Eine Kreuzfahrt? Nein, danke! Aber wie wäre es mit einem Rockkonzert?
Clementina wird von ihrer Familie zum Geburtstag mit einer Kreuzfahrt beschenkt, und Tilda, Expertin für Seniorenbetreuung, soll die Witwe samt Pudeldame Layla währenddessen betreuen. Ein nicht allzu schwierig klingender Auftrag mit Urlaubscharakter – denkt Tilda. Aber von wegen! Die eigensinnige Clementina hat einen ganz anderen Plan, und der hat mit einer großen Liebe und einem ganz besonderen Rockkonzert zu tun, das sie unter keinen Umständen verpassen will. Als unfreiwillige Komplizin soll Tilda der alten Dame nun dabei helfen, sich diesen lang ersehnten Traum zu erfüllen …
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Dieses Buch ist ein wahrer Marmeladenglasmoment. Herzerwärmend stehen verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen generationsübergreifend im Focus. Irgendwo zwischen Passau und Venedig bringt die rüstige ...
Dieses Buch ist ein wahrer Marmeladenglasmoment. Herzerwärmend stehen verschiedene zwischenmenschliche Beziehungen generationsübergreifend im Focus. Irgendwo zwischen Passau und Venedig bringt die rüstige Clementine ungewollt die smarte Tilda permanent in die Bredouille. Beide Probanden sind in ihrer Art ganz natürlich, aber brilliant!! Auch die Nebenrollen sind von charakterlich starken Typen besetzt, sie verspiegeln allesamt Charaktere aus dem echten Leben. Die Story hat mich an unterschiedlichen Stellen doch sehr berührt. Ich war überrascht, konfus, baff, begeistert, verliebt, hatte Gänsehaut und musste an einigen Stellen schmunzeln. Mein Gedankenkarussell drehte sich mit dem von Tilda um die Wette.
Ich habe diesen kleinen Ausflug nach Italien sehr genossen, eine tolle Geschichte - so harmlos und doch mega spektakulär. Mit ganz viel Wiedererkennungseffekt aus dem eigenen Leben. Wohlverdiente 5 von 5 Sterne.
Mit ihrem Buch "Das rocken wir auch noch!" hat Angelika Schwarzhuber "fast einen Liebes Roman" geschrieben. Teilweise ist es ein Roadtrip, auf jeden Fall ein absoluter Wohlfühlroman mit einer Story, die ...
Mit ihrem Buch "Das rocken wir auch noch!" hat Angelika Schwarzhuber "fast einen Liebes Roman" geschrieben. Teilweise ist es ein Roadtrip, auf jeden Fall ein absoluter Wohlfühlroman mit einer Story, die tiefgründig ist und zum Nachdenken anregt.
Angelika Schwarzhuber ist es im zweiten Band ihrer Reihe rund um die Seniorenbetreuerin Tilda gelungen, auf der einen Seite eine lustige Komödie sowie auf der anderen Seite eine sehr emotionale Liebesgeschichte zum Leben zu erwecken. Zunächst bekommt man beim Lesen das Gefühl, dass dies eine lockere und leichte Urlaubslektüre wird, die in Venedig beginnt. Aber das ist weit gefehlt, denn die rüstige, aber eigensinnige Witwe Clementina bekommt von ihrer Familie eine Kreuzfahrt zum 75. Geburtstag geschenkt, hat jedoch ganz andere Pläne. Was zunächst noch als Zufall durchgehen könnte, deckt bald einen raffiniert entwickelten Plan auf: Sie hatte zu keiner Zeit vor, die Kreuzfahrt anzutreten und versucht somit ihr Geburtstagsgeschenk zu boykottieren. Doch als Tilda droht, ihr einen Strich durch die Rechnung zu machen, erzählt Clementina ihre eigene sehr besondere Liebesgeschichte, die 1974 in München beginnt.
