Cover-Bild The House Witch 1
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20,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik - Fantasy
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Ersterscheinung: 14.03.2026
  • ISBN: 9783608124934
Delemhach Emilie Nikota

The House Witch 1

Der Koch des Königs
V. Topalova (Übersetzer), S. Reinhardus (Übersetzer)

Magie zwischen den Zeilen: The House Witch verzaubert weltweit!
König Norman regiert das Reich von Daxaria. Eigentlich! Da ist nämlich der neue Koch, der bei Hofe mehr und mehr Einfluss gewinnt. Zwischen dampfenden Kesseln, höfischen Intrigen und wachsender Gefahr, die vom Nachbarreich ausgeht, entfaltet sich eine Geschichte voller Magie, Eigenwillen, Abenteuer und Leidenschaft.
Als Finlay Ashowan seine Stelle als königlicher Koch antritt, ahnt niemand, dass er mehr ist als ein begnadeter Küchenmeister: Er ist ein Haushexer – ein Hüter alter, schützender Magie. Mit feinem Gespür für Menschen und Mahlzeiten bringt Fin Ordnung in die chaotische Schlossküche, und er gewinnt das Vertrauen der königlichen Familie. Doch während sich die politischen Spannungen im Land zuspitzen und dunkle Mächte das Reich bedrohen, wird Fin auch am Hof in ein Netz aus Intrigen und alten Prophezeiungen gezogen. An seiner Seite stehen: sein vierbeiniger Begleiter, das schwarze Kätzchen Kraken, und die kluge Adelige Annika, mit der Fin bald mehr verbindet als eine Freundschaft … »The House Witch« ist der Auftakt einer spannenden und magisch durchdrungenen Fantasyreihe – voller Tiefe und überraschender Wendungen.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

Cosy Potential, aber nicht voll ausgeschöpft

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In The House Witch schließt sich die Hexe Finlay als Koch einem Königreich an, in welchem er ab da so einige Abenteuer erlebt. Diese nähern sich im Verlauf immer mehr seiner Vergangenheit an.

Das hat ...

In The House Witch schließt sich die Hexe Finlay als Koch einem Königreich an, in welchem er ab da so einige Abenteuer erlebt. Diese nähern sich im Verlauf immer mehr seiner Vergangenheit an.

Das hat mir gefallen:
The House Witch ist ein unglaublich cosy Geschichte, die jedoch auch einige spannende Aspekte hat. Die Darstellung von der Haus-Hexe Finlay, der als Koch sich um eigentlich alle Belange der königlichen Gesellschaft kümmert, bricht so einige Geschlechterrollen auf. Gleichzeitig ist es zuckersüß, wie Fin sich immer mehr in die Herzen der Schlossbewohner hext.
Besonders gut gefallen haben mir die Textpassagen, die aus Sicht des fördernde und sarkastischen Katers Kraken (kleiner Kronenräuber 👑) geschrieben waren.
Nach und nach offenbaren sich die Verbindungen der einzelnen Figuren und wir steuern auf ein spannendes Finale im Auftakt der Trilogie zu.

Hier sehe ich Potential:
Der Schreibstil war mir leider zu passiv. Die Handlungen und Gefühle wurden sehr stark beschrieben, anstatt dass sie einem gezeigt werden. Das hatte mir besonders den Einstieg erschwert und mich fast abbrechen lassen, aber es hatte sich am Ende eindeutig verbessert. Gleichzeitig waren viele Textpassagen unglaublich lang gezogen.
Klasse wäre auch ein Glossar über die vielen Figuren und ihre grobe Rolle gewesen. Manchmal wurde jemand kurz vorgestellt, kam aber ohne kurzen Hinweis später erst richtig vor.
Leider hat mich die Hauptfigur des Kochs Finlay Ashowan nicht wirklich von sich überzeugen können. Zum Ende gab es hier jedoch eine schöne Entwicklung.

The House Witch ist eine cosy Geschichte mit viel Potential, jedoch wurde das aus meiner Sicht nicht ausgeschöpft. Es hätte gern etwas aktiver und kürzer geschrieben sein können. Am liebsten hätte ich noch mehr Kapitel aus Sicht des Katers Kraken gelesen, da die wirklich frech, lustig und eine interessante Sichtweise auf die Geschehnisse gegeben hätten.

Schreibstil & Plot 3/5⭐
Worldbuilding & Logik 4/5⭐
Charaktere & Entwicklung 3/5⭐
Lesegefühl & Atmosphäre 3/5⭐

Veröffentlicht am 15.06.2026

Etwas langatmig

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"The House Witch 1: Der Koch des Königs" ist der Auftaktband einer neuen Fantasyreihe der Autorin Delemhach Emilie Nikota.
Finlay Ashowan tritt seine Stelle als königlicher Koch bei König Norman von Daxaria. Aber ...

"The House Witch 1: Der Koch des Königs" ist der Auftaktband einer neuen Fantasyreihe der Autorin Delemhach Emilie Nikota.
Finlay Ashowan tritt seine Stelle als königlicher Koch bei König Norman von Daxaria. Aber er ist nicht nur Koch, sondern ein Haushexer, der alte Schutzmagie wirken kann.
Inmitten höfischer Intrigen und politischer Ränke gewinnt Fin zunächst das Vertrauen der königlichen Familie, findet im kleinen Kater Kraken seinen Gefährten und in der klugen Adeligen Annika eine Freundin.
Das Cover ist witzig, der Klappentext ist vielversprechend, leider ist die Umsetzung sehr schleppend und auch der Schreibstil und die Sprache haben mich nicht überzeugt. Das Worldbuilding insgesamt aber auch die Fähigkeiten und Ziele von Fin selbsr sind ziemlich lange unklar, das Getändel mit Lady Annika unterhielt noch in der ersten Runde und wurde zunehmend langweilig.
Schade, die Idee war gelungen...

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Veröffentlicht am 13.06.2026

Sehr cozy, aber oft zu langatmig und mit eigenartigem Humor

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Finlay Ashowan, meist Fin genannt, der neue Koch des Königshauses von Daxaria kocht wundervoll, dass er auch eine Haushexe ist, sollte aber niemand wissen.

Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. ...

Finlay Ashowan, meist Fin genannt, der neue Koch des Königshauses von Daxaria kocht wundervoll, dass er auch eine Haushexe ist, sollte aber niemand wissen.

Dieser Roman ist sehr eigen, ja eigenartig. Öfter habe ich überlegt, ob er wirklich für Erwachsene gedacht ist, manches, auch sein Humor, ist oft sehr kindisch. Dann aber gibt es Szenen, die doch wohl eher für Erwachsene gedacht sind, wenn zum Beispiel ständig Alkohol im Spiel ist, es gibt mehrere heftige Trinkgelage, betrunken, oder wohl eher sternhagelvoll, zu sein, und die Auswirkungen davon, sollen wohl lustig sein, was schon ein bisschen fragwürdig ist. Auch sonst konnte ich nicht immer alles nachvollziehen, manche Handlungen, manche Dialoge, manche Szenen, ob das der Übersetzung geschuldet ist, oder es schon im Original eigenartig ist, kann ich nicht sagen. Manche Motivation, wie zum Beispiel das Geschenk eines Haustieres, bleibt bis zum Ende offen, wird irgendwann nicht weiterverfolgt.

Abgesehen davon ist der Roman im Genre Cozy Fantasy einzuordnen, und er ist wirklich sehr cozy, oft fühlt man sich beim Lesen richtig wohl, da werden die leckersten Sachen gekocht, die diejenigen, die sie genießen dürfen, regelrecht glücklich machen, die Königsfamilie ist ausgesprochen nett und geht liebevoll miteinander um, Fin hat ein Händchen dafür, Freund:innen zu finden, obwohl er oft etwas griesgrämig ist, und einiges mehr trägt dazu bei..

Auch ich mochte Fin schnell, hätte ihm aber manchmal einen anderen Umgangston gewünscht, auch, wenn er oft damit durchkommt, und sogar manchmal Gutes dabei herauskommt. Man merkt aber auch schnell, dass er ein gutes Herz hat und wünscht ihm nur das beste. Andere Charaktere bleiben oft ein wenig blass, und nicht jede:r ist auf Anhieb sympathisch, bei manchen ergibt sich aber eine gewisse Entwicklung.

Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass man einfach verschiedene Ausschnitte aus Fins Leben erfährt, ein roter Faden oder ein Gefühl, wo die Geschichte hin will, fehlt oft. Gut, der Roman ist ein erster Band, aber eine gewisse Ahnung, worum es geht, sollte man schon bekommen. Hin und wieder rückt kurz in den Fokus, dass ein Krieg droht, ein recht unangenehm dargestelltes Land, in dem man übrigens gerne Sauerkraut isst, ob das eine Anspielung sein soll?, scheint angriffsbereit, doch so wirklich kommt diese Bedrohung noch nicht an. Auch nicht an kommt bei mir die Liebesgeschichte, die ich so gar nicht fühlen kann, und die in meinen Augen ziemlich aus dem Nichts kommt.

Unterm Strich bin ich zwiegespalten, einerseits hatte ich auch manche unterhaltsame Lesestunde, andererseits habe ich aber auch den Kopf schütteln müssen über die Geschichte. Spannend ist es selten, langatmig öfter, einiges erscheint auch eher unnötig, da hätte man doch hin und wieder die Schere ansetzen sollen.

Am Ende bleiben mir gute 3 Sterne zu vergeben. Der Roman hat gute und interessante Ansätze, ist streckenweise unterhaltsam zu lesen, es gibt aber auch vieles, über das ich den Kopf geschüttelt habe, der eigenartige Humor, der selten bei mir ankam, die unnötig erscheinenden und langatmigen Passagen, die Alkoholobsession, die Liebesgeschichte. Ob ich weitere Bände lesen werde, weiß ich noch nicht.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Zum Wohlfühlen aber langatmig

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Das Konzept des Buches hat mir richtig gut gefallen und ich muss sagen, dass die versprochene gemütliche und magische Atmosphäre wirklich gut gelungen ist. Auch das Magie-System ist interessant und passt ...

Das Konzept des Buches hat mir richtig gut gefallen und ich muss sagen, dass die versprochene gemütliche und magische Atmosphäre wirklich gut gelungen ist. Auch das Magie-System ist interessant und passt gut zu der Mittelalter-Welt. Sehr schön finde ich auch, wie teilweise Klischees umgedreht wurden und die Hauptperson ein Mann ist, dessen magische Fähigkeiten sich auf "Hausarbeit" und Care-Arbeit beschränken. Die Idee finde ich wirklich super.
Leider hat mich die Umsetzung des Konzeptes letzten Endes nicht komplett überzeugt. Hauptsächlich da ich es insgesamt relativ langatmig fand. Natürlich muss im ersten Teil einer Reihe auch viel Worldbuilding gemacht werden, aber für 600 Seiten war für mich nicht genug Story dabei und man hätte es um mindestens 200 Seiten kürzen können. Außerdem hat sich der Schreibstil, das Verhalten einiger Charaktere und der Humor teilweise eher wie ein Jugendbuch und nicht wie für Erwachsene angefühlt, was ich so auch nicht erwartet habe.
Insgesamt hat das Buch und die Reihe auf jeden Fall Potenzial, aber ich denke nicht, dass ich den nächsten Teil lesen werde.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Schöne Cozy Fantasy mit Luft nach oben

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Der königliche Hof in Daxaria erwartet einen neuen Koch. Als Finlay Ashowan dann endlich ankommt zeigt er sofort einen sehr beunruhigenden Hang zu Streitigkeiten. Das bekommt nicht nur der Kutscher der ...

Der königliche Hof in Daxaria erwartet einen neuen Koch. Als Finlay Ashowan dann endlich ankommt zeigt er sofort einen sehr beunruhigenden Hang zu Streitigkeiten. Das bekommt nicht nur der Kutscher der ihn am Schloss absetzt zu spüren sondern wenig später auch die Hausdame, das Küchenpersonal, die in der Küche herumlungernden Ritter und sogar die schöne Adlige Lady Annika Jenoure. Aber kochen kann er, der Neue, auch wenn er während der Zubereitung der Speisen nur höchst widerwillig Menschen in seiner Küche duldet. Warum das so ist wird dem Leser nach und nach enthüllt. Fin ist eine Hexe, genauer gesagt eine Küchenhexe, und möchte aufgrund vielfältiger schlechter Erfahrungen in der Vergangenheit nicht das das bekannt wird. Doch nach und nach fasst er Vertrauen zu einigen Menschen und gewinnt die Achtung des Monarchen sowie einige Freunde. Es könnte fast idyllisch sein am Hofe von Daxaria würde nicht der Schatten des drohenden Krieges mit dem Nachbarland Troivack über allem liegen …
Der erste Teil der Trilogie kann mit einem tollen Schreibstil und atmosphärischen Beschreibungen punkten. Besonders das Essen wird so gut beschrieben das ich als Leser direkt Hunger bekommen habe. Die Figurenbeschreibung war für mich dagegen etwas eindimensional und schwach. Generell ist es in dem Buch so, das die Frauenfiguren stärker sind als die Männer und auch besser geschrieben. Schön fand ich, das die Figuren sich weiterentwickeln und bei manchen ein nachdenken über ihre Rollen stattfindet, so zum Beispiel bei den drei Rittern die Fin als Küchenhelfer zugeteilt werden. Diese drei machen für mich die deutlichste Entwicklung durch und es findet ein umdenken statt. Das hat mir gut gefallen.
Aber auch Finlay selbst entwickelt sich weiter. Nach und nach erfährt man als Leser mehr von seiner Geschichte und er selbst, der sich nur für eine schwache Hexe hält, erfährt mehr über seine geheimnisvollen Kräfte.
Die Autorin lässt sich viel Zeit mit dem Worldbuilding und damit die Leser in die Figuren, Personenkonstellationen, politischen Gegebenheiten, das Magiesystem einzuführen und erklärt auch sehr genau was es mit Hexen und Magiern auf sich hat und warum diese sich nicht wirklich grün sind).
Etwas negativ fand ich die Saufgelage und die vielen Witze über das angeblich Schwulsein mancher Personen. Das wurde mir irgendwann etwas viel.
Alles in allem ein sehr ruhiges und gemütliches Buch das noch Luft nach oben hat und das ich Fans von Cozy Fantasy gerne empfehlen kann.

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