Cover-Bild Träume aus Feuer
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20,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Pfaueninsel
  • Themenbereich: Kunst
  • Genre: Sachbücher / Geschichte
  • Seitenzahl: 120
  • Ersterscheinung: 01.06.2026
  • ISBN: 9783691310054
Florian Illies

Träume aus Feuer

Der Alchemist von der Pfaueninsel. Das neue Buch des Bestseller-Autors und "großen Geschichtenerzählers" (Süddeutsche Zeitung)
Tauchen wir ein in die großen Träume eines großen Mannes: Johannes Kunckel ist ein Magier und Alchemist, der daran glaubt, Gold zaubern zu können. Der preußische König schenkt ihm deshalb die Pfaueninsel zwischen Potsdam und Berlin, damit er im Geheimen in seiner Zauberwerkstatt aus dem Feuer eine neue Welt erschaffen kann. Aus seinem Ofen entsteigt am Ende ein Glas, wie es zuvor kein Menschenauge je gesehen hatte: rot wie ein Rubin. Schnell wird es eines der begehrtesten Luxusgüter Europas.Mitten im Barock geht Johannes Kunckel den Schritt von der Magie zur Chemie. Und schreibt damit Geschichte. Florian Illies erzählt diese nun auf seine unnachahmliche Weise neu - voll Atmosphäre, voller Einfühlung in die Vergangenheit, voller Poesie und Witz.
»Florian Illies ist einer der ganz großen Erzähler, die es hierzulande gibt.« NDR KULTURJOURNAL
»Das kann Illies wirklich gut, aus Geschichte Abenteuergeschichten machen.« DEUTSCHLANDRADIO KULTUR

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.06.2026

Träume in Gold und Rubinrot

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Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln.

Irgendwann versteht auch der Kurfürst, ...

Träume aus Feuer erzählt die Geschichte von Johannes Kunckel. Johannes Kunckel ist Alchemist und soll am Hof des Kurfürsten in Brandenburg Silber zu Gold umwandeln.

Irgendwann versteht auch der Kurfürst, dass Johannes Kunckel es wohl auch nicht fertigbringen wird, Silber in Gold zu verwandeln. Was aber Johannes Kunckel kann, ist erstklassiges Glas in Form zu bringen und rubinrot einzufärben. Dass Johannes dafür eher Gold verschwinden lässt, statt es zu produzieren - nun ja, ein bisschen Schwund ist immer.

Als großzügige Geste erhält Johannes Kunckel vom Kurfürsten die Pfaueninsel geschenkt. Mit der winzigen Auflage, dort weiterhin wundervolle Gläser herzustellen, die Infrastruktur auf der Insel zu errichten und einen kleinen Mitarbeiterstab zu beschäftigen. Die Neider bekommt Johannes on top.

Die Geschichte von Johannes Kunckel wird mit einem Augenzwinkern erzählt, hält sich aber an die historischen Tatsachen. Erzählendes Sachbuch - so könnte man es nennen. Die Geschichte liest sich sehr kurzweilig und ist auch gut zusammengefasst, so dass keine Längen entstehen.

Florian Illies schafft es mit seinem Erzählstil mich als Leserin bei den Fakten zu halten, ohne mich mit Informationen zu überborden. So vergeht die Zeit an der Seite von Johannes Kunckel viel zu schnell und ich hätte gern mehr erfahren über die Menschen auf der Pfaueninsel und am Hof des Kurfürsten.

Fazit

Träume aus Feuer ist für jeden, der einen unterhaltsamen Ausflug in die Vergangenheit an der Seite von Johannes Kunckel, Alchemist und Glasbläser, machen möchte. Ich habe die Geschichte sehr genossen.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Abschied mit Wehmut: Im Dienst des Brandenburgischen Kurfürsten

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Florian Illies Werk „Träume aus Feuer. Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein kleines, apartes Werk. Es erzählt eine Episode aus dem Leben des heute nur Wenigen bekannten Glasmachers und Alchemisten ...

Florian Illies Werk „Träume aus Feuer. Der Alchemist von der Pfaueninsel“ ist ein kleines, apartes Werk. Es erzählt eine Episode aus dem Leben des heute nur Wenigen bekannten Glasmachers und Alchemisten Johannes Kunckel (1635-1703) am Hof des Kurfürsten Friedrich Wilhelm (1640-1688) von Brandenburg und Herzogs in Preußen (1640-1688) auf eine spannende und unterhaltsame Weise. Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Bemühung des Hofes, mit Hilfe von Kunckels Fertigkeit die heimische Glasproduktion zu fördern.
Die Erzählung nimmt seinen Anfang mit einer idyllischen Kahnfahrt im Februar 1686. Der große Kurfürst hat Kunckel die Pfaueninsel zum Geschenk gemacht. In seiner Glashütte auf der Havelinsel bei Potsdam soll Johannes Kunkel ungestört seine Experimente machen können, die ihm dann zur Anfertigung Herstellung des Goldrubinglases dienen sollen. Kunckel stand seit 1678 im Dienst des Kurfürsten. Dieser wollte nach dem Ende des 30jährigen Krieges die Wirtschaft in Brandenburg durch die Verwertung heimischer Rohstoffe wiedererstehen lassen. Der Kurfürst und die Familie des Glasmachers stehen in einem guten Verhältnis zueinander. Im weiteren Verlauf der kurzen Erzählung werden die Freuden und Leiden der Familien mitgeteilt. Aber auch von Neidern am Hof und Intriganten wird berichtet. Danckelmann, der Prinzenerzieher und Mentzel, der Leibarzt sind Kunckels Feinde. Tatsächlich ist die Gefahr sehr groß. Die Idylle auf der Pfaueninsel scheint trügerisch. Nach dem Tod des Kurfürsten 1688 hat Kunckel es schwer. Das Schicksal schlägt zu: der neue Kurfürst Friedrich und spätere König in Preußen schenkt ihm nur wenig Beachtung. Seine Glashütte auf der Pfaueninsel geht in Flammen auf, die Folgen eines Anschlags. Eine Ära ist zu Ende, auch die Träume aus Feuer sind vorbei. Kunckel verlässt Brandenburg. „Ein Traum, im Feuer geboren. Ein Traum, im Feuer verloren.“ (S. 128) Die Erzählung endet wehmütig. Mit diesem "Mollton“ hatte ich nicht gerechnet.
Zwei Fakten aus Kunckels Vita sind im Anhang leider nicht zu finden: Johannes Kunckel wurde 1693 vom schwedischen König Karl XI in den Adelstand erhoben und im gleichen Jahr Mitglied der Leopoldiana. Sein Verdienst um die Wissenschaft kommt mir bei Florian Illies etwas zu kurz.

Trotzdem möchte ich dieses Buch gerne weiterempfehlen, aufgrund seiner schönen, idyllischen Landschaftsbeschreibungen und gut nachgewiesenen Kenntnisse über die kunstvoll gestalteten Gläser und Pokale. Ein gelungens, kleines Oevre!

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Kunst aus Glas

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Johannes Kunckel kommt 1678 als Alchemist an den Hof des Kurfürsten Friedrich Wilhelm in Brandenburg. Er ist mehr Wissenschaftler als Alchemist und konzentriert sich daher eher auf die Glaskunst als auf ...

Johannes Kunckel kommt 1678 als Alchemist an den Hof des Kurfürsten Friedrich Wilhelm in Brandenburg. Er ist mehr Wissenschaftler als Alchemist und konzentriert sich daher eher auf die Glaskunst als auf das Herstellen von Gold.