Der Autorin gelingt es in besonderer Weise, in atmosphärisch Rückblenden den Geist der 70er-Jahre zwischen strengen sowie konservativen Vermietern und den rauchigen Schwabinger Clubs, mit nostalgischen Sinalco-Flaschen und dem Lebensgefühl der Rockmusik einzufangen. Dabei gelingt es ihr, das Knistern zwischen der jungen Clementina und einem Musiker in wunderschöner Art und Weise sehr glaubwürdig rüberzubringen. Beim Lesen konnte ich in Erinnerungen aus meiner Kindheit schwelgen, was ein etwas wehmütiges Gefühl hinterlassen hat.
Die Leserschaft erkennt, dass es sich um eine großartige Dynamik der Generationen handelt, denn die harmonische Chemie zwischen der pflichtbewussten und zugleich leicht panischen Tilda und der fest entschlossenen Clementina ist sehr eindringlich geschrieben. Teilweise habe ich mitgelitten, wenn Tilda vor einer wichtigen Entscheidung stand, während ich auch die“ mit dem Kopf durch die Wand“-Mentalität von Clementina bewundert habe.
Die Autorin schreibt angenehm flüssig, modern und in einem sehr bildhaften Stil. Sie macht das Urlaubsflair Venedigs mit allen Sinnen greifbar, so dass ich beim Lesen fast schon die italienische Pizza gerochen habe, das Plätschern der Gondeln hören konnte und die warme Frühlingssonne auf der Haut gespürt habe.
Angelika Schwarzhuber zeigt nicht nur ein großartiges Gespür für das richtige Timing, sondern entwickelt auch sehr tiefgründige Charaktere. Tilda ist bodenständig, wirkt sehr empathisch und kommt als professionelle Seniorenbetreuerin verantwortungsbewusst rüber. Nach einem für sie sehr harten Jahr hat sie sich erfolgreich in die Selbstständigkeit gekämpft. Sie braucht in ihrer Arbeit unbedingt eine Struktur, sorgt sich dabei rührend um ihre Klienten und versucht, stets einen kühlen Kopf zu bewahren. Durch ihre noch relativ frische Liebe zu dem liebevollen Tontechniker Philip bekommt die Story eine extra Prise Romantik.
Clementina ist 75 Jahre geworden und für mich die heimliche Heldin der Geschichte. Auf den ersten Blick wirkt sie als verwitwete, leicht gehbehinderte Seniorin auf Tilda wie eine umgängliche ältere Dame. Doch die Seniorin hat einen sehr klaren und scharfen Verstand, weiß genau, was sie will, und sie lehnt die Abhängigkeit von Social-media und Smartphones ab. Ihre Pudeldame Layla verleiht mit ihrem roten Halstuch und ihren Knopfaugen der Geschichte einen besonderen Charme und sorgt als treueste Gefährtin von Clementina für tolle und lustige Slapstick-Momente. Durch Layla bekommt die Geschichte einen sehr persönlichen und angenehmen Touch.
Die Spannung lebt von den lebendigen Dialogen, welche auch die Geschichte immer weiter fortführen, Probleme ansprechen, aber auch Lösungen präsentieren. Während Angelika Schwarzhuber das große Ziel mit immer wieder kleinen Hemmnissen infrage stellt, entsteht beim Lesen eine emotionale Achterbahnfahrt. Man freut sich mit den beiden Hauptprotagonisten, wenn es scheint, als würde ab jetzt alles gut laufen und wird genauso mit zurückgeworfen, wenn der eingeschlagene Weg in einer Sackgasse endet. Es ist der Autorin gut gelungen, ein passendes Wechselspiel zwischen der Außen- und Innenwelt der Charaktere zu schaffen. So bewegt sich der Spannungsbogen von äußerer Action hin zu inneren Konflikten und auch der Nebenstrang lässt ein tiefes Verständnis für die Handlungen und Motivationen der Protagonisten aufkommen und das bereitet ebenso viel Spannung, wie die über allem stehende Frage.
