht hat, kann Dinge, die für uns normal sind, nicht so einfach einordnen. Das hatte vor alle, zu Beginn des Buches einen großen Reiz und hat Spannung erzeugt, denn es führte dazu, das ich vieles in Frage gestellt habe.

Der Schreibstil des Autors ist einfach gehalten, was zur Perspektive der Jugendlichen passt, jedoch nicht immer die Thriller-Atmosphäre schaffen kann. In einer anderen Rezension habe ich gelesen, dass es sich hierbei vielleicht eher um einen Thriller für Jugendliche handelt und dem würde ich zustimmen.

Durch viele Andeutungen, die nie ganz aufgelöst wurden und durch die grobe Erzählweise dachte ich bis zum Ende hin, es würde eine große Wendung kommen, die das alles erklären würde. Nachdem dies nicht geschah, blieb ich ein wenig enttäuscht zurück. Den Thrill-Faktor habe ich leider nie gespürt, auch wenn das Buch durchaus etwas Neues beinhaltet und dadurch vor allem zu Beginn Spannung erzeugen kann.

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Veröffentlicht am 02.09.2022

Eine emotionale Achterbahnfahrt, die man gemeinsam mit den vielschichtigen Charakteren bestreitet

The Girl in the Love Song
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"The girl in the love song" ist mein erstes Buch von Emma Scott und bereits die Leseprobe konnte mich absolut umhauen. Der Schreibstil und die hier verpackten Emotionen haben mich berührt und mit fiebern, ...

"The girl in the love song" ist mein erstes Buch von Emma Scott und bereits die Leseprobe konnte mich absolut umhauen. Der Schreibstil und die hier verpackten Emotionen haben mich berührt und mit fiebern, aber manchmal auch mit leiden lassen.

Miller und Violet sind Kindheitsfreunde und seit einem schicksalshaften Erlebnis unzertrennlich. Violet liebt Miller, Miller liebt Violet - und trotzdem scheint es so, als sollte es nicht sein. Vor allem Violet will aufgrund persönlicher Erfahrungen die Freundschaft der beiden nicht aufs Spiel setzen.

Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht der beiden geschrieben. Bei den männlichen Protagonisten habe ich bei New-Adult-Romanen manchmal das Gefühl, keine wirklich authentische Sichtweise zu bekommen, was hier absolut nicht der Fall war. Ich mochte beide Perspektiven gerne, weil beide Charaktere sehr sympathisch sind, gleichzeitig aber auch eigene Merkmale haben, durch die ihre Kapitel hervorstechen. Vi mit ihrer fürsorglichen, bodenständigen Art passt super zu Miller, der für seine Träume und Menschen lebt.

Die Geschichte selbst lebt von den vielen Gefühlen, nicht nur zwischen Miller und Violet, sondern auch von deren FreundInnen, die wohl in den Folgebänden eine Rolle spielen werden. Emma Scott hat mich insbesondere mit der Entwicklung einiger Nebencharaktere super positiv überrascht, denn nicht alles war vorhersehbar und ich finde es toll, wenn Charaktere vielschichtig sind. Ich habe große Lust, zu erfahren, wie es mit den anderen Lost Boys weitergeht.
Ansonsten ist die Storyline eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Entwicklung der Beziehung von Vi und Miller bleibt steinig, wenn auch authentisch. Außerdem wird die Diabetes von Miller immer wieder ein Hauptaugenmerk, wobei ich einiges dazugelernt habe.

Zum Schluss ist Emma Scotts Schreibstil toll! Leicht, aber gleichzeitig tiefsinnig. Ich bin sehr froh, sie nun endlich einmal lesen zu dürfen.

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Veröffentlicht am 08.08.2022

Ellis'und Eastons Liebesgeschichte

Some Mistakes Were Made
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Das Cover von "Some Mistakes were made" finde ich wunderschön und auch die Leseprobe hatte mich damals überzeugt. Nur den Titelnamen finde ich zu offensichtlich, auch wenn er natürlich sehr gut zu der ...

Das Cover von "Some Mistakes were made" finde ich wunderschön und auch die Leseprobe hatte mich damals überzeugt. Nur den Titelnamen finde ich zu offensichtlich, auch wenn er natürlich sehr gut zu der Geschichte passt.

In dem Buch begleiten wir Ellis, ein recht reflektiertes, aber auch oftmals impulsive Mädchen, das uns ihre Geschichte aus der Gegenwart und der Vergangeheit heraus erzählt. Man wird zunächst mitten in das Geschehen geworfen, erfährt aber recht schnell, dass Easton und Ellis viel verbindet, inklusive einer gemeinsamen Kindheit, aber das irgendetwas vorgefallen sein muss, dass die beiden auseinander gebracht hat.

Ellis war ein absolut sympathischer, wenn auch recht einsamer Charakter. Ihr Freundwskreis beschränkt sich auf die Familie bzw. der selbstgewählten Familie, was jedoch auch im Buch immer wieder thematisiert war. Ich mochte sie sehr gerne, auch wenn ich mir für sie "eigene" Freundschaften fernab der Familienfehden gewünscht hätte.

Mit Easton hingegen konnte ich zunächst wenig anfangen. Er ist kein stereotypischer bookboyfriend, was ihn jedoch nicht unbedingt sympatischer gemacht hat. Er wusste definitiv darum, wie seine Stellung in der Schule aussah und wollte diese auch keinesfalls aufgeben.

Toll fand ich Tucker, der äußerst loyal und humorvoll wirkte. Auch der Rest der Nebencharaktere wurde äußerst authentisch und facettenreich von der Autorin beschrieben, was wohl auf den tollen Schreibstil dee Autorin zurückgeführt werden kann. Denn Kristim Dwyer erzählt Ellis' Geschichte sehr einfühlsam und gibt jedem ihrer Charaktere den nötigen Raum, um sich zu entfalten, aber auch den eigenen Standpunkt deutlich zu machen.

Handlungstechnisch hätte das Buch auch ein paar Kapiteln eher enden können. Gerda zum Ende hin litt die Beziehung von Ellis'und Easton nur noch unter dem Drama, das sich wiederholte und eher ins toxische abdriftet.

Alles in allem aber eine tolle, emotionale und feinfühlige Liebesgeschichte.

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