Cover-Bild Missing Page - Tödliche Worte
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 464
  • Ersterscheinung: 30.03.2026
  • ISBN: 9783846603024
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Katie Kento

Missing Page - Tödliche Worte

Der neue YA-Krimi der Autorin des Bestsellers "Hotel Ambrosia"

Die 17-jährige Toni reist nach Schottland, um am Workshop eines Bestsellerautors teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus eröffnet der kauzige Schriftsteller den Teilnehmenden: Er will dem größten Nachwuchstalent sein Vermögen vermachen! Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit. Doch während ein Sturm sie von der Außenwelt isoliert, geschehen rätselhafte Dinge: Das Personal verhält sich seltsam, jemand geistert durch die Gänge, und es kommt zu einem Einbruch. Schlafwandlerin Toni wird nachts von Albträumen geplagt - und als der Schreibkurs eine blutige Wendung nimmt, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen ...

Limited Edition: mit Farbschnitt, aufklappbarem Fenster & einzigartigem Page-Overlay! Sobald die limitierte Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die reguläre Ausgabe ohne Farbschnitt und Extras aus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2026

Funken zu oft erloschen

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Ich habe „Ambrosia“ von Katie Kento erst deutlich nach dem Hype gelesen, sodass ich bei „Missing Page“ jetzt doch eher in der frühen Phase dabei sein wollte, um nicht zu viele andere Meinungen von anderen ...

Ich habe „Ambrosia“ von Katie Kento erst deutlich nach dem Hype gelesen, sodass ich bei „Missing Page“ jetzt doch eher in der frühen Phase dabei sein wollte, um nicht zu viele andere Meinungen von anderen mitzubekommen. Gerade bei zweiten Büchern, wo das erste so gut war, da ist es immer schwierig, sich erneut zu beweisen und wenn man dann zusätzlich noch von anderen Stimmen beeinflusst ist, dann wird es ganz schwierig.

Ich habe auch diesen Jugendthriller wieder per Hörbuch konsumiert. Diesmal hatte ich die Stimme von Hannah Schepmann und ich fand es gut, dass hier eine andere Stimme als bei „Ambrosia“ gewählt wurde, weil so auch bei doch geringem Abstand beim Hören Robyn und Toni jeweils eigenständig bleiben konnte. Die Stimme von Schepmann ist mir auch schon sehr vertraut und ich höre sie immer wieder gerne. Für „Missing Page“ hat sie gut gepasst und ich hatte nichts zu meckern. Auch wenn also stimmlich der Teppich ausgerollt war, so muss ich doch leider sagen, dass mich das zweite Werk von Kento nicht gut bei der Stange halten konnte. Dabei fand ich viele Ideen des Buchs eigentlich richtig gut. Das wäre zum einen, dass Kento sich hier der klassischen Whodunnit-Struktur und Agatha Christie annähert, denn wir haben von Anfang an einen klar definierten Personenkreis und am Ende gibt es eine finale Aufklärrunde, bei der alle zusammen sind und wo Hauptfigur Toni sich als Hobbyermittlerin beweisen kann. Ich empfinde das keinesfalls als abgekupfert, weil die Struktur eine Erfolgsformel ist und inhaltlich immer wieder neu ausgestaltet werden kann.

Mir gefiel auch, dass wir uns in so einer Metawelt zu Büchern befanden. Buchliebhaberin und Autorin Katie Kento konnte sich hier ausleben und auch wir als Leserschaft konnten einiges wieder entdecken oder zumindest ganz viel Buchliebe vermittelt bekommen. So war der Schreibwettbewerb ein interessanter Kontext, all die Referenzen zu Büchern waren super, auch die verschiedenen Genres, wie man sich ihnen als Autor nähert. Das war alles vom Papier her echt gut. Und trotzdem hat die Geschichte mich erst am Ende überzeugt, als wirklich alle zusammen sind und alle Puzzlestücke zusammenfinden. Da war die Spannung hoch und ein Dominostein nach dem anderen fiel, sodass ich gebannt alles wissen wollte. Aber warum funktionierte das vorher nicht?

Es ist in Thrillern immer herausfordernd, wenn man Geheimnisse bewahren will und gleichzeitig aber etwas anbieten will, worüber Emotionalität entsteht. Bei mir ist mit den Figuren nicht wirklich was entstanden. Ich muss zwar auch eingestehen, dass Katie Kento fortan von mir lieber gelesen statt gehört werden sollte, denn bei ihrem Figurenrepertoire ist Lesen sicherlich hilfreicher, alles zu sortieren und richtig einzuordnen. Aber es war nicht nur Überforderung, wer ist wer, sondern auch dieser Abstand, weil da kaum Figuren waren, die mir etwas gegeben haben. Es gab zwischendurch auch immer wichtige Zwischenereignisse und da habe ich gemerkt, dass mich da das Interesse doch mal wieder mehr packte, aber dann wurde es wieder eher belanglos und ich war wieder am wegdriften. Aber mir ist klar, dass all das Beschriebene kaum als handwerkliche Nachlässigkeit zu sehen ist. Obwohl eigentlich so viel an Zutaten drin war, was mich sonst verlässlich packt, so hat es hier nicht funktioniert und warum das so war, konnte ich für mich leider auch nicht restlos klären.

Fazit: „Missing Page“ ist für mich im Vergleich zu „Ambrosia“ schwächer. Eigentlich hat mich von der Ausgangslage genug überzeugt, aber der Funke wollte immer nur kurzfristig übersprungen, dann wurde es zu zäh. Aber das Ende war echt gut, denn es hat wieder bewiesen, dass Kento am Ende immer raushauen kann. Den Endspurt zu können, ist ein riesiger Bonus.

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Veröffentlicht am 08.06.2026

Kann man machen

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Die Gestaltung von "Missing Page" ist wirklich auf den Punkt gebracht. Vom Farbschnitt, über das Fenster zum aufklappen und den verschiedenen Details auf den Seiten, zum Beispiel die Karte vom Haus. Gestaltungsmäßig ...

Die Gestaltung von "Missing Page" ist wirklich auf den Punkt gebracht. Vom Farbschnitt, über das Fenster zum aufklappen und den verschiedenen Details auf den Seiten, zum Beispiel die Karte vom Haus. Gestaltungsmäßig gab es viel zu entdecken und das hat viel Spaß gemacht, zu sehen wie viel Mühe hinein gesteckt wurde.
Auch die Geschichte fand ich zuvor hammer interessant und steigerte meine Interesse immens. Es fing auch gut an, aber irgendwann verwirrten mich die ganzen Namen und ich verlor den Überblick, teilweise musste ich ganze Abschnitte nochmal lesen, um den Faden wieder aufzunehmen. Und weil es manchen Stellen langwierig wurde, ging die Spannung auch verloren. Zum Ende hin kam die Spannung mit einer Wucht zurück und konnte alles nochmal auffangen.
Auch wenn das Buch für mich irgendwann den großen Reiz verloren hat, war es dennoch gut. Und ich würde das Buch auch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 30.05.2026

Verschwunden

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Das Buch ist wirklich sehr schön gestaltet. Mir gefällt die Farbkombination und dass das Motiv rund herum geht, Cover und Farbschnitt. Außerdem, dass man das Fenster auf dem Frontcover aufklappen kann, ...

Das Buch ist wirklich sehr schön gestaltet. Mir gefällt die Farbkombination und dass das Motiv rund herum geht, Cover und Farbschnitt. Außerdem, dass man das Fenster auf dem Frontcover aufklappen kann, finde ich sehr schön gestaltet. Die Gestaltung geht im Buch weiter mit Zeichnungen und Seiten, die handschriftliche Seiten darstellen sollen. In der Sonderausgabe gibt es zudem noch ein Pageoverlay, dass man an einer bestimmten Seite drüberlegen kann, um einen tollen Effekt zu erzielen und es gibt noch ein Tagebuch einer der Figuren also Zusatz. Und ich würde empfehlen, sich die Innenseite des Fensters mal genauer anzuschauen.
Ich bin mit den Figuren, vor allem auch Toni, nicht wirklich warm geworden und es fällt mir daher schwer, sie zu beurteilen. Sie waren schon interessant, aber auch ein bisschen seltsam.
Der Schreibstil hat mir grundsätzlich gut gefallen, das Buch war gut und angenehm zu lesen. Allerdings hat etwas gedauert, bis ich in das Buch hineingefunden habe. Außerdem war es eine reine Berg- und Talfahrt, sehr spannende Elemente, die oft zu kurz waren, haben sich mit langen Passagen abgewechselt, die sich etwas gezogen haben. Im Gesamten waren einige Stellen einfach zu lang. Irgendwas und vor allem Neugier auf das Ende, was nun wirklich passiert ist, hat einen trotzdem immer wieder dazu gebracht, weiter zu lesen.
Fazit: Eine an sich spannende Geschichte, die dann aber doch oft zu langatmig war und sich stark gezogen hat.

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Veröffentlicht am 01.05.2026

Spannende Idee, die mich nicht komplett fesseln konnte

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Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön und springt einem direkt ins Auge, sodass man auch in der Buchhandlung kaum daran vorbeigehen kann. Man entdeckt außerdem beim genaueren Hinschauen jedes ...

Die Gestaltung des Buches ist wirklich wunderschön und springt einem direkt ins Auge, sodass man auch in der Buchhandlung kaum daran vorbeigehen kann. Man entdeckt außerdem beim genaueren Hinschauen jedes Mal neue Details, was perfekt zur Geschichte passt.

Die Geschichte hat mich ebenfalls direkt gereizt: Die 17-jährige Toni bekommt die Chance, an einem Schreibworkshop des bekannten Bestsellerautors Richard Giffard teilzunehmen. In dem abgelegenen Herrenhaus in Schottland eröffnet der kauzige Autor den Teilnehmern, dass er beabsichtigt, dem Gewinner des Workshops sein Vermögen zu vermachen. Die Jugendlichen stürzen sich in die Textarbeit, doch Toni kämpft weiterhin mit ihrer Schreibblockade und während ein Sturm das Anwesen von der Außenwelt abschneidet, passieren seltsame Dinge. Das Personal verhält sich seltsam, jemand scheint durch das Anwesen zu geistern und Schlafwandlerin Toni wird von blutigen Träumen heimgesucht. Als einer dieser Träume dann wahr zu werden scheint, muss sie alle ihre Fähigkeiten als Autorin einsetzen, um herauszufinden, was Traum und was Realität ist.

Ich war mir nicht sicher, was ich von dem Buch erwarten sollte, habe aber schon viel Positives über die Autorin gehört und wollte deswegen auch diese Geschichte unbedingt lesen. Leider konnte mich die Story nicht komplett überzeugen, dafür wirkte das ganze manchmal ein bisschen überladen und konnte mich deswegen nicht immer packen. Das liegt auch am Schreibstil. Ich habe relativ lange gebraucht, um mich an ihn zu gewöhnen. Ich kann nicht einmal genau festmachen, woran das liegt, aber er schafft es nicht so richtig, mich in die Geschichte zu ziehen und nachhaltig zu fesseln.

Das lag vielleicht auch daran, dass ich so meine Schwierigkeiten hatte, die Charaktere so richtig kennenzulernen. Es ist ziemlich eindeutig, dass Toni nicht ausschließlich wegen des Schreibworkshops in Schottland ist und dass so gut wie alle Handelnden etwas zu verbergen haben. Dadurch wusste ich nie so richtig, wem ich vertrauen konnte und wer der Person überhaupt ist, weil es oft so wirkt, als wäre niemand komplett er selbst. Das hat ein bisschen dafür gesorgt, dass ich so meine Probleme hatte, die Charaktere einordnen zu können. Selbst Toni als Hauptperson blieb für mich lange ein bisschen schwammig, wahrscheinlich weil sie selbst nicht komplett vertrauen kann, dadurch dass sie sich nicht an ihre Handlungen während des Schlafwandels erinnern kann. Außerdem konnte ich ihre Handlungen, selbst nachdem man weiß, warum sie das Ganze tut, nicht immer nachvollziehen. Ähnlich ist es mit den anderen Personen, zu denen ich nie eine richtige Verbindung aufbauen konnte, sodass sie mir gar nicht die Möglichkeit gegeben haben, in ihre Geschichte und ihre Gründe für das, was sie tun, eintauchen zu können.

Dabei gefiel mir die Grundidee der Handlung und das Setting eigentlich gut. Natürlich ist ein abgelegenes schottisches Herrenhaus jetzt nichts Neues als Handlungsort für einen Krimi, aber hier fand ich es sehr passend. Dennoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass mir trotz Tonis Karte der Überblick fehlte. Das hätte mich nicht so sehr gestört, wenn die Geschichte nicht so überladen mit Elementen gewesen wäre, die alle für sich oder auch in gewisser Kombination miteinander interessant gewesen wären, aber sich hier vielleicht ein bisschen zu sehr überlagert haben. Außerdem fand ich zumindest einige der Handlungsstränge doch sehr vorhersehbar, sodass ich schon früh eine recht gute Vorstellung davon hatte, was passiert sein könnte. Das hat mich nur bedingt gestört, aber leider auch nicht dafür gesorgt, dass ich die Geschichte unbedingt durchlesen wollte.

Alles in allem habe ich wahrscheinlich einfach zu viel von dem Buch erwartet. Ich mochte zwar die Idee wirklich gerne, aber für mich waren es zu viele ‚klassische Krimi Elemente', die zusammengefügt wurden und sich dadurch zu sehr überlagert haben. Wahrscheinlich wäre es besser gewesen, sich auf weniger davon zu beschränken, zumal es die Personen und der Schreibstil auch nicht so richtig geschafft haben, mich für sich einzunehmen.

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Veröffentlicht am 29.04.2026

Page-Turner mit zu vielen Seiten

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Ein spannender Whodunit Krimi mit interessanten, aber oft anstrengenden Charakteren, der stark anfängt, sich dann aber zu viel Zeit lässt um zum Ende zu kommen. Es wird immer noch ein bisschen komplexer ...

Ein spannender Whodunit Krimi mit interessanten, aber oft anstrengenden Charakteren, der stark anfängt, sich dann aber zu viel Zeit lässt um zum Ende zu kommen. Es wird immer noch ein bisschen komplexer und hat man einen Verdacht, wie alles abgelaufen sein könnte, wirft die nächste Wendung sämtliche schönen Theorien wieder über den Haufen. Das ist eigentlich eine gute Eigenschaft eines Krimis - wenn in Maßen dosiert. Hier hat sich die Autorin aber wohl nicht dazu hinreißen können, zum Ende zu kommen, und so zieht sich das Buch nach der Hälfte immer mehr in die Länge. Eigentlich möchte man langsam zur finalen Auflösung gelangen, stattdessen werden neue Details und Hintergrundinformationen enthüllt, die zugegebenermaßen faszinierend und unerwartet waren, mich aber dennoch immer weniger fesseln konnten. Und so tauche ich zwiegespalten aus dem Buch auf, denn eigentlich ist die Handlung schon sehr geschickt konstruiert, jedoch konnte sie mich gegen Ende nicht mehr uneingeschränkt fesseln. Fazit: origineller Krimi mit Längen.

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