Beim Lesen ist mir jedoch auch klar geworden, dass ein wichtiges Thema, welches hier angesprochen wird, die Selbstbestimmung im Alter ist. Clementina ist zwar 75 Jahre alt und auch, wenn sie ein wenig gehbehindert ist, im Kopf ist sie völlig klar. Wahrscheinlich besteht tatsächlich oftmals ein Konflikt darin, dass die Kinder von älteren Menschen sich Sorgen machen und meinen, zu wissen, was für die Eltern das Beste ist. Aber: Keiner weiß es! Und in diesem Fall weiß Clementina genau, was sie will und was nicht. Also ist es an Tilda, zu entscheiden, ob sie Clementina die Möglichkeit gibt, ihren Wunsch zu erfüllen - oder ob sie sich an den Auftrag des Sohnes gebunden sieht. Es ist in der Realität oftmals keine leichte Entscheidung und so finde ich es gut, dass dieses Buch neben einer schönen und romantischen Geschichte im Wohlfühlstil dieses wichtige Thema in den Fokus nimmt!
Fazit: Zwar ist es manchmal ein schmaler Grat, in welchem die Geschichte sich zwischen "es ist theoretisch möglich" und "stark geschönt" bewegt. Trotzdem berührt mich die Story sehr und reißt mich mit. Es ist auch nicht der Sinn, dass die Geschichte in das Genre „Dokumentation einer Liebesgeschichte“ abgleiten soll, sondern für mich wirkt sie wie ein modernes Märchen. Zufall, Schicksal und an der richtigen Stelle ein wenig Glück, eine Geschichte, die Hoffnung gibt. In unserer heutigen Zeit brauchen wir alle Hoffnung, ein Quäntchen Glück und ein "es könnte doch so schön sein"-Gefühl. Und das Gefühl gibt mir dieser Roman, was auch der Grund ist, warum ich dieses Genre lese und liebe Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und ich kann es guten Gewissens weiterempfehlen und mit 5 Sternen bewerten!
Angelika Schwarzhubers „Das rocken wir auch noch“ aus dem Blanvalet Verlag hat mich von der ersten Seite an begeistert. Tilda verbringt zwei Wochen mit Clementina und obwohl die beiden unterschiedlicher ...
Angelika Schwarzhubers „Das rocken wir auch noch“ aus dem Blanvalet Verlag hat mich von der ersten Seite an begeistert. Tilda verbringt zwei Wochen mit Clementina und obwohl die beiden unterschiedlicher kaum sein könnten, entwickelt sich zwischen ihnen eine wunderbare Verbindung.
Schon der Einstieg hat mir richtig gut gefallen. Es gibt eine zunächst erschreckende Handyszene in Venedig, die mich im Nachhinein herzlich schmunzeln ließ. Solche Momente zeigen den wunderbaren Humor der Autorin, ohne dass dabei die emotionalen Seiten der Geschichte zu kurz kommen.
Je weiter die Handlung voranschreitet, desto spannender wird sie. Ich habe richtig mitgefiebert und war gespannt, wie sich alles entwickeln würde. Teilweise war das Buch für mich sogar spannender als so mancher Krimi, weil ich unbedingt wissen wollte, ob sich am Ende alles zum Guten wendet.
Wie immer schreibt Angelika Schwarzhuber so flüssig und lebendig, dass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und unglaublich liebenswert. Besonders Clementina, Tilda und Layla sind mir schnell ans Herz gewachsen. Man begleitet sie gerne und fühlt sich mitten im Geschehen.
Auch das Lokalkolorit sorgt wieder für eine besondere Atmosphäre und macht die Geschichte noch lebendiger. Das Cover gefällt mir gut und vermittelt den humorvollen Ton des Romans, auch wenn ich mir Clementina nach dem Lesen etwas anders vorgestellt habe.
Lesezeichenfees Fazit:
Bereits Band 1 hat mir sehr gut gefallen, doch auch dieser Roman konnte mich wieder vollkommen überzeugen. Warmherzig, humorvoll, emotional und überraschend spannend – ein echtes Wohlfühlbuch mit tollen Charakteren und einem Schreibstil, der einen das Buch kaum aus der Hand legen lässt. Von mir gibt es ⭐⭐⭐⭐⭐ 5 Feensternchen! 🧚
Wenn ich entdecke, daß es ein neues Buch von Angelika Schwarzhuber gibt, kann ich gar nicht anders als es sofort lesen zu wollen.
Diesmal geht es mit ,, Das rocken wir auch noch -Fast ein Liebesroman ...
Wenn ich entdecke, daß es ein neues Buch von Angelika Schwarzhuber gibt, kann ich gar nicht anders als es sofort lesen zu wollen.
Diesmal geht es mit ,, Das rocken wir auch noch -Fast ein Liebesroman " auf Kreuzfahrt. Tilda , die ich schon aus dem vorherigen Buch ,,Dich schaff ich auch noch " kenne und ins Herz geschlossen habe, betreibt inzwischen zusammen mit Paula und Betty eine Seniorenbetreuungsagentur. Ähnlich wie beim Babysitting, kann man sie für die Betreuung von Senioren buchen, damit Angehörige entlastet werden . Dabei geht es eben nicht um reine Pflege, sondern eher um Zeit, die die eigene Familie nicht immer aufbringen kann. Eine wunderbare Idee. Daher wird die Agentur beauftragt die erst kürzlich verwitwete Clementina und ihren Pudel Layla auf einer Kreuzfahrt zu begleiten, die sie von ihren Kindern zu 75. Geburtstag geschenkt bekommen hat. So ist sie nicht alleine unterwegs und Tilda ist ihr eine Hilfe, wenn sie zeitweilig auf den Rollstuhl angewiesen ist. In Venedig angekommen, von dort startet die Kreuzfahrt, muß Tilda feststellen, daß Clementina einen ganz eigenen Kopf hat und die gemeinsame Zeit sich anders gestaltet als zuvor geplant.Dabei steckt Tilda durchaus in der Zwickmühle: Clementinas Pläne , ein ganz besonderes Rockkonzert zu besuchen unterstützen oder den gebuchten Auftrag erfüllen? Es wird nicht nur in Clementinas Leben turbulent, spannend und sehr emotional.
Mit ihrem unvergleichlich tollen , leicht zu lesenden Schreibstil, gespickt mit allerlei humorvollen Momenten und Sprüchen, bin ich gleich von der ersten Seite an mitten in der Geschichte gelandet und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die äußerst liebevolll und lebensechte Charaktere habe ich wieder schnell in mein Herz geschlossen. Es fühlt sich so an, als sei man mitten drin und Teil der Gemeinschaft . Durch die bildhaften , authentischen und lebensnahen Schilderungen der Personen, konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, konnte die Gedankengänge nachvollziehen , ihre Gefühle spüren und ihre Entscheidungen verstehen. Angelika Schwarzhuber hat mit Humor und leisen Tönen aber auch zum Nachdenken angeregt. Vielleicht findet sich der ein oder andere in dieser Geschichte wieder. Ich habe mit ihnen gehofft, gebangt, geweint und mich von Herzen gefreut. Die interessanten Rückblenden ins Jahr 1974 , in denen ich von Clementinas Erlebnissen als junge Frau teilhaben durfte, haben mich in ereignisreiche, berührende und musikalische Zeiten entführt.
Es gefällt mir bei Büchern dieser großartigen Autorin besonders gut, wenn ich bereits bekannte liebgewonnene Personen aus vorherigen Geschichten wieder treffe. Es ist wie ein Nachhausekommen oder Wiedersehen mit guten Freunden. Auch die Musik und die Kulinarik finden ihren Platz. So schleicht sich auch der ein oder andere Ohrwurm an und durch die angefügten Rezepte im Anhang , die ich ausprobieren werde, kann ich noch ein bisschen bei Tilda und den anderen bleiben. Ich hoffe sehr auf ein oder doch lieber mehrere Geschichten von Angelika Schwarzhuber, in denen ich Tilda und alle anderen wiedersehen kann.
Das Leben ist eben leider nicht immer ein Wunschkonzert , aber mit einem Rockkonzert kann sich das Leben verändern.
Von ganzem Herzen ein hundertprozentige begeisterte Leseempfehlung für diesen emotionalen und rockigen Fast-Liebesroman .
Clementina bekommt von ihrer Familie eine Kreuzfahrt zum Geburtstag geschenkt. Da ihre Familie keine Zeit hat, sie zu begleiten, engagieren sie Tilda, die einen Service für Senioren führt, um Clementina ...
Clementina bekommt von ihrer Familie eine Kreuzfahrt zum Geburtstag geschenkt. Da ihre Familie keine Zeit hat, sie zu begleiten, engagieren sie Tilda, die einen Service für Senioren führt, um Clementina auf die Reise zu begleiten. Zunächst läuft alles reibungslos und Tilda freut sich auf Venedig und eine Schiffsreise. Doch schnell wird klar, dass Clementina ganz andere Pläne hat, von denen ihre Familie auf gar keinen Fall erfahren darf und bei denen Tilda ihr unbedingt helfen muss. Clementina will nämlich zu einem Rockkonzert, mit deren Band sie eine ganz besondere Geschichte verbindet. Doch das stellt sich alles andere als einfach heraus.
"Das rocken wir auch noch" ist nicht mein erstes Buch von Angelika Schwarzuber, aber es steht den anderen, die ich schon von ihr gelesen habe, in nichts nach. Sie hat nämlich eine ganz tolle Art zu schreiben. Zu gleichen Teilen warmherzig und unterhaltsam erzählt sie von der Seniorin Clemetina, die moralisch vielleicht nicht immer ganz korrekte Ideen hat, dafür aber das Herz am rechten Fleck. Der Schreibstil ist so super zu lesen, dass die Seiten während des Lesens einfach nur so dahin geflogen sind. Es ist so eine schöne Lektüre, die sich auch so gut lesen lässt, wenn man ein bisschen müde ist, da sie nicht mit anspruchsvollen Phrasen um die Ecke kommt, sondern mit einer Geschichte, die berührt und einen mitfiebern lässt.
Ganz stark finde ich in dieser Geschichte die Protagonisten. Tilda ist mir unglaublich schnell ans Herz gewachsen. Die Idee, die sie mit ihrer Freundin, in eine Geschäftsidee umgesetzt hat, finde ich super. Ich habe direkt gemerkt, dass ich unbedingt auch den ersten Band lesen muss, um genauer zu erfahren, wie es dazu gekommen ist. Tilda ist eine Protagonistin, die unglaublich viel Wert darauf legt, dass es Clementina gut geht und dafür auch ihre moralischen Bedenken über Bord wirft. Ich gebe zu, dass ich nicht alles so richtig gut fand, was Clementina sich da überlegt hatte, ich konnte aber ihre Intension dahinter verstehen und dass sie einen ganz speziellen Grund für ihren Plan hatte, wird im Verlauf der Geschichte auch immer klarer.
Und genau dieser Grund sorgt dann auch dafür, dass die Geschichte ganz besonders emotional wird. Um nicht zu spoilern, möchte ich hier nicht zu viel verraten, aber es gab ein paar richtig schöne Szenen und auch ein paar Erzählungen aus Clementinas Vergangenheit, die ich wirklich sehr berührend fand.
Was ich ebenso schön an Clementina fand, ist dass sie jemand ist, der so positiv durchs Leben geht und so positiv mit allem umgeht. Sie hat so einige Tiefschläge hinter sich und auch in der Geschichte läuft nicht immer alles glatt. Aber ich habe Clementina als sehr starke Persönlichkeit empfunden, die auch gerne mal ihren Willen durchsetzt - was nicht unbedingt etwas schlechtes sein muss.
Natürlich wird am Ende auch vieles aufgelöst, zusammengeführt und auch wieder gut und auch das hat mir sehr gut gefallen. Ich hoffe, wir dürfen nochmal von dem Seniorenservice und Tilda lesen, denn ich habe die beiden sehr gerne bei ihrer "Nicht-"Schifffahrt begleitet und würde es jederzeit wieder tun. Ein tolles Buch mit Wohlfühlcharakter. Eine Geschichte, die Spaß macht, die gut tut und mich bestens unterhalten hat.