Cover-Bild Unshame
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18,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Allegria
  • Themenbereich: Gesellschaft und Sozialwissenschaften - Soziale und ethische Themen
  • Genre: Sachbücher / Politik, Gesellschaft & Wirtschaft
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 25.06.2026
  • ISBN: 9783793400950
Louisa Dellert

Unshame

Wie wir uns von Idealen befreien und den weiblichen Körper wertschätzen | Empowerment von der beliebten Influencerin

Ein Manifest gegen den Perfektionszwang

Vor dem Spiegel beginnt für viele der tägliche Kampf: Zu dick, zu schlaff, zu faltig, zu unperfekt. Als ehemalige Fitnessinfluencerin kennt Louisa Dellert diesen Blick auf den eigenen Körper. Lange war sie selbst gefangen in Vergleichen und mit der ständigen Frage beschäftigt: Bin ich schön genug? In ihrem Buch will sie herausfinden, wie wir aus diesem Teufelskreis ausbrechen und endlich Frieden mit unserem Körper schließen können.
Wer verdient eigentlich an unserem schlechten Körpergefühl? Und wer entscheidet, welcher Körper „zu viel“ ist? Dellert deckt die perfiden Mechanismen auf, mit denen Schönheitsindustrie und Patriarchat Frauen systematisch verunsichern. Mit schonungsloser Ehrlichkeit analysiert sie, wie absurde Schönheitsnormen entstehen und warum Männer anders bewertet werden als Frauen. Ihr Buch ist Aufklärung und Befreiungsschlag zugleich – eine Anleitung, um den eigenen Körper endlich als das zu sehen, was er ist: ein Zuhause. Persönlich, aufklärerisch und voller Hoffnung: Ein Buch, das umarmt – und das System entlarvt, das uns krank macht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.07.2026

Ein persönliches Sachbuch mit wichtiger Message

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In Unshame widmet sich Louisa Dellert einem Thema, das mich persönlich sehr beschäftigt. Es geht vor allem darum, wie weibliche Körper wahrgenommen werden, wie mit Unsicherheiten Profit gemacht wird, wie ...

In Unshame widmet sich Louisa Dellert einem Thema, das mich persönlich sehr beschäftigt. Es geht vor allem darum, wie weibliche Körper wahrgenommen werden, wie mit Unsicherheiten Profit gemacht wird, wie Frauen in jeder Phase ihres Lebens aufgrund ihres Körpers beurteilt und oft genug verurteilt werden - und es geht vor allem darum, wie wir uns davon anfangen können zu befreien.
Oft sehr persönlich geschrieben und mit eigenen Erfahrungen unterlegt werden verschiedene Schwerpunkte gelegt: Zeitgeschichte, Diäten, Bodyshaming, Privilegien aufgrund Hautfarbe und Aussehen, Body Positivity,"Schönheits"-OPs, Mutterschaft und Altersdiskriminierung und viele mehr. Als ehemalige Fitness Influencerin ist die Autorin nah dran an dem, was ein großer Teil des aktuellen Problems ist. Sie ordnet die Erwartungen, denen wir Frauen schon immer ausgesetzt waren und zeit unseres Lebens sind, ein in historische und gesellschaftliche Zusammenhänge und gibt am Ende jedes Kapitels Empfehlungen, wie wir mit dem jeweiligen Punkt in unserem Alltag umgehen könnten, um es "besser" zu machen oder auch Tipps, welche Art von Fragen wir einander stellen können, um uns aus der Spirale des Be- und Abwertens ein bisschen zu befreien.
Ich mag Louisa Dellerts Instagram Content schon sehr - daher war der Inhalt des Buches nicht eine vollkommene Überraschung für mich. Das Sachbuch ist für mich auf jeden Fall eine 5 Sterne Bewertung wert, weil es so gut lesbar ist und sehr, sehr sympathisch geschrieben ist. Fernab vom moralischen erhobenen Zeigefinger und auch ohne Verbitterung oder Blaming kommt die Autorin einfach so rüber, wie es eine Freundin tun würde. Sie erzählt von sich und ihren Erfahrungen, ordnet diese ein in einen gesellschaftlichen Kontext und gibt Handlungsempfehlungen, die so einfach wie wirkungsvoll sind und die ich mir fest vornehme, umzusetzen. Am Ende des Buches habe ich sogar eine kleine Träne verdrücken müssen.
Eine uneingeschränkte Leseempfehlung von mir und DANKE von Herzen für dieses Buch!

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Veröffentlicht am 04.07.2026

Patriarchale Strukturen, Körperakzeptanz und wie wir einander stärken können

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Ein Buch, das mich erschüttert, zu Tränen gerührt und sich schließlich wie eine warme Umarmung angefühlt hat.

Unshame ist kein klassischer Ratgeber, der erklärt, wie wir den eigenen Körper auf magische ...

Ein Buch, das mich erschüttert, zu Tränen gerührt und sich schließlich wie eine warme Umarmung angefühlt hat.

Unshame ist kein klassischer Ratgeber, der erklärt, wie wir den eigenen Körper auf magische Weise lieben können – das müssen wir auch gar nicht.

Am Ende riecht es, wenn wir unseren eigenen Wert nicht über das Aussehen, sondern unser inneres Wesen wertzuschätzen lernen: unsere humorvolle Art, wie wir mit anderen umgehen, was wir ausstrahlen - oder ganz einfach die pure Anerkennung, dass wir da sind.

Das Buch ist in unterschiedliche Schwerpunkte gegliedert. Am Ende des jeweiligen Kapitels findet sich eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Aspekte, ergänzt durch Tipps, wie wir die behandelten Themen verinnerlichen können.

Diese Vielzahl wichtiger Aspekte hier aufzuführen, ist 1. nicht der Sinn einer Rezension und 2. schlichtweg unmöglich. Dafür gibt es eindeutig zu viele.

Festhalten lässt sich jedoch:

1. Die Schönheitsindustrie lebt von unseren Unsicherheiten.

2. Schönheitsideale sind im ständigen Wandel, sodass wir nie in der Lage sein werden, diesem Ideal zu entsprechen - und das sollte auch kein Ziel sein.

3. Wir leben in einer patriarchal geprägten Welt, die darauf abzielt, uns Frauen klein zu halten.

4. „Vielleicht geht es am Ende gar nicht darum, wie wir aussehen - sondern darum, wer wir wären, wenn wir uns nie hätten anpassen müssen.”

5. Wir Frauen sollten anfangen, einander zu unterstützen, statt uns als Konkurrentinnen zu betrachten. Wir leben in einer patriarchalen Gesellschaft, in der wir von klein auf darauf konditioniert werden, untereinander zu konkurrieren. Doch wie viel stärker könnten wir sein, wenn wir uns stattdessen unterstützten?

Fazit

Für mich DAS beste Buch, das ich je zu der Thematik gelesen habe. Meiner Meinung nach sollte es eine Pflichtlektüre an Schulen werden.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Sei, wie du bist

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Mit "Unshame" liegt ein Sachbuch vor, dass den allgegenwärtigen Perfektionszwang bezüglich des eigenen Aussehens einen Spiegel vorhält. Fundiert und voller klarer Beispiele zeigt die Autorin Louisa Dellert ...

Mit "Unshame" liegt ein Sachbuch vor, dass den allgegenwärtigen Perfektionszwang bezüglich des eigenen Aussehens einen Spiegel vorhält. Fundiert und voller klarer Beispiele zeigt die Autorin Louisa Dellert auf, wie die so genannten "Schönheitsideale" sozial konstruiert sind, oft von den entsprechenden Firmen bewusst geschürt werden und einen "männlichen" Blick auf "weiblich" gelesene Körper wiederspiegeln. Im Mittelpunkt des Buches steht der "weiblich" gelesene Körper, es wird aber auch darauf hingewiesen, wie sich "Schönheitsideale" auf "männlich" gelesene Körper oder auch Trans Menschen auswirken. Ein besonderes Augenmerk bekommen im Buch die verschiedenen sozialen Netzwerke, die "Schönheitsideale" befeuern bzw. dazu beitragen, vor allen "Frauen" dazu zu bringen diesen nachzueifern. Die Schreibweise des Sachbuches ist lebendig und leicht versatändlich, so dass auch Einsteigerinnen in das Thema sich hier schnell zurecht finden können. Eine andere Welt zu schaffen ist möglich, wenn sich immer mehr von den Normierungen entfernen und lernen, den eigenen Weg zu gehen.

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Lehrreich!

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Ich habe die Autorin erst vor Kurzem über Instagram entdeckt und war sehr gespannt auf ihr Buch. Ich fand es sehr gelungen, die einzelnen Themen sind gut recherchiert und gut behandelt. Ihren Schreibstil ...

Ich habe die Autorin erst vor Kurzem über Instagram entdeckt und war sehr gespannt auf ihr Buch. Ich fand es sehr gelungen, die einzelnen Themen sind gut recherchiert und gut behandelt. Ihren Schreibstil mochte ich sehr gerne und ich habe sehr viel beim Lesen des Buches gelernt. In Unshame berichtet Dellert nicht nur von ihren eigenen Erfahrungen mit Scham und ihrem Körper und der Bewertung von Körpern, sondern führt auch immer wieder Beispiele anderer Menschen an. Mir war nicht wirklich bewusst wie viele unserer Probleme wirklich von der Gesellschaft gemacht sind und aus diesem Grund konnte ich sehr viel mitnehmen.
Ich werde dieses Buch allen meinen Freundinnen empfehlen, weil ich finde jede Person sollte dieses Buch lesen und darüber nachdenken, denn die Zeit die wir damit verbringen unseren Körper nicht zu mögen oder gar zu hassen, können wir definitiv alle besser verbringen!

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Veröffentlicht am 02.07.2026

Körper sind niemals verhandelbar!

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Dem Buch „Unshame: Wie wir uns von Idealen befreien und den weiblichen Körper wertschätzen“ von Louisa Dellert habe ich schon lange sehnsüchtig entgegengefiebert und ich muss sagen: zu Recht, denn es gehört ...

Dem Buch „Unshame: Wie wir uns von Idealen befreien und den weiblichen Körper wertschätzen“ von Louisa Dellert habe ich schon lange sehnsüchtig entgegengefiebert und ich muss sagen: zu Recht, denn es gehört definitiv zu meinen diesjährigen Sachbuch-Jahreshighlights!

Die Autorin und Aktivistin rechnet hier gnadenlos mit toxischen Schönheitsidealen ab.
Sehr offen und ehrlich erzählt sie anhand ihrer eigenen Lebensgeschichte, was viele von uns selbst auch kennen: wir finden uns zu dick, zu dünn, zu untrainiert, zu alt, zu hässlich, sprich: einfach nicht „perfekt“.
Von klein auf „lernen“ wir, wie Frauenkörper aussehen sollen – dass dahinter eine riesige Schönheits- und Diätindustrie steckt, die Milliarden mit der Scham und den Selbstzweifeln der Frauen verdient, kann gar nicht oft genug betont werden.
Neben diesem Aspekt deckt das Buch ein großes Themengebiet ab, von der Auseinandersetzung mit dem „Pretty Privilege“ und „White Privilege“, Modetrends und sich wandelnde Schönheitsideale, Body Positivity, dem Einfluss von sozialen Medien bis hin zu Diäten und Schönheitsoperationen.

Louisa Dellert gibt tolle Empfehlungen für weiterführende Literatur und Social-Media-Accounts und baut nach jedem Kapitel „Mitmach-Elemente“ ein, die ich besonders wertvoll fand:

„.... denk daran, dass dein Wert nie von einer Zahl auf einer Waage abhängt.
.... denk daran, dass dein Körper dich bis hierher m getragen hat - auch durch Zeiten, in denen du ihn nicht mochtest.
... denk daran, dass dein Körper kein Projekt ist, sondern dein Zuhause
... denk daran, dass Scham ein Geschäftsmodell ist.
.... denk daran, dass du dein Leben nicht in Kalorien erinnern wirst.“

Durch die Mischung aus Fakten und persönlicher Geschichte ist das Buch besonders wertvoll. Ich werde es sicher noch öfter lesen; ich habe mir so viele Stellen markiert, dass ich hier wirklich nur ein paar Ausschnitte zitieren kann, um den Rahmen nicht zu sprengen.

„Erst heute, viele Jahre später weiß ich: ich hätte mich für all das niemals schämen müssen. Niemand hatte jemals das Recht, mir einzureden, dass mein Körper eine Dauerbaustelle ist. Oder dass ich erst schrumpfen muss, um geliebt zu werden. Und überhaupt: Mein Körper hätte verdammt noch mal niemals verhandelbar sein dürfen!“

„Unshame“ ist ein gleichermaßen persönliches wie politisches Manifest von Louisa Dellert, das den gesellschaftlichen Optimierungswahn anprangert: Ein sehr wertvoller und ermutigender Aufruf, sich von unrealistischen Schönheitsidealen zu lösen und dem eigenen Körper mit Respekt und Versöhnung zu begegnen.

„Und vielleicht ist es das, was wir uns immer wieder vor Augen führen sollten: dass die eigentliche Größe eines Menschen nichts mit seinem Umfang zu tun hat.“

„Ich versuche, jede Falte in meinem Gesicht als Mittelfinger ans Patriarchat zu betrachten.“

Von mir gibt es 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung!

Vielen Dank an den Ullstein/Allegria Verlag und an Vorablesen.de für das Rezensionsexemplar! 📚💚

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