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Veröffentlicht am 21.07.2020

Kruder Mix aus Krimi und Bad Boy-Liebesgeschichte…

Kiss Me Never (Crushed-Trust-Reihe 1)
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„Kiss Me Never“ ist der erste Band der „Crushed-Trust-Reihe“ aus der Feder von Autorin Lana Rotaru. In dem New Adult Liebesroman treffen die behütete Amanda, genannt Amy, und Bad Boy Dante aufeinander ...

„Kiss Me Never“ ist der erste Band der „Crushed-Trust-Reihe“ aus der Feder von Autorin Lana Rotaru. In dem New Adult Liebesroman treffen die behütete Amanda, genannt Amy, und Bad Boy Dante aufeinander und umkreisen sich wie Mond und Erde.
Zum Klappentext: Andrew King starb vor sechs Monaten bei einer Fahrt mit seinem Motorrad. Alle glauben an einen Unfall. Nur seine Schwester Amanda ist sich sicher: Es war Mord. Und ganz oben auf ihrer Liste der Verdächtigen steht der selbstverliebte und arrogante Frauenheld Dante. Auf der Suche nach Beweisen versucht sie in den Kreis der Zetas zu gelangen, der Studentenverbindung ihres Bruders. Doch dabei kommt sie dem attraktiven Dante gefährlich nahe …
Das Buch war nicht das erste, das ich von der Autorin gelesen hatte. Ich mochte z.B. ihre „Seven Sins“- Reihe sehr gerne. Auch dort gab es gewisse Längen, aber es passierte doch von Band zu Band etwas Neues.
Hier aber reihte sich gefühlt eine kindische Szene an die andere. Vielleicht liegt es daran, dass ich mit Protagonistin Amy nicht wirklich warm wurde, vielleicht auch daran, dass ich die ganze Geschichte zu weit hergeholt fand – ich bekam jedoch irgendwie keinen Zugang zur Handlung. In weiten Teilen führt sich Amy auf wie ein bockiges Kleinkind und hat sich meinen Sympathien, die ich ihr eigentlich wegen des Verlusts ihres Bruders entgegenbrachte, sehr schnell verscherzt. Die Krimihandlung nimmt erst sehr spät an Gestalt an, weshalb zuvor Amys wüste Verschwörungstheorien einfach nur lächerlich klingen. Die Krimihandlung konnte ich aber auch nicht wirklich ernst nehmen: das Ganze wirkte sehr konstruiert und überzogen, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Verschwinden so vieler Mädchen so wenig Beachtung und Aufklärungsanstrengung auslöst…
Irgendwie hat mich der Mix aus Liebesgeschichte und Verschwörungstheorien nicht wirklich überzeugt und die Vorstellung, dass sich die Handlung, die für mich erst ganz am Schluss an Spannung gewinnt, über weitere Bände zieht, hat mich auch nicht sonderlich begeistert…
Schade, da habe ich von der Autorin eigentlich Anderes erwartet…

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Schwacher Auftakt!

Lessons from a One-Night-Stand
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„Lessons from a One-Night-Stand“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe aus der Feder des Erfolgsautorinnenduos Piper Rayne. Die beiden haben mich mit ihrer Bartenders of New York Reihe begeistert und auch ...

„Lessons from a One-Night-Stand“ ist der Auftaktband einer neuen Reihe aus der Feder des Erfolgsautorinnenduos Piper Rayne. Die beiden haben mich mit ihrer Bartenders of New York Reihe begeistert und auch die folgenden Reihen konnten mich überwiegend überzeugen. Dieses Mal mochte der Funke aber so gar nicht überspringen - dabei las sich der Klappentext so gut!
Zum Klappentext: Holly Radcliffe hätte nie gedacht, dass ihr One-Night-Stand am ersten Tag in der neuen Stadt solche Wellen schlagen würde. Doch ihr kleines Abenteuer mit dem Highschool-Coach Austin Bailey ist nach kürzester Zeit Stadtgespräch. Holly hatte gehofft, dass sie Austin nie wiedersehen würde, aber als Schulleiterin ist sie seine neue Chefin. Blöd nur, dass ihr verräterisches Herz schneller schlägt, sobald sie ihm begegnet…
So ein „Bilderbuch-Fehlstart“ in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt, das klang ganz witzig und hatte mein Interesse geweckt. Doch beide Protagonisten blieben irgendwie farblos. Holly mit ihren Komplexen und ihren Geheimnissen, Austin, der in der ganzen Stadt fast als Heiliger verehrt wird – das war mir einfach zu viel an Klischees. Dazu das ewige Hin und Her zwischen den beiden, die Gründe, die angeblich zwischen ihnen stehen, mal auf Seiten Hollys, mal auf Seiten Austins – das Ganze wirkte irgendwie zu gekünstelt, ebenso wie manch Wendung in der Geschichte (ich will nicht zu viel verraten, aber den Firmenkonkurrenzkampf „unter der Gürtellinie“ als weiteres Thema und Problem hätte man sich getrost sparen können) und die Welt von Lake Starlight, Alaska wirkte ein bisschen arg von gestern, wie bei den Waltons…
Schade, liebe Piper Rayne, das könnt Ihr doch sonst besser!

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Veröffentlicht am 21.07.2020

Herrlich schräg und witzig!

Wie man 13 wird und die Welt rettet
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„Wie man 13 wird und die Welt rettet“ ist der dritte Band rund um die verrückten Abenteuer des gerade zum Halbvampir erwachten Teenagers Markus aus der Feder von Autor Pete Johnson.
Ein herrlich verrückter ...

„Wie man 13 wird und die Welt rettet“ ist der dritte Band rund um die verrückten Abenteuer des gerade zum Halbvampir erwachten Teenagers Markus aus der Feder von Autor Pete Johnson.
Ein herrlich verrückter Mix aus Gregs Tagebuch und Fantasy! Wer auf skurrile Geschichten steht, der wird hier seinen Spaß haben.
Zum Inhalt: Markus wartet seit Wochen darauf, dass sich seine Superkräfte endlich zeigen – irgendeinen Vorteil muss es doch haben, ein Halbvampir zu sein! Leider sind seine Eltern genauso ungeduldig wie er und hören nicht auf, ihn mit Atemübungen und Selbsthilfekursen zu nerven ...
Zu allem Überfluss mehren sich in der Stadt merkwürdige Vorfälle. Treibt hier etwa wieder ein Vampir sein Unwesen? Für Markus‘ Freundin Tallulah ist die Sache klar: Sie will sofort Jagd auf das fiese Monster machen!
Doch zwischen Geistern, Blutsaugern, Eltern und Mädchen ist es ganz schön schwer, heldenhaft die Welt zu retten
Der Klappentext gibt den Inhalt sehr gut wieder – ich musste laut lachen bei den Selbstfindungs- und Meditationseinheiten, zu denen Markus von seinen Eltern verdonnert wird. Dazu erste Liebe und Eifersucht, neue Bedrohungen – kurzum, es wird nie langweilig in dem Buch!
Ein herrlich schräger Lesespaß – ich bin schon sehr neugierig auf Band 4!

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Veröffentlicht am 11.06.2020

Gelungener Abschluss!

Secret Match. Team wider Willen (Secret-Reihe)
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"Secret Match. Team wider Willen" ist der Finalband der "Secret-Reihe" aus der Feder der Autorin Mimi Heeger. Alle drei Bände der Sports Romance sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander ...

