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Veröffentlicht am 11.02.2026

Mord in der Kirche

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 8: Unheilige Geschäfte
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Ein Mord in Fontenaia und das auch noch an einem Padre aus dem Vatikan. Don Benedetti, der Dorfpfarrer wird niedergeschlagen und liegt verletzt im Krankenhaus. Commissario Martinelli übernimmt die Ermittlungen ...

Ein Mord in Fontenaia und das auch noch an einem Padre aus dem Vatikan. Don Benedetti, der Dorfpfarrer wird niedergeschlagen und liegt verletzt im Krankenhaus. Commissario Martinelli übernimmt die Ermittlungen und Anna hilft wie immer ein bisschen mit. Als dann Loris verdächtigt wird, da die Tatwaffe von ihm stammt muss Anna sich entscheiden. Doch Loris gibt einen entscheidenden Hinweis, dass der Ermordete gar kein Padre war. Jetzt wird es spannend in Fontenaia.
Der Krimi „Unheilige Geschäfte“ aus der Reihe Vino, Mord und Bella Italia von Christian Homma und Elisabeth Frank spielt wieder in dem wunderschönen Fontanaia und die bekannten Hauptpersonen sind auch alle wieder dabei, Schon das Cover ist eine Einladung das Buch zu lesen, Sonne eine kleine Kirche und eine liebliche Landschaft laden den Leser ein. Mit einer sehr bildhaften Sprache nehmen die Autoren mich mit in dieses italienische Dorf. Doch dieses Mal gibt es einen Toten in der Kirch und das in dieser Idylle. Aber der wohlbekannte Vico Martinelli und sein Tema nehmen die Ermittlungen auf. Unterstützt werden sie von Anna, Tomeo und seinem Hund. Doch Anna hat noch andere Baustellen, denn sie verkracht sich mit Loris und auch ihre Mutter muss sie wieder aufbauen. Dann natürlich auch in dem Fall ermitteln. Es ist wieder eine sehr interessante und auch spannende Story, die die Autoren hier erzählen. Der Spannungsbogen ist gut entwickelt und am Ende kehrt auch wieder Ruhe ein in Fontenaia.
Ich mag diese Stories, sie entführen mich und mein Kopfkino in eine schöne Region in Italien und das beruhigt ungemein. Ich bin ein Fan dieser Reihe und kann sie auch gut empfehlen.

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Veröffentlicht am 10.02.2026

Höhepunkt

Tiefe Narbe
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Ein Mann kommt blutüberströmt auf die Polizeiwache und behauptet, dass er sich an nichts erinnern kann. Das ruft die Kommissare Max Bischoff und Horst Böhmer auf den Plan. In der Wohnung, in der der Mann ...

Ein Mann kommt blutüberströmt auf die Polizeiwache und behauptet, dass er sich an nichts erinnern kann. Das ruft die Kommissare Max Bischoff und Horst Böhmer auf den Plan. In der Wohnung, in der der Mann aufgewacht ist, findet sich allerdings keine Leiche. Das bedeutet für die beiden Kommissare, dass sie die wissenschaftlichen Untersuchungen abwarten müssen. Es wird eine Frau vermisst, aber schon seit einer geraumer Zeit. Doch das Blut gehört zu der Vermissten. Die Rätsel werden nicht kleiner und der Verdächtige, der Journalist Passek, kann sich weiter an nichts erinnern. Dann nimmt der Fall Fahrt auf, denn es wird eine tote Fraum am Rheinufer gefunden.
Der Psychothriller „Tiefe Narbe“ von Arno Strobel ist der erste Auftritt von Oberkommissar Max Bischoff bei der Kripo in Düsseldorf. Der Fall geht auch gleich in die Vollen, da es lange unklar bleibt, wo sie denn jetzt den Täter suchen sollen. Das Ermittlerteam ist Alt und Jung, modern und routiniert und insoweit ein sehr gut zusammengestelltes Team. Sie ergänzen sich, obwohl Horst Böhmer der Erfahrene Geduld aufbringen muss. Dies macht Max aber durch seine Ideen und Intuitionen wieder wett. Da hat der Autor schon die Stärken der beiden gut entwickelt und so sind auch die Erfolge zu erklären. Die Story ist schon sehr blutig und auch sehr außergewöhnlich, aber der Erzählstrang sehr gut nachzuvollziehen. Vor allem, weil der Autor immer wieder die Gedankengänge des Täters in eigenen Kapiteln einspielt und so die Spannung von Kapitel zu Kapitel hochhält. Die Sprache ist sehr direkt und so ist es möglich den Thriller im eigenen Kopfkino gut nachvollziehen zu können. Eine Erzählweise, die mir sehr entgegenkommt. Der Spannungsbogen ist sehr gut auf das Ende fokussiert und man kann direkt mitfühlen, wenn es zum Ende geht, wie die Spannung steigt.
Ich mag die Thriller, die Arno Strobel schreibt, denn sie sind super erzählt und ich kann mich in den Szenen einfinden und mitfühlen und das ist für mich viel Wert. Dann sind die Thriller spannen und wirklich gute Unterhaltung.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Eine vergiftete Beziehung

Firewatch
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Ein Ferienjob ist es den Aaron als Feuerbeobachter im Nationalpark ausübt. Er ist auf einem Feuerturm, um den Nationalpark zu beobachten und Feuer rechtzeitig zu entdecken. Auf einem zweiten Turm befindet ...

Ein Ferienjob ist es den Aaron als Feuerbeobachter im Nationalpark ausübt. Er ist auf einem Feuerturm, um den Nationalpark zu beobachten und Feuer rechtzeitig zu entdecken. Auf einem zweiten Turm befindet sich Kian, der die Zeit auf dem Turm nutzt, um sich von einer Schreibblockade zu heilen. Da sie nicht weiter zu tun haben als zu beobachten entspinnt sich eine Konversation über den Funk, der sehr intim wird. Aaron ist so fasziniert von den Gesprächen, dass er eines morgens aufbricht, um Kian auf dem anderen Turm zu besuchen. Es folgt eine intime Nacht, doch auf dem Rückweg ist er nicht rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit an seine Turm und er verirrt sich. Seit dieser Zeit ist er verschwunden, Sein Freund Robin und seine Freundin Haley wollen den vermeintlichen Täter, Kian, entlarven und die Wahrheit über Aarons Verschwinden herausfinden. Das wird zu einer sehr gefährlichen Aktion.
„Firewatch“ von Colin Hadler ist ein Thriller, der Beziehungen unter die Lupe nimmt und was daraus werden kann. Das Cover zeigt schon den Beginn des Thrillers und wo sich dieser abspielt, in einem Nationalpark und deren typischen Feuertürmen auf denen Aaron und Kian die Wache halten. Doch Hauptperson ist Robin, der beste Freund von Aaron, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Unterstützt wird er von Haley, einer sehr guten Freundin. Die Geschichte wird aus der Sicht dieses Robins geführt, die allerdings auch die Vergangenheit beschreibt und dort kommt Aaron zu Wort. Die Kapitel sind durch die Überschriften, „Damals und Heute“ gekennzeichnet. Es ist eine sehr emotionsreiche Story, die der Autor erzählt über Freundschaften, Liebesgeschichten und Verrat. Es sind einige Twitches, die die Spannung dieses Thrillers ausmachen und die Suche nach dem Vermissten, natürlich der rote Faden ist. Aber auch die unterschiedlichen Beziehungen sind wichtig, weil das ganze Konstrukt der Geschichte daran aufgehängt ist. Der Autor schreibt sehr bildhaft und lässt den Leser die romantischen und emotionalen Phasen dieses Romans miterleben. Der Spannungsbogen ist gut zu Ende geführt, doch die Spannung habe ich sehr unterschiedlich wahrgenommen.
Ich habe den Thriller mit Interesse gelesen, allerdings fehlte mir manchmal der Thrill, Mir stehen die unterschiedliche Beziehungen zu sehr im Mittelpunkt. Ich konnte der Story gut folgen und trotzdem fehlte mit etwas. Auch dieses Buch wird seine Freunde finden und es ist sicherlich wert gelesen zu werden.

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Veröffentlicht am 05.02.2026

Tod durch Bienen

Kripo Nordsee – Hasserfülltes Borkum: Küstenkrimi
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Die beiden Polizistinnen Verena und Lena sind von der Kripo Osnabrück nach Borkum geschickt worden, um die Ortspolizei während des Sommers zu unterstützen. Sie freuen sich schon auf einen ruhigen Sommer. ...

Die beiden Polizistinnen Verena und Lena sind von der Kripo Osnabrück nach Borkum geschickt worden, um die Ortspolizei während des Sommers zu unterstützen. Sie freuen sich schon auf einen ruhigen Sommer. Natürlich wird das nichts, da es einen toten Jungen gibt, Tim Schulze, der von seinen Eltern tot aufgefunden wurden. Er war wenig bekleidet und voller Bienenstiche, die einen allergischen Schock bei ihm ausgelöst hatten. Doch aus welchem Grund hat er nicht sein Notfallspray benutzt? Der Fall geht also tiefer und so wird die Kripo Osnabrück beauftragt, den Fall zu übernehmen. Hanna Jansen ist gerade aus Frankfurt zurück nach Hause versetzt worden und übernimmt mit ihrem Kollegen Lasse Klassen den Fall, Sie kennen sich und Hanna hat keine guten Erinnerungen.
Der erste Krimi aus der Serie Kripo Nordsee „Hasserfülltes Borkum“ von Roland Hebesberger ist ein spannender regionaler Krimi um ein sehr authentisches Thema; Mobbing. Dieses Thema zieht sich durch den kompletten Krimi und wird mal mehr mal weniger vertieft, ist aber ein allgegenwertiger Inhalt in diesem Krimi. Die beiden Hauptpersonen, Hanna und Lasse haben beide gemeinsame Thema und das macht das Team sehr nahbar. Hier wird nicht aus wissenschaftlicher Sicht das Thema Mobbing behandelt, sondern aus persönlicher. Es werden auch Gründe beleuchtet um das Thema herum, die Gründe und die Vorgehensweise. Spannend finde ich wie die Kommissare sich auf Borkum diesem Thema nähern, denn es werden auch Abwehrmechanismen deutlich. Die Spitze ist natürlich der Rächer, der zur Verantwortung ziehen möchte, da keiner das Thema ernst zu nehmen scheint. Das Paket, dass der Autor in einer sehr eindringlichen und ernstzunehmenden Sprache aufzeigt, rüttelt schon auf und es gelingt ihm trotz dieses sehr schwierigen Themas menschliche Gefühle sprechen zu lassen. Einige dieser Szenen haben mich wirklich berührt und ich finde, dann hat der Krimi mich erreicht und abgeholt. Der Spannungsbogen ist auf jeden Fall sehr gut entwickelt und hat auch Überraschungen parat.
Alles in allem hat mich dieser erste Teil der neuen Reihe überzeugt, so dass ich den Fans von regionalen Krimis diese beiden Hauptpersonen empfehlen kann. Ich freue mich schon auf den zweiten Band.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Sturm über Sylt

Stürmische Klippe
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Am Rande einer Feier, zu der die ehemalige Ministerin Armgard Zabrowsky wichtige Themen für die Entwicklung der Insel Sylt in feierlicher Runde besprechen wollte, wird ein Attentatsversuch auf sie unternommen. ...

Am Rande einer Feier, zu der die ehemalige Ministerin Armgard Zabrowsky wichtige Themen für die Entwicklung der Insel Sylt in feierlicher Runde besprechen wollte, wird ein Attentatsversuch auf sie unternommen. Sie kommt mit dem Schrecken davon, benachrichtigt aber ihre Freundin und Chefin der Mordkommission Hilke Hasselbrecht, damit nichts nach außen dringt. Diese holt sich ihre Hauptkommissarin Liv Lammers zur Unterstützung, um den Attentatsversuch, so unauffällig wie möglich zu behandeln. Gleichzeitig wird auch ein Tötungsversuch an einer Frau aufgenommen und der Hauptverdächtige ist Sebastian, der Verlobte von Liv und sie kann ihm nicht helfen. Auch die Ermittlungen in der Villa von Zabrowsky kommen nicht so recht vorwärts. Aber es braut sich ein Sturm über Sylt zusammen nicht nur in der Natur, sondern auch ein menschlicher.
„Stürmische Klippe“ von Sabine Weiss ist ein spannender Sylt-Krimi, der sehr authentische Themen behandelt. Das Cover nimmt den Leser mit auf die Insel mit einem sehr ruhigen Strandbild, auf dem sich allerdings schon die dunklen Wolken am Himmel zusammenbrauen. Es ist nicht nur das sehr heikle Thema Korruption, oder vielmehr Vorteilsnahme und Mord, sondern auch das Thema Gewalt an Frauen, das hier thematisiert wird. Es sind zwei parallel laufende Fälle in denen Liv irgendwie involviert ist. Einmal direkt als Unterstützung ihrer Chefin und andererseits als Verlobte des Hauptverdächtigen Sebastian, für den sie aber nun nichts tun kann, da sie in den anderen Fall komplett eingespannt ist. Die Ermittlungen vor Ort sind schon eine große Herausforderung, da die ehemalige Politikerin am liebsten alles unter den Teppich kehren würde. Als Höhepunkt hat die Autorin dann noch eine Sturmflut als Spannungselement eingebaut, die das Geschehen in dem Haus der Politikerin zu einem Kammerstück werden lässt, on dem es dann auch zu einem Mord kommt und der Mörder und der Attentäter somit unter den im Haus lebenden zu finden sein muss. Ich finde ein sehr interessantes Szenarium. Das zweite Szenarium um Sebastian, wird dann erst spät von den LKA-Beamten aufgeklärt, die nach dem Sturm zu Hilfe kommen konnten. Ich finde beide Szenarien sehr aktuell und spannend, ebenso wie den Aufbau der Story. Der Spannungsbogen ist dann auch durch ein sehr wahrscheinlich beabsichtigtes Chaos gut abgeschlossen worden, wobei er auch sehr wahrscheinlich einen Hinweis auf ein zukünftiges Buch enthält.
Ich finde diesen Band von Sabine Weiss sehr gut entwickelt und spannend. Es sind einige sehr aktuelle Themen beschrieben, die dieses Buch für mich interessant machen. Ich kann diesen Band um die Ermittlerin Liv Lammers gut empfehlen.


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