Florian Illies beschränkt sich in diesem Buch auf den Zeitraum von 1685 bis 1688, dem Höhepunkt von Kunckels Schaffen. Und dabei auch hauptsächlich auf den Beruf. Obwohl das Buch eine reine Erzählung ist – es enthält keinen einzigen Dialog – hat es mich von Anfang an gefesselt. Ich hätte mir gewünscht, dass auch das Familienleben stärker berücksichtigt wird, denn hier gibt es nur Geburt und Tod seiner Kinder, was aber auch logisch ist, denn mehr historische Belege dürfte es nicht geben.

Es handelt sich hier um ein Buch, das die Verhältnisse am brandenburgischen Hof aus der Sicht von Johannes Kunkel widergibt, rekonstruiert aus Urkunden und Museumsstücken. Es ist kein Roman, lässt sich auch keinem anderen Genre zuordnen, aber es hat definitiv Suchtpotential, ich konnte es nicht aus der Hand legen. Der Autor lässt diese Zeit meisterhaft wieder auferstehen und macht ein trockenes Thema durch seinen Schreibstil sehr interessant.

Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der/die am Leben dieser Zeit interessiert ist, und dabei speziell an Johannes Kunckel und/oder der Glasbläserei.

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Veröffentlicht am 14.06.2026

Träume werden real und zeigen uns die Magie des Glases

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In dem Buch „Träume aus Feuer“ erzählt uns Florian Illies die Lebensgeschichte des großen Magiers und Alchimist Johannes Kunckel. Er nimmt uns mit auf eine Reise ins 17. Jahrhundert und führt uns das damalige ...

In dem Buch „Träume aus Feuer“ erzählt uns Florian Illies die Lebensgeschichte des großen Magiers und Alchimist Johannes Kunckel. Er nimmt uns mit auf eine Reise ins 17. Jahrhundert und führt uns das damalige Leben und Arbeiten bildlich vor Augen.

Auf der Pfaueninsel, die er als Geschenk des preußischen Königs bekommen hat, kann Johannes Kunckel seine Träume in die Tat umsetzen und zeigt uns die Magie der Glasherstellung.

Das Buch ist sehr schön geschrieben, man taucht ab und fliegt regelrecht über die Seiten und plötzlich wundert man sich, dass man das Ende schon erreicht hat.

Für mich eine klare Kaufempfehlung – gerne mehr davon 😊

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Die Pfaueninsel als Lizenz zum Träumen

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Der historische Glasmacher Johannes Kunckel erschaffte eines der begehrtesten Luxusgüter Europas: Rubinglas. Als Magier und Alchemist des 17. Jahrhunderts ließ er ein geheimes Laboratorium auf der Pfaueninsel ...

Der historische Glasmacher Johannes Kunckel erschaffte eines der begehrtesten Luxusgüter Europas: Rubinglas. Als Magier und Alchemist des 17. Jahrhunderts ließ er ein geheimes Laboratorium auf der Pfaueninsel errichten – eine Insel zwischen Potsdam und Berlin, die ihm der preußische Kurfürst Friedrich Wilhelm geschenkt hat. Florian Illies bringt diese Biografie jetzt auf seine ganz eigene, mitreißende Art zu neuem Leben – voller Stimmung, Tiefe, Charme und einer Prise Augenzwinkern.

Dabei ist trotzdem die Grenze historischer Erzählungen spürbar: es wirkt, aus der Distanz berichtet – wie eine dialogarme Nacherzählung statt einer Erlebnisbeschreibung. Der Schreibstil von Illies ist jedoch ein abwechslungsreiches Erlebnis, das vieles aufwiegt. Er malt Bilder, spielt mit Worten und erweckt die wenigen historischen Figuren zum Leben. So entsteht eine ganz eigene ruhige Atmosphäre mit intensiven Schilderungen der Landschaft. Darüber hinaus erfährt man etwas über Kunckel, den Kurfürsten, die Handwerkskunst der Glasherstellung und das Hofleben. Mit einem erleichterndem Humor versehen, ist es ein kurzes Stück Geschichte der Pfaueninsel, die auch heute noch zum Träumen einlädt. Ein empfehlenswertes literarisches Kleinod.

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