"Secret Match. Team wider Willen" ist der Finalband der "Secret-Reihe" aus der Feder der Autorin Mimi Heeger. Alle drei Bände der Sports Romance sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden - mehr Spaß macht es natürlich die Reihe nacheinander zu lesen, weil man immer wieder auf die lieb gewonnenen Charaktere der beiden ersten Bände trifft,
Im Mittelpunkt steht diesmal Emiliy, die beste Freundin von Lauren, die in Band 2 den Fußballstar Scott Peterson lieben gelernt hat und diesen nun heiraten will. Mit Emily als Trauzeugin. Diese Aufgabe übernimmt auf der Seite des Bräutigams dessen ehemaliger Teamkollege und bester Freund, Greg Stevens, mit dem gemeinsam sie dem jungen Glück in Band 2 auf die Sprünge geholfen hat.
Die beiden sind wie Hund und Katz, aber "was sich liebt, das neckt sich" und "Gegensätze ziehen sich an" - es ist also eigentlich von Anfang an klar, dass Emiliy und Scott nach etlichen Irrungen und Wirrungen zusammen kommen - Autorin Mimi Heeger macht hier aber aus der Not eine Tugend: in witzigen Kommentaren im Prolog, ebenso wie im Epilog lässt sie die Freunde der beiden zu Wort kommen, die sich über die "Unmöglichkeit" dieser Beziehung auslassen - ein witziger Einstieg und Abschluss!
Auch ansonsten sind in der Geschichte die Klischees etwas auf den Kopt gestellt: Emiliy ist diejenige, die keine feste Beziehung will, und Greg der Romantiker auf der Suche nach etwas Festem.
Emily und Greg haben beide ein Geheimnis und die Entwicklung ihrer Beziehung ebenso wie der Geschiche allgemein hat mir gut gefallen und mich trotz der Vorhersehbarkeit doch immer wieder etwas überrascht.
Für mich der stärkste Band der Reihe mit authentischen Protagonisten und nachvollziehbaren Konflikten!

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Veröffentlicht am 09.06.2020

Midlife-Crisis zum Dreißigsten?

Thirty
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In "Thirty" schickt Autorin Christina Bradley ihre Protagonistin Bella auf dreißig abenteuerliche Dates auf der Suche nach der wahren Liebe.
Zum Klappentext:
Dreißig Tage bis zum Dreißigsten. Dreißig Dates, ...

In "Thirty" schickt Autorin Christina Bradley ihre Protagonistin Bella auf dreißig abenteuerliche Dates auf der Suche nach der wahren Liebe.
Zum Klappentext:
Dreißig Tage bis zum Dreißigsten. Dreißig Dates, um den Einen zu finden.
Bella Edwards' Leben ist ein einziges Chaos. Während ihre Freundinnen auf Facebook ihr ach so erfüllendes Leben feiern, ist Bella nicht mal ansatzweise da, wo sie mit fast dreißig sein wollte. Vor allem der Mann fürs Leben fehlt noch. Hals über Kopf fliegt sie von London nach New York zu ihrer Freundin Esther. Die hat die rettende (oder völlig absurde?) Idee: dreißig Dates in dreißig Tagen. So macht Bella sich auf einen verrückten Trip von New York bis nach San Francisco mit dem Ziel: endlich den Einen finden.
Mit einem Buch warm zu werden, dessen Protagonistin man nicht mag, ist wohl ein Ding der Unmöglichkeit. Und das war hier mein Problem von Anfang an. Während ich noch anfangs dachte, irgendwie einen roten Faden in Bellas Handeln zu finden und mich über Aktionen wie den Besuch bei der abgetackelten Wahrsagerin noch amüsierte, nervte mich Bella im Laufe der Geschichte aber immer mehr und ihr Handeln ist für mich nicht nachvollziehbar: wer beleidigt seinen Chef, der einen befördern will? und landet danach bei einer Wahrsagerin? Ziemlich schräg, aber dazu kam noch, dass mir Bella zunehmend unsympathischer wurde: das eigene Älterwerden ist keine Entschuldigung dafür, das Glück der Mitmenschen neidzufressen zu beobacchten und sich ständig selbst zu bemitleiden! Und sich von einem Katastrophen-Date ins nächste zu stürzen zeugt eher von Unreife als von Lebenserfahrung. Genrell benimmt sich Bella eher so, als wäre sie dreizehn und nicht dreißig - leider nicht mein Buch, trotz witziger Grundidee...

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