Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2025

Sehr unterhaltsam

DUMONTs Unnützes Reisewissen Frankreich
0

Das Buch zählt von A bis Z sogenanntes unnützes Reisewissen über Frankreich auf. Dabei geht es um Fakten, Geschichten vom Hörensagen oder auch knallharte Tatsachen. Die Kapitel sind kurz, maximal zwei ...

Das Buch zählt von A bis Z sogenanntes unnützes Reisewissen über Frankreich auf. Dabei geht es um Fakten, Geschichten vom Hörensagen oder auch knallharte Tatsachen. Die Kapitel sind kurz, maximal zwei bis drei Seiten, und enthalten wirklich querbeet alles, was man als Frankreichreisender zwar nicht unbedingt braucht, was eine Reise aber auf jeden Fall unterhaltsamer macht. Wobei tatsächlich nicht alles unnütz ist. Um ein Beispiel zu nennen: an manchen Metrostationen in Paris kann man sich Regenschirme ausleihen. Bei kurzfristigem Unwetter doch eine wirklich gute Idee. Ob man allerdings wissen muss, dass es in einigen Ecken Ufo- Landeverbote gibt, ist sicherlich nicht überlebenswichtig - wie man richtig auf Französisch schimpft, dagegen vielleicht schon.

Um es kurz zusammenzufassen: das Buch macht unheimlich viel Spaß. Ob man sich die Fakten merkt oder nicht, ist glaube ich, nicht wichtig. Denn bis dahin fühlt man sich extrem gut unterhalten und kann sicherlich mit dem einen oder anderen punkten. Ein hübsches Geschenk für Leute, die gerne reisen oder Frankreich mögen oder für Reiseleiter, die glauben, schon alles zu wissen. Allerdings auch für jene, die nicht glauben, alles zu wissen, die aber auf einer Reise witzige kurze Sachen zur Unterhaltung ihrer Gäste gebrauchen könnten. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2025

Nett für zwischendurch

Toi, toi, toi!
0

Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben ...

Der bekannte Stargeiger Daniel Hope erzählt in dem Buch in kurzen Anekdoten, was einem Musiker so während seines Auftrittes oder davor oder danach alles passieren kann und welche Katastrophen es gegeben hat. Dabei geht es um harmlose Dinge, wie ein vergessener Text oder eine vergessene Melodie. Es geht aber auch um auf der Bühne verstorbene Künstler oder Künstler, die durch ein nicht unbedingt gesundes Leben sehr früh starben. Es gibt auch Anekdoten über vergessene Instrumente oder technischen Ausfall und ähnliches. Das alles ist hübsch aufgeschrieben und nett zu lesen. Man lernt teilweise unbekannte Musiker kennen, erfährt, was der eine oder andere so alles angestellt hat und fühlt sich insgesamt gut unterhalten. Für mich ein Buch für zwischendurch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.11.2025

Charmant

Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code (Die Mordclub-Serie 5)
0

Joyces Tochter Joanna heiratet endlich. Ihr Mann Paul scheint der große Fang zu sein. Doch sein Trauzeuge Nick bittet nach der Hochzeit Elizabeth um Hilfe. Die ist zwar aufgrund ihrer Trauer um ihren Mann ...

Joyces Tochter Joanna heiratet endlich. Ihr Mann Paul scheint der große Fang zu sein. Doch sein Trauzeuge Nick bittet nach der Hochzeit Elizabeth um Hilfe. Die ist zwar aufgrund ihrer Trauer um ihren Mann noch nicht ganz wieder auf der Höhe, verspricht aber Hilfe. Denn da ist eine Bombe unter dem Auto. Nur ist diese bald weg und Nick ebenso. Dafür explodiert die Bombe bei seiner Geschäftspartnerin. Was nach einem großen Durcheinander aussieht, stellt sich schnell als die Suche nach dem großen Geld heraus … dumm nur, dass Ron private familiäre Probleme hat, Ibrahim beschäftigt ist und Joyces eher an den Kreisen von Paul interessiert ist.

Das Buch ist die bewährte Fortsetzung der Reihe. Wie immer geht es nicht um brutale Kriminalfälle – auch wenn es Tote gibt. Viel mehr macht der Charme des Schreibens und Beschreibens vor allem der vier Hauptfiguren das Buch gut. Es ist eher ruhig und oft ist der Witz in einem Nebensatz untergebracht. Alle Figuren sind nicht nur gut und böse, sondern fast immer irgendwie dazwischen. Ich würde sagen: britischer Humor vom Feinsten. Auch wenn für mich persönlich ein wenig mehr Spannung dabei sein dürfte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.11.2025

Mord bei Avignon

Das Rot der Vaucluse
0

Bei einem Sturz von einem alten Äquadukt stirbt ein Mann. Kommissar Luc übernimmt den Fall. Doch erst einmal ist gar nicht aufzuklären, wer der Tote überhaupt ist. Es gibt einen Verdächtigen, doch der ...

Bei einem Sturz von einem alten Äquadukt stirbt ein Mann. Kommissar Luc übernimmt den Fall. Doch erst einmal ist gar nicht aufzuklären, wer der Tote überhaupt ist. Es gibt einen Verdächtigen, doch der ist nicht aufzufinden. Unter anderem auch, weil er zusammen mit seiner Freundin die Flucht mit Fahrrädern in unwegsames Gelände vornimmt.

Das Buch konnte mich nicht ganz überzeugen. Der erste Teil ist fast komplett ohne Spannung und ich brauchte eine längere Weile, um die verschiedenen Personen zu erkennen und zuordnen zu können. Teil 2 ist dann wesentlich spannender und die Handlung nimmt an Fahrt auf. Das Ende lässt mich nicht wirklich glücklich zurück, für Details müsste ich aber zu viel spoilern. Was also den Krimi-Teil der Handlung angeht, gibt es Steigerungsmöglichkeiten nach oben. Was allerdings sehr gut gelungen ist, sind die Landschaftsbeschreibungen. Selbst wenn man noch nie in der Gegend war, kann man sich alles bildlich vorstellen und ist mitten in den Örtlichkeiten dabei.

Daher würde ich das Buch empfehlen, wenn jemand eher auf ruhige Krimis steht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.11.2025

Überwiegend sehr spannend

Lügennebel
0

Sechs Studenten wollen gemeinsam ein paar Tage Winterferien im Are verbringen. Die 2 Mädchen und 4 Jungen feiern anfangs sehr ausgelassen mit extrem viel Alkohol, fahren Ski und nehmen auch Drogen. Bis ...

Sechs Studenten wollen gemeinsam ein paar Tage Winterferien im Are verbringen. Die 2 Mädchen und 4 Jungen feiern anfangs sehr ausgelassen mit extrem viel Alkohol, fahren Ski und nehmen auch Drogen. Bis eines morgens eines der Mädchen tot im Schnee liegt. Niemand will der Täter gewesen sein. Doch fast alle lügen bei den Aussagen.
Kommisssarin Hanna unterbricht für den Fall ihren Kurzurlaub mit ihrem neuen Freund. Auch Daniel kniet sich rein, was ihm viele familiäre Probleme einbringt. Und auch Anton gerät in Schwierigkeiten.

Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ist auch überwiegend sehr spannend. Gerade am Anfang geht es quasi hin und her mit den Verdächtigungen. In der Mitte lässt die Spannung etwas nach, hier geht es oft um die privaten Probleme. Trotzdem ist man irgendwie immer dabei, denn es gibt in jedem neuen Kapitel Informationen, die alles verändern und teilweise kippen. Die Dynamik in der Jugendlichengruppe ist extrem und sehr schnell brechen die Gegensätzlichkeiten auf. Dabei gehen die Ermittlungen nur langsam vorwärts und die Gefahren werden immer größer. Das ist sehr gut beschrieben. Es gibt auch genügend Ansätze für eine Fortsetzung